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*One Shot* mit Kai ;)

von VIP-B2uty
KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
EXO Super Junior
29.05.2014
29.05.2014
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Hallo erstmal...
ja also eigentlich wurde ich dazu gezwungen das hier zu schreiben, weil ich ne Wette verloren hab aber ja naja dann is das jetzt halt meine erste FF oder besser mein erst OS den ich hier veröffentliche...
Jedenfalls bin ich nicht gut im Schreiben aber was solls... ach und in was ich noch schlechter bin als im FFs schreiben is Überschriften für meine Geschichten zu finden und ja deswegen heißt der OS einfach One Shot... toll gell...

Ja also der OS is an Kaetzchen991 gewidmet...
viel Spaß beim lesen ;)))

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„YAH! KAI!“ rief ich durch die Wohnung. Wir waren vor einer Stunde verabredet
gewesen und er ist mal wieder nicht aufgekreuzt, was mich eigentlich nicht hätte wundern sollen, da er es nicht so mit Pünktlichkeit hatte, aber trotzdem! Ich stand erst mal eine Weile in der Haustüre und wartete auf eine Antwort, als dann nichts kam, versuchte ich mich ins Wohnzimmer zu kämpfen, da überall alles herumlag. Hauptsächlich zwar Klamotten und leere Bierflaschen. Also hatte er mal wieder eine Party in seiner Wohnung geschmissen. Wie klasse.
Nachdem ich dann fast da war, konnte ich schon den Fernseher laufen hören und keine paar Meter weiter lagen dann schon die ersten Leute auf dem Boden und schliefen noch. Das würde ja was werden. Wieso musste er immer den Tag bevor wir was zusammen machen wollten, feiern? Ich lief dann vorsichtig weiter, um nicht auf irgendwelche Leute zu treten, bis ich dann Kai auf dem Sofa schlafen sah.
Zwar war es nur eine Verabredung zum Kaffeetrinken, was wir jeden Monat mindestens einmal machten, aber trotzdem es ist mir ziemlich wichtig den Kontakt zu halten. Schließlich waren sie auch beste Freunde!
Nicht viel später stand ich dann neben ihn und schmiss ihn kurzerhand vom Sofa, das würde vorerst reichen, um ihn wach zu kriegen. Als er dann am Boden lag, konnte man sich schon die ersten Beschwerden anhören: „Ah verdammt, was soll der Scheiß! Ah ich hab Kopfweh! YAH!“ das ignorierte ich dann erst mal und schaltete den Fernseher aus, seufzte und meinte: „Hi erstmal, also ich dachte wir wären verabredet und dann komm ich hier rein…“ Kai schaute auf und als er mich sah, stand er sekundenspäter auch schon: „Oh hey Janine! Ähm, ja… wir waren verabredet? Oh verdammt, sorry, das hatte ich ganz vergessen!“ Er schaute sich dann auch mal um „Scheiße wie siehts den hier aus?“ Das wunderte er sich noch? Als wenn er seine Freunde gerade zum ersten Mal zu sich eingeladen hätte und nicht wüsste was sie zusammen anrichten würden. Er ließ sich dann wieder aufs Sofa fallen, fuhr sich durch seine braunen Haare und verzog dann das Gesicht „Ich mach dir erst mal Kaffee, dann wird das Kopfweh vielleicht auch besser und du könntest ja schon mal deine Freunde aufwecken!“ schlug ich vor. „Was? Nein, geh einfach wieder! Du musst dich nicht um mich kümmern“ Ja weil es auch so aussah, als wenn er alles im Griff hätte. Nachdem er das gesagt hatte, schmiss er sich wieder zur Seite, um weiter zu schlafen. „Na und du willst das allein schaffen?“ sagte ich mehr zu mir selbst. So nett wie ich war, ließ ich ihn weiter schlafen und stellte erstmal Radio ein, machte ein paar Fenster auf, um den Gestank rauszulassen und machte Kaffee.
Eigentlich hatte ich mich auf einen entspannten Nachmittag mit Kai gefreut, an dem wir uns mal wieder sehen und alle Neuigkeiten berichten, aber wieso hatte ich mir überhaupt Hoffnungen gemacht, dass er rechtzeitig oder überhaupt kommen würde? Jedes Mal wenn das Treffen anstand, verspätete er sich um 10 bis 30 Minuten oder er kam gar nicht und schrieb eine kurze SMS, dass ihm etwas dazwischen gekommen sei… blablabla…. Ich wusste nicht mal wieso ich ihn noch meinen besten Freund nannte und wieso ich die Freundschaft nicht schon längst beendet hatte, aber ja wahrscheinlich kannte ich ihn schon zu lange, als das ich ihm nicht vergeben könnte.
Soviel ich sehen konnte, waren 4 seiner achso tollen Freunde da. Obwohl ich sagen musste, dass sie zumindest wenn sie nüchtern waren ganz nett waren. Aber ich wollte Siwon, Donhae, Jonghyun und Heechul nicht aufwecken, was hätte es auch gebracht? Sie wären mir sicherlich keine große Hilfe gewesen, da sind sie auf dem Boden schon besser aufgehoben.
Zuerst schaute ich mal in den Kühlschrank, schließlich hatte ich auch Hunger, da ich noch nichts vorher gegessen hatte und wenn ich schon mal hier war konnte ich gleich was Schnelles machen. Als erstes flog mir ein Stück Pizza entgegen und ich konnte gerade noch zurückspringen, sodass das Teil nicht auf meinem weißen Top landet. Das konnte ja noch was werden. Natürlich stank der ganze Kühlschrank jetzt nach der Pizza, und man konnte sogar noch ein paar mehr Stücke dort finden. Na dann guten Appetit. Das wollten die ernsthaft noch essen? Eww… was war echt so  widerlich, aber gut solang ich es nicht essen muss. Mal schaun was noch so drinnen war. Butter, die auch nicht mehr ganz so gut aussah, ja und noch anderes Zeug, dass ich aber nicht verwenden wollte, weil ich mir nicht sicher war, ob man es noch essen konnte. Es war Donnerstag und es war Feiertag. Also würde es mit einkaufen auch nichts werden.
Zu mir zu fahren konnte man auch vergessen, weil ich erstens keine Lust hatte und zweitens wieso sollte ich Benzin verfahren? Eine andere Lösung musste her. 2 Minuten später, war ich wieder aus der Haustüre raus und klingelte beim Nachbarn, er musste einfach da sein und noch was Essbares haben. Sonst wusste ich ehrlich nicht was ich machen sollte und Kai würde ihm dann schon wieder etwas geben, sie waren ja gut befreundet. Die Tür ging dann auf und Leeteuk stand davor: „Oh hey! Janine richtig?“ „Ja genau. Du kannst dich noch an mich erinnern?“ „Ja sicher, Kai spricht andauernd von dir. Was führt dich her?“ „Er und ich waren zum Kaffeetrinken verabredet und ist mal wieder nicht aufgekreuzt und da ich ja nen Schlüssel für die Wohnung hab wollte ich halt nachschauen was er dieses Mal hat und ja er hatte wieder eine seiner Partys und nichts zu Essen da“ „Ach das war das gestern, ich hatte mich schon gewundert was er wieder für Lärm macht. Ähm, komm rein, ich such was“
Er schaute dann nach, was er noch so hatte, während ich mich etwas umschaute, schließlich war ich noch nie in seiner Wohnung. Natürlich blieb ich in der Küche stehen und betrachtete nur ein paar Bilder, die an der Wand hingen. Er war ein ziemlich süßes Kind gewesen. „Ich hab noch ein paar Eier… und Schinken könnt ich auch noch entbehren“ „Oh ja das is perfekt“ meinte ich nur und er kam wieder mit dem Zeug. „Soll ich dir helfen? Ich hab heut nichts zu tun und wollt eigentlich gerade wieder ins Bett verschwinden“ „Hab ich dich aufgeweckt?“ „Nein, nein, ich war schon auf“ „Okee gut. Ähm ja also wenn du willst gerne“
Wir machten dann Eier mit Bacon und das ziemlich viele, schließlich waren die Jungs bestimmt auch hungrig. „Wieso machst du das überhaupt?“ „Na weil er mein bester Freund ist und er es selbst nicht hinbekommt, sieht man doch“ „Du solltest mal mit ihm reden! Ich mein, das geht so doch nicht weiter“ Was sollte ich denn machen? Ich mochte ihn zu sehr um ihm die Freundschaft zu streichen und wenn er eben seine Saufgelage jede Woche abhalten musste, dann sollte er das tun. „Er vertraut mir und wenn er nicht betrunken ist, ist er echt voll der gute Freund. Was will ich machen, es ist sein Leben“ Leeteuk seufzte, weil er wusste, dass es die Wahrheit war. „Also ich weck mal die anderen“ meinte ich dann und ließ ihn allein in der Küche stehen.
Ich ging also zuerst wieder zu Kai, damit er seinen Hintern endlich vom Sofa bewegt und zumindest etwas Kaffee trinkt. Zuerst packte ich ihn an der Schulter und rüttelte ihn etwas: „Man wach auf!“ aber er murrte nur und drehte sich zur andern Seite. Dann nahm ich einfach sein Handgelenk und zog ihn vom Sofa, was bestimmt weh tat und dann in die Küche. Nicht das er leicht war, aber anders ging es wohl nicht, wahrscheinlich war sein T-Shirt schön voll von Chipsresten und Bier, da ich ihn einfach hinter mir herzog und wer wusste, was da alles am Boden lag. Als ich ihn dann wieder losließ, schlug er meine Hand weg und regte sich auf: „Spinnst du eigentlich? Das is meine Woh-nung!“ Aber so schnell hab ich mich noch nie beleidigen lassen, das Beste ist einfach nur ihn zu ignorieren und das tat ich dann auch.
Auf der anderen Seite des Sofas lag dann Donghae, der eigentlich ganz nett war, zumindest als ich ihn mal kennengelernt hatte. Einen kleinen Anrempler und schon war er hellwach: „Was? Was ist los?“ „Kaffee, Essen, steh einfach auf!“ Er setzte sich dann auf und schaute mir nach, als ich noch die anderen weckte, was dann auch ziemlich einfach war, da Siwon und Jonghyun sowieso schon auf gewesen waren, von dem Lärm, der beim Kochen entstand und Heechul musste man nur durch die Haare wuscheln, was er nicht ausstehen konnte.
Ich half dann noch Leeteuk den Tisch zu decken, da Kai und seine Freunde in der Lage zu nichts waren, außer sich gerade noch so an den Tisch zu setzen und sich über irgendwas zu unterhalten.
Kai schien mich zu ignorieren, da er anscheinend sauer war, deswegen redete ich etwas mit Leeteuk und als wir fertig mit essen waren, ging ich dann auch mit ihm gleich, Mr. Gastgeber wollte mich sowieso nicht dahaben.
„Du solltest echt mal mit ihm darüber reden!“ meinte er als wir vor seiner Wohnung standen. „Ja mal schaun, ich komm sowieso nicht mehr angerannt, wenn er was will soll er sich melden“ „Ja gut, mach das so! Wenn was is kannst vorbeikommen“ wir verabschiedeten uns kurz und ich fuhr wieder nach Hause. Wieso wollte ich eigentlich unbedingt, dass Kai mein Freund bleibt? Das war doch echt dämlich, so wie er mich manchmal behandelte. Ich wurde aus mir selbst auch nicht mehr schlau. Was wollte ich eigentlich?

Eine ganze Woche hörte ich nichts von ihm. Normalerweise haben wir immer SMS geschrieben, so gut wie jeden Tag, oder gechattet, aber ich sah es nicht ein mich zuerst zu melden und das tat ich dann auch nicht. Wieso sollte ich das auch tun? Nach den 4 Jahren in denen wir uns jetzt kannten, hatte ich es entweder nicht bemerkt oder es war erst seit kurzem so, dass er immer mehr Partys gab oder betrunken war. Irgendwas war doch mit ihm los, aber ich würde mich nicht zuerst melden.
Die Nacht drauf konnte ich nicht schlafen… was hatte er? Ich musste es herausfinden und wen könnte ich besser darüber ausfragen als seinen besten Freund? Also rief ich kurzentschlossen Siwon an und er ging zum Glück ran: „Hallo? Wer is da?“ „Ich bins Janine. Kennst du mich noch?“ „Sicher. Du warst letzte Woche doch auch da und hast uns Essen gemacht oder war das wer anders?“ „Ja das war ich. Naja egal, also ich rufe an weil ich fragen wollte, was mit Kai los ist?“ „Was soll mit ihm sein?“ „Na er ist nur noch auf Partys, meldet sich seit einer Woche nicht mehr bei mir und hat mich an dem einen Tag auch beschimpft“ Er schien nachzudenken „Wenn du das so sagst, stimmt ir-gendwie, aber wieso sollte er sich bei dir melden?“ „Ich bin seine beste Freundin!“ „Ah…“ das war alles? Sollte das bedeuten, dass er mir nicht glaubte? „… er hat schon einen Grund warum er sich nicht melden wird“ „Aha und der wäre?“ „Frag ihn doch selber“ „Er soll sich melden, schließlich hat er mich rausgeschmissen“ „Und was hab ich jetzt damit zu tun?“ „Ich will immer noch von dir wissen, was mit ihm los ist“ „Also machst du dir Sorgen? Du magst ihn oder?“ „WAS? Was soll das heißen“ „Ach nichts…“ wollte er damit andeuten, dass ich mit ihm zusammen sein will? War das sein ernst? „Darf man sich nicht um seine Freunde sorgen?“ „Doch schon…“ „Also sag mir was los ist!“ „Das kann ich nicht, aber ich denk ich weiß es jetzt“ Was redete er da eigentlich? „Was weißt du?“ „Na was mit ihm los ist, aber ich werd es dir trotzdem nicht sagen“ „Wieso nicht?“ „Na weil das eine Sache zwischen dir und ihm ist und ich misch mich nicht da ein!“ Was sollte das nun wieder bedeuten? „Aber..“ „Also ich muss jetzt los! Bis dann mal!“ und er legte einfach auf, obwohl ich noch nicht fertig war.
Eine Sache zwischen ihm und mir? Was sollte das bitte sein? Was konnte ich dafür, dass er sich andauernd betrank und diese dämlichen Partys gab? Wenn er sein Leben so wollte, dann will ich ihn auch nicht davon abhalten! Sollte er doch in der Hölle schmoren, mir egal! Ich melde mich auch sicher nicht zuerst, darauf kann er lange warten! Dann sind wir eben keine Freunde mehr, dann muss ich mich auch nicht mehr über ihn aufregen und streiche ihn aus meinem Leben, schön!

Nicht 24 Stunden später war ich schon wieder anderer Meinung. Ich fing an mit mir selbst zu reden und lief in meiner Wohnung auf und ab: „Wieso meldet er sich nicht? Was wenn ihm was passiert ist?“ Was hatte ich damit zu tun? War ich schuld, dass er sich so verändert hatte? Nein, das konnte nicht sein… oder doch? Ahh… was sollte ich nur machen?
Eigentlich wollte ich ihn nur anrufen, um zu schauen ob er noch lebte, aber das tat ich dann irgendwie nicht und fuhr einfach direkt zu ihm. Auf der Fahrt fragte ich mich die ganze Zeit, was ich eigentlich vorhatte… ich wusste nicht, wieso ich immer die war, die sich zuerst entschuldigte und er es dann zwar nach mir tat, aber er hatte sich noch nie zuerst entschuldigt. Wieso machte ich das nur immer wieder?
Ich parkte auf der anderen Straßenseite und lief dann auf seinen Wohnblock zu. Als sich die Türe des Haupteingangs öffnete, versteckte ich mich automatisch hinter der Hecke, die gerade so hoch war, dass man mich nicht sehen würde. Wieso ich das tat? Ja das wusste ich auch nicht so genau.
Ich schielte dann zur Tür und sah eine Frau mit Sommerkleid mit Kai reden. Hören konnte ich nur eins: „Ruf einfach mal wieder an“ dann gab er ihr einen Kuss und als sie auf mich zukam, drehte sie sich noch kurz zu ihm um und zwinkerte ihm zu.
Mehr musste ich dann auch nicht sehen und drehte mich einfach weg, um schnellen Schrittes von da wegzukommen. Ich wusste nicht wieso ich es nicht ertragen konnte, ihn irgendeine Tussi küssen zu sehen, aber es machte mich einfach nur traurig. Tz… er sah nicht mal so aus, als ob er sie wirklich mochte, er hat weder gelächelt oder sich verabschiedet. Ich wollte gar nicht wissen, wie viele solcher achso tollen Freundinnen er hatte. Er konnte mir gestohlen bleiben! Anscheinend brauchte er mich ja nicht in seinem Leben, also wieso sollte ich mich entschuldigen gehen? Soll er doch in seiner Bude verrecken und sein super tolles Leben ohne mich leben! Ich war ihm sowieso egal, was sollte ich dann bitte noch da? Er hatte ja genug Sauffreunde also für was brauchte er mich?
Ich lief einfach irgendwohin. So gut kannte ich mich jetzt auch nicht in seiner Gegend aus, aber ich war so in Gedanken versunken, dass ich nicht realisierte, dass ich eigentlich mit dem Auto gekommen war und es langsam aber sicher immer dunkler wurde.
Kurze Zeit später klingelte mein Handy und ich nahm ab, ohne zu schaun, wer mich da angerufen hat. „Ja?“ fragte ich leicht genervt „Janine? Wo bist du?“ Jetzt auf einmal rief er an? „Was geht dich das an?“ „Dein Auto steht vor meiner Wohnung“ „Ich weiß. Ich habs schließlich auch da geparkt“ „Ja und wo bist du dann?“ „Wieso sollte ich das dir sagen?“ „Weil ich dein bester Freund bin“ Aha er meldet sich eine Woche lang nicht und jetzt auf einmal sorgte er sich um mich? Geht’s noch? „Weißt du Kai, du bist einfach nur ein Arsch“ und ich legte auf. Er konnte mich mal! Wenn er nicht mal selbst merken konnte, dass er mich mit seiner scheiß Aktion vor einer Woche verletzt hatte und dann einfach so tut als wäre nichts gewesen, dann hat er wirklich nichts anderes verdient.
Er sollte mich eigentlich besser kennen als sonst wer, aber das tat er anscheinend nicht. Ich hab ihn immer unter-stützt, bei allem was er gemacht hat und was hat er getan? Genau Gar Nichts! Es war schon irgendwie traurig, aber ich ließ mich immer wieder drauf ein und das war jetzt vorbei. Sollte er doch sein Leben leben und ich lebe meins und das ohne ihn. Wenn er nicht mal merkte, wann ich verletzt war oder einfach nur sauer auf ihn, das müsste ihm doch auffallen oder nicht? Ich hab einfach die Schnauze voll und er checkts einfach nicht. Das war dann wohl das Ende unserer Freundschaft. Wie schnell sich meine Meinung doch ändern kann.
Ich machte mich dann doch auf den Rückweg, da es schon ziemlich spät war und ich einfach nur schlafen wollte. Kai versuchte mich zwar noch ein paar Mal zu erreichen, aber ich hatte nicht das geringste Interesse daran ranzugehen, wieso sollte ich auch? Das mit uns war vorbei.
Als ich dann mein Auto aufsperrte, um endlich heimzufahren, rief er dann: „YAH! JANINE! Warte mal!“ und kam angerannt. Das sollte jetzt wohl ein Witz sein. Er hat die ganze Zeit gewartet, bis ich wieder da war? Ich machte natürlich nicht mal die Anstalten auf ihn zu warten und stieg einfach ein. Er hielt die Tür dann auf, gerade als ich sie zumachen wollte. Wieso war er so schnell da? Das konnte doch nicht sein! Etwas außer Atem, meinte er dann: „Was ist los? Was hast du hier gemacht?“ „Verpiss dich einfach! Das mit der Freundschaft kannst du vergessen! Du hast doch so tolle und viele andere Freunde, also brauchst du mich ja nicht mehr“ Ich versuchte ihn wegzuschubsen, damit ich endlich nach Hause fahren konnte, aber er bewegte sich keinen Millimeter. „Was? Was redest du? Ich hab gar nichts gemacht!“ Ach ja, du Volltrottel siehst es nur nicht! „Dann denk mal nach. Geh mir einfach aus dem Weg und ruf mich nie wieder an!“ Mich interessierte nicht, ob er da noch stand oder nicht, ich startete den Wagen und fuhr los. Sollte er doch machen was er wollte!

Den ersten Tag hörte ich nichts und war auch froh darum. Dann 2 Tage nach meinem Besuch, rief er ernsthaft an, aber ich ging nicht ran. Ich hatte ihm ja gesagt, dass er mir gestohlen bleiben kann und würde ihn auch nicht mehr anrufen. Wieso auch? Dann schrieb er mindestens 10 SMS. Immer so was wie: „Bitte lass uns reden!“ „Was hab ich denn gemacht?“ und so nen Kram. Was er gemacht hatte? Ja das wusste er nicht, tzz… dann war er echt einfach nur blind. Ich antwortete nicht. Er kam sogar mal bei mir vorbei, aber ich tat so als wäre ich nicht zu Hause, obwohl er wusste, dass ich da war. Mein Auto stand in der Einfahrt und ich hatte das Licht an. Aber er konnte schon wissen, dass ich mit Absicht nicht aufmachte.
Dann war 3 Tage wieder nichts. Vielleicht hatte er es endlich eingesehen. Konnte mir ja egal sein. Ich machte meine Arbeit und traf mich mit alten Freunden, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte mal wieder.

Da saß ich dann wieder in meinem Auto, auf dem Weg zu seiner Wohnung. Wieso? Nicht wegen ihm.
30 Minuten zuvor kam ein Anruf: „Hey, hier is Leeteuk. Willst du vorbeikommen? Ich würd dich gern auf nen Kaffee einladen“ meinte er und schon war ich unterwegs.
Er ließ mich rein und meinte: „Schön, dass du kommen konntest“ Wir setzten uns dann an den Esstisch und er gab mir den versprochenen Kaffee und er hatte auch Kuchen gekauft, da er sagte, er könnte nicht backen. „Ich seh dich in letzter Zeit gar nicht mehr herkommen. Hast du dich mit Kai gestritten?“ Wieso musste das Thema kommen? Ich hätte es wissen müssen oder? „Naja, nicht wirklich. Ich hab unsere Freundschaft beendet“ meinte ich nur trocken und schlürfte meinen Kaffee. Er schaute mich nur verwundert an. „A-Aber ihr…“ „Wie du damals gesagt hast, ich hab gemacht was nötig war“ „Das meinte ich aber nicht damit, ich wollte nicht, dass ihr nie wieder redet“ „Es ist besser so. Ich hab endlich eingesehen, dass er ein Arsch ist und ich immer alles für ihn gemacht hat, er aber nie irgendwas für mich“ „Tut mir leid“ „Du kannst nichts dafür, es war Zeit. Ich hätte es schon viel früher bemerken müssen, du hast mir nur die Augen geöffnet. Danke dafür übrigens“ ich lächelte etwas. Er nicht. „Willst du nicht nochmal mit ihm reden?“ „Wieso sollte ich? Er hat es 4 Jahre nicht kapiert und jetzt auf einmal soll er sich ändern? Das glaubst du wohl selbst nicht“ Wieso wollte er, dass ich mit ihm rede? Ihm kann es doch egal sein. „Menschen können sich ändern. Vielleicht wenn du es ihm erklärst, was er falsch gemacht hat, dann kann er sich bessern, aber er weiß ja nicht, was er gemacht hat oder?“ Nein, das wusste er nicht, aber das konnte man doch selbst erahnen oder nicht? „Nein. Aber er braucht mich nicht. Wo ich letztens hergefahren bin, um mich zu entschuldigen, hat er sich gerade von einer Tusse verabschiedet. Er hat seinen Spaß, auch ohne mich“ „Darf er keine anderen weiblichen Freunde haben?“ „Er hat sie geküsst“ meinte ich nur, als ich mich noch genau an das Bild erinnern konnte. „Dann war es eben seine Freundin“ „Er hat eine?“ „Woher soll ich das wissen? Du solltest das normalerweise wissen“ „Nein, es war nicht seine Freundin. Er benutzt sie nur um Stress abzubauen“ Leeteuk verstand sofort was ich meinte „Kann schon sein“ dann war es erst mal still.
„Soviel ich weiß geht es ihm nicht so gut“ ich schaute ihn an, weil ich etwas besorgt war, aber dann erinnerte ich mich, dass es mir egal sein konnte. „Was soll ich dagegen machen?“ „Ich glaub es is wegen dir“ Und wenn schon. „Sein Pech“ Ich stand dann auf und wollte gehen. „Danke für alles“ meinte ich noch. Er hielt mich dann am Arm fest und drehte mich zu sich. „Bitte rede nochmal mit ihm“ „Was soll das? Wieso willst du unbedingt, dass wir wieder Freunde sind?“ Er schaute kurz zum Boden und schien zu überlegen, bis er dann sagte: „Weil… weil ich mich nun mal um meine Freunde sorge“ er ließ mich los und ich stand dann da. Ich wusste nicht recht, was ich sagen sollte. „Hmm… ich überlegs mir. Danke trotzdem, du bist ein guter Freund“ ich gab ihm eine Umarmung zum Abschied und schloss dann die Tür hinter mir.
„Janine?“ Ich schaute auf und ja dreimal dürft ihr raten wer da stand. Ich ignorierte ihn. „Was machst du hier?“ fragte er etwas traurig. Ein paar Sätze werden mich nicht umbringen oder? Ich seufzte. „Hab Leeteuk besucht“ dann machte ich mich auf zum Gehen, aber er rief: „Was ist er? Dein neuer Freund?“ „Kann dir ja egal sein“ „Ist es aber nicht“ stellte er klar. Ich lief weiter, da ich seine Frage nicht beantworten wollte. „Hasst du mich?“ fragte er, als ich die Haupteingangstüre öffnete. „Nein. Ich bin einfach nur enttäuscht, Kai“ „Wieso?“ Ich drehte mich zu ihm und schaute ihn an. „Das weißt du immer noch nicht?“ Ich merkte, dass er sich schlecht fühlte, aber das sollte er auch. „Komm wieder rein und erklärs mir!“ Ich lachte nur trocken. „Es ist schon schlimm genug, dass dus nicht mal selbst erkennst“ „Ich versteh das alles nicht. Wieso willst du nicht mehr mit mir befreundet sein?“ Ich ließ die Tür wieder los „Merkst du das nicht? Ich war immer für dich da, egal in was für Scheiße du gesteckt hast, ich hab dich immer unterstützt, ich hab mich um dich gekümmert, ich hab alles für dich getan, weil du mir wichtig bist, aber was hast du getan?“ Ich schaute ihm direkt in die Augen „Du machst was du willst, dir ist egal was ich fühle oder mache. Du siehst immer nur dich und wenn man dir helfen will, dann bringst du es nicht mal zustande Danke zu sagen und das ist einfach nur traurig und das Traurigste daran ist, dass du es nicht mal selbst merkst. Ich hab das 4 Jahre durchgemacht und ich bin es leid. Deswegen ist es aus“ Ich wartete nicht auf seine Antwort, sondern ließ ihn einfach stehen.
Zu Hause angekommen hab ich dann gleich Leeteuk geschrieben: „Ich habs ihm gesagt“ „und was meinte er dann?“ „Nichts, das werden wir dann wohl die nächsten Tage rausfinden, ich halt dich auf dem laufendem“ „Ok danke“ ich legte mich dann auch schon schlafen, da es ziemlich spät war.

Am nächsten Morgen, bekam ich eine SMS von Kai: „Ich hab drüber nachgedacht, was du gestern gesagt hast und es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass du so denkst und ich geb zu das es wahr ist, aber ich will dich nicht verlieren und deswegen will ich es wieder gutmachen! Sei heut Abend zu Hause “ Er sollte sich was Gutes einfallen lassen, sonst würde ich ihm nicht vergeben. Aber so wie ich ihn kannte, hatte er sich da schon einen Plan gemacht, in so was war er ziemlich gut.

Ich wusste zwar nicht, was wir machen würden, aber ich zog einfach mal ein nettes, schlichtes Kleid an. Wir werden uns schon nicht im Dreck wälzen, obwohl das würde ich ihm auch noch zutrauen.
Es klingelte dann und er stand davor. „Hey! Hier für dich“ und er zog einen Strauß mit Rosen hinter seinem Rücken hervor. „Is ja fast so als würdest du mich auf ein Date einladen“ „Wenn dus so sehen willst“ ich lachte nur und dankte ihm für die Blumen.
Wir fuhren dann mit seinem Auto, das sogar aufgeräumt war und nicht wie sonst immer voll mit leeren McDonalds-Resten und leeren Plastikflaschen war. Konnte es sein, dass Leeteuk recht gehabt hatte und er sich wirklich ändern würde? Dann schaute ich zu ihm. Er hatte sich sogar ein Hemd angezogen. Zwar hatte ich ihn schon öfters im Anzug gesehen, aber das hatte er dann nicht nur für mich gemacht, sondern zum Beispiel nur das eine mal, als wir mit den anderen Jungs auf eine Hochzeit eingeladen waren, fragt mich nicht, wieso ich da mithin musste. Aber es sah ja auch gut aus. „Wo fahren wir hin?“ fragte ich dann nach, da wir nichts zu reden hatten. „Wirst du schon noch sehen, lass dich überraschen“ na toll. Er grinste nur und konzentrierte sich wieder auf die Straße.
Nach einer Weile meinte er dann: „Du siehst übrigens toll aus. Das Kleid ist schön“ Ich konnte meinen Ohren nicht trauen, was hatte er grad gesagt? Hatte er mir ernsthaft ein Kompliment gemacht? War das möglich. Zuerst war ich erst mal sprachlos, da ich nicht im Geringsten darauf vorbereitet war. „D-Danke“ brachte ich dann doch noch raus. „Du siehst auch gut aus“ „Ich weiß“ und er zwinkerte mir zu. Tzz… ja das war wieder der alte Kai. Aber naja es war ja die Wahrheit.
Er hielt dann den Wagen an „So da sind wir!“ Ich schaute aus dem Fenster und sah nichts. Wo waren wir? Im Nichts? „Was ist das hier?“ fragte ich und wendete meinen Blick wieder zur Fahrerseite, aber da war er schon nicht mehr. Ich schaute mich verwundert um und im nächsten Moment, wurde mir die Tür geöffnet. Das konnte doch nur ein Traum sein oder? Das war niemals der Kai, den ich schon seit  Jahren kannte.
„Kommst du oder nicht?“ grinste er vor sich hin. Er half mir auch noch ernsthaft beim Aussteigen und ignorierte nicht mal meine vorhin gestellte Frage, an die ich schon gar nicht mehr gedacht hatte: „Wir laufen ein bisschen und dann wirst du schon sehen“ Das alles war so ungewohnt. Der neue Kai war fast liebenswert, aber irgendwie war es doch auch gruselig, wie konnte er sich so verändern. Von dem einen Tag auf den anderen?
Er lief neben mir, mit den Händen in seinen Hosentaschen und wir redeten über dies und das. Bis ich dann ein Ge-bäude vor uns erkennen konnte. Es standen ziemlich viele Autos ihm gegenüber und auch neben dran. Was war das hier? „Ist das ne Sekte?“ Er lachte nur. „Nein. Das beste Restaurant das ich kenne“ „Wieso waren wir dann noch nie da?“ „Da geh ich nur hin, wenn was Besonderes is“ „Ah und was is an heute so besonders?“ „Ich will alles wieder gut machen, was ich die letzten 4 Jahre vermasselt hab“ „Das geht nicht einfach so“ „Ja, aber ich kann es ja mal versuchen“ Ich nickte nur. Er versuchte schon ziemlich viel musste ich zugeben.
Schon als wir reinliefen, war ich mir so gut wie sicher, dass wir keinen Platz mehr bekommen würden, es war alles so voll, eher überfüllt und es standen vor uns auch noch 4 Leute an, die auf einen freien Platz warteten. Kai schien es nicht zu interessieren und er lief einfach zur Theke und meinte: „Ich hatte reserviert“ die Frau dahinter schaute nur auf einen der Blöcke, der da rumlag und erklärte dann: „Es tut mir leid, aber wir mussten den Tisch wem anders geben, Sie sind zu spät“ Kai seufzte nur. „KAI!“ rief dann wer, als er sich zu mir umdrehen wollte.
Als er dann aufschaute, bildetet sich gleich ein Lächeln auf seinen Lippen: „Kyungsoo! Man wie geht’s dir?“ Die Beiden umarmten sich. „Gut, gut. Hab nur viel Arbeit und was ist mit dir?“ „Auch gut“ dann nahm er meine Hand und zog mich neben sich: „Das is Janine. Janine, das is Kyungsoo, ein alter Klassenkamerad von mir“ Dann wurde mir so einiges klar. Wir gaben uns kurz die Hand und er meinte dann: „Uh… ich wusste gar nicht, dass du eine Freundin hast Kai. Herzlichen Glück…“ „Ich bin nicht seine Freundin!“ stellte ich gleich mal klar. Kai war zwar nicht so begeistert von meiner Aktion, aber er fügte hinzu: „Sie ist meine beste Freundin“ „Ah. Wieso sitzt ihr eigentlich nicht an eurem Platz? Geht ihr schon wieder?“ „Ne, wir sind gerade erst gekommen, aber die Frau am Tresen hat meinen reservierten Platz vergeben, deswegen gehen wir wohl wieder“ „Ach was, ich regle das gleich mal“ Er verschwand kurz.
„Arbeitet er hier?“ fragte ich neugierig nach. „Ja ihm gehört der Laden so gesehen, aber er kocht selber. Er ist der beste Koch, den ich kenne. Also wenn du mal was wissen willst frag ihn“ „Wieso kannst du dann nicht kochen?“ „Kann ich wohl!“ „Wenn du meinst“ er kann sich vielleicht noch eine Pizza in den Ofen schieben, aber das wars dann auch.
Dann kam auch schon der Freund von Kai wieder. „So folgt mir einfach. Es ist zufällig gerade ein Tisch frei gewor-den“ und er zwinkerte uns zu. Als wir dann saßen meinte er noch: „Wenn irgendwas is, kommt einfach zu mir und wehe ihr geht, ohne euch zu verabschieden“ und verschwand dann wieder in die Richtung, aus der er gekommen war.
„Er ist nett“ meinte ich dann. „Ja ist er. Er ist ein guter Freund, aber wenn wir uns nicht verabschieden, hasst er mich sicherlich“ „Bestimmt nicht“ ich lachte etwas. Kyungsoo würde uns das sicherlich nicht allzu übel nehmen, so schätzte ich ihn zumindest ein. „Bestell was du willst“ hätte ich auch gemacht, wenn er es nicht gesagt hätte, aber egal. Nachdem wir dann bestellt hatten, entschuldigte er sich kurz, was mir etwas Zeit gab nachzudenken.
Konnte es sein, dass sich hinter dem alten Kai auch schon immer dieser neue Kai versteckt hatte? Hatte ich das nur nicht gemerkt? Gentleman Kai… hört sich gut an oder? Ich denk er lässt mir keine andere Wahl, als ihm noch eine Chance zu geben. Er strengt sich echt an und so ein schlechter Mensch bin ich auch nicht, als dass ich ihm nicht ver-geben könnte. Mal schaun was er den Abend noch so geplant hatte, aber wahrscheinlich wars das auch schon nach dem Essen, es war ja auch schon ziemlich spät und bis wir hier raus waren, konnte es noch eine Weile brauchen.
Kai kam dann auch schon zurück. „Das Essen müsste gleich kommen“ Nicht mal 5 Minuten nachdem er das gesagt hatte, kam auch schon Kyungsoo höchstpersönlich und brachte unser Essen. Es wurde sogar auf so Tabletts serviert, wo man zuerst diesen Deckel abnehmen musste, als wäre man im Mittelalter gelandet. Zuerst Kais. Er hatte sich so Gimbap bestellt, das sah so aus wie Sushi aber ja eben auf koreanische Weise und es war ziemlich edel angerichtet, dann kam meins dran. Ich hatte so eine Mischung aus allem möglichen bestellt und was kam zum Vorschein? Der Freund von Kai hatte allen Ernstes mein Essen so angerichtet, das man lesen konnte: „Vergibst du mir?“ Ich lächelte nur darauf und wie könnte ich da Nein sagen, wenn er schon so einen Aufwand betrieb? „Ja ich vergebe dir, aber nur unter einer Bedingung!“ Er fragte natürlich danach „Und die wäre?“ „Dein neues Ich will ich öfters sehen“ er lachte nur „Für dich jetzt immer. Und jetzt iss bevor es kalt wird“
Nachdem wir dann auch schon mit dem Essen fertig waren, waren wir mit zwei anderen Tischen die einzigen, die noch da waren. Man konnte es gar nicht glauben. Vor fast 2 Stunden war das Restaurant noch überfüllt gewesen und jetzt ist es so gut wie leer. „Willst du gehen?“ fragte mich Kai und ich nickte nur etwas müde.
„Ihr geht?“ kam dann auch von Kyungsoo und wir bestätigten es ihm. „Hey Kai, kannst du mich dann nach Hause fahren?“ „Ich dachte du wohnst hier schon fast?“ „Ja schon, aber ich bleib nur hier, wenn ich nicht nach Hause komme und da du ja da bist“ Kai schaute kurz zu mir „Na schön, als Danke für alles heute“ „Du bist der Beste!“ Er holte schnell sein Zeug und dann konnten wir auch schon los.
Es brauchte ja eine Weile, bis wir wieder beim Auto waren, aber für mich fühlte es sich schneller an, als dann, wann wir hingelaufen sind. Aber das konnte auch nur daran liegen, dass es stockdunkel war und wir so schnell wie möglich zum Auto kommen wollten und uns deshalb auch etwas beeilten.
Zuerst fuhr Kai seinen Freund heim, bevor er dann vor meiner Wohnung anhielt. Ich stieg aus. „Ähm… Kai?“ fragte ich, als er auf der anderen Seite des Autos stand, weil er sich noch verabschieden wollte. „Ja was is?“ „Es is schon spät. Willst du bei mir schlafen?“ Wieso ich das tat? Das wusste ich selbst nicht, es sprudelte schon fast aus mir raus, ohne dass ich es aufhalten konnte. „Wieso das auf einmal?“ Ich überlegte kurz.. „Ich will nicht, dass du so spät noch rumfährst, außerdem bist du müde und sonst baust du mir noch nen Unfall und dann fühl ich mich verantwortlich dafür“ Er grinste nur „Ja klar, wenn das so ist dann bleib ich gern bei dir“ Er holte noch seine mitge-brachte Jacke aus dem Auto und legte sie mir dann über die Schultern, da ich ja nur das Kleid anhatte. Zwar hatte ich nicht erwähnt, dass mir kalt war, aber ich bekam schon Gänsehaut von nur leichten Windstößen.
In meiner Wohnung angekommen, zog ich mich erst mal um und wechselte zu Jogginghose und Top. Er lag dann schon auf dem Sofa, so eingerollt das auch ein Blinder erkennen konnte, dass es nie im Leben bequem sein konnte. Eigentlich wollte ich ihn nicht auf meinem Bett schlafen lassen, aber das konnte ich nicht mitansehen. Es war ja nicht so, als hätte er noch nie in meinem Bett geschlafen, aber das war jetzt auch schon länger her. „Kai! Komm, du schläfst nicht hier!“ erzählte ich ihm dann kurzer Hand. „Hmm…“ er öffnete wieder seine Augen, aber geschlafen hatte er sicher noch nicht, auf dem Sofa konnte man auch nicht einschlafen. „Was? Wo soll ich denn dann schla-fen?“ „Ich opfere mein Bett“ „Das kannst du nicht machen, wo willst du dann schlafen?“ „Natürlich auch im Bett! Idiot!“ „A-Aber…“ „Ich werds überleben, is ja nicht das erste Mal das du da schläfst. Na komm schon, ich hab sonst ein schlechtes Gewissen. Außerdem will ich schlafen!“ Er rappelte sich dann auf und folgte mir in mein Zimmer. Ich gab ihm extra Bettzeug und das wars, mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

Ich hörte irgendwas knallen und deswegen wachte ich dann auch auf. Als ich richtig wach war, merkte ich erst, dass Kai schon auf war und das Geräusch dann ziemlich sicher von ihm verursacht worden ist. Ich quälte mich aus dem Bett, um zu schauen, was er tat und ob noch alles ganz war.
Als ich in die Küche schlürfte, sah ich ihn dort werkeln. „Was machst du da?“ fragte ich, als ich auf ihn zulief. „Eigentlich wollte ich nur was zu Essen machen und das bevor du auf bist“ War das sein ernst? Er konnte doch nicht mal kochen. „Lass es einfach, ich mach das schon, du kannst doch nicht kochen“ „Das meinst du nur immer“ Dann klingelte meine Zeituhr und er holte frisch aufgebackene Brötchen aus dem Ofen. Der Tisch war schon fertig gedeckt und ich dachte, ich würde schlafwandeln. „Setz dich doch schon mal, es is gleich alles fertig“ Er schob mich dann fast auf einen Stuhl ab, da ich noch etwas verwundert war. „Was is los?“ fragte er, als er die restlichen Sachen auf den Tisch stellte und sich setzte. „Äh… ich bin einfach nur überwältigt, das hätte ich nie im Leben erwartet und schon gar nicht von dir“ „So kann man sich ändern nicht?“ „Ja wie Leeteuk gesagt hatte“ „Ihr habt über mich geredet?“ Ich nickte kurz und dann fiel mir ein, dass ich ihm noch schreiben wollte, ob ich Kai jetzt vergebe oder nicht. „Ah Mist, ich hab vergessen ihm zu schreiben“ ich lief schnell ins Zimmer, holte mein Handy und setzte mich wieder hin. Eigentlich war es ja unhöflich mit dem Ding dazusitzen, aber ich würde es sonst wieder vergessen, also musste ich es sofort machen. Nachdem ich fertig war, legte ich es weg und wir konnten anfangen zu essen.
Gleich als er zurückschrieb, schaute ich nach was es war: „Schön zu hören. Ich will nur hoffen, dass du dann noch was mit mir machst, jetzt da du ihn wieder hast“ darüber musste ich nur lächeln, natürlich würde ich ihn nicht ver-gessen. „Was schreibt er?“ Besten Freunden kann man ja alles erzählen. „Nur, dass er sich benachteiligt fühlt, jetzt, da ich dir vergeben hab. Er denkt ich mach dann nichts mehr mit ihm“ „Wieso habt ihr viel in den letzten Wochen gemacht oder?“ Wie meinte er das? „Ähm… nein aber…“ „Sag es einfach“ Was sollte ich sagen? Was wollte er ei-gentlich? „Was denn?“ „Er ist doch dein Freund“ „Ja ein Freund. Achso… ja nein er wird nie ein besserer Freund sein wie du, keine Sorge“ Ich lächelte ihn an und schrieb zurück. Ja es war ja logisch, dass Kai dachte, dass ich mehr mit Leeteuk machen würde, als mit ihm, aber er brauchte sich keine Gedanken machen, ich kannte ihn schon viel länger.  
„Also ja ich denk ich geh dann mal“ meinte Kai dann aus dem Nichts, nur 2 Minuten nach dem Gespräch. Was ir-gendwas? Aber ok er wollte bestimmt einfach nur wieder nach Hause. „Oh ok, danke für alles nochmal“ „Kein Problem. Wir schreiben wieder“ Er umarmte mich und war dann auch schnell weg. Ok das war komisch.

Da ich und er dann wieder arbeiten mussten, haben wir die Woche drauf nur geschrieben, aber ich fand das alles sowieso merkwürdig. Wie er einfach gegangen is und sich dann auch immer so kurz hält, eigentlich erzählt er immer alles Mögliche, ich weiß auch nicht, vielleicht lag es auch einfach nur an mir.
Er meinte dann, dass wir uns an unserem regulären Treffpunkt im Park treffen sollen, um wieder was zu machen. Natürlich war ich pünktlich da und er nicht. In einem Punkt hatte er sich also doch nicht geändert. Ich wartete dann eine Weile, aber nach 20 Minuten gab ich die Hoffnung auf – er hatte es mal wieder vergessen und das obwohl wir es erst den Tag davor ausgemacht hatten, klasse. Ich fuhr dann extra zu seiner Wohnung, da er nicht an sein Telefon ging. Zuerst klopfte ich ein paar Mal und dann wollte ich schon aufsperren, wie das Letzte mal auch, aber dann kam: „Hey Janine! Suchst du Kai?“ Leeteuk kam gerade mit vollen Einkaufstaschen wieder und stand vor seiner Eingangstüre. „Ja… er hat mal wieder unser Treffen vergessen!“ „Wie man ihn kennt, nicht?“ „Ja. Und ich dachte er hat sich geändert“ Ich wollte dann schon weiter nach dem Schlüssel für die Wohnung suchen, als er dann meinte: „er ist glaub gar nicht da“ „Woher willst du das wissen?“ „Wo ich weggefahren bin, ist er auch außer Haus gegangen und das war vor ner halben Stunde. Er ist mit dem Auto gefahren und es steht nicht in der Einfahrt, aber kannst ja mal reinschauen“ „Hmm… ok dann wird ich wohl wieder gehen“ Als ich so an ihm vorbeilief, merkte ich, dass er noch einiges im Auto hatte und da ich ja jetzt nichts zu tun hatte bot ich ihm an: „Soll ich dir beim Ausladen helfen?“ „Musst du nicht, aber wenn du willst“ „Klar“ und wir halfen schnell zusammen.
Ich stellte die letzte Einkaufstüte auf den Küchentisch und wurde etwas neugierig: „Wofür brauchst du eigentlich das ganze Zeug?“ „Oh ähm ja… ich wollte eigentlich ein paar Freunde einladen und dann eben noch selbst kochen. Solche, die ich schon lange nicht mehr gesehen hab“ „Ah, weil das is ganz schön viel Zeug für einen alleine“ „Ja stimmt. Hey, ähm also wenn du willst kannst du auch kommen, ich wird sowieso viel zu viel zu essen haben“ „Ach was, was soll ich da?“ „Ich würd mich echt freuen, wenn du kommst. Du musst auch nur ein paar Stunden bleiben, aber nur wenn du morgen Mittag Zeit hast“ „Na gut, wenn du darauf bestehst, dann komm ich gerne“ „Oh cool, das wär echt super. Ich schreib dir noch“ „Hey, dann will ich aber auch beim Kochen helfen“ „Nein, meine Gäste müssen das nicht“ „Ich war auch eigentlich nicht eingeladen, also zählt es nicht“ „Na schön. Ich ruf dich dann noch an“ „Ja, dann bis morgen“ und ich fuhr wieder nach Hause.
Eigentlich hatte ich mir die Wochenenden immer freigehalten, um was mit Kai oder meinen Freundinnen zu machen, aber hey er hat mich versetzt und anscheinend was Besseres zu tun, also hat er jetzt eben Pech.

Kai meldete sich nicht mal, wieso er nicht gekommen ist und da ich sowieso schon vormittags zu Leeteuk gehen wollte, machte es mir auch nichts aus, was er mir wieder für Ausreden auftischen würde.
Gerade als ich los wollte, rief er dann an: „Janine! Es tut mir so leid! Wirklich ich wurde aufgehalten und konnte dich auch nicht anrufen, um zu erklären, dass ich nicht kann. Das musst du mir glauben…“ er labberte einfach drauf los und ich unterbrach ihn dann: „Ja schon ok. Und was jetzt?“ „Ähm ich hol dich jetzt ab und machs wieder gut!“ „Nein, ich kann heute nicht, aber vielleicht ein anderes Mal“ „Was? Wieso nicht? Ist Mädelsabend?“ „Nein, ich bin zu Leeteuk eingeladen worden“ „Wieso das? Hat er Geburtstag?“ „Nicht das ich wüsste, er meinte er lädt ein paar Freunde ein und hat mich auch gefragt“ „Aha… na dann viel Spaß“ er hörte sich nicht so glücklich drüber an und legte einfach auf, ohne sich zu verabschieden oder mich etwas sagen zulassen. Wenn er meint…
Ich parkte auf meinem gewohnten Parkplatz vor dem Wohnblock, der mir irgendwie immer freigehalten wurde und klingelte bei Leeteuk. Vor seiner Türe, konnte ich dann im Augenwinkel Kai sehen, der gerade aus der Wohnung kam, aber dann stehen blieb und mich beobachtete. Er hat wahrscheinlich nicht mal gemerkt, dass ich ihn gesehen hab. „Oh hey, du bist ja schon da!“ „Ja ich wollte pünktlich kommen, damit wir gleich anfangen können, bevor die anderen kommen“ „Ach wir haben noch voll viel Zeit. Komm doch erst mal rein“ Eigentlich wollte ich ihm was mitbringen, weil man das ja so machte, wenn man bei wem eingeladen war, aber bevor ich ihm irgendwas schenkte, dass nur in einer Ecke rumstand, ließ ich es lieber. „Sorry, das ich nichts dabei hab, ich wusste nicht, was du magst“ „Es ist schon genug das du überhaupt kommst, du brauchst mir auch nichts zu schenken“
Wir machten uns dann ans Essen kochen und es war mehr Arbeit, als ich gedacht hatte, aber es machte Spaß mit ihm zu kochen, das war, was ich bei Kai in letzter Zeit vermisste. „oh meine Family müsste gleich kommen“ meinte er dann auf einmal. „Deine Familie? Ich dachte, du lädst nur Freunde ein?“ „Dachte ich auch, aber dann meinte meine Mum gestern noch, dass sie in der Stadt sind und vorbeikommen wollten“ Na klasse, darauf war ich gar nicht vorbereitet. „Ich weiß nicht, vielleicht sollte ich gehen!“ „Wieso denn?“ Ich war noch nicht mal mit Kais Eltern essen oder so was und ich kannte ihn schon ewig. Ich mochte Leeteuk echt voll gerne, aber dafür war ich jetzt noch nicht wirklich bereit. „Ich weiß nicht… ich kenn Kais Eltern nicht mal wirklich“ „Verstehe. Ich muss mal mit dir noch reden“ „Dann schieß los“ Ich war gespannt was er damit meinte.
„Ich mein Kai“ „Was is mir ihm?“ „Du magst ihn doch“ „Ja sicher, er ist mein bester Freund“ „Das mein ich nicht“ „Aber was…“ ich glaub ich kam langsam drauf. „nein… nicht so. Ich mag ihn echt nur als Freund“ „Bist du dir da ganz sicher?“ Er ließ mich eine Weile überlegen und dann machte er einfach weiter: „Denk mal drüber nach. Aus meiner Sicht mag er dich nämlich mehr als nur als gute Freundin“ Was? Das bildete er sich doch nur ein.
Er ließ mich dann stehen, da es an der Tür klingelte. „Janine, kommst du mal kurz?“ Ich konnte jetzt doch nicht einfach seine Eltern kennenlernen. Was sollten sie von mir denken? Die mussten doch glatt denken, dass ich und Leeteuk zusammen waren, wieso sollte ich sonst in seiner Wohnung sein und ihm beim Essen machen helfen? Doch es waren nicht mal seine Eltern.
„Können wir kurz reden?“ fragte dann Kai, der mich anstarrte und darauf wartete, dass ich mit ihm komme. Ich schaute kurz zu Leeteuk und er nickte mir dann nur zu „Komm einfach wieder wenn ihr fertig seid, normalerweise verspätet sich meine Family immer“ er lächelte und ich lief an ihm vorbei und ging mit Kai in seine Wohnung.
„Also was is jetzt?“ Ich wollte auch nicht zu viel Zeit verschwenden, schließlich sollte die Familie von ihm keinen schlechten Eindruck von mir haben, wenn es schon sein musste, dass ich sie kennenlernte. „Ich wollte mit dir über gestern reden“ „Na dann fang mal an, ich hab nicht so viel Zeit“ „Ich bin schon früher los um noch was vorzubereiten und dann war ich in diesem einen Laden und hab eine alte Freundin wiedergesehen“ Aha ja bestimmt diese eine, die damals aus seiner Wohnung gekommen war. Ja es regte mich immer noch auf. „Lass mich raten, du bist mit zu ihr, hast natürlich dein Handy nicht gehört, weil ihr viel zu beschäftigt mit anderen Dingen wart“ „Was? Was soll das heißen? Denkst du ich schlafe mit allen Frauen, die ich kenne?“ „Mit der einen, die letztens aus deiner Wohnung gekommen ist, sicherlich“ „Du spionierst mir also nach?“ „Lenk nicht vom Thema ab! Also hast du sie einfach nur so zum Spaß geküsst oder?“ „Das geht dich nichts an, wieso spionierst du mir nach, huh?“ Wieso redete ich überhaupt noch mit ihm? „Ich hab dir nicht nachspioniert!“ „Ach nein, was war das dann?“ „Du bist echt ein Arsch, weißt du das?“ „Du bist doch die, die immer alles falsch versteht!“ „Ach jetzt bin ich das also?“ „Was hast du eigentlich für ein Problem?“ Wer hatte hier das Problem? Wieso war er nur so? Ich will nicht anfangen zu flennen, aber immer wenn ich sauer werde passiert das. Ich muss schleunigst hier weg! Ich lief verärgert zur Tür und klingelte bei Leeteuk, Kai natürlich hinter mir.
Bevor ich reingelassen wurde rief ich ihm noch zu: „Ich war nur da, weil ich mich entschuldigen wollte, da du es ja nicht gemacht hast!“ Das ließ ihn dann sprachlos und ich lief einfach in Leeteuks Wohnung, ohne nochmal zurückzuschauen. „Was war los?“ fragte er gleich, als er die Türe wieder geschlossen hatte. Ich umarmte ihn einfach, weil ich einen Trostspender brauchte. „Was hat er gemacht?“ fragte er dann wieder, nachdem ich mich beruhigt hatte. Zum Glück war noch keiner da, aber ich und Kai hatten ja auch nicht wirklich lange geredet. „Er ist ein Vollidiot und ich hasse ihn!“ „Und ich dachte, ihr regelt alles und er sagt dir endlich, was er wirklich für dich fühlt“ Woher wollte er wissen, dass mich Kai mehr mochte als nur als gute Freundin? Und wenn schon, Kai machte nicht den Anschein, als würde er mich in irgendeiner Weise lieben, deswegen konnte es auch nicht stimmen, er war einfach nur wieder der Alte. Und ich dachte ernsthaft er hatte sich geändert!
„Willst du eine Freundin anrufen?“ „Wieso sollte ich?“ „Du brauchst jetzt erst mal Ruhe und ich will dich nicht allein zu Hause lassen“ „Ja schon, aber die wohnen alle außerhalb der Stadt und außerdem is Wochenende… ich geh einfach allein heim“ „Kannst du vergessen! Dann bleibst du eben hier, das muss gehen!“ „Nein, das ist zu viel verlangt, ich schaff das schon“ „Ich will das aber ni…“ ein Klingeln unterbrach ihn und er rief: „KOMME GLEICH!“ dann zeigte er mir schnell sein Schlafzimmer und meinte: „Ruh dich hier aus, ich schau ab und zu mal vorbei“ „Hey… danke“ „Kein Ding“ und er verschwand, um an die Türe zu gehen.
Wenig später hörte ich dann die Stimmen von ein paar anderen Leuten, das musste wohl seine Familie sein. Dann hörte ich wahrscheinlich seine Mutter sagen: „Wow, du beglückst uns mit deinen Kochkünsten, Schatz?“ „Ja, aber ich hab das nicht allein gemacht, eine Freundin hat mir geholfen, aber ihr gings nicht so gut. Ich hatte gehofft ihr könntet sie kennenlernen, aber vielleicht ein anderes Mal“ „Oh, ja dann wünsch ihr gute Besserung von uns…“ dann hörte ich nicht mehr hin.
Ich legte mich dann auf sein Bett und versuchte nachzudenken. Was war Kai nur für ein Arsch. Ich hätte ihm einfach keine Chance mehr geben sollen, man sieht ja, was daraus geworden ist. Aber mal angenommen, es stimmte was Leeteuk vorhin gemeint hatte… das würde sein komisches Verhalten erklären. Zuerst diese Sauferei, dann hatte Siwon auch so eine Idee, was mit ihm sein könnte und dann diese Nettigkeit auf einmal. War er wirklich in mich verliebt? Ach und wenn schon, was würde es aus machen? Er hat es mal wieder versaut und ich würde ihm keine weitere Gelegenheit geben es zu vermasseln. Ich war es einfach nur leid, ihm immer hinterherzulaufen und alles wieder gutzumachen, wenn er es wirklich ernst meinte sollte er doch seinen Hintern bewegen und mich davon überzeugen, dass er Gefühle für mich hat, aber das bekam er ja anscheinend nicht hin.
Ich muss zugeben, dass ich ihn auch mochte, aber von Liebe konnte man noch lange nicht sprechen, bei mir war es eher gerade Hass, wenn ich an ihn dachte. Er hatte es sich auch selbst zuzuschreiben. Na gut zu einem Streit gehören immer zwei, aber eigentlich hatte er die meiste Schuld zu tragen, schließlich war er derjenige gewesen, der sich nicht mal melden konnte, um unser Treffen abzusagen. Und was hatte er als Entschuldigung? Das er mit seiner tollen alten Freundin aus war? Nein, da konnte man nicht schnell Bescheid sagen, dass man es nicht schaffen würde, ja das war ja zu viel verlangt. Und wenn ich ihm anscheinend schon so wichtig war, dann konnte er mir immer noch nicht Bescheid geben? Ja das war dann nur noch traurig.

Ich muss dann eingeschlafen sein, da mich der Geruch von Kaffee aufweckte. In der Küche angekommen, begrüßte ich dann erst mal Leeteuk und fragte: „Hast du überhaupt geschlafen?“ „Ja sicher. Ich hab meinen Freunden dann abgesagt, meine Familie hat schon gereicht und ich bin dann auch nachdem sie gegangen waren schlafen gegangen. Aber du warst schon ziemlich schnell weg“ „Ja kann sein, ich war auch fertig von gestern. Hast du dann auf dem Sofa geschlafen?“ „Keine Sorge, ich hab noch ein Gästezimmer, da hab ich geschlafen“ „Wieso hast du mich dann nicht gleich dahin geschickt?“ „Daran hab ich in dem Moment nicht gedacht und außerdem ist mein Zimmer größer und mein Bett bequemer, deswegen hab ich dir es gegeben“ „Das is echt nett von dir. Danke für alles“ „Du gehst schon?“ „Ja, ich muss los, außerdem will ich dir nicht noch weiter auf die Nerven gehen“ „haha… das bist du nicht, aber wenn du willst fahr ich dich heim“ „Danke, aber dann steht mein Auto hier und ich muss irgendwie wieder herkommen. Also nochmal danke. Wir sehen uns bald mal wieder“
Zu Hause dachte ich dann darüber nach, wie ich es wieder gutmachen konnte. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich Leeteuk so viele Umstände bereitet hab, aber ich hatte keine Ahnung was ich ihm im Gegenzug geben konnte und der Einzige, den ich vielleicht fragen konnte, mit dem wollte ich nichts mehr zu tun haben.

Gleich am Tag drauf schrieb ich ihm. Ich wollte es nicht so lange vor mich hinschieben. „Was magst du?“ Er wusste dann auch gleich, was ich damit sagen wollte „Du brauchst mit nichts zu geben. Aber wenn du was machen willst, dann könntest du ja so um 5 heut Abend noch schnell vorbeikommen, nur kurz“ „Sicher, ich werd da sein“ Was sollte das werden? Na was sollte es schon, ich war ihm was schuldig und es würde bestimmt nichts Schlimmes geben, wieso er mich dahaben wollte. Also brauchte ich mir doch keine Sorgen zu machen.
Ich hatte das Gefühl, was Schönes anziehen zu müssen, deswegen holte ich ein Kleid raus und ja es war ja sowieso Sonntag, da konnte man schon mal gut gekleidet außer Haus gehen. Nicht das ich sonst schlimm rumlief, nur halt edler als sonst… ach ihr wisst schon was ich meine.
Jedenfalls war ich dann kurz nach 5 auch schon bei ihm. Etwas aufgeregt war ich schon, ich hatte schließlich keine Ahnung, was mich erwartete. Er machte dann auch gleich auf und bat mich rein. „Ich hoffe, dass es dieses Mal klappt“ Und was genau meint er damit? Ich lief hinter ihm Richtung Küche, als er sich gegen die Wand lehnte und mir die Sicht frei gab. Das war es also.
„Ich weiß du hasst mich, aber ich will trotzdem noch ein paar Sachen klar stellen“ Kai. Was wollte er hier? Ich sagte vorerst nichts. „Schön. Also wie ich gestern schon gesagt hab, konnte ich nicht kommen, weil ich diese alte Freundin getroffen hab und dann fing sie an über dies und das zu reden, aber ich hatte ihr gesagt, dass ich gehen muss. Ich hab ihr dann erklärt, das es mir wichtig ist und worum es ging und dann kam sie mit Vorschlägen und allem Möglichen, was man über Frauen wissen sollte und das musste ich mir dann anhören. Ja das wurde dann eben ziemlich spät und ich wollte dich dann nach Mitternacht auch nicht mehr stören, deswegen hatte ich es auf den nächsten Tag verschoben und als du dann meintest, dass du zu Teukie gehst war ich etwas schlecht gelaunt. Du machst mit ihm mehr als mit mir und das fand ich einfach nicht fair, deswegen war ich dann als wir geredet haben auch schlecht drauf. Ja und dafür wollte ich mich noch entschuldigen“ Die Ausrede war schlecht, aber was sollte es… er hatte nur Glück, dass ich ihn ziemlich gern mochte und nicht so lange auf jemanden sauer sein konnte.
„Na schön, ich geb zu ich war auch nicht gut drauf an dem Tag. Nur weil ich dich mag, vergeb ich dich nochmal“  Ich bin einfach zu gutmütig oder?  Ihm huschte ein kleines Lächeln über die Lippen und er meinte dann: „Darf ich dich auf ein Date einladen?“ Meinte er das ernst? „Äh…“ mehr brachte ich nicht raus, weil ich nicht wusste, was ich sagen sollte. „Das war dann wohl ein Ja“ und er nahm meine Hand und wir liefen raus. „Teukie, danke Man, für alles!“ rief er Leeteuk noch zu, bevor er mit mir durch die Türe verschwand und wir losfuhren.
Er hielt an einem Park an. „Komm lass uns ein bisschen spazieren gehen“ Das war das Date? Hmm… einfach aber schön, muss ich schon sagen.
Schon als wir losgelaufen sind, hat er mein Hand genommen und sie nicht mehr losgelassen. Er redete einfach drauf los, das machte er immer wenn er nervös war, nein wie süß. „Hey ähm weißt du was? Ich mag dich schon etwas länger… aber ja es ergab sich irgendwie nie der richtige Zeitpunkt, um es dir zu sagen. Und das mein ich wirklich ernst!“ „Ich hab nie gesagt, dass ich dich nicht auch mag“ grinste ich und machte weiter: „Aber denk nicht, dass ich dir das einfach so abkaufen kann, schließlich änderst du deine Meinung oder besser gesagt deine Art jeden Tag“ „Tzz…“ er zog mich nur kurzer Hand zu sich her und legte seine Lippen auf meine.
„Ist das Beweis genug?“ „Weiß nicht…“ er küsste mich dann nochmal und dieses Mal wilder und länger. Als er sich dann von mir löste flüsterte er mir noch ins Ohr: „Du musst mir glauben, weil ich dich liebe!“


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Sorry wenns so lang geworden is... ich habs aus Versehen gleich von Anfang an auf "fertiggestellt" gestellt und dann konnt ich keine 2 Kapitel mehr draus machen :PP ja ich weiß ich bin voll unorganisiert aber ich hab ja keine Ahnung von dem ganzen hier... auch egal fürs nächste Mal weiß ichs dann...

oh und ich hab noch n paar Gifs von KAI...
http://24.media.tumblr.com/tumblr_m3eh6bTEQn1rrykkzo1_r1_500.gif
http://cdn10.mixrmedia.com/user_photos/blog/2013/08/06/58ff3bd698256249d0f1c63176c41ed8.gif (hehe das liebe ich ;))
http://stuffpoint.com/exo/image/375967-exo-kai-gif.gif
http://25.media.tumblr.com/0766ccd1775ae2ae4ef6142fe5ca602c/tumblr_mv94qrR1121sl20r3o1_400.gif (ja wir lieben dich auch kai ;))
http://24.media.tumblr.com/5445ccf9d55290653c309c84464125f6/tumblr_muhvufKjFx1r869iqo1_250.gif (Bye Bye~~)
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