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Neue Welten sind manchmal kompliziert...

von Kathy26
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18 / MaleSlash
Cleo Sertori Emma Gilbert Lewis McCartney Rikki Chadwick
03.06.2014
09.07.2016
33
60.245
4
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.06.2014 2.764
 
Hallo:) Hat etwas länger gedauert als ich dachte aber hier ist das dritte Kapitel meiner Geschichte, hoffe es gefällt euch:)

„Und das mit deinen Augen? War das auch Zufall?“, fragte er, worauf Wayne automatisch blinzelte. „Naja, das war kein Zufall...“ Er wandte den Blick ab und schwieg. Auch nach einigen Minuten, in denen er in Gedanken zu sein schien, redete er nicht mehr weiter. Lewis runzelte wieder die Stirn, wedelte mit der Hand vor Waynes Gesicht und schnippte ein paar Mal mit den Fingern. „Haallooo? Erde an Wayne...wenn es kein Zufall war, hatte es dann etwas mit deinem Herzen zu tun?“ Wayne schüttelte irritiert den Kopf, als Lewis ihn aus seinen Gedanken riss. „Ehm...was?“ Der Blonde zog die Brauen vorwurfsvoll hoch. „Soviel zu du hörst mir zu. Deine Augen. Ob das was mit deinem Herzen zu tun hat.“, wiederholte er, Wayne irritierter Gesichtsausdruck klärte sich. „Nein.“

Ein wenig enttäuscht zog Lewis die Brauen zusammen. „Nein? Das ist alles? Und weiter?“ Wayne drehte wieder den Kopf in seine Richtung, er seufzte. „Eins muss man auf jeden Fall festhalten: Du bist definitiv zu neugierig.“, schnaubte Wayne letztendlich belustigt. „Kannst du dich nicht einfach mit einem Nein zufrieden geben?“, fragte jetzt der Dunkelhaarige hoffnungsvoll. Lewis schüttelte den Kopf. „Nein.“ Er hörte, wie Wayne leise knurrte. „Ach komm schon.“ Er setzte eine flehende Miene auf. Als der Mann neben ihm das wahrnahm, schüttelte er vehement den Kopf. „Nein, oh nein, hör auf mich so anzusehen!“, meinte er nachdrücklich, doch der Blonde dachte gar nicht daran. Er sah ihn nun mit einem Blick an, der einem getretenen Welpen schon ziemlich ähnlich sah. Wayne schüttelte immer noch den Kopf. „Lewis, nein. Du brauchst es gar nicht zu versuchen.“ Allerdings schaffte es Wayne jetzt schon nicht mehr, den Blick abzuwenden, wie Lewis zufrieden feststellte und rückte noch ein Stück näher. Wenn er so weiter machte, würde sein Gegenüber bald einknicken.

Wayne fing an zu knurren. Doch das störte den Blonden überhaupt nicht. „Ok, Na schön, du hast gewonnen, du kannst das jetzt lassen.“, gab er schließlich auf, Lewis richtete sich jetzt wieder auf. „Ok.“, meinte er äußerst zufrieden mit sich. Allerdings redete Wayne nicht weiter, wie erhofft, er stand auf. „Hey, was machst du?“ Wayne ging hinüber zum Schrank, wo auch der Stuhl stand und nahm sein T-Shirt. Lewis verfolgte seine Bewegungen. Wayne drehte sich um. „Ich werde jetzt ins Wohnzimmer gehen.“ „Warum?“ „Damit du mich nicht anbetteln kannst, da du scheinbar sowieso nie das machst, was man dir sagt, oder?“, kam die belustigte Antwort mit einem etwas verärgerten Unterton. Lewis verfolgte immer noch jede seine Bewegungen. „Aber du kannst doch da nicht einfach so hingehen.“, versuchte er ihn zu überreden, nicht zu gehen.

„Warum nicht? Im Gegensatz zu dir kann ich laufen.“ Der Blonde überhörte diesen Kommentar einfach. „Ja, aber im Gegensatz zu dir, krieg ich keine Herzkrämpfe, wobei du Schmerzen hast und dann da allein rumliegst und ich das nicht mitkriege.“ Wayne schnaubte. „Na und, trotzdem kann ich jetzt einfach gehen und du kannst rein gar nicht dagegen unternehmen.“, meinte er fast schon schadenfroh und stichelnd, was den Blonden schnauben ließ, er ließ den Mann immer noch nicht ein einziges Mal aus den Augen. Wayne bemerkte das mit einer hochgezogenen Augenbraue, während er an der Tür stehenblieb. „Bin ich so interessant, dass du jede meiner Bewegungen verfolgst?“, stellte er belustigt fest, wobei Lewis sich darüber ärgerte, dass der Dunkelhaarige ihn so leicht durchschauen konnte. Doch er zuckte nur leichthin mit den Schultern, während er mit dem ausgestreckten, rechten Bein auf dem Bett saß. „Du bist die einzige Person hier, natürlich bist du interessant.“ Lewis brauchte einige Augenblicke länger als Wayne, um zu erfassen, was genau er da gerade gesagt hatte. „Ach wirklich?“, meinte Wayne jetzt definitiv amüsiert, wobei er auflachte, als er sah, dass Lewis verlegen den Blick abwandte. Der Dunkelhaarige kam inzwischen wieder näher in Lewis Richtung, der Blonde versuchte sich irgendwie aus dieser Situation zu befreien. „Also, ehm...ich meine...“ Wayne legte den Kopf schief, er blieb direkt vor Lewis stehen. „Ja?“, kam es amüsiert von dem Mann, Lewis kam mit einem Mal, aus irgendeinem undefinierten Grund, der Streit mit Cleo in den Sinn. Sein Herz wurde schwer und er merkte überhaupt nicht, dass Wayne sich mittlerweile wieder neben ihn gesetzt hatte.

Cleo hatte gesagt, dass sie allein sein wollte. Mehr Freiraum bräuchte und dass er nicht mal im Ansatz verstehen könnte, wie sie sich fühlen würde. Und das hatte ihn getroffen. Und zwar sehr. Lewis war inzwischen so in diesen Gedanken vertieft, dass er auch nicht reagierte, als der Dunkelhaarige ihn ansprach. So hörte er auch nicht die Besorgnis in seiner Stimme. Er kehrte erst wieder ins Hier und Jetzt zurück, als Wayne sein Kinn nahm und ihn so zwang ihn anzusehen. „Alles ok? Du wirkst nicht wirklich anwesend.“ Allerdings bekam der Blonde nur die Hälfte davon mit, sein Kopf wurde von Cleos nachhallenden Worten gefüllt. „Warum halten mich alle für nutzlos?“, meinte er schließlich unbewusst laut, was den Dunkelhaarigen besorgt die Stirn runzeln ließ. „Lewis, du bist doch nicht nutzlos. Wie um alles in der Welt kommst du denn darauf?“ Lewis betrübter Blick sah ins Nirgendwo, direkt an Wayne vorbei.

„Die Freundinnen meiner mittlerweile Ex-Freudin denken das. Sie sind nicht gerade umsichtig, das zu zeigen. Sie weisen mich immer ab, wenn ich meine Hilfe anbiete und Cleo meinte sie bräuchte mehr Zeit für sich. Sie wolle allein sein...“ Wayne betrachtete Lewis, der immer noch betrübt und offensichtlich verletzt an ihm vorbei sah. „Hat sie deswegen mit dir Schluss gemacht?“, fragte er vorsichtig, der Blonde nickte langsam. „Und das, was sie gesagt hat, hat dich ziemlich getroffen.“, stellte Wayne fest, wieder nickte Lewis. „Ich bin einfach nutzlos und langweilig. Sie bemühen sie nicht mal, zu verbergen, dass sie genervt von mir sind. Ich bin langweilig...“ Er befreite sich aus Waynes Griff und drehte ihm den Rücken zu, was etwas länger dauerte, als er eigentlich wollte, wegen seinem Bein.

Allerdings schien Wayne nicht locker zu lassen, wie Lewis hoffte, er versuchte ihn anzusehen, was der Blonde völlig verweigerte, bis er unerwartet nach hinten gezogen wurde und auf dem Rücken landete. Ein wenig überrascht davon, legte er den Kopf in den Nacken und sah Wayne im Schneidersitz hinter ihm sitzen, für Lewis stand das merkwürdige Bild, das Wayne abgab, wie er im Schneidersitz in seiner Jogginhose dasaß und ihn mit leicht schief gelegtem Kopf ansah, auf dem Kopf. „Hör auf sowas zu sagen, du bist weder nutzlos noch langweilig.“ Lewis hatte den Kopf immer noch in den Nacken gelegt. „Doch, ich bin langweilig...sie halten mich für einen Freak, nur weil sie sich nicht für das interessieren, für was ich mich interessiere. Aber was soll ich machen? Ich häng nun mal an meinem Laptop. Und Wissenschaft ist nun mal ein Teil von mir.“ Er ließ den Kopf wieder sinken. „Du darfst gar nicht erst anfangen, dir so etwas einzureden. Ich zum Beispiel halte dich weder für nutzlos noch für langweilig. Du bist intelligent, Lewis. Und du hast Ehrgeiz, wenn du etwas wirklich willst. Das sind schon mal zwei von noch sehr vielen positiven Eigenschaften, die du besitzt.“ Lewis schnaubte. „Sicher, dass du das nicht einfach nur so sagst?“ Wieder ertönte ein Schnauben, diesmal kam es von Wayne. „Glaubst du ich sag das einfach so? Du machst dich selber schlecht und reagierst genauso stur darauf, wenn andere Menschen versuchen das Gute in dir zusehen.“ Der Blonde setzte sich jetzt wieder auf, während er nur ein gleichgültiges „Hm.“ von sich gab. Das schien wohl genau das Falsche gewesen zu sein, denn abermals wurde er nach hinten gezogen und landete wieder auf dem Rücken, Wayne saß jetzt neben ihm. „Warum machst du das??“, fragte Lewis entgeistert, der Dunkelhaarige antwortete gar nicht erst.

„Was würdest du denn zum Beispiel über mich sagen, hm?“ Lewis runzelte die Stirn. „Dass du, so wie ich dich kennengelernt hab, anscheinend kein wahnsinniger Irrer bist, der mich umbringen will?“, kam es anstatt einer Feststellung in Form einer Frage. Wayne zog eine Augenbraue hoch, während er die Arme vor der Brust verschränkte. „Auch wenn ich dir sage, dass ich dich durchaus interessant finde und ich es genauso meine, wie ich es sage?“ Lewis richtete sich auf die Ellenbogen gestützt auf, während das Gesagte seinen Verstand erreichte. „Du...“ Er brauchte überhaupt nicht weiter zureden, denn Wayne bestätigte mit einem Nicken. „Jap, genauso ist es.“ Der Blonde kratzte sich am Hinterkopf.

„Naja, jetzt macht es nämlich auch Sinn, ich hab sowas schon vermutet.“ Wieder zog Wayne eine Augenbraue hoch. „Was macht Sinn?“ Lewis wandte den Kopf. „Das mit deinen Augen...“ In diesem Moment wurden die Augen des Mannes dunkler, so wie am Anfang auch schon. „Ja, genau das.“, bestätigte der Blonde, Wayne legte indes den Kopf schief, dann ergriff Lewis wieder das Wort. „Kannst du es kontrollieren?“ Er verneinte. „Ich habe keine Kontrolle darüber, sie färben sich von allein dunkler.“ Lewis meinte zu sehen, wie das braun sich sogar noch ein Stück verdunkelte, sodass Waynes Augen jetzt wieder wie schwarz wirkten. „Ok...“, machte der Blonde nur, Wayne ließ ihn nicht mehr aus den Augen. „Manchmal merke ich es sogar nicht, so wie jetzt, aber es ist schwierig, wenn ich versuche es zu kontrollieren. Aber warum sollte ich?“ Lewis erwiderte nichts, sondern setzte sich stattdessen auf. „Allerdings scheint dich das weder zu schockieren, noch zu überraschen.“, griff Wayne schließlich das eigentliche Thema wieder auf, was Lewis aufsehen ließ, da er auf seine Hände gestarrt hatte. „Nein, nicht wirklich.“ Mittlerweile hatte der Blonde seine Gedanken geordnet und er runzelte innerlich die Stirn. Warum sollte ihn das schockieren? Immerhin wusste er, dass man es sich nicht aussuchen konnte, wer man war und dass es auch Teil des Menschen war, dass manche sich eben von anderen unterschieden und sei es durch ihre Neigungen, Interessen und..., sagen wir mal, sexuelle Orientierung. Fast schon über sich selbst verblüfft, wie sehr seine Gedanken wieder ins analytische abgerutscht waren, richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf Wayne.

Der neigte den Kopf, seine Augen waren immer noch so dunkel. Lewis war es mittlerweile zu anstrengend geworden, mit dem verletzen Bein ohne eine Rückenlehne aufrecht zu sitzen und stützte sich wieder auf die Ellenbogen. Erst nachdem bemerkte er, dass Wayne jetzt näher kam. „War das eine Aufforderung?“ Schließlich war er über ihm, Lewis war inzwischen nicht mehr in der Lage zu antworten, er starrte Wayne nur an, dessen dunkle Augen ihn ansahen. Er öffnete den Mund, wollte etwas sagen, brachte allerdings keinen Ton heraus und schloss ihn wieder. Waynes intensiver Blick wischte mit einem Mal all seine Gedanken fort und vernebelte gerade irgendwie sein Gehirn. Als Wayne noch näher kam, konnte er es nicht verhindern, dass er erstarrte. „Ganz ruhig. Ich werde dir weder weh tun noch dich zu irgendetwas zwingen, ich versprech's.“, meinte der Dunkelhaarige leise, Lewis spürte, wie sein eigenes Herz heftig gegen seine Rippe schlug. Er hatte es zwar vermutet, aber damit gerechnet hatte er nicht, dass Wayne...ihn auf diese Weise betrachtete. Allerdings wusste er jetzt, dass er ihm nichts tun würde. Davon war er felsenfest überzeugt. Und doch erschien es ihm immer noch etwas merkwürdig, dass er im ersten Moment noch mit der Trennung von Cleo zu kämpfen hatte, dann wurde er niedergeschlagen, wobei man ihm einfach das Bein gebrochen hatte und im nächsten Moment fand er sich bei einem Mann wieder, der ihn sonst wohin gebracht hatte und der ihn aus einem nicht erklärbarem Grund irgendwie faszinierte, obwohl er anfangs gedacht hatte, er würde ihm vielleicht etwas antun, wobei er sich jedoch jetzt absolut sicher war, dass er das niemals tun würde.

Er wurde aber auf einmal aus seinen Gedanken gerissen, als er eine Hand an seinem Kinn spürte, die seinen Kopf drehte und er kurz darauf Wayne ins Gesicht sah, denn offenbar hatte er den Kopf während seinen Überlegungen abgewandt. Er sah, dass der Dunkelhaarige die Stirn runzelte. „Ich hab noch nicht mal was gemacht und du bist ganz offensichtlich mit den Gedanken ganz woanders.“ Ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab, ein wenig fasziniert beobachtete Lewis, wie Waynes Augen wieder heller wurden. Nach einigen Momenten, in denen er wieder komplett in der Gegenwart angekommen war, antwortete er. „Ja, ich hab gerade nur darüber nachgedacht...“ Wayne neigte leicht den Kopf. „Schon ok, hatte auch nichts anderes erwartet, ist immerhin verständlich.“ Immer noch lächelnd lehnte er sich ein wenig zurück, legte sich wieder neben Lewis und streckte sich. „Im Moment solltest du dich etwas ausruhen, dein Bein wird es dir danken.“ Der Blonde nickte nur, schon wieder etwas abwesend, dann atmete er einmal tief durch, um sich und sein Herz zu beruhigen, schließlich drehte er den Kopf zu dem Dunkelhaarigen. „Weißt du, ich kenn dich grad mal ein paar Stunden und trotzdem fühl ich mich weder bedroht noch irgendwie verängstigt. Höchstens ein bisschen schutzlos.“, gab er leise zu, trotzdem hatte Wayne es gehört und er drehte sich auf die Seite.

„Warum solltest du auch? Ich habe dir nichts getan, das würde ich nie. Und schutzlos...wegen deinem Bein?“ Lewis nickte. Wayne schnaubte auf einmal belustigt. „Musst dir wohl vorkommen, wie ein verletztes, schutzloses Reh vor dem großen, bösen Wolf, der dich jederzeit fressen könnte, hm?“, schmunzelte er leicht amüsiert, jedoch ohne Spott, Hohn oder List in der Stimme. Wieder nickte der Blonde, jetzt etwas kleinlaut. „Mag sein, dass du ein wenig...
eingeschränkt bist, wegen dem gebrochenen Bein, aber das wird wieder. Es hätte dich schlimmer treffen können. Außerdem bist du nicht schutzlos: Immerhin bin ich hier, von mir geht also keine Gefahr aus. Und selbst wenn es mir gegenüber ist, habe ich dir ein Versprechen gegeben.“ Der Blonde nickte wieder, als ihm etwas, momentan eigentlich völlig unwichtiges einfiel. „Wie spät ist es?“ Wayne runzelte ganz kurz die Stirn, dann sah er auf seine Armbanduhr. „Kurz nach halb eins, mitten in der Nacht. Wieso?“ Lewis zögerte einen Moment. „Du...bleibst doch hier, oder?“, fragte er vorsichtig, Wayne fing an zu Lächeln. „Wenn du das möchtest, natürlich.“ Er atmete erleichtert aus. „Gut, das wollte ich nur wissen...“

Nach kurzem Schweigen begannen Lewis Fingerspitzen ein wenig zu kribbeln. „Es ist mitten in der Nacht und ich bin hellwach.“, bemerkte er irgendwie leicht frustriert, Wayne hatte ihn die ganze Zeit über nur schweigend betrachtet. „Ist ja auch kein Wunder: Du hast den ganzen Tag verschlafen und damit deinen inneren Rhythmus wohl ein wenig durcheinander gebracht.“, grinste er. „Glaub mir, die Müdigkeit kommt noch früh genug.“ Der Blonde starrte auf seine Hände, dann an die Decke.

Jeder hing seinen Gedanken nach, bis Wayne sich von seiner Seitenlage auf den Rücken drehte. „Sei mir nicht böse, aber mein Arm schläft langsam ein.“, lachte Wayne leicht, Lewis schnaubte nur immer noch etwas amüsiert. „Kein Problem. Vielleicht sollte ich versuchen n bisschen zu schlafen, tut meinen Beim bestimmt gut...“, nuschelte er schließlich bei einem unterdrückten Gähnen, der blonde Siebzehnjährige wusste nicht, woher die plötzliche Müdigkeit kam. Wayne nickte, als Lewis noch etwas einfiel. „Sag mal, Wayne, wie spät ist es?“ Nach einem Blick auf seine Armbanduhr, die er wohl unbemerkt auf dem kleinen Tisch neben sich abgelegt haben musste, antwortete er. „Kurz vor halb drei.“ Lewis runzelte die Stirn. „Halb drei? Es sind zwei Stunden vergangen??“, fragte er ungläubig, bekam ein Nicken als Antwort.

„Ok...“ Auch er drehte sich auf den Rücken, schloss die Augen, wobei unzählige Bilder in seinem Kopf umher schwirrten. „Du hattest recht...“, meinte er leiser als zuvor, während er versuchte, die Bilder von den Ereignissen des Tages vor seinem inneren Auge unter Kontrolle zu bekommen. Er erahnte oder vermutete, dass Wayne entweder die Stirn runzelte oder eine Augenbraue hochzog. „Hab ich? Womit denn?“ Lewis atmete tief ein und aus, er fühlte sich innerlich fast ein wenig erschlagen, so viel war heute passiert. „Die Müdigkeit...egal wie sehr ich versuche sie zu verdrängen, sie kommt immer wieder...obwohl so viele Bilder und Gedanken in meinem Kopf herumschwirren...“ Er hörte Waynes Schnauben. „Ja, ich hab dir ja gesagt, die Müdigkeit kommt noch früh genug.“ Eigentlich hatte der Blonde vor, die Augen noch einmal zu öffnen, konnte es jedoch nicht, er war zu müde. Er nuschelte etwas vor sich hin, von dem Wayne rein gar nichts verstand, aber als er nachfragte, antwortete der Siebzehnjährige bereits nicht mehr, er drehte sich nur halb auf die Seite, soweit es ihm mit dem verbundenen Bein möglich war und rollte sich ein wenig zusammen. Er war innerhalb weniger Sekunden eingeschlafen, was Wayne nur schmunzeln ließ.

So das wars erst mal wieder:) ich weiß noch nicht genau wann ich das nächste Kapitel fertig haben werde, aber auf jeden Fall wird es (hoffe ich) bald weitergehen:) bis dahin
Lg Kathy
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