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Gruppe 07: Kim

von MDU-Story
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
31.05.2014
31.05.2014
10
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31.05.2014 769
 
Hier ist nun endlich die Geschichte der siebten Gruppe des Meine-Deine-Unsere-Story-Projekts. Sie ist schon eine ganze Weile fertig und ihr dürft mich gern steinigen, weil ich euch so lange hab warten lassen. Aber letztendlich hatte ich einfach vergessen, dass ich die Geschichte noch nicht hochgeladen hatte und hab mich heute nur durch Zufall dran erinnert.
Hier sind die an Gruppe 7 beteiligten Autoren im Überblick, bei Namensänderungen bitte eine kurze Info.

Autoren:
1.LilliAngel
2. lostMockingjay
3. Maline
4. Catastrophic in love
5. NamiraKayleighFaolan
6. EmmaLisa
7. inuzukagirl
8. social anxiety
9. Queen of Insomnia
10. Ismene

Kapitel 1 – LilliAngel


Lachend und kreischend kugelten sich Johnny und Ginny in einer wilden Rangelei in dem großen Sandkasten. Dabei wurden sie von ihrer älteren Schwester Kim, die ganz in der Nähe in einem Liegestuhl lag, aufmerksam beobachtet. „Verletzt euch bloß nicht!“
„Nein! Nein!“, kam es lachend zurück.
„Das sagt ihr jetzt.“
Lautes Klingeln aus dem inneren der Villa ließ Kim aufspringen. „Stellt das jetzt mal für einen Moment ein. Ich muss kurz telefonieren.“
Johnny und Ginny stellten ihre Rangelei allerdings nicht ein. Dummerweise hatte Kim keine Zeit, um dazwischen zu gehen, sonst hätte sie das Telefonat vermutlich verpasst. Schätzungsweise im letzten Moment, riss sie den Hörer an sich.
„Kim Schlosser!“
„Hey, Süße. Haste grad ein bisschen Zeit?“
„Wer ist denn da?“, erkundigte sie sich mit gespielter Irritation.
„Du bist echt fies. Hier ist James.“
„Ah. Mein heißgeliebter bester Freund. Was gibt’s?“
„Ich brauche ganz dringend deinen Rat.“
„Wobei?“
„Äh. Ich hab heute Abend ein Date und keine Ahnung was ich anziehen soll.“
„Verstehe. Ich kann dir aber nur helfen, wenn ich Johnny und Ginny mitbringen kann. Meine Eltern haben mir mal wieder die Ehre überlassen, die beiden zu hüten.“
„Kein Problem. Bring die beiden ruhig mit. Damian freut sich immer die beiden zusehen.“
„Gut. Dann sind wir gleich da.“
Kim legte auf und lief in den Garten zurück. Johnny und Ginny hatten den Sandkasten verlassen und jagten sich jetzt über den Rasen, wobei sie brav die preisgekrönten Blumenbeete ihrer Mutter mieden.
„Hey, ihr beiden Raufbolde. Wir gehen rüber zu James und Damian.“
„Jaaaaaaaaaaa!“, kreischten die beiden, stürmten an der sechzehnjährigen vorbei und verschwanden im Haus.
„Sucht euch ein Spielzeug das ihr mitnehmen wollt und zieht euch die Schuhe an!“, brüllte Kim ihnen nach.
„Okay!“, kam es leicht genervt zurück. Kim schüttelte den Kopf und folgte ihren sechsjährigen Zwillingsgeschwistern ins Haus zurück. Dort griff sie gleich noch einmal zum Telefon.
„Monika Lanz.“, meldete sich ihre beste Freundin, augenblicklich.
„Hey, Mon. Hast du eine Ahnung mit wem James heute Abend ein Date hat?“
„Nein. Tut mir leid, keine Ahnung. Er hat es mir nicht verraten, obwohl ich ihn stundenlang gelöchert hab. Kommst du jetzt auch um die Kleidungsfrage zu klären?“
„Jep. Mit meinen süßen, kleinen Geschwistern.“
„Oh super. Ich hab Dina dabei. Hoffentlich legt sie sich nicht wieder mit Ginny an.“
Die beiden brachen synchron in Gelächter aus, als sie sich an den Streit der sechs-und achtjährigen Mädchen um die Aufmerksamkeit des siebenjährigen Damian, erinnerten.
„Wäre doch schade, wenn das nicht passieren würde. Uns würde unbezahlbare Unterhaltung entgehen.“
„Stimmt. Dann bis gleich. Und denk dir eine Verhörstrategie aus. Ich muss wissen, mit wem James ausgeht.“
„Ich hab da ja schon einen Verdacht, aber…James ist nicht unbedingt bekannt dafür, meinen Verdacht zu bestätigen.“
„Denkst du auch an diesen supersüßen McDonalds Verkäufer, den er schon seit Wochen anschmachtet?“
„Jep.“
„Kim. Kommst du? Wir sind fertig!“, rief Johnny aus dem Flur.
„Jaha.“
„Klingt als müssten wir gleich weiter reden.“, stellte Monika lachend fest und legte auf.
Kim legte den Hörer ab und lief zu ihren Geschwistern in den Flur.
„Ich muss mir nur noch etwas anziehen, dann kann’s losgehen.“
„Jaaaaa.“, brüllten die Kleinen im Chor.
„Hört auf damit. Mir platzt noch das Trommelfell.“
„Entschuldigung.“, kreischten ihre Geschwister und brachen in schallendes Gelächter aus.
Mit einem tiefen Seufzer lief Kim nach oben, wo sie sich in Windeseile T-Shirt und Jeans über ihren Bikini zog und in ihre Chucks schlüpfte.
Im Flur rangelten Johnny und Ginny schon wieder mit einander.
„Wir können gehen. Und wehe euch, wenn ihr euch drüben auch so verhaltet.“
„Was passiert  denn dann?“, fragte Ginny frech.
„Der Fernseher bleibt heute Abend aus.“, erwiderte Kim grinsend und beobachtete zufrieden, wie die Mundwinkel der Kleinen nach unten wanderten.
„Wir werden ganz brav sein.“, versprachen sie dann und im nächsten Moment stürmten sie zur Tür hinaus.
„Kinder.“, murmelte Kim und folgte den beiden eilig. Ohne zu ahnen, dass ihr Handy nicht, wie sie annahm in ihrer Hosentasche steckte, und das jemand verzweifelt versuchte sie zu erreichen.
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