The truth about Varia and Eve Part 7 - Die Königin der Erddämonen

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
29.05.2014
06.08.2014
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Disclaimer: Alle Charaktere aus XWP gehören MCA/ Universal & Ren Pics, ich habe nicht vor mit dieser Geschichte irgendein Copyright zu verletzten, geschweige denn, das Ansehen der Darsteller oder der Charaktere. Dies ist eine rein erfundene Geschichte, welche lediglich die Fantasie der Leser beflügeln soll.

Sexwarning: In dieser Geschichte gibt es graphisch, detaillierten Sex zwischen zwei Frauen d.h. sie sollte nicht unter 18 Jahren gelesen werden.

Violence/Gewalt: Ist hier sehr wohl vorhanden und wird graphisch angedeutet, deshalb wird der Bereich ebenfalls ab 18 eingestuft!!

Anmerkung der Autorin: Teil 7 entstand vor einiger Zeit für jene Leser, die mich mehrfach baten, ihn endlich fertig zu stellen. Viele wollten wissen, welch heimtückische Rache Thaires nehmen würde. Nun denn, dies ist ihre grausame Antwort auf die Verbannung.
Viel Spaß beim Lesen!
Eure Blue :o)
 
 
The truth about Varia and Eve Part 7

 

 

*Die Königin der Erddämonen*

 

„Dein mein König sei die Erde auf ewig, dir und deinem Volk gehört die Dunkelheit. Die Lust nach Fleisch soll dein einzig Begehren sein, denn der Tod wandelt von nun an, an deiner Seite.“

 

 
 
Rückblick: Varia, die alle für tot hielten, kehrt durch die Fügung des Schicksals wieder zu den Amazonen zurück, jedoch ohne auch nur eine einzige Erinnerung an ihr Volk, Eve oder Sahlia zu haben. Verzweifelt kämpft Eve gegen den dunklen Nebel, der Varias Gedanken umgibt, um sie zurückzuholen. Gerade als Varia ihr neu vertraut, mischt sich Thaires ein, die Eve abgrundtief hasst und nutzt Varias Unwissenheit aus, um deren Liebe in Hass umzuwandeln. Als Varia, Eve daraufhin wütend angreift und ihr sagt, dass sie nichts von ihr wissen will und nicht bei den Amazonen bleibt, bricht Eve endgültig entzwei und ihre Seele, die Varia über alles liebt, stirbt. Gerade noch rechtzeitig gelingt es Xenas Geist, Varia zu überzeugen zu Eve zurückzukehren. Sie schafft es im letzten Augenblick, sie zu retten und ihre Erinnerung wiederzuerlangen.
Doch für Thaires hat dieser erneute Versuch, das Paar zu trennen, schwerwiegende Folgen und sie wird verbannt auf ewig. Wütend droht sie an, sich zu rächen. Als ein Fremder namens Sera auftaucht und ihr ein unwiderstehliches Angebot macht, scheint ihre Zeit gekommen...
 



6 Monate später
 
Geduldig beobachtete die Frau den Untergang der Frühjahressonne. Ohne Hast, verschwand die glühende Scheibe am Horizont und tauchte die Lichtung in orange, rötliches Licht. Der Geruch des Frühlings lag noch in der Luft, sie konnte die Bäume und Gräser um sich herum riechen, das Moos auf den Steinen war weich und von strahlendem Grün. Der Wald war aus der winterlichen Starre erwacht und das Leben schien zurückzukehren. Früher hatte sie diese Jahreszeit geliebt, sie mit ihrem Volk geteilt, doch heute hatte sie nichts mehr für die Schönheit der Natur übrig.

Das heitere Singen der Vögel verstummte und wich dem Ruf der Eulen. Die Dunkelheit schien aus allen Ecken zu kommen und verschlang das letzte bisschen Helligkeit, wie schwarzer Nebel. Majestätisch erschien der Herr der Nacht und sandte sein weißes, kaltes Licht zur Erde. In seinem Schein, grub sie mühsam ein knietiefes Loch in den noch harten Boden. Vorsichtig stellte sie sich mit beiden Beinen in die kleine Grube und hielt für einen kurzen Moment inne. Ihre Augen ruhten auf der Statue in ihrer Hand, bevor ihre Finger sich fest darum schlossen, wie jeden einzelnen Tag davor.
 
„Ich habe lange genug gewartet…es wird Zeit, dass ich meinen Platz wieder einnehme. Entweder sie beugen sich mir, oder sie werden alle sterben. Varia, dies wird meine Rache sein, denn jetzt bekommst du es mit mir zu tun. SERA….SERA….SERA!!!!!!!“
 
Sofort wurde es totenstill.
 
Nicht der kleinste Laut war zu hören, selbst die Kronen der Bäume wagten nicht eine Bewegung. Doch plötzlich konnte sie ein Scharren um sich herum vernehmen, im Boden bildeten sich feine Risse, die jeden Winkel der Erde durchzuckten. Ein Anflug von Panik breitete sich in ihrem Inneren aus, doch sie wagte es nicht, dass Loch zu verlassen.
 
„Ihr habt gerufen…“
 
Erschrocken stieß die ehemalige Amazone einen spitzen Schrei aus, was den alten Mann nur boshaft Grinsen ließ.
 
„Ihr habt euch sehr viel Zeit gelassen, meine Liebe. Ich dachte schon, ihr hättet eure Pläne bezüglich der Amazonen, aufgegeben?“
 
Thaires wollte gerade etwas darauf erwidern, als die Erde sich erneut zu bewegen begann.
 
„Was ist das?“, fragte sie panisch, was Sera noch mehr zu belustigen schien.

„Nun, ihr selbst habt sie gerufen...“
 
„Sie?“
 
Wieder lachte er auf und entblößte seine scharfen, spitzen Zähne.
Die Kratzgeräusche um sie herum wurden lauter, überall türmten sich kleine Sandhäufchen auf, die nach einer Weile wieder in sich zusammenfielen.
 
„Ich versprach euch eine grausame Macht, ich hoffe, ihr erinnert euch an die Gegenleistung, die ich dafür fordere?“
 
„Wie könnte ich das vergessen…“, zischte sie hasserfüllt.
 
„Gut. Und denkt daran…ich will sie lebend. Ich brauche sie für einen, für mich sehr wichtigen Tausch, mehr müsst ihr nicht wissen. Also Thaires, von mir aus macht mit Varia und den Anderen was ihr wollt, doch Eve gehört mir!“
 
„Mir ist egal, für was ihr dieses Miststück braucht, doch ich will sie nie wieder sehen!“
 
„Das werdet ihr nicht, sie wird sterben, soviel will ich euch wissen lassen!“
 
„Wunderbar...“, säuselte Thaires, während sie fasziniert beobachtete, wie die Bäume laut ächzten, bevor mehrere der starken Stämme in sich zusammenbrachen und in der Erde versanken.
 
„Schon einmal, haben diese Kreaturen die Amazonen fast ausgerottet!“
 
Augenblicklich erstarrte Thaires.
 
Konnte das sein?
 
Sie erinnerte sich an die Geschichte, die Sahlia ihr und den Anderen damals erzählt hatte, als sie zu ihnen kam und um die Vereinigung aller Stämme bat. Sera schien ihre Gedanken zu erahnen.
 
„Ja Thaires…dies ist das wandernde Volk der Erddämonen!“
 
„Die Unterirdischen…“, flüsterte sie kaum hörbar.
 
„Sie zu Befehlen erfordert viel Klugheit, als ich die Statuen fand, welche über sie gebieten, gab ich sie in die Hände eines elenden Säufers, der sich ebenfalls rächen wollte…“
 
„Sahlias Vater…“, hauchte sie.
 
„Ja…doch er war zu dumm und hat versagt, nur deshalb gelang es Xena und Varia diese wunderschönen Wesen vernichtend zu schlagen…“, fauchte er böse, „… doch wie dem auch sei Thaires, ihr seid klüger. Deshalb werde ich euch die Worte lehren, die euch die absolute Kontrolle über sie geben. Merkt euch diese Worte genau, ich werde sie nur ein einziges Mal wiederholen…“
 
Mit einem Schwung befreite er sich von dem langen, schwarzen Mantel und gab die Sicht auf seinen mageren Körper frei. Angespannt lauschte sie seinem Singsang.
 
Als er fertig war teilte sich die Erde. Fauchend durchschossen zwei klauenbesetzte Pranken den Boden. Zu Thaires Entsetzen schob sich ein großer, nackter Leib aus der aufgewühlten, lehmigen Masse. Sie erkannte scharfe Krallen, spitze, gebogen Ohren und ein Maul voller gefährlicher Zähne. Die Kreatur ging auf allen Vieren und setzte sich zischend neben Sera, der seine Hand auf den Kopf des Wesens legte.
 
„Kommt nur, Thaires…“, sagte er lachend.
 
Mit mulmigem Gefühl stieg sie aus dem Loch, in dem sie noch immer stand und näherte sich der Bestie. Im Schein des Mondes konnte sie das Monster besser erkennen.
 
„Sie sind blind...“, bemerkte sie, als sie den hellen Schleier erblickte, der in den Augen des Wesens schimmerte.
 
„Ja fürwahr, doch unter der Erde ist es nicht nötig zu sehen.“
 
„Aber wie...“
 
„Sie besitzen ein sehr ausgeprägtes Gehör, sie können jeden noch so kleinen Schritt hören. Niemand der sich auf dem Boden bewegt, bleibt ihnen verborgen. Sie leben seit Jahrhunderten unter der Erde und sind perfekt an ein Leben in der Dunkelheit angepasst. Ebenso verfügen sie über ungeahnte Stärken, sie klettern schneller als jedes andere Lebewesen und graben sich in Windeseile von einem Ort zum anderen. Auch ihr Geruchssinn ist sehr ausgeprägt. Sie können frisches Blut mehrere hundert Schritte weit riechen. Ihre Gier nach Menschenfleisch, wenn sie erwacht sind, ist in einigen Kulturen gefürchtet. Sie verschlingen ganze Armeen, zerren sie in ihr Reich und lassen nur die Knochen übrig.
 
„Wie viele von ihnen gibt es?“
 
„Ohhh…hunderte…ja wenn nicht tausende...“
 
„Sie sehen fast menschlich aus, wenn man von einigen anderen Dingen absieht…“, sprach sie ehrfürchtig.
 
Sera lachte lautstark.
 
„Das waren sie auch, doch ein grausamer Fluch verwandelte dieses einst stolze Volk in diese furchteinflößenden Kreaturen, die nur zu einem Zweck auf unserer Erde wandeln!“
 
Thaires hob fragend die Augenbraue.
 
„Um zu töten…“
 
„Was haben sie getan, damit sie solch ein elendes Schicksal ereilt?“
 
„Nun Thaires, wenn es unbedingt sein muss, werde ich euch die Geschichte erzählen.“, er schmatzte mit dem Mund, “…vor etlichen hundert Jahren, lebte dieses stolze Felsenvolk in den Bergen eines fernen Landes. Sie waren sehr kriegerisch und ihr König machthungrig. Eines Tages verliebte er sich in eine wunderschöne Frau. Eine einfache Magd, wie es zu seiner Zeit etliche gab. Er begann um sie zu werben, doch sie zeigte keinerlei Interesse an ihm. Er versuchte es mit Geld, überhäufte sie mit Geschenken und ließ ihr und ihrer Familie, die größten Ehren zuteil werden. Doch die junge Frau wehrte all dies ab. Er versuchte es auch mit Gewalt, doch sie blieb standhaft. In seiner Verzweiflung wandte er sich an seine Hohepriesterin, die ihm dank ihrer Magie offenbarte, dass das Herz der jungen Frau einem anderen Mann gehörte. In eifersüchtiger Wut beschloss er, sich des Widersachers zu entledigen. Doch die Priesterin warnte ihn davor. Das Mädchen sei in Wahrheit eine mächtige Zauberin und nicht zu unterschätzen. Sie machte dem tobenden König klar, dass er, sollte er den Mann töten, ihr Herz auf ewig verloren hätte und ihre Rache furchtbar sein würde.
 
Doch er hörte die Warnung nicht...
 
Um das Leben ihres Gebieters zu schonen, ersann sie eine hinterhältige List. In der Abgeschiedenheit ihrer Gemächer braute sie einen Trank, der dem jungen Mädchen die Erinnerung an ihre Liebe rauben sollte. Sie schärfte dem König ein, ihr diesen unbemerkt einzuflößen und abzuwarten. Der Trank würde seine Wirkung nur entfalten, wenn er, bis die Frau ihren Mann vergessen hatte, kein Blut mehr vergießen würde. Wenn er dies doch täte, seien sie alle verloren. Der König war erfreut dies zu hören und sandte einen Diener aus, der dem armen Mädchen den Trank untermischte. Doch das Warten, bis das Gebräu wirkte, wurde für ihn zu Qual, die Stunden unerträglich und die Tage waren geprägt von brennender Lust und stechendem Schmerz. Die Priesterin bat ihn um Geduld, doch er war des Ausharrens müde und beschuldigte sie, dass ihre Magie unwirksam sei. Am nächsten Tag erblickte er das schöne Kind auf dem Markt, wo er nach der Jagt auf dem Weg ins Schloss entlang ritt. Als er sah, wie sie ihren Liebsten innig küsste und umarmte, brach die Wut in ihm durch.
Unfähig sich selbst zu stoppen von Eifersucht blind, stieg er vom Pferd, stieß sein Schwert ins Herz des Mannes und riss es ihm, vor ihren Augen, aus dem Leib.
 
Die Frau brach weinend und schreiend über dem toten Körper zusammen. Mit Gewalt, ließ er sie von ihm wegreißen und entführte das Mädchen in seine Burg, hoch oben auf dem Berg und sperrte sie in den großen Turm.

Doch sie schwor ihm bittere Rache...

Als er zu ihr kam, um sie sein zu machen, nahm er sie in derselben Nacht brutal gegen ihren Willen, blind und taub vor Liebe. Als er am Morgen von ihr abließ um zu gehen, belegte sie ihn mit einem schrecklichen Fluch...
 
Eure Haut soll blass wie die eines Toten sein und eure Augen sollen nie mehr, die Schönheit der Welt erblicken. Nur eure Ohren werden euch den Klang der Irdischen mitteilen, zu welchen ihr niemals mehr zählen werdet! Euer Herz wird für immer schmerzlich schlagen und euch an diese grausame Tat erinnern. Dein mein König sei die Erde auf ewig, dir und deinem Volk gehört die Dunkelheit. Die Lust nach Fleisch soll dein einzig Begehren sein, denn der Tod wandelt von nun an, an deiner Seite. Nie mehr sollst du lieben und du wirst anderen dienen, wann immer sie es wollen…“
 
Doch er lachte nur über ihre Worte...

Am selben Abend fand er sie tot. Die Frau hatte sich mit ihrer silbernen Haarnadel, die Lebensadern an ihren Armen auf gestochen und verblutete qualvoll. Neben ihr fand er die schwarze Statue. Man sagt sich, dass ihr Geist bis in alle Ewigkeit in ihr wohnt, dass Volk und den König durch die Nacht treibt, von Rache erfüllt und sie zwingt zu töten, bis heute...“
 
Mit großen Augen starrte Thaires auf die Figur.
 
„Das hört sich unfassbar an!“, sprach sie, als ihr Blick auf das Wesen fiel,"...das heißt, sie sind unsterblich?

"Nein, diese Ehre wurde nur dem König zuteil, nicht wahr?", wieder tätschelte er den kahlen Kopf des riesigen Wesens. Für einen kurzen Augenblick hätte Thaires schwören können, eine einsame Träne im Auge der Bestie zu sehen.
 
„Das Urvolk ist längst gestorben, alle Kreaturen heute, sind Nachfahren der Toten. Sie vermehren sich untereinander wie ihr Menschen. Doch das ist unwichtig...wie dem auch sei, ihr müsst die Worte genauso wiedergeben, erst dann werden sie eure Sprache verstehen und umgekehrt. Doch nun eine Warnung! Behaltet die Statue immer bei euch, oder versteckt sie gut, denn die Amazonen besitzen die Zweite. Eine weiße Statue, die mit dieser absolut identisch ist.“
 
„Welches Geheimnis verbirgt sich in ihr?“
 
„Nur sie allein kann die Wesen wieder in tiefen Schlaf legen. Man munkelt, dass die Priesterin, als sie von dem Fluch erfuhr und wusste, dass es um ihn und sein gesamtes Volk geschehen war, selbst einen ihrer Flüche anwandte und die Weiße schuf, um den Verdammten Ruhe zu gönnen und der Menschheit die Möglichkeit zu geben, sich gegen diese finstere Armee zu wehren. Als der Fluch eintrat, verwandelten sich alle Menschen seines Volkes in diese Bestien. Und eine ganze Kultur starb über Nacht aus…“
 
„Aber wie soll sie mir dann nützen?“, sprach Thaires enttäuscht.
 
„Nur Marga und Varia wissen wo sie ist, und da Marga tot ist, bleibt nur noch Varia…versteht ihr? Ich weiß ebenso, dass sie niemandem je von dem Versteck erzählt hat, nicht einmal Eve oder Sahlia. Auch ich habe keine Ahnung, wo diese verdammten Amazonen sie verbergen!“
 
„Ich denke, ich kann euch folgen…“
 
„Ihr müsst dafür Sorgen, dass Varia niemanden je davon erzählen kann, nur so habt ihr uneingeschränkte Macht. Die Unterirdischen können nur komplett vernichtet werden, wenn beide Statuen zerstört und mit warmem Blut übergossen werden. Der Legende nach, soll die Seele des Mädchens dann befreit werden, nur sie vermag es, den Unterirdischen ihren Frieden für immer zu geben. Einige Kulturen, denen die Statuen in die Hände fielen, wussten um die Sage, doch sie alle waren zu machtgierig um sie freizugeben. Wer würde schon diese ultimative Waffe der Zerstörung selbst vernichten? Deswegen habt ein Auge auf eure. Die Bestien sind sehr vielseitig, schickt ein paar los, um Varia zu entführen, wenn ihr sie habt, ruft mich und ich nehme ihr auf ewig die Stimme…“
 
„Ich verstehe…doch was nützt Varia mir ohne Stimme? Was nützt es, sie vor Schmerzen, die ich ihr bereiten werde, nicht schreien zu hören? Wie soll ich zu meiner Befriedigung kommen, wenn mir das verwehrt wird? Ich will RACHE Sera!!! Ich will sie hören, wenn sie um Gnade fleht!“
 
„Ihr werdet sie als Einzige verstehen können. Vertraut mir…“
 
„Gut. Und dann muss ich nur noch warten, bis meine süße, kleine Eve kommt, um ihr Frauchen zu retten…“, lachte sie laut.
 
„Exakt!“, zischte er vergnügt.
 
„Was ist mit Gabrielle und Xena?“
 
„Um Xena kümmere ich mich, sie ist tot, nur ihr Geist wandelt noch umher, aber nicht mehr lange, überlasst das mir. Mit Gabrielle…macht was ihr wollt…“
 
„Ihr kennt uns sehr gut…woher wisst ihr so viel über mich und die Amazonen?“, fragte sie misstrauisch.
 
„Wollt ihr die absolute Macht nun, oder nicht?“, fauchte er böse, als er ihr die Statue blitzschnell entriss.
 
„Natürlich Herr!“, sie verneigte sich schnell.
 
„Dann stellt nicht so viele Fragen!“, knurrte er und gab ihr die Figur zurück, “...seht mich als wahren Vater der Monster…“, kicherte er, „…ach und noch etwas, zeigt keine Furcht und bitte…“, er beugte sich ganz nah zu ihr herab, “…gebt ihnen etwas zu fressen, meine Kinder sind hungrig…“