3W: Wondeful Wonder World

GeschichteRomanze, Fantasy / P12
26.05.2014
26.05.2014
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Wonderful Wonder World – Willkommen im Wunderland

>>Du weißt doch…jedes Spiel hat seine Regeln. Und die sind vorherbestimmt. Du weißt es schon, oder?<<
„…ce…ice. Alice!“, rief eine bekannte Stimme. Langsam wachte sie auf und sah ein wunderschönes Mädchen. „Uha… Hab ich gut geschlafen.“ Sie streckte sich und gähnte. >>Ich bin Alice Liddell.<< „Ah… Mein Kopf tut weh“, jammerte sie ihre ältere Schwester voll. „Das kommt davon, wenn man im Freien einnickt“, schimpfte ihre Schwester ein bisschen. >>Meine Sonntage verbringe ich mit meiner älteren Schwester Lorina.<< „Du hast was gemurmelt… Hast du geträumt?“, fragte Lorina sie. Alice antwortete: „Ja…was ganz Komisches. Vom einem Spiel und von Spielregeln…“ Lorina lächelte. „Ein Spiel? Wie aufregend!“ Alice schaute ihre große Schwester mit einem Schmollgesicht an. „Was hast du denn?“, fragte Alice Lorina. Sie fing an zu kichern: „Hihi! Du bist echt komisch, Alice.“ >>Wie vornehm sie ist. Und wie gut ihr dieses prächtige Kleid steht. Eine wie ich die im Garten einnickt, ist ´ne graue Maus dagegen. Sie ist so schön, gütig und klug, eine perfekte Lady. Ich habe nichts von alldem. Alle Männer werden sich in sie verlieben, alle, ohne Ausnahmen…<< „S…Sag mal was für ein Buch liest du heute?“, fragte Alice. „Ach, das da?“ „Ja. Wieder Psychologie?“, wollte Alice wissen. „Naja… Eine Art Kinderroman. Ein Mädchen folgt einem weißen Hasen und verirrt sich ins Wunderland. Da…“ „Schon gut. Ich möchte nur den Schluss hören“, unterbrach Alice ihre Schwester. „Also wirklich! Die Königin will das Mädchen anklagen. Doch es flieht und erwachte plötzlich.“ „Sehr seltsam. Das ergibt doch keinen Sinn. Und? Kommt da noch was?“, hackte Alice nach. „Nein“, antwortete Lorina. „…Wie langweilig.“ „Schade! …. Alice. Machen wir ein Spiel. Du willst doch spielen, sonst hättest du nicht davon geträumt,“ forderte Lorina sie heraus. „Hä? Also ich…“ „Wie wär´s mit etwas Einfachem. Einem Kartenspiel? >>Ich muss mitspielen.<< „Also gut, spielen wir! So steht es in den Regeln,“ murmelte Alice vor sich hin. „Wie bitte?“, fragte Lorina höflich nach. „…Hä?“ „Träumst du wieder? Ich hole die Karten. Wag ja nicht, wieder einzuschlafen!“ „Ja ja. Ui, nicht doch. Ich werde wieder müde…“ >>Das Wetter ist so schön. Nur ein bisschen…Entschuldige, Lorina… Was ist denn das?<< „Ein Kaninchen in Kleidern?!“, staunte Alice. >>Kommt es näher…? Ich träume schon.<< „Hey! Jetzt ist nicht die Zeit zum Schlafen! Steh auf! Du weißt doch, du musst mir folgen!“, schrie das Kaninchen Alice an. >>Was denn?! Jetzt spricht es sogar. Muss ich müde sein, so was zu träumen. Ich ignoriere einfach alles…<< „Du lässt mir keine andere Wahl“, sagte das Kaninchen und hob Alice auf seine Schultern. „Hä?! IIIIIIIIIIIHHH?!“, schrie Alice. „Hör auf, mir die Ohren vollzuschreien!“, sagte er mit einem Lächeln im Gesicht. Alice kriegte Panik. „He wer bist du?! Lass mich runter!“ „Erst wenn wir da sind. Da ist das Loch.“ „Ein Loch?! Was macht das in unserem Garten?!“, schrie Alice rum. „Löcher…“, fing er an,“ sind nun mal zum Reinspringen da.“ Er ließ Alice los und sie fiel: „UAAAAA! Himmel, wir fallen. Ich will noch nicht sterben!“ Das Kaninchen, dass nun in einer Menschengestalt neben ihr fiel schaute verblöfft: „Wie? Du willst immer weiterfliegen?“ „Aha! Du scheinst es zu genießen“, beobachte Alice es. „Es macht richtig Spaß, nicht?!“, lachte das Kaninchen. Alice schaute wie dumm aus der Wäsche: „Red keinen Unsinn!“ „…Schließlich sind wir zusammen. Herrlich! Leider können wir nicht ewig fallen“, freute sich das Kaninchen. Alice wusste nicht mehr was sie tun sollte, sie hatte Angst: „Nein! Nach so einem tiefen Fall…“ „Siehst du wir sind da!“, unterbrach er Alice. >>…stirbt man!!<<
Alice lag auf dem Boden und wachte langsam auf. „…“ >>Nanu? Ich lebe? Aber…<< „… wo bin ich…?“, fragte sie sich. Ein Mann stand vor ihr und sprach: „Im Wunderland!“ „Im Wunderland?“, sprach sie ihm fragend nach. „Genau. Willkommen im Wunderland, Alice!“, sagte der Mann dessen Stimme Alice bekannt vorkam. Sie schaute sich um und sah viele Dinge. Schließlich schaute sie den Mann an. Es war das Kaninchen von vorhin das sich in einen Menschen verwandelt hatte und sie ins Loch geschmissen hatte.
„Und du, warum kennst du meinen Namen?!“, fragte Alice ihn. >>Ein Stalker?  Ein Entführer mit Hasenohren – sicher ein Perversling.<< „Na hör mal, ich liebe dich doch!“, fing er an. „Lass mich nach Hause“, schrie Alice ihn an. Er lächelte und holte etwas aus seiner Tasche. „Das geht nicht. Du musst jetzt diese Medizin trinken“, forderte er Alice auf. „Niemals. Ich trinke doch nicht irgendwas!“ Er fing an auf sie zuzulaufen. „Du machst es mir nicht leicht“, sagte er. „K-Komm nicht näher! Und lass die Scherze, ich kenn nicht einmal deinen Namen, Perversling“, schrie Alice rum. >>Ich kann nicht aufstehen.<<  Plötzlich stand er vor ihr und bückte sich zu ihr runter. Alice konnte nicht mal ansatzweise sich bewegen. Sie war ihm ausgeliefert. „Du willst meinen Namen wissen, Alice? Das heißt, du hast dich in mich verliebt,“ kicherte er. „Hä…?! Ich war überzeugt… W…Warum sollte ich?!“, schrie sie ihn mit roten Gesicht an. „So ist das. Verstehe. Sonst würde das Spiel keinen Spaß machen!“, sagte er und öffnete die Flasche mit der Medizin und trank sie selber. Alice schaute ihn mit weit geöffneten Augen an. „…Ein Spiel…?“ Sie hatte plötzlich so ein Stechen im Kopf. >>Du weißt doch, jedes Spiel hat seine Regeln. Und die sind vorherbestimmt.<< Er lief auf Alice zu, hob ihr Kinn und küsste sie. >>Er hat was im Mund?!<< „Weil du so störrisch bist, geht´s nicht anders.“ Alice musste das Zeug runterschlucken und wehrte sich gegen ihn: „ Hör auf! Lass mich los!“ Da sie nicht noch einmal von ihm „geküsst“ werden wollte, schluckte sie den Rest selbst. „Jetzt bin ich zufrieden“, lächelte er sie an. „Das war ein Herzenstrank. Jetzt bist du im Spiel, ob du willst oder nicht,“ erklärte er Alice. Er bewegte sich nun weg, winkte zum Abschied und sagte noch etwas: „Ich heiße Peter, Peter White. Also, Alice, das Spiel beginnt! Wir treffen uns wieder.“ Er verschwand. Alice saß da und konnte nicht glauben was er gerade getan hat. „Dieser Kerl, hat mich geküsst, Das werd ich mein Lebtag nicht vergessen. Ein Perversling!“ Sie stand auf und hob das kleine Fläschchen auf. „Was war da bloß drin? Das muss ich ihm heimzahlen!“ Alice rannte los, irgendwo hin, in der Hoffnung jemanden, außer Peter, zu begegnen. „Jetzt bin ich außer Atem und weiß nicht mal, wo ich bin. Oh… da ist ein großes Haus. Ich frag mal nach. Sicher kennen die diesen langohrigen Perversling.“ Am Haus angekommen sah sie ein riesen Tor. „Ein stattliches Tor, aber keine Wache? Ob man eintreten darf?“ Plötzlich standen hinter ihr zwei Menschen: „Suchst du etwas, junges Fräulein? Wir sind die Torwache und schlagen jeden Feind nieder.“ Sie erschrak und drehte sich um. Vor ihr standen zwei Jungs, Zwillinge. Sie sahen eigentlich ziemlich harmlos aus, doch wenn man genau hinsieht, nicht mehr. Sie hielten jeweils einen Speer in der Hand. Ziemlich große sogar. „Du siehst ganz harmlos aus, aber der Schein kann trügen“, sagten die Zwillinge, so als hätten sie Alice ihre Gedanken abgelesen. Alice versuchte sich herauszureden: „Nein, ich bin…“ „Keine Angst! Es tut nicht weh, oder, Bruderherz?“, unterbrach einer der Zwillinge sie. „Stimmt. Wir erlösen dich von dieser Welt, kostenlos. Fliehen ist zwecklos.“ Sie holten aus, doch plötzlich in letzter Minute griff jemand ein: „Hey, ihr da! Was macht ihr da?“ >>Glück gehabt… lih…noch ein Langohr!?<< Der Mann stand da und redete einfach drauf los: „Das Mädchen ist doch ein Gast.“ „Misch dich da nicht ein, Anfänger!“, sagte einer der Zwillinge. Alice bekam es mit der Angst zu tun. Sie stand da wie ein Eisblock. „Erst trödeln, dann reklamieren, was?! Übrigens, bist du wirklich ein Gast? Oder ein Feind?“, fragte er Alice. Sie stotterte: „I…Ich…“ Er schaute sie an. „Hm? Egal!“, sagte er und zog seine Pistole. „Ich übernehme das! Ich wollte nämlich gerade ein wenig üben.“ >>Eine Pistole! Warum werde ich ständig bedroht?<< Er wollte gerade abdrücken, da nahm jemand Alice von ihm weg und hielt auch seine Hand fest. „Hört sofort auf!“ „Blood…?“ >>Das war knapp!<< „Ich bestimme hier, wer getötet wird und wer nicht.“ Alice war an einen Mann gelehnt. „Äh…Dankeschön“, sagte sie zu dem Mann. Langsam schaute sie ihn an. „Gern geschehen, holdes Fräulein“, sagte er. Alice erschrak kurz und stieß sich von ihm weg. Er schaute sie erstaunt an und rief: „Hey, warte!“ „Tzz, was soll das? So eine Frechheit!“, sagten die Zwillinge. „Sie ist eine Fremde“, sagte der Hasenohrenmann. Der Mann mit dem Hut sah ihn unglaubwürdig an: „Eine Fremde?! Echt?“ Sie schauten sich gegenseitig an und der Hasenohrenmann zog eine Fratze. „Ja.“ Der Mann mit dem Hut namens Blood lächelte boshaft und arrogant: „Höchst interessant.“
>>Ich musste einfach weg. „Gern geschehen, holdes Fräulein.“ – „Alice.“… Beruhige dich, es ist ein anderer.<< Alice kam an einem Turm an und wunderte sich: „Huch?! Schon Abend? Vorhin war noch Mittag…“ >>Ich bin wieder da, wo ich anfangs war…<< Sie ging den Turm hinauf und sah einen Mann. >>Da ist jemand<< Plötzlich schrie er sie an: „Wer ist da?“ Alice erschrak und reagierte schnell: „ Äh, g…guten Abend.“ Er schaute sie an. „Was tust du hier? Verschwinde!“, zischte er Alice an. Alice ging ein paar Schritte zurück. „Entschuldige, aber du wohnst hier, oder? Ich bin entführt worden…von Peter, und…“ „Interessiert mich nicht! Hau ab!“, unterbrach er sie und packte sie am Arm. „Aua!“, schrie Alice auf. „Sofort!“, schrie er zurück. Alice reichte es. Nun fing sie an Klartext zu reden: „Hör mal! Du hast gut reden! Wie soll ich denn nach Hause kommen? Ich meine es ernst. Ich bin durch ein Loch gefallen, musste eine komische Medizin schlucken und wurde fast getö…“ „Eine Medizin?“, schrie er erschrocken auf. Alice holte das leere Fläschchen und zeigte sie ihm. „Ja doch. Sie war hier drin.“ Er sah sie mitleidig an. „Heiliger…! Das heißt, du bist eine Fremde?!“ „Eine Fremde?“, fragte Alice ihn. „Mit Peter meintest du wohl Peter White? Dieser Vollidiot! Hat dich ohne meine Erlaubnis hier eingeschmuggelt!“ Langsam fing er an sich nach vorn zu bewegen und sagte zu Alice: „Ich werd´s dir erklären. Komm mit in mein Zimmer.“ Alice folgte ihm. Sein Zimmer war groß, und man könnte meinen er würde in einem normalen Haus leben, doch dem war nicht, er lebte nämlich im Uhrenturm. „Ich bin Julius Monrey, der Herr dieses Uhrturms. Und du, Alice, bist eine Fremde hier. Fremde können nur hierherkommen, wenn sie es sich wünschen“, erklärte Julius. Alice sah ihn an. „Das habe ich aber nicht.“ Er nahm einen Schluck seines Tees und sprach weiter: „Stimmt, du bist ja nicht freiwillig hier. Für dich ist es hier gefährlich. Du scheinst vorhin beim Hutmacher vorbeigekommen zu sein. Elliot March und die Bloody Twins. Gefährliches Volk, die greifen sofort zur Waffe. Es ist ein Wunder, dass du noch lebst.“ Alice verteidigte den Hutmacher ein wenig: „Ich hatte wohl einfach Glück. Ein Mann namens Blood hat eingegriffen als es brenzlig wurde.“ Julius sah sie erstaunt an. „Blood Dupre? Er ist der Mafiaboss.“ Alice schaute ihren Tee an der langsam kalt wurde, dann schaute sie wieder Julius unglaubwürdig an. „Mafiab…?!“ „Sie nennen sich die ´Hutmacherbande´ und gehören zur Mafia“, unterbrach er sie. Alice dachte scharf nach. „Ich bin dann sofort weggerannt. ´Ich bestimme, wer getötet wird´, sagte er. Glück gehabt, dass er sich zurückgehalten hat.“ „Die spielen verrückt. Halt dich ja fern von ihnen.“ Julius holte eine große Karte aus seiner Schubblade und machte sie auf. „Dann gibt es noch: das Herzschloss der Herzkönigin und den Vergnügungspark von Merry Go Round. Und in der Mitte ist der Uhrturm, wo wir jetzt sind. Das ist der einzige neutrale Ort. Die anderen drei liegen im Machtstreit.“ >>Mafia gegen Schloss – okay, aber gegen einen Vergnügungspark? Eine komische Welt ist das.<< Julius ging zum Fenster und schaute raus. „Es ist ein endloser Kampf, jeder gegen jeden. Fremde geht das nichts an. Deshalb halte dich da raus“, befahl er Alice. „Ach, darum ziehen hier gleich alle die Waffe!“, sagte Alice vorwurfsvoll. „Auch darum. Den Rest wirst nach und nach erfahren“, seufze Julius. Alice stand auf während Julius sich gerade wieder hinsetzte. „Danke für alles, Julius. Aber ich will mich weder einmischen, noch hierbleiben. Sag mir bitte, wie ich nach Hause komme.“ Er atmete leicht aus und sprach: „Unmöglich. Allein schaffst du´s nicht.“ Alice schlug auf den Tisch. Sie war den Tränen schon nahe, doch sie unterdrückte sie und beruhigte sich wieder. „dann komm mit. Bitte!“, forderte sie Julius auf. Er bemitleidete sie ein wenig. „Du musst dich an die Regeln des Spiels halten, an dem du teilnimmst. Sie fing wieder an hysterisch zu werden: „Was soll das? Spiel, Regeln, du redest wie Peter…Wa…? Das kann nich sein. Vorhin war noch Abend. Warum scheint plötzlich die Sonne?“ Julius drehte sich zu Alice um die am Fenster stand und wie erstarrt rausblickte. „Reg dich ab! Das hier ist normal.“ >>Die Zeit spielte schon einmal verrückt. Was ist das hier nur?! Ein Traum! … ein Traum? Das ist ein Traum.<< „Ein Traum. Das ist ein Traum…bin ich in einer Traumwelt…?“, fragte sie. „Es steht dir frei, das zu glauben. Aber der Traum wird erst enden, wenn das Spiel endet. Als du hierher kamst, war der Weg nach Hause noch offen. Aber du hast die Medizin getrunken und musst am Spiel teilnehmen.“ >>Du weißt doch…<< „Das Spiel entscheidet über deine Zukunft. Du kannst nicht alleine spielen und nicht allein nach Hause. Wo ist das Fläschchen?“ >>Die Spielregeln sind vorherbestimmt<< „Ah, hab´s mir gedacht. Es ist nicht mehr leer. Immer, wenn du jemanden von uns begegnest, wird es voller. Das ist der Schlüssel nach Hause. Merk dir das bitte: Wenn das Fläschchen voll ist, darfst du nach Hause.“, erklärte Julius ihr noch. Alice fing an wieder Mut zu kriegen und lächelte. „Das ist doch kinderleicht. Schaff ich im Handumdrehen.“ Julius stand auf und schaute sie. „Kinderleicht…?“ >>Du weißt es, oder? Wir bleiben immer zusammen, Alice<<



So Minna-san, das war mein 1. Kapitel „Willkommen im Wunderland“ .
Ich hoffe es hat euch gefallen.
Es hat mich ehrliche 3 Tage gekostet das zu schreiben, dennoch hat es Spaß gemacht :D
Dankee fürs lesen ♥.♥
Glg M A R I N A <33