The truth about Varia and Eve Part 7 - Die Königin der Erddämonen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
29.05.2014
06.08.2014
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„Das ist wirklich ein Brocken!“, flüsterte Sahlia.

„Ja, doch wir müssen näher heran, niemals schaffst du es von hier aus mit dem Bogen.“

„Du unterschätzt mich, Schwesterlein…“

Vorsichtig spannte die Amazone ihren Bogen. Die Sehne knarrte leise unter der Spannung. Ruhig hielt Sahlia die tödliche Waffe im Anschlag und beobachtete jede noch so kleine Bewegung des Hirsches.

„Sollten wir nicht doch näher…“

ZISCH!!!!!!!!!!!!

Das spitze Geschoss flog mit ungeheurer Wucht auf das Tier zu. Mit lautem Gebrüll lief es los und prallte frontal gegen den Stamm eines Baumes. Tot sackte es zusammen.

„Das war unglaublich!!!!“, rief Varia fassungslos, „...ich habe noch nie eine Amazone so weit und präzise schießen sehen. Bei Artemis, du bist ein wahres Naturtalent!“

„Sagte ich ja!“, kam es gespielt arrogant und mit hochgezogener Augenbraue zurück.

„Das muss ich den Anderen erzählen…“

„Tu das, und bitte achte darauf, dass Kara es hört. Du darfst mich in den höchsten Tönen loben und gern ein bisschen dicker auftragen!“, kicherte Sahlia.

„Das verspreche ich dir!“

„Es ist jawohl das Mindeste, dass ich das Essen für meine Hochzeit selbst erlege! Ich hoffe, sie wird so schön wie deine und Eves...“

„Das wird sie, es wird der schönste Tag deines Lebens werden!“

„Ich möchte das Suraya sich, wie bei eurer Hochzeit, um die Kleider und das Essen kümmert. Ich habe nicht vergessen, wie atemberaubend Eve und du ausgesehen haben.“

„Oh…ja.“, geriet Varia ins Schwärmen. Die Hochzeit war wie im Traum gewesen. Der ganze Stamm hatte sie beglückwünscht, eine jede Amazone hatte für sie gebetet und ihnen ihren Segen ausgesprochen. Eve hatte zauberhaft ausgesehen und die Hochzeitsnacht war...

„Hey!! Träumst du?“, riss Sahlia sie brutal aus ihrem Tagtraum.

„Ich komme ja schon!“, seufzte die Königin.

An Seilen zerrten die Pferde den schweren Körper in Richtung des Dorfes. Sofort kamen ihnen einige Frauen, angeführt von Kara und Suraya, entgegen.

„Das ist ja ein wahres Ungeheuer!“, Suraya riss die Augen auf.

„Deine Frau hat einen unglaublichen Schuss hingelegt, Kara. Du hättest ihn sehen sollen!!“

Sahlias Brust schwoll an vor Stolz, als Varia das Geschehene beschrieb.

„Also verhungern werdet ihr nicht!“, beendete sie ihre Rede, als Kara ihre Schwester in den Arm nahm und innig küsste.

„Hm…“, schmollte sie, als sie die Zärtlichkeiten des Paares verfolgte, „…wo ist eigentlich meine Königin?“

Suraya grinste breit, als sie Varias Schmollmund sah.

„Nun ja, Eve ist…“

„Lass mich raten…“, unterbrach Varia, „…sie kümmert sich um die Vorbereitungen?“

„Äh…nein Varia…“

„Merk dir das, Sahlia, wenn du erst einmal verheiratet bist…“, schwafelte sie weiter, „…dann denkt deine Herzensdame nicht mehr daran, dich zu begrüßen, wenn du von der Jagd zurückkommst… tzzz also überleg dir das, denn…“

Mit einem Schwung wurde sie herumgewirbelt. Weiche und doch fordernde Hände griffen nach der Kette an ihrem Hals und zogen sie ganz nah zu der Frau vor sich herunter.

„Denn was... mein Liebling???“, flüsterte Eve süffisant, als sie in Varias verdutztes Gesicht blickte.

„Ja… also… denn… ah…“, begann sie zu stottern.

„Hmmm?“, Eve hob die Augenbraue, „…ich höre?!“

Varia stand der Mund offen.

„Dann bist du froh, wenn sie doch da ist und dich in den Arm nimmt?!“, fragte sie vorsichtig.

Das Ganze sah so komisch aus, das selbst Suraya sich laut lachend den Bauch hielt.

„Gut gerettet…“, grinste Eve, als sie Varia losließ, um sie gleich darauf fest an sich zu drücken.

Ihre Lippen legten sich warm auf Varias und hielten sie lange fest.

„Also… (hüstle), wenn ihr dann soweit seid, kann mir hier vielleicht mal jemand helfen?“, empörte sich Suraya, als sie das schwere Tier an den Hinterläufen packte.

(xxx)

Bis zum späten Abend hantierten die Frauen mit dem Essen herum. Eve half Suraya mit den Kleidern, während Varia versuchte ihre aufgeregte Schwester zu beruhigen.

„Also, haben wir denn alles?“, Sahlia lief unruhig in der Hütte auf und ab.

„Ja…“

„Und das Essen wird sicher fertig sein?“

„Ja…“

„Und die Kleider sind…“

„Ja Sahlia… alles ist gut. Du solltest dich beruhigen und…“

Es klopfte.

„Hallo ihr Zwei!“

„Oh Artemis sei Dank, Gabrielle bitte hilf mir, sie macht mich verrückt!“

Lachend nahm sie Sahlia in den Arm.

„Es wird alles gut gehen…“, nickte sie liebevoll.

Eine ganze Weile unterhielt sie sich mit der Amazone, die danach wesentlich ruhiger war.

„Ich werde mal nach Kara sehen.“

„Tu das.“, lächelte Gabrielle, als Sahlia schnell verschwand.

„Ist alles in Ordnung, du siehst angespannt aus?“

„Nun… ich weiß nicht. Varia, ich habe Xena seit zwei Tagen nicht mehr gesehen. Sie war sonst jeden Tag bei mir. Ich verstehe das nicht.“


“Das klingt merkwürdig…“


„Sie ist zwar an den Ort gebunden, damit die Seelen dort ihren Frieden haben, doch sie kann sich für ein paar Augenblicke am Tag von dort lösen, dass weißt du ja. Ich befürchte, dass in dem Land vielleicht etwas Schlimmes vor sich geht...“

„Bist du sicher?“

„Varia, ich kenne Xena. Sie würde niemals einfach verschwinden, ohne etwas zu sagen… mein Bauchgefühl sagt mir, dass etwas absolut nicht mehr in Ordnung ist!“

„Gut... und was gedenkst du zu tun?“

„Ich werde noch die Hochzeit abwarten, ich habe es Sahlia versprochen. Danach werde ich abreisen. Ich muss dorthin!“

„Wo musst du hin?“, fragte Eve, die gerade die Hütte betrat.

„Eve, deine Mutter hat sich seit zwei Tagen nicht mehr gezeigt. Ich befürchte, dass etwas nicht stimmt. Deshalb werde ich nach der Hochzeit ins Land der aufgehenden Sonne reisen.“

„Alleine?! Niemals!! Wenn du gehst, dann werde ich dich begleiten!“

„Du meinst wohl WIR?!“, korrigierte Varia schnell, woraufhin ihr Eve ein dankbares Lächeln schenkte.

„Auf keinen Fall!!“, warf Gabrielle energisch ein, „….ihr wisst doch, was das letzte Mal geschah, ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, wenn euch erneut etwas zustößt!“

„Gabrielle, alleine eine solch weite Reise zu machen ist gefährlich, den Amazonen droht keine Gefahr. Nairobe, Zyane, Amalia und Sahlia werden sehr gut ohne uns auskommen.“, sprach Varia.

„Sie hat Recht, du kannst nicht von mir verlangen hier zu bleiben und abzuwarten. Varia und ich kommen mit!“, sprach Eve mit fester Stimme.

Mit Unbehagen stellte Gabrielle fest, dass Eve sich nicht umstimmen lassen würde.

„Du bist genauso dickköpfig, wie deine Mutter!“, sprach sie mit einem kleinen Lachen.

„Eben!“

„Gut, dann ist es beschlossen, ich werde jetzt zum Rat gehen und sie davon unterrichten. Wir brechen in zwei Tagen auf!“, sprach Varia grinsend.

„Eve, bist du ganz sicher? Ich bin nicht der Meinung, dass du und Varia mitkommen sollten. Wir werden Wochen, wenn nicht gar Monate unterwegs sein. Wenn etwas passiert, dann hat das Amazonenvolk gleich zwei Königinnen verloren!“

„Gabrielle, es wird nichts passieren. Dich alleine ziehen zu lassen, kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Und ich kann Varia bestimmt nicht davon überzeugen, hier zu bleiben und die Stellung zu halten. Sie würde sich, nachdem was vor ein paar Monaten geschah, nicht davon abhalten lassen, mich zu begleiten. Außerdem sind die anderen Königinnen ja auch noch da.“

„Eve…“

„Wir werden gemeinsam reisen und auch heil wieder zurückkommen.“, sprach Eve sanft und zog Gabrielle in eine kurze Umarmung.

(xxx)

Als Varia wenig später zurückkehrte, lag Eve bereits im Bett.

„Ich habe alles soweit mit den Anderen besprochen. Wir brauchen keine Bedenken haben.“

„Du scheinst ja richtig aufgeregt zu sein.“

„Nun ja, ich kann nicht leugnen, dass mich das Abenteuer lockt. Ich freue mich mal zu reisen, ein anderes Land zu sehen, eine neue Kultur kennen zu lernen, als Amazonenkönigin hat man dazu wenig Gelegenheit.“

Eve lächelte still in sich hinein, als sie Varia so euphorisch sah.

„Die Reise muss gut durchdacht sein, am Besten ich mache eine Liste, damit ich nichts vergesse…“

„Jetzt noch? Es ist schon sehr spät, du solltest dich lieber ausruhen.“

„Ich bin viel zu aufgeregt, erst die Hochzeit meiner Schwester, dann die Reise…“

„Varia, komm ins Bett…“

„Aber ich kann nicht schlafen und…“

Eve zog die Felle beiseite und gab Varia uneingeschränkte Sicht auf ihren nackten, schönen Körper.

„Wer hat denn was von schlafen gesagt?“, sprach sie verführerisch.

Augenblicklich war die Liste vergessen.

Mit breitem Grinsen entledigte sich die Amazone ihrer Sachen. Begierig musterte Eve den kraftvollen Körper, der genau vor ihrem Gesicht stehen blieb. Sie streckte die Hand aus und zog ihre große Liebe zu sich. Sanft landete Varia auf ihrem erhitzten Körper.

„Hmm…du glühst ja richtig.“, schnurrte Varia, als sie Eves Nasenspitze küsste.

„Ich liege ja auch schon eine ganze Weile hier alleine…und irgendwie musste ich mir ja die Zeit, ohne dich vertreiben…“, lächelte sie verschmitzt.

Varia kniff die Augen zusammen.

„Wie hast du dir denn die Zeit vertrieben?“, fragte sie gespielt streng.

Eves Hand ergriff ihre und führte sie zwischen ihre Beine.

„Du hast doch nicht etwa…“, Varia schnalzte mit der Zunge, als sie durch die warme, cremige Feuchtigkeit strich.

„Nein…also nicht bis zu Ende.“

„Solche Dinge machst du also, wenn du alleine bist…“, flüsterte sie gegen Eves Ohr, während ihre Zunge langsam die empfindliche Innenseite erreichte. Eve durchfuhr sofort ein kräftiger Schauer.

„Nicht…immer…“, keuchte sie leise.

„Und das soll ich dir glauben…“, Varias Lippen erreichten Eves Hals.

„Nun ich bin ja selten lange alleine…“, stöhnte Eve, als Varia damit begann, sie an jener wunderbaren Stelle zu reizen, an der sich ihre Lust zu bündeln schien.

„Außer ich bin auf der Jagd, nicht wahr…“

Eve lachte leise.

„Erwischt…“

„Nun, dass würde ich zu gern sehen…“

„Ich habe nichts dagegen…“, wisperte Eve, als sie Varia direkt in die Augen sah.

„Ich werde darauf zurückkommen…“ sprach die Amazone kaum hörbar, während ihre Finger langsam in das warme Innere glitten. Eve, die gerade darauf antworten wollte, versagten die Worte und wichen einem lauten, gefühlvollen Stöhnen. Kaum merklich steigerte Varia das Tempo, wissend, dass Eve in süßer Qual verging. Als Eve sich gegen ihre Hand presste, hielt sie in ihrer Bewegung inne. Sie wusste genau was ihre schöne Frau wollte und dennoch beschloss die Königin, sie warten zu lassen. Eves Augen fanden ihre, vor Lust glänzend und gleichzeitig flehend.

„Du liebst diese kleinen Spielchen, nicht wahr….“, keuchte sie gegen Varias Lippen, bevor diese sich zu einem Kuss mit ihren vereinten.

„Es ist ein einzigartiges Gefühl dich so zu sehen, du bist in einem Zustand, in dem du alles tun würdest. Ich bin verrückt danach und genieße diese Momente. Und außerdem…“, sie hob ihr Becken an, „…macht es mich wahnsinnig an.“

„Ich weiß…“, flüsterte Eve, deren Hand Varias Schoß erreichte. Ihre Finger suchten und fanden die begehrte Feuchtigkeit und drangen tief in sie vor. Varias Körper spannte sich an, als Eve die Stelle fand, die sie alles um sich herum vergessen ließ. Doch Eves Hand bewegte sich ebenfalls nicht.

„Meine Spielchen, huh?“

„Nun ich dachte, ich lasse dir die gleiche Art der Folter zuteil werden...“, grinste Eve frech.

„Du weißt doch, dass ich mich nicht mehr wehren kann, wenn du genau das tust...“

„Wirklich?“, Eve stellte sich dumm. Ohne Vorwarnung stieß sie schneller zu.

Auf Varias überraschten Blick hin, folgte augenblicklich ein lautes Stöhnen. Die Aktion war so flink ausgeführt, dass es Varia schwer fiel sich in der Position zu halten.

„Wir schwächeln doch nicht etwa, oder?“, flüsterte Eve süffisant.

„Manchmal könnte ich dich...Ahh...jaa!!“

„Was könntest du?“

Varia versuchte etwas zu sagen, schaffte es jedoch nicht, ihre Lust ließ kein normales Wort über ihre Lippen kommen.

„Das ist das Schöne...immer wenn du denkst du hast mich...hab ich dich.“, flüsterte Eve verführerisch.

Varia war wie Wachs in ihren Händen, so wunderbar hilf- und willenlos. Die starke Amazone zerschmolz förmlich, wenn Eve die richtigen Stellen berührte. Eve staunte immer wieder darüber, wie schnell und tief sich ihre große Liebe fallenlassen konnte.

„Scheint, als hätte ich gewonnen...“, sprach sie siegessicher und wartete geduldig, bis Varia kurz davor war. Doch anstatt es zu Ende zu führen zog sich aus ihr zurück, wofür sie einen bösen Blick erntete.

Die Antwort darauf erfolge blitzschnell.

Ehe Eve sich versah, hatte Varia ihre Arme gepackt und hielt sie über ihrem Kopf fest zusammen. Mit ihrem vollen Körpergewicht legte sie sich auf Eve und raubte ihr somit jede Bewegungsfreiheit. Ein gefährliches, leidenschaftliches Funkeln lag in ihren Augen. Ihr Atem ging schnell, Eve wusste, dass Varia schwer gegen ihre Lust ankämpfte und sie sich auf was gefasst machen konnte. Sie liebte es, wenn ihre Amazone so wild und ungezähmt war, dies war eine Seite an ihr, welche Eve selbst höchste, sexuelle Befriedigung versprach.

Varia war, wenn sie an diesem Punkt anlangte, zu allem bereit. Ihre Ausdauer hatte Eve von je her verblüfft und oft genug an ihre Grenzen gebracht. Es war ein leidenschaftliches, kleines Machtspiel, welches sie oft austrugen, mal zog sie den Kürzeren, mal Varia. Eve ahnte, dass sie schnell handeln musste, wenn Varia es schaffte sie zu verführen, war sie verloren. Und im Verführen war die braunäugige Schönheit ein Ass, denn sie wusste, was sie tun musste, um Eve vollkommen zu unterwerfen. Eve versuchte Varias Arme nach oben zu drücken, um sich zu befreien, scheiterte jedoch.

„Wir schwächeln doch nicht etwa, oder!“, Varia riss die Augen auf und biss sich auf die Lippen, als Eve ihre Augen zu schmalen Schlitzen verzog.

„Nein...doch ich wollte dir hiermit letztmalig die Chance einräumen, dich zu ergeben.“, sprach Eve arrogant.

„Ich denke nicht, dass du in der Position zum Handeln bist...“, grinste Varia breit.

„Das ist meine letzte Warnung...“

Varia lachte leise.

Mit einem Schwung legte Eve ihre Beine um Varias Hüften.

„Du hast es so gewollt...“, hörte Varia noch, als sie nur durch die Kraft von Eves Beinen auf die Seite gedreht wurde. Das Ganze war so unglaublich schnell ausgeführt, dass Varia erst realisierte was geschehen war, als Eve auf ihr saß und ihre Arme auf das Kissen drückte.

Erschrocken starrte sie Eve an.

„Wie zum...“

„Ich hab dir schon mal gesagt, dass du mich nicht provozieren sollst...“, sprach Eve, während Varia versuchte, sich aus dem Griff zu lösen.

„Oh...nein mein Liebling...vergiss es. Du hattest deine Chance...jetzt bist du fällig!“

Mit nur einer Hand hielt sie Varias Arme weiter oben, ihre Andere suchte und fand was sie wollte. Tief, schnell und kraftvoll stieß sie zu. Varia bäumte sich auf, versuchte noch sich dagegen zu wehren und verlor doch gegen ihr übermächtiges Verlangen. Eve spürte, wie Varias Kraft in den Armen nachließ und ihr Wille sich zu wehren, schwand.

Hab ich dich...“, grinste Eve in sich hinein und wagte es Varias Arme freizugeben, ohne damit aufzuhören, sich in ihrer wunderschönen Frau zu bewegen. Sie sollte Recht behalten, als sie sich über Varia beugte um sie zu küssen, schlangen sich deren Arme sofort um sie. Wild begegneten sich ihre Lippen, wie besessen war der Tanz ihrer Zungen. Ihre Körper schwitzten und Varia erzitterte bei jedem der starken Stöße.

„Bitte...“, stöhnte sie kehlig, während Eve ihr den Hals küsste.

„Du bist atemberaubend schön...“, flüsterte Eve. Ihre Zunge wanderte hinauf zu Varias Ohr, „...und glaubst nicht, wie fantastisch es sich anfühlt, dich so hart zu nehmen...“

„Dann...mach mich...endlich dein...“, flehte Varia, kaum mehr Herrin ihrer Sinne. Ihre Finger krallten sich in Eves Rücken, die den Druck ein letztes Mal erhöhte.

„Sag mir, das du mich liebst, ich will dich hören...“, wisperte Eve, während Varia Mühe hatte, sich in der irdischen Welt zu halten.

„Ich...liebe...dich........ohhhh....Eve!!!“, stöhnte Varia genussvoll, während ihr ganzer Körper zu zittern anfing. Der erlösende Moment währte lange und ließ sie schweben. Japsend rang sie nach Luft.

„Wundervoll...“, Varia versagte die Stimme.

„Eve reicht...“

„Du...“, raunte Varia geschwächt.

„Wie ich schon sagte...gewonnen!“, grinste Eve süß.

Varia lächelte ebenfalls.

„Ich gestehe mir meine Niederlage absolut ein, Eve deine Kraft ist wirklich legendär.“

Zufrieden ruhte Eves Kopf unter Varias Kinn.

„Ich liebe es zu gewinnen...“

„Und ich es zu verlieren...“, lachte Varia leise.

„Wie wäre es denn, wenn du, als Unterlegene, deiner Göttin zeigst, wie sehr du sie liebst und verehrst...“

„Nichts wäre mir lieber als das...“, schnurrte Varia und drehte Eve mit einem sanften Schubs auf den Bauch. Eve konnte Varias weiche Brüste auf ihrem Rücken spüren, deren Lippen erreichten ihr Ohrläppchen. Zärtlich biss Varia hinein, während ihre Hände auf Wanderschaft gingen. Varias Finger ertasteten jedes noch so kleine Stück der glühenden Haut, bahnten sich ihren Weg über Eves Hintern und verschwanden zwischen ihren Beinen. Der Amazone entwich ein tiefes Seufzen, als sie über Eves nasses Geschlecht glitt. Ohne Mühe gelangten ihre Finger in die wartende, feuchte Öffnung und ertasteten gekonnt jenen magischen, tief verborgenen Punkt. Selbst wenn sie ihn hätte niemals erfühlen können, was nicht der Fall war, so verrieten allein Eves Bewegung und der schnelle Atem der Amazone, das sie genau richtig war.

Eves bezaubernder Körper wurde dann herrlich anschmiegsam, bewegte sich fast animalisch, er betörte Varia auf eine solch sexuell, anziehende Weise, wie nie ein anderer Körper es je gekonnt hatte. Egal was Varia tat, Eves Körper antwortete ihr immer. Auf eine sinnliche, wollende Art fing er Varia, zog sie in seinen Bann und ließ sie nicht mehr los. Jedes Mal, so erschien es ihr, verschmolzen ihre Seelen zu einem verführerischen Tanz, der aus dem kurzen, intensiven Moment eine herrliche Ewigkeit schuf.

Als Eve sich schließlich aufbäumte und ihren Namen rief, legte sich ein wärmender Schleier auf ihr Herz und erfüllte sie mit reiner Liebe.

„Genauso hatte ich mir das vorgestellt...“, wisperte Eve schwach.

„Du hast eine solch starke Macht über mich Eve, wie ich sie noch nie zuvor erlebt habe...“

Varia lächelte, als Eve sich auf zurück auf den Rücken drehte und sie voller Liebe ansah.

„Komm her...“, sprach Eve sanft und zog ihre Königin zu sich, „...ich bin froh, dass ich dich gefunden habe... das es ein Uns gibt und immer geben wird, egal was auch geschieht.“

„Uns kann nichts trennen...“

„Selbst nach meinem Tod, werde ich immer bei dir sein und dich lieben.“, lächelte Eve, bevor Varia ihr einen Kuss aufs Kinn gab.

„Und ich dich...“

„Doch bis dahin...“, Eve grinste verschmitzt, „...haben wir ja noch Zeit.“

„Definitiv...“

„Zeit, die wir nutzen sollten...“, Eve sah Varia eindringlich an und zwinkerte.

„Und an was denkst du da genau?“, flüsterte die Amazone erregt.

„Na an das hier zum Beispiel...“, als Eve sich rücklings auf Varia setzte und sich nach vorne beugte, bot sie der Königin einen unwiderstehlich Einblick. Sanft zog Varia sie näher an ihr Gesicht, während ihre Zungen gleichzeitig das Geschlecht der Anderen erreichten. Sie beide liebten diese Position, sie ermöglichte es, sich gegenseitig zu verwöhnen und selbst genommen zu werden.

Varias Hände griffen fester in Eves weiche Haut, als deren Zungenspitze sie sanft verführte. Ihre Zunge glitt ein Stück weit in Eve hinein, worauf deren Körper heftig zu zittern begann. Gemeinsam trieben sie sich an den Rand der Besinnungslosigkeit und weit darüber hinaus.

Gerade als Eve fertig war, wurde sie von Varia gepackt und auf den Rücken gelegt. Mit einer Schnelligkeit, die Eve Varia nach dem eben erlebten Höhepunkt nicht zugetraut hätte, fand der Mund der Amazone ihren. Varias Atem ging schwer, ein fast raubtierartiger Glanz lag in ihren Augen, der Eve sprachlos machte. Ohne ein weiteres Wort legte sich Varia seitlich neben Eve, ihr Arm glitt unter Eves Schultern und hielt sie fest, während der andere ohne Umschweife ihre glühende Mitte fand.

„Was hast du vor...“, keuchte Eve.

„Nun mein Schatz...auch ich gewinne gern...“, kam es dunkel zurück. Varias Zunge fand Eves, ihre Hand rieb durch die seidige Feuchtigkeit und drang langsam und tief in Eve ein.

Als Eve den süßen und doch brennenden Druck spürte, während sie Varia komplett in sich aufnahm, konnte sie ein beinahe animalisches Stöhnen nicht mehr unterdrücken. Es war, als würde Varia einen Schalter umlegen, der sie vor Lust besessen werden ließ. Ohne dass sie es in irgendeiner Weise beeinflussen konnte, ließ sie ihren Unterleib immer schneller vor und zurück gleiten. Sie schlang beide Arme um Varia und hielt sich an ihr fest, während ihr lautes Stöhnen den Raum erfüllte. Ihr Schweiß vermischte sich mit Eves und ließ ihre Körper eins miteinander werden. Mit letzter Kraft blickte Eve in Varias Gesicht.

„....Härter....“, brachte sie gerade noch heraus, als Varia das Tempo der Stöße beschleunigte.

„Ohh...jaa...gut so...“, keuchte Eve, als sich der Höhepunkt in ihrem Inneren aufbaute. Sie zog die Beine an, was Varia ermöglichte noch tiefer in sie vorzudringen. Vor Begierde verbiss sie sich in Varias Schulter, unfähig sich länger zu beherrschen, bevor ihr Kopf nach hinten fiel und ihr gesamter Körper sich aufbäumte.

„Ohh...Varia!!“, schrie sie ihre Lust heraus.

Verausgabt sackte sie zusammen. Zärtlich zog Varia sich aus ihr zurück. Als sie in Eves Gesicht blickte, erkannte sie Tränen in deren Augen.

„Hab ich dir...“

Eves Finger legte sich sanft auf Varias Lippen.

„Nein, du hast mir nicht wehgetan...im Gegenteil...ich weine vor Glück. Ich...das Gefühl welches du in mir bewirkst...ist mehr, als ich mir je vorgestellt habe...schöner, als ich es je beschreiben könnte. Es ist wie ein warmer Sommerregen...voller Liebe...Verlangen und brennender Lust. Ich hätte niemals gedacht, so etwas je zu empfinden...geschweige denn zu fühlen...“

„Es ist sehr schön zu wissen, was ich in dir bewirken kann...“, flüsterte Varia ebenfalls mit Tränen in den Augen.

„Wenn ich meine Empfindungen nur mit zwei Worten Ausdrücken könnte, dann mit bedingungsloser Liebe...“, wisperte Eve und drückte Varia fest an sich...