Recreation

von Makeyon
KurzgeschichteRomanze, Fantasy / P18 Slash
Bartimäus Nathanael alias John Mandrake
31.05.2014
31.05.2014
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31.05.2014 2.343
 
Da mein total sinnloser und dezent dreckiger OneShot mehr Leser und Nachfrage auf eine Fortsetzung erhalten hatte wie erwartet, hier der zweite Teil...er ist ein wenig zurückhaltender...aber nicht weniger verstörend ;D

Hier findet ihr Teil 1:
http://www.fanfiktion.de/s/52f234d400039f8222ba4acb/1/Temptation



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Nathanael


Nathanael erwachte am späten Vormittag und hustete ein paar mal kräftig, um den Staub in seiner Kehle loszuwerden. Im selben Moment kam zu seiner Erleichterung mit einem leisen Anklopfen das alte Dienstmädchen herein und stellte ein kleines antikes Teeservice auf den Boden neben dem Himmelbett.
„Guten Morgen Mr. Mandrake. Hatten Sie eine erholsame Nacht? Hier ist ein Kännchen Earl Grey. Das Frühstück wird unten serviert.“ Noch bevor Nathanael seine Antwort zu dem ungepflegten Zimmer aussprechen konnte, war sie bereits eilig aus dem Zimmer gehuscht.
Earl Grey...sie tun wirklich alles dafür mich wie einen echten Engländer zu behandeln, dachte er mit verzogenem Gesicht und streckte sich knacksend.
„Guten Morgen oh Herr und Meister – habt Ihr eine angenehme Nacht gehabt?“, kam es von irgendwo aus dem Zimmer, doch Nathanael sah niemanden. „Deine Knochen knacken wie bei einem alten Greis. Das ist nicht gut für jemandem in deinen jungen Jahren – vielleicht solltest du mal Sport treiben.“, sagte die Stimme spöttisch.
„So wie du mich gestern Abend rangenommen hast brauchst du dich nicht wundern, dass bei mir alles knackt, Bartimäus!!“, schnaubte der Zauberer und griff nach der Kanne. „Wo steckst du eigentlich?!“
„Das wüsstest du gerne was? Ich hab einen interessanten Blickwinkel von hier aus.“
„Wahrscheinlich bist du eine von diesen vielen Wanzen, die des Nachts auf mir herumgekrabbelt sind!“
Die Stimme seufzte. „Ich bitte dich. So eine geschmacklose Gestalt würde ich nur im allerhöchsten Notfall annehmen.“
„Obwohl du schonmal eine Eintagsfliege warst?“
„Ich sagte ja, im Notfall. Pass auf, du verschüttest gleich deinen Earl.“
Nathanael antwortete nicht und nippte an der Tasse. Der Tee schmeckte mehr nach mit Spirituosen versetztem Schwarztee als nach Earl Grey. Nach zwei Schlücken waberte sein Kopf bereits.
„Hey Kleiner.“, kam es nahe seinem Fußende hervor.
„Was?“
Die Stimme kicherte. „Du bist ja steif.“
„WAS?!“
Nathanael warf die Tasse vom Bett und fuhr herum. „WO bist du?!“ Er lüftete die Decke und vergewisserte sich, dass der Dschinn ihn nicht verarschte. Tatsache. Doch sehen konnte er immernoch nicht wo jener sich aufhielt.
„Hast wohl nicht genug von gestern?“ Wieder kicherte es aus dem Nichts.
„Das hat damit nichts zu tun!“, entgegnete Nathanael empört und lief rot an. „Das passiert mir öfters morgens...jetzt zeig dich, es ist nicht mehr witzig!“
„Ich bin hier unten~“, säuselte die Stimme. Im selben Augenblick spürte der Zauberer wie etwas sein Bein emporkrabbelte. Da er nichts außer seiner Shorts trug zuckte er zusammen und begann zu zittern. „H-...hör auf! Komm endlich hoch!“, stotterte er als er die kleinen Beinchen seinem Schritt näher kamen. Er krallte sich ins Kopfkissen. Das Wesen war in seine Shorts gekrabbelt.
„Ahhh... nein! Geh da raus! Ich will keinen Skarabäus in meiner Hose..!!“, quiekte Nathanael mit zusammengekniffenen Augen und wand sich im Himmelbett umher.
„Hahaha zu spät...“, kam es von unten hervor. „...oh was haben wir denn hier?“, das Wesen krabbelte seine Erektion hinauf.
„Oh Gott geh da raus!!!“, presste der Junge zwischen den Zähnen hervor und bäumte sich auf. „Das ist so wiederlich...lass das...bitte...BITTE!!“
„Ist ja gut...Spielverderber.“ Der Skarabäus krabbelte aus den Shorts heraus und in der nächsten Sekunde saß er in Ptolemäus' Gestalt neben ihm und lehnte am samtbezogenen Kopfende. Nathanael blickte mit hochrotem Gesicht zu ihm auf.
„...da bist du ja.“ Der gebieterische Ton wollte ihm nicht gelingen. Er versank sofort in die tiefdunklen Augen des Dschinns. Dieser grinste zu ihm herunter und deutete mit dem Kopf auf seine Shorts. „Und wie löst du jetzt die Sache?“
„He?“ Nathanael starrte ebenfalls auf seinen Schritt und spürte, dass es bereits wehtat.
„Wenn du das öfters hast weißt du ja was zu tun ist.“
„Ja...aber...“
„Ich helf dir nicht wenn du das meinst.“
„Neiiiin das...das...ich will nicht, dass du zusiehst!“
Bartimäus verdrehte genervt die Augen. „Mensch, erst soll ich auftauchen, dann bin ich da und nun passts dir auch wieder nicht – entscheide dich mal Kleiner. Außerdem bin ich für dich doch eine gute Wichsvorlage oder?“ Er zwinkerte ihn an, strich sich kokett durchs Haar und amte damit Nathanaels Lieblingsgestik nach.
„Tsss...“, machte der Zauberer und drehte beschämt den Kopf weg. Sein Herz schlug schon wieder viel zu schnell.
„Wo ist dein Problem?“
„N...nirgends...ich-“
„Also, dann mach. Ist doch nichts dabei. Ich erzähls auch keinem weiter, wenn es das ist worum du dich sorgst.“
Nathanael seufzte leise und bewegte seine Hand richtung Shorts. Eine andere Wahl hatte er sowieso nicht. Dass Bartimäus ihm dabei zusah war ihm unendlich peinlich, aber gleichzeitig erregte es ihn noch mehr.




Bartimäus


Es war ein beinahe göttlicher Anblick, wie der eigene Herr so hilflos und knallrot zu einem aufsah und es sich machte. Ich musste mich zurückhalten nicht laut loszulachen. Sonst würde ich diese Prozedur nur unterbrechen und das wäre irgendwie schade. Dauerhaft hingen seine lustverschleiherten Augen an mir und er sah nur weg wenn unsere Blicke sich trafen. Er schloss die Augen und warf wie ein kleines Kind, das nicht wollte, dass man ihm einen peinlich geblümelten Hut aufsetzte, den Kopf umher, keuchte ununterbrochen und schlug sich ab und an schamerfüllt die Hand vor Augen. „Wie niedlich du sein kannst wenn du deinem Körper nachgibst...solltest du öfters tun. Das steht dir gut.“, kommentierte ich und musterte ihn weiterhin. Es hatte den Anschein, als kam ein leises flehendes „sei still“ von dem Kleinen, ich könnte mich aber auch verhört haben. Ich lehnte meinen Kopf zurück und schloss die Augen. Das Stöhnen meines Herrn wurde nun heftiger...bald hatte er seinen Höhepunkt erreicht. Irgendwie schade. Er hörte sich so gut an. Moment! Ich musste aufpassen, dass ich mich nicht wieder selbst verlor wie gestern. Unmöglich dass mich dieses kleine Bürschchen so aus der Fassung bringen konnte...und doch...dasselbe Gefühl machte sich wieder in mir breit und durchzog meine Substanz. Der Junge kam in diesem Moment und entspannte sich mit noch immer stockendem Atem. Seine Hand lag an seiner Stirn und er blickte mit der unschludigsten Miene die er hatte zu mir auf.
„Na siehst du - geht doch.“, sagte ich um mich davon abzulenken diese Gebärden meines Meisters zu besabbern.  
„Danke für die gute Vorlage“, flüsterte Nathanael und lächelte mich an. Verdammt... Wenn ich ein Mensch wäre würde ich nun hoffnungslos an Diabethes erkranken. Mein Gesicht wurde heiß. Jetzt musste ich zur Abwechslung mal wegsehen. Der Junge schmierte seine bekleckerte Hand quer über die Bettdecke, streifte seine Shorts nach oben und setzte sich auf. „Hey Bartimäus“, sagte er mit einem verschmitzten Lächeln, dass man nur allzu selten (eigentlich nie) an ihm sehen konnte.
„Hm?“
„Du bist steif.“
„Hrrmmm!?“ Ein kurzer Blick nach unten versicherte mir dass dieses unverschämte Bürschchen recht hatte. Wie hatte er das geschafft? Ich bin wohl wirklich schwach geworden...
„Und wie lösen wir nun die Sache?“, fragte er und kam näher.
„Mieser kleiner Nachmacher.“, entgegnete ich und lächelte schief zurück. Oh-oh. Nun hatte sich das Blatt anscheinend um hundertachzig Grad gewendet und ich war der Hilflose hier. Unsinn. Ich konnte mich ja jederzeit verwandeln, dann würde das sich sicher verflüchtigen... oder etwa doch nicht? In Tiergestalt wäre es wohl noch schlimmer. Meine Gedankengänge wurden unterbrochen als mein Herr nach meiner rechten Hand griff und begann mit seinen weichen warmen Lippen meine Finger zu berühren. Ich zuckte zurück, doch ließ ihn gewähren. Es fühlte sich seltsam gut an. „Den Handkuss müssen wir aber nochmal üben.“, versuchte ich die Sache herunterzuspielen, doch es gelang mir nicht. Der Junge entgegnete nichts, sondern machte unbeirrt weiter. Mit geschlossenen Augen leckte und saugte er an meinen Fingern, als würde es nichts besseres im Leben geben. Seine Lippen waren unglaublich weich. Als mein Mittel- und Zeigefinger erneut ihn seinen Mund glitten streichelte ich seine Zunge und stieß dabei kurz an seine Zähne. Der Kleine keuchte leise und begann unwillentlich zu sabbern. Er ließ von meiner vor Speichel triefenden Hand ab, zog sich auf meinen Schoß und schlang die Arme um meinen Hals. Mit seinen blauen Augen und dem dichten Wimpernkranz um sie herum sah er mich an. Irrte ich oder hatte sein Blick etwas sanftes? Wahnsinn. Das war echt nicht mehr normal, er hatte heute morgen sicher einen im Tee. Mit mit dem blassen, leicht rosa schimmernden Gesicht kam er noch näher. Sein warmer Atem streifte meine Lippen. „Komm schon“, flüsterte ich ungeduldig. Ohne weitere Gebärden kam er dem nach und verschloss meine Lippen mit den seinen.  Zaghaft und fordernd zugleich küsste er mich, als würde er es zum ersten mal machen und durfte sich keine Fehler erlauben. Ich schloss die Augen und genoss die Sache. Der Kleine zog sich noch enger an mich und schien immer unverschämter zu werden, indem er begann, sein Becken zu kreisen und kontinuierlich an meine Erektion zu stoßen. Mir entkam ein raues Seufzen und meine Hände strichen selbstständig seine schlanken Beine entlang und krallten sich unbeholfen in seine Shorts. Er bemerkte das und verstärkte sein Handeln, stieß fester gegen mich und intensivierte den Kuss. Ich tat es ihm gleich und ließ mein Zunge in seinen Mund gleiten. Nathanael keuchte doch es schien ihm nicht zu gefallen. Er ließ von mir ab und begann sich an meinem Hals gütlich zu tun. „So ist das...du willst heute mal die Oberhand haben hm?“, fragte ich mit tonloser Stimme und strich dem Kleinen durchs Haar. War klar. Nachdem er sich vorhin so schön peinlich und hilflos vor meinen Augen einen runtergeholt hatte versuchte er wohl hiermit seine Autorität wieder herzustellen und zeigen wer der Boss ist. Sollte mir recht sein...solange er meinen Hintern in Ruhe ließ durfte er gern machen was er wollte. (zum Thema Hintern möchte ich mich nicht weiter äußern. Frag Faquarl wenn du es genau wissen willst.)




Nathanael


Und wieder erniedrigte er sich selbst. Aber er konnte nicht anders, schob es gedanklich einfach auf den seltsamen Tee, bevor er sich weiter an dem Dschinn gütlich tat. Gleichsam hatte er ja das Zepter in der Hand also war es garnicht so erniedrigend. Generell würde überhaupt nichts mehr so beschämend sein als die Sache vorhin. Ganz langsam arbeitete er sich an dem unechten Körper herunter und versuchte sich Zugang zur goldenen Mitte zu verschaffen. Da seine Hände leicht zitterten konnte er den Stofffetzen nur mühselig von Bartimäus Hüfte entfernen. Jener lachte ihn dabei leise aus. „Fünf Punkte für dich. Das hat aber gedauert...kein Wunder brauchst du auch immer so lange dich an- und auszuziehen.“ Auch wenn es ihm an seinem Stolz kratzte, blendete Nathanael die spöttischen Worte auf seinem Kopf aus und begann die Erektion zärtlich mit der Zungenspitze abzutasten. Der Dämon wurde sofort still und seine Hand fand sich in des Zauberers Haarschopf wieder. Die andere krallte sich ins Laken und riss tiefe Löcher hinein. Auch wenn Nathanael spürte, dass sein Gegenüber ungeduldig wurde, machte er nicht mehr als zaghaft über dessen Glied zu lecken und es nur hauchend zu küssen. „Du bist ganz schön unverschämt, Kleiner.“, kommentierte der Dschinn mit stockendem Atem „Wie wärs... wenn du dich mal ein wenig anschickst...wir haben heute schließlich noch was vo-haaahhh..!“ Der Magier hätte nicht gedacht, dass Bartimäus immernoch so viel Müll daher reden konnte, also schnitt er ihm das Wort ab. Zügig hatte er nun doch seine Lippen um die Erektion geschlossen und bewegte sich langsam, aber intensiv vornüber und zurück. Dabei hörte er den anderen mit rauer Stimme keuchen und schwer atmen. Genüsslich fuhr Nathanael fort und lauschte dem heißen ansteigenden Stöhnen seines eigentlichen Sklaven. Jener bewegte sich mehr und mehr mit und stieß immer stärker in seine Mundhöhle. Und zum zweiten mal musste der Zauberer zugeben, dass es ihm unendlich gefiel. Er konnte ewig so weitermachen. Aber ewig hielt sich für gewöhnlich nichts. Mit einem erstickten Schrei kam der Dämon und ergoss sich in ihm. Es hatte eine eigenartige Konsistenz und schmeckte auch recht seltsam. Aber es war allemal besser als der Tee zuvor.




Bartimäus


Beinahe hatte ich seinen Geburtsnamen laut herausgebrüllt.
Nie hätte ich mir ausmalen können, wie unverschämt und begabt der Bengel doch sein konnte. Dass ein arrogantes Balg wie er es bewältigen konnte mich so schwach zu machen war wirklich sehr peinlich für ein Wesen meines Ranges. Aber es musste ja niemand wissen. Außerdem hatte es mich in irgendeiner Weise regeneriert. Das Jucken und Schmerzen in meiner körperlichen Gestalt hatte nachgelassen und ich fühlte mich sogar annährend neu geboren. Ich blickte nach unten zu meinem Herrn, der mit seltsamen Gesichtsausdruck(als würde er versuchen ein klebriges Bonbon an seinen Zähnen loszuwerden) dabei war, sich aufzurappeln.
„Schluck das lieber nicht, das sind Teile meiner Substanz.“, versuchte ich ihm klar zu machen, aber er wollte mich eines besseren belehren. Mit einem vielsagendem Lächeln beugte er sich über mein Gesicht und öffnete seine Lippen, um das Zeug direkt auf die meine fließen zu lassen.
„Da hast du es wieder... brauchst du doch bestimmt noch.“, flüsterte der Kleine und wischte sich grinsend den Rest Speichel vom Kinn.
„Du bist manchmal echt eklig, Nathanael, weißt du das?“, kommentierte ich und versuchte die mit meines Meisters Sabber vermischte Substanz wieder aufzunehmen.
„Sagt der Mistkäfer in der Hose!“, konterte er und sprang energisch vom Bett herunter, nur um unelegant auf seinem Frühstückstablett auszurutschen und eine Bruchlandung auf dem ausgeblichenen Teppich hinzulegen.
„Bevor wir da runtergehen solltest du vielleicht ein Bad nehmen. Ich kann dir auch dabei helfen.“ Dreckig grinste ich von der Bettkante auf ihn herunter.
„Ohh nein..!“ Nathanael war damit schneller aufgestanden als ich es ihm jemals zugetraut hätte und eilte wie ein Blitz ins Badezimmer und verschloss die Tür. Das ihm dies nicht die Bohne nützte hatte er wohl komplett vergessen.



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Offene Enden sind doch was feines oder? >D

Ich hoffe es hat euch auch diesmal gefallen. Wen findet ihr als Seme besser? :D (Ich glaube Bart würde mich auslachen wenn er rausbekäme dass ich euch das wirklich frage xD) Klatscht eure Reviews unten rein wenn ihr wollt.


bye <3

Makeyon