Other Worlds

von DarkHorse
GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
Robin Sir Guy of Gisborne
27.05.2014
11.10.2014
3
2790
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Hallöchen erstmal und erstmal ein paar Infos: (wer zu faul zum lesen ist, der kann zur Geschichte scrollen ^^)

Ich weiß ich sollte erstmal die anderen Storys fertig schreiben, aber wenn ich eine Idee hab, muss ich sie einfach sofort aufschreiben ;P

1. Mir gehört keiner der Charaktere (außer meine OCs)
2. Ich würde mich über Reviews freuen *-*
So und das war's auch schon :) Ich hör ja schon auf euch zuzutexten ;)
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1.PROLOG
Ich spannte den Bogen und mein Pfeil sauste geradewegs in die Mitte der Zielscheibe. Zufrieden legte ich meine Ausrüstung in meinen Spind und ging in die Umkleide. „Schau Cassie, bis Morgen.", rief meine Freundin Melanie mir zu und stürmte hinaus. Als ich fertig war nahm ich meine Tasche und schlenderte zu meinem Auto und ließ mich auf den Sitz fallen. Für heute hatte ich definitiv genug Sport gemacht, dachte ich und schaute ein bisschen in der Gegend herum, ehe ich den Motor anließ. Ich fuhr aus der Einfahrt und es verging eine Weile, bis ich zu Hause angekommen war. Ich schloss die Tür auf und mein Hund Luna begrüßte mich schwanzwedelnd. Ich ließ mich auf meine Couch fallen und atmete ein paar mal tief ein. Ich dachte an die ganzen Kartons, die ich noch auspacken musste und seufzte. Ich war gerade erst in meinen ersten eigenen vier Wänden und hatte noch so viel zu tun. Ich nahm einen kleinen Karton und stellte einen Bilderrahmen auf den Esstisch. Das Foto zeigte mich und Mel, als wir noch klein waren. Wir kannten uns schon seit Ewigkeiten und hatten so viele verrückte Dinge erlebt. Ich schmiss den leeren Karton in den Müll und schlenderte wieder zur Couch hinüber.

Kurz danach klingelte das Telefon und ich nahm den Hörer ab. „Hallo?”, „Hi Cassie, hier ist Mel. Ich wollte fragen, ob du gleich noch zu der Party von Dean kommen willst. Das wird bestimmt cool.", „Na klar! Ich bin in einer Viertelstunde bei dir!", antwortete ich Mel. „Super! Dann sehen wir uns gleich." Ich legte auf und zog mir Schuhe und Jacke an. Ich füllte Lunas Napf auf und stapfte aus dem Haus. Ich schaute auf mein Handy und checkte, ob ich eine SMS bekommen habe und setzte mich ins Auto. Ich ließ das Verdeck aufklappen und ließ frische Luft rein. Ich machte den Motor an und fuhr auf die Hauptstraße. Es wurde langsam dunkel, als ich durch einen Wald fuhr. Ich mochte die Natur zwar sehr, aber dieser Wald ließ mich erschaudern. Irgendetwas an diesem Wald gefiel mir ganz und garnicht. Plötzlich hörte ich Hufgetrappel, aber nirgendswo waren Pferde zu sehen. Ich hatte eigentlich nichts getrunken, aber es schien so. Ich schüttelte den Kopf und umfasste das Lenkrad stärker. Aufeinmal tauchte eine Person in einer Rüstung vor mir auf. Ich trat feste auf die Bremse und diese quietschte fürchterlich. Da ich sofort merkte, dass ich mit ihm kollidieren würde, riss ich das Lenkrad herum um das Auto quer zustellen. Doch die Straße war durch Regen sehr glatt und ich kam von der Straße ab. Ich sah mich auf eine große Eiche zusteuern und schloss die Augen. Ich spürte den Schmerz, als ich aufprallte und mir wurde schwarz vor Augen.

Ich blinzelte. Ich richtete mich auf und schaute mich um. Es war mittlerweile Tag geworden und im Wald war es angenehm warm. Ich stand auf und wollte zum Auto gehen, wenn es da nicht ein Problem gäbe. Es war nirgends zu sehen und ich bekam leichte Panik. Mich hatte unmöglich jemand weggetragen ohne die Polizei zu rufen. Ich rieb mir die schmerzenden Knöchel und suchte die Straße von der ich abgekommen war. Nach einer halben Stunde hatte ich die Suche aufgegeben und setzte mich an einen Baum. Plötzlich spürte ich etwas in meiner Hosentasche. Ich kramte mein Handy heraus und schaltete es an. Okay dann ruf ich jetzt Mel an und sag ihr mithilfe von GPS wo sie mich abholen kann, dachte ich. Ich rief an und mein Handy piepste laut auf. Scheiße kein Empfang. Frustriert lehnte ich mich gegen den Baum und überlegte, wohin ich am besten gehen sollte. Obwohl ich als kleines Kind immer hier spielen war, kam mir nichts bekannt vor. Ich bemerkte, dass ich außer Prellungen kaum etwas vom Unfall davongetragen hatte und beschloss einfach in irgendeine Richtung zu gehen. Irgendwo musste dieser Wald ja ein Ende haben. Ich trottete langsam los und atmete die kühle Luft ein während ich den Vögeln lauschte und das Laub zu meinen Füßen herabfiel.
Ich kam an einem Bach vorbei und trank gierig mehrere Schlücke des reinen Wassers. Ich hatte, seitdem ich von Zuhause aufgebrochen war, nichts mehr getrunken oder gegessen.

Es wurde dunkel und ich hatte immer noch nicht hinaus gefunden, also blieb ich an einem großen Baum stehen und legte mich an seinen Stamm. Ich hatte eigentlich vor, auf ihn zu klettern, aber ohne Seil drohte die Gefahr beim schlafen abzustürzen. Zum Glück war ich drei Jahre bei den Pfadfindern und wusste mich im Wald zurechtzufinden. Ich suchte mir Äste zusammen und baute mir eine kleine Notfallhütte, in der ich wenigstens etwas schlafen konnte. Ich suchte mir weitere Äste und zwei Feuersteine, mit denen ich ein kleines Feuer machen konnte. Als ich alles beisammen hatte und das Feuer angezündet war, kuschelte ich mich ins Laub und schlief schnell ein.

Ich wurde von Stimmen geweckt, die nicht weit von mir entfernt waren. Obwohl ich froh über jede Hilfe seien könnte, löschte ich instinktiv die Flammen und kroch schnell wieder unter das Ästedach. Ich lauschte und hörte Laub rascheln, als aufeinmal Männer mit Rüstungen auftauchten. Mir klappte der Mund auf und erklärte mir diese Erscheinung als irgendein Ritterspiel, was manchmal in der Gegend stattfindet. Sie schienen das Spiel sehr ernst zu nehmen, denn sie suchten akribisch nach etwas. Ich beschloss sie nicht zu stören und verharrte eine Weile, bis sie weitergeritten waren. Kurz darauf vernahm ich schon wieder Stimmen und sah mehrere Männer hinter einem Felsen hervorkommen. Diese sahen freundlicher aus als die Möchtegernritter und ich beschloss sie nach dem Weg zu Fragen. Ich kroch hinaus und lief auf die Männer zu. „Hallo!”, rief ich ihnen zu um auf mich aufmerksam zu machen. Alle drehten sich zu mir und zogen ihre Schwerter. „Ganz ruhig. Ich will euch nichts tun. Ich will nur wissen wie man aus diesem Wald herauskommt.”, erklärte ich ihnen. „Entschuldigung, dass ich so unhöflich bin. Ich habe ganz vergessen nach euren Namen zu fragen.”, fügte ich hinzu und sagte alles theatralisch und Hochfein, weil ich dachte, dass sie bei ihrem Mittelalterspiel so etwas hören wollten. Der Typ mit dem Bogen kam hervor und fing an aufzuzählen:„Das sind Much, Alan, Little John und ich bin Robin Hood.”
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Das war's erstmal :) Ich hoffe es hat euch gefallen ;)


Ich:„Du glückliche!”
Cassie:„Ähm...mir ist kalt, mein Auto ist weg und ich frage Möchtegern Robin Hoods nach dem Weg. Was ist daran so toll?!”
Ich:„Du wirst schon sehen...”
Cassie:„ich versteh dich manchmal echt nicht *Kopf schüttel*”
Ich:„Ja ich mag dich auch.”
Cassie:„Ich werd dann mal nach dem Weg fragen...”
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