Professor Layton und der blaue Engel

GeschichteAbenteuer / P12
Hershel Layton Luke Triton
31.05.2014
27.07.2015
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„Vor 1000 Jahren stahl jemand die Statur „Der blaue Engel“. Eine Statue aus Saphir. Sie gehörte damals einem alten König, der sein Volk unterdrückte und jeden einsperrte, wenn er nur ein schlechtes Wort über ihn verlor. Die Statue war sein ein und alles und er konnte ohne sie nicht leben. Der Engel hatte nämlich das Gesicht seiner Frau, die in einem Krieg ums Leben kam. Der König versank damals in sehr große Trauer und als er wieder vor sein Volk trat, war er der schlimmste Mensch, den die Menschen gesehen hatten. Als aber die Statue verschwunden war, nahm der König sich das Leben. Seitdem herrschte wieder Frieden im Land. Aber die Statue tauchte nie wieder auf. Man sagt aber, wenn es Nacht wird, dann steigt der alte König aus seinem Grab und versucht die Statue zu finden.

„Ich  mag diese alte Geschichte, aber glaubst du wirklich, der alte König soll hier noch als Geist sein Unwesen treiben?“, fragte Luke. „Wer weiß, wer weiß“, meinte Lucy. Lucy war 20 und die Besitzerin des kleinen Cafes in Schwarzbach. Sie kannte hunderte Geschichten über die Gegend. Luke war vor einem Jahr hierher gezogen. Er interessierte sich für die Geschichten sehr. Er und Lucy tauschten gerne Geschichten aus. Luke erzählte Geschichten von ihm und dem Professor und Lucy Geschichten aus dieser Gegend. Plötzlich hörten sie Schreie von draußen und Leute die hin und her rannten. Lucy und Luke rannten auf die Straße. Am Ende der Straße stand ein Engel in blau. Dann stieß er sich vom Boden ab und flog durch die Nacht. „War es nicht so, dass der König sein Unwesen treibt und nicht der Engel“, fragte Luke Lucy. „Ich weiß auch nicht, warum der Engel zum Leben erwacht ist“, sagte Lucy. Ein starker Wind fegte durchs Dorf. Es fühlte sich an, als ob etwas Bedrohliches auf das Dorf zukommen würde.
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