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Neue Welten sind manchmal kompliziert...

von Kathy26
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18 / MaleSlash
Cleo Sertori Emma Gilbert Lewis McCartney Rikki Chadwick
03.06.2014
09.07.2016
33
60.245
4
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.01.2015 2.496
 
Hallo Leute, hier mal wieder ein etwas längeres Kapitel, hoffe es gefällt euch, viel Spaß beim Lesen!:)

Waynes Haus im Wald:

Es war Abend geworden und nachdem Wayne Pflaster und Schere geholt hatte, hatte Lewis darauf bestanden, die Platzwunde eigenhändig abzukleben, um sicher zugehen, dass die Wunde auch wirklich versorgt war. Waynes Nase hatte inzwischen aufgehört zu bluten, was den Siebzehnjährigen ungemein beruhigte, er hatte ja anfangs den Verdacht auf eine leichte Gehirnerschütterung gehabt, durch die Wucht, mit der Wayne und sein Zwilling sich bekämpft hatten, aber Wayne schien es gut zu gehen, denn er sorgte mehr als nur einmal dafür, dass Lewis liegen oder sitzen blieb, wenn der versuchte, erneut aufzustehen.

Allerdings wurden Lewis Versuche auch immer schwächer, denn er spürte wie sehr ihm der Tag zugesetzt hatte; Laut Wayne war es nicht mal 19:00 Uhr, wobei der Dunkelhaarige ihn dazu überredet hatte, wenigstens zwei Käsebrote zu sich zu nehmen, und er fühlte sich hundemüde, sodass er kaum eine halbe Stunde später eingeschlafen war, wobei er nicht mal mehr bemerkte, dass Wayne zwischendrin aufgestanden war um sich umzuziehen, sodass er vielleicht auch ein wenig Schlaf finden konnte, obwohl er selbst wohl am besten wusste, dass er in dieser Nacht keine Ruhe würde finden können.

Als Lewis die Augen blinzelnd öffnete, irritierte ihn als erstes die Dunkelheit um ihn herum, bis ihm wieder einfiel, dass er ziemlich früh eingeschlafen war, sodass es jetzt wohl mitten in der Nacht sein musste. Langsam richtete er sich auf, irgendwas musste ihn geweckt haben, ansonsten hätte er wahrscheinlich bis zum Morgen weitergeschlafen. Als er neben sich sah, fand er die andere Seite des Bettes leer vor. Für gewöhnlich lag Wayne dort oder saß halb an das Kopfbrett gelehnt und döste im letzteren Fall mit vor der Brust verschränkten Armen vor sich hin. Doch heute nicht. Lewis hatte keine Ahnung, wo Wayne gerade war und vor allem fragte er sich aber, warum er nicht hier war und schlief. Denn warum sollte er mitten in der Nacht noch wach sein?

Ein leises Klirren riss den Blonden aus seinen Gedanken, sodass er aufmerksam den Kopf hob, jedoch im Halbdunklen nicht viel erkennen konnte, da lediglich der Mond schwach durch das Fenster schien, überraschenderweise waren nicht mal die Vorhänge geschlossen. Lewis kniff die Augen etwas zusammen, wobei er feststellte, dass die Tür zum Flur offen stand, er sah, dass sich auf dem Flur ein noch dunklerer Schatten von der Düsternis um ihn abzeichnete.

Der Siebzehnjährige beobachtete stirnrunzelnd, wie der Schatten sich bewegte, in seine Richtung zu kommen schien und als er den von Mondlicht beschienen Türrahmen erreichte, erkannte er ein blaugraues T-Shirt, eine Jogginhose. „Warum schläfst du nicht?“, wollte Wayne verwundert wissen. Das war eine gute Frage, dasselbe könnte er Wayne auch fragen. Nicht wissend, ob sein Gegenüber das bei der schummrigen Düsternis überhaupt erkennen konnte, zog er deshalb nur eine Augenbraue nach oben, bevor er antwortete. „Fragt derjenige, der nachts im Haus herum schleicht...“ Er schnaubte leicht belustigt, während Wayne ihm den Rücken zukehrte, um die Tür zu schließen. „Hm...“, brummte er schließlich, als er sich wieder Lewis zuwandte und näher kam, dabei legte der den Kopf ein wenig schief.

Der Siebzehnjährige wurde aus dieser Reaktion nicht schlau, innerlich befürchtete er, auf eine abstruse Art und Weise, eine Grenze überschritten zu haben, die eigentlich gar nicht da sein konnte. Während der Dunkelhaarige näher kam, schwieg Lewis, mit einem Mal etwas unsicher, denn wenn er tatsächlich- warum und wie auch immer- eine Grenze überschritten haben sollte, weil er durch einen ihm nicht bekannten Grund ein nicht wirklich gutes, ihm unbekanntes Thema unbeabsichtigt angeschnitten haben sollte- obwohl es eigentlich ja nur scherzhaft gemeint war, warum Wayne nachts im Haus umher wanderte- dann wollte er sich auf keinen Fall noch weiter in irgendwelche Fettnäpfchen befördern.

Wayne wanderte durch einen Strahl Mondlicht, das eine Hälfte seines Gesichts beschien und seine Züge auf eine seltsame Art und Weise verhärtet wirken ließ. Bedacht versuchte Lewis das Thema zu wechseln. „Ehm...wie geht's deiner Platzwunde?“ „Welche Platzwunde?“ Verwirrt und irritiert zog er die Brauen zusammen, diese Antwort hatte ganz sicher nicht erwartet. „Ehm Wayne, ich meine das Ding über deinem Auge, was geblutet hat und ziemlich schmerzhaft aussah, die Platzwunde. Die, die du dir zugezogen hast, als du dich mit deinem Bruder ge-“ Er stoppte mitten im Satz und starrte verwundert den Dunkelhaarigen am Fußende des Bettes an, der die Hände jetzt in den Hosentaschen vergrub. „Äh...alles...ok bei dir...?“ „Hm...“

Unsicherheit machte sich in ihm breit, irgendwas stimmte nicht mit Wayne, so viel stand schon mal fest. Automatisch setzte Lewis sich etwas weiter auf, es machte ihn nervös, wie der Dunkelhaarige unbewegt dastand und ihn beobachtete, er konnte es nicht sehen, da sein Gesicht im Schatten der Düsternis lag, aber er konnte es spüren. Er hielt die Luft an, während es unheimlich still im Raum war, bis sein Gegenüber sich wieder in Bewegung setzte. Der Siebzehnjährige überlegte unterdessen, was der Grund für Waynes etwas eigenartiges Verhalten sein könnte, vielleicht schlafwandelte er ja und nahm ihn in Wahrheit gar nicht richtig wahr und würde sich jetzt wieder hinlegen, um weiter zu schlafen.

Doch diese Theorie wurde zunichte gemacht, als der dunkelhaarige Mann nicht zur anderen Seite des Bettes ging um friedlich weiterzuschlafen, er ging auf der anderen, auf Lewis Seite um das Bett herum. Der Blonde beobachtete ihn angespannt dabei, denn je länger dieses komische Verhalten andauerte, desto nervöser wurde er. Vorsichtig versuchte er Wayne anzusprechen. „Was soll das werden?“ Er spürte den stechenden Blick, mit dem er bedacht wurde und er spürte ein mehr als nervöses Ziehen in der Magengegend, als sein Gegenüber erneut aus seiner Starre erwachte, da er bis eben reglos neben ihm am Kopfende stehend verharrt hatte, und sich jetzt mit einem Mal über ihn kniete, seine Beine rechts und links seiner Hüfte.

Lewis rührte sich in seiner Verwunderung und Verwirrung nicht, bis seine Handgelenke unvermittelt neben seinem Kopf auf die Matratze gepinnt wurden und er so wieder auf den Rücken gezwungen wurde. Er setzte zu einem Protest an, während er sein Gegenüber empört anstarrte, der nun zu grinsen anfing. „Du hättest lieber laufen sollen, als du noch die Chance dazu gehabt hast.“ Es klang belustigt aber unterschwellig hörte es sich für Lewis wie eine Drohung an, wobei er jetzt wirklich ein wenig Angst bekam. Was sollte das hier werden??

Aber ihm gefror das Blut in den Adern, als der Dunkelhaarige sich etwas vorlehnte, sodass der Siebzehnjährige jetzt sein Gesicht sehen konnte: Da war eine übel aussehende Narbe, die knapp unter seinem rechten Auge begann, sich über seine Wange zog und bei seinem Kiefer endete...Zack! Abrupt versuchte er sich zu befreien, doch der andere war zu stark. Er hatte keine Chance zu entkommen... Hart schluckend stellte er fest, dass Zack vollkommen recht hatte: Er hätte laufen sollen, als er noch die Möglichkeit gehabt hatte! Oder es zu mindestens versuchen sollen, mit dem verletzten Bein. Denn Wayne konnte ihm dieses Mal nicht helfen, dessen war er sich sicher. Zack hatte diesmal mit Sicherheit dafür gesorgt, dass sein Bruder ihm kein weiteres Mal im Weg stand, wenn er dabei war, ihn und sein Umfeld auszulöschen.

Ein beängstigender Gedanke machte sich in seinem Verstand breit: Vielleicht war er ja jetzt dran und Zack...hatte Wayne schon irgendwo vorher, vielleicht im Wohnzimmer oder in der Küche überwältigt...vielleicht war er dieses Mal etwas präziser gewesen...und Wayne lag jetzt irgendwo hier im Haus...vielleicht schon tot... Sein Herz begann zu rasen, es schlug ohnehin schon so schnell, als wolle es aus seinem Brustkorb entkommen, seine Atmung ging flach. Verdammt! Zack würde über Leichen gehen um seine Ziele zu erreichen...!!!

Eben jener grinste immer noch, auf eine bedrohliche Art und Weise und Lewis hörte seine Stimme, im Hintergrund rauschte ihm das Blut in den Ohren. „Oh, du brauchst dir keine Sorgen um meinen Bruder zu machen, ich habe mich bereits um ihn gekümmert.“

Panik nahm sein komplettes Denken ein, dieser Kerl würde ihn eiskalt umbringen! Ein süffisantes Lächeln schlich sich auf Zacks Züge. „Und ich kenne jetzt auch endlich deinen Namen...Lewis.“

Dieser triumphierende Tonfall hallte unzählige Male in seinem Kopf nach, sein Leben wäre innerhalb der nächsten Minuten vorbei.

Lewis. Lewis. Lewis.

Er hörte immer noch seinen Namen, sein Gehirn malte sich bereits die schrecklichsten Szenarien aus.

Lewis. Lewis. Lewis.

Der Griff um seine Handgelenke wurde stärker und er spannte sich unwillkürlich weiter an. Er wollte das nicht. Er wollte noch nicht sterben. Nicht hier...nicht jetzt...

„Lewis!!!“

Erschrocken riss er die Augen auf, als er seinen Namen abermals hörte. Jetzt klang es allerdings viel näher als zuvor. Außerdem meinte etwas drängendes, forderndes herausgehört zu haben. Seine Augen weiteten sich in jäher Angst, als er direkt über sich Zack ausmachte, der ihn weiterhin festhielt, sodass er immer noch keine Chance hatte, sich zu befreien. Sein völlig von Angst vernebelter Verstand brauchte einige Momente um zu verstehen, warum er Zack immer noch über sich knien sah, die Narbe auf seinem Gesicht jedoch verschwunden und dieser Triumph aus seinen Zügen gewichen war. Abermals wurde er angesprochen.

„Lewis, hey. Beruhige dich.“ Die Stimme klang besänftigend, ruhig. Völlig orientierungslos schweifte sein Blick umher; er lag immer noch auf dem Bett, wurde festgehalten, die Handgelenke neben seinem Kopf. Allerdings strahlte die kleine Nachttischlampe nur um die 30 Zentimeter von seinem Kopf entfernt, warmes Licht aus und erhellte den Raum. Er sah wieder zurück zu dem Gesicht über ihm. Das Kalte war aus den braunen Augen verschwunden und er brauchte noch ein paar Augenblicke, bis er endgültig realisierte, dass das hier die Wirklichkeit war und das eben gerade ein Traum gewesen war. Das hatte er geträumt; Zack war niemals wieder hier gewesen und er hatte Lewis auch nicht festgehalten um ihn umzubringen. Wayne war nicht verletzt, er war hier und hielt ihn fest, warum war ihm noch nicht ganz klar. Allerdings löste der ziemlich feste Griff wieder dieses beklemmende Gefühl der Hilflosigkeit in ihm aus und er bemerkte jetzt erst, dass er am ganzen Körper zu zittern begonnen hatte, kalter Schweiß stand ihm auf der Stirn.

Wayne schien das irgendwie mit bekommen zu haben, denn abrupt ließ er Lewis los und zog sich bis ans Fußende zurück, wo er verharrte. „Tut mir leid...“ Lewis hatte sich, sobald sich der Griff um seine Handgelenke gelöst hatte, sofort aufgerichtet und sah weiterhin zitternd Wayne an, der für einige Sekunden ein wenig geschockt über den Zustand des Blonden schien, dann fuhr er rasch fort. „Ich hatte nicht vor, dir in irgendeiner Weise Angst zu machen...entschuldige...“ Lewis schüttelte leicht abwesend wirkend den Kopf. „Hast du nicht...“ Er hatte sich immer noch nicht von dem, was er in seinem Traum gesehen und erlebt hatte, erholt. Wayne fuhr sich das ohnehin schon zerzauste Haar. „Ich hab dich nur festgehalten, damit du dich nicht im Endeffekt noch selbst verletzt. Von mir mal ganz abgesehen.“ Dann legte er den Kopf ein wenig schief, denn auch ihm war Lewis Zittern aufgefallen und ohne dass dieser es wollte, entkam seiner Kehle ein leises Wimmern, da das beklemmende Gefühl, ausgeliefert zu sein, sich wieder in seiner Brust eingenistet hatte. Langsam, vorsichtig diesmal näherte sich Wayne dem leicht verstört wirkenden Blonden wieder etwas, er wusste nicht genau was es war, aber es musste ein schrecklicher Albtraum gewesen sein, der ihn so mitgenommen hatte.

„Hey. Alles ok. Es ist alles in Ordnung.“, versuchte er den aufgewühlten Lewis zu beruhigen, doch der schien sich geradezu hineinzusteigern, da der sonst so gefasste Siebzehnjährige jetzt begann, hektisch mit den Händen zu gestikulieren, während er in knappen, leicht stockenden Sätzen begann von seinem Albtraum zu erzählen. „Ich...bin aufgewacht...und es war alles dunkel und ich hab's am Anfang für real gehalten. Und dann hab ich gesehen, dass du nicht da warst. Und dann war da Zack und ich dachte, er wäre du. Es war nicht hell genug, ich konnte die Narbe nicht von Anfang an sehen...ich...hab's erst gemerkt, als er mir indirekt gedroht hat...und dann hat er mich festgehalten...so wie du mich gerade eben und deswegen...ich dachte er würde mich umbringen...!“ Wayne verstand nach und nach und nickte verständnisvoll. „Und als du aufgewacht bist, war das erste, was du wahrgenommen hast, dass du immer noch festgehalten wurdest. Und dass mein Bruder und ich uns bis aufs Haar gleichen, macht es nicht unbedingt einfacher, Realität von Traum zu unterscheiden...“

Lewis nickte langsam, er zitterte jetzt sogar noch heftiger, er hatte noch nie mehr Angst verspürt als in diesem Albtraum. Zittrig atmete er ein und aus und versuchte erfolglos sich zu beruhigen, sein Herz raste immer noch und auch sein Verstand schien auch noch immer halb in dem Albtraum gefangen zu sein, denn er wusste kaum etwas mit sich anzufangen.

Sein Blick fiel auf sein verbundenes Bein und er sprach ein stummes Stoßgebet, dass er durch seinen Ausbruch anscheinend keine falsche Bewegung gemacht hatte, denn er spürte ausnahmsweise mal keinen brennenden Schmerz. Dafür war da aber immer noch dieses beklemmende Gefühl in seiner Brust, als würde eine eiskalte Hand sein Herz umschließen und zudrücken. Es drohte ihm die Kehle zuzuschnüren. Heftig schüttelte er den Kopf, er wollte nicht mehr darüber nachdenken, wollte nur noch von diesem schrecklichen Gefühl der Todesangst wegkommen, aber irgendetwas hinderte ihn daran. Doch bevor er in eine weitere Panikattacke verfallen konnte, spürte er, dass Wayne ihm, mittlerweile wieder neben ihm sitzend, eine Hand auf die Schulter legte. „Alles wieder ok?“, fragte er leise nach, doch Lewis konnte nur den Kopf schütteln; es war nicht alles ok, denn er wurde diese verdammte Angst nicht mehr los. Und mit ihr würde vermutlich auch die Paranoia kommen, dass Zack tatsächlich irgendwann wieder aufkreuzen könnte.

Aber bevor er sich noch weiter darüber Gedanken machen konnte, wurde er unerwartet nach hinten gezogen, sanft aber bestimmt und letztendlich schloss Wayne ihn in die Arme. „Ich werd nicht zulassen, dass er mir mein Leben ruiniert oder dir was tut.“, meinte er leise und der Blonde nickte nur, verharrte ansonsten wie paralysiert, damit hatte er nicht gerechnet. Wieder mal. Wayne überraschte ihn wirklich immer wieder aufs Neue. Er wehrte sich nicht, ließ es einfach zu und er konnte sich nach einer Weile sogar wieder etwas entspannen, denn irgendwie bewirkte Waynes Körperwärme, dass diese eisige Beklemmung schwächer wurde.

Er wusste nicht wie lange sie so dasaßen, Wayne mal wieder an das Kopfbrett gelehnt, Lewis an ihn gelehnt, irgendwann hatte der Dunkelhaarige, anscheinend ein wenig geistesabwesend, angefangen, kleine Kreise auf seinen Unterarm zu malen, wobei er im ersten Moment zusammenzuckte, doch dann löste diese Berührung ein leichtes Kribbeln in seinem Arm aus, sodass die erstickende Beklemmung in seiner Brust irgendwann ganz verschwand, als würde man ein Gewicht von seiner Brust nehmen, sodass er wieder frei atmen konnte. Er atmete tief ein und aus und er spürte, dass es gut tat, bevor er Waynes Stimme nah an seinem Ohr hörte, er hatte fast schon vergessen, dass er sich ja an ihm anlehnte. „Besser?“ Noch einmal atmete Lewis tief durch, dann nickte er bestätigend. „Besser...“
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