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Peter Parker Spider-Man - Staffel 1

von Spidey16
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Captain Georg Stacy Gwen Stacy Harry Osborn Jonah Jameson Norman Osborn Peter Parker / Spiderman
25.05.2014
12.03.2015
3
15.062
 
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25.05.2014 4.607
 
Es war 3 Uhr in der Früh. Die Büros der Roxxon Corporation waren fast leer. Nur in dem Büro der Neogenetik-Abteilung war Betrieb. Der bekannte Safe-Kanker Hermann Schultz stand mit einem Schweißbrenner vor dem Safe.
„Wetten dass ich ihn in unter fünf Minuten aufkriege“, meinte er.
„Die Wette gilt“, meinte sein Kollege, der Schläger Flint Marko.
Während sich Hermann an die Arbeit machte, schob vor der Tür der Rest der Gang Wache. Es waren zwei Schlägertypen, der eine hieß Morris Bench und der andere hieß Alex O’Hirn. Ein Geräusch, das von einem der Fenster kam, erweckte die Aufmerksamkeit der beiden. „Du bist dran, Alex“, verkündet Morris und Alex ging schnaufend in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war.
„Hier ist nichts…“, setzte Alex an, als er von etwas gepackt wurde und ins Dunkel gezogen wurde.
„Alex! Verdammte Scheiße!“, entfuhr es Morris und er wollte zu seinem Kollegen eilen. Aus der Dunkelheit ertönte ein Geräusch das wie „Twipp“ klang und eine netzartige Substanz schoss auf Morris zu und fesselte ihn. Gefolgt wurde die Substanz von einer Faust in einem roten Handschuh mit Netzmuster. Die Faust donnerte gegen Morris und schlug ihn K.O. .
„Alex? Morris? Alles okay?“, erkundigte sich Flint. Da seine Freunde nicht antworteten, verließ Flint den Raum mit gezogener Waffe. Ein Fehler - eine rote-blau gekleidete Gestalt sprang auf ihn zu und schlug ihn die Waffe aus der Hand. Dann trat sie ihn gegen die Wand und Flint sackte K.O. zusammen.
Hermann bekam von all dem nichts mit. So vertieft war er in seine Arbeit.
„Hermann, Hermann, Hermann, wie oft hab ich dich bei so was schon erwischt?“, ertönte eine leider allzu vertraute Stimme. Hermann wirbelte herum und sah einen jungen Mann in einem rot/blauen Ganzköperanzug mit Netzmuster. Der Anzug endete in einer Maske mit großen weißen Augen, auf der Brust trug er ein Spinnensymbol.
„SPIDER-MAN!“, entfuhr es Hermann.
„Der erstaunliche Spider-Man, wenn ich bitten darf!“, erwiderte der Maskierte. Hermann verlor keine Zeit und schlug mit seinem Schweißbrenner nach Spider-Man. Der Superheld wich dem Schlag blitzschnell aus und schlug Hermann mit einen Kinnharken K.O. .
„Die Typen lernen es wohl nie“, meinte Spider-Man und band die vier Verbrecher mit einem Netz zusammen. Dann hinterließ er einen Zettel auf dem stand: „Mit freundlichen Grüßen, Spider-Man“.
Spider-Man öffnete ein Fenster und löste so den Alarm aus, dann sprang er aus dem Fenster. Es ertönte ein Twipp und Spidey schwang auf einer Netzlinie davon.

PETER PARKER:
SPIDER-MAN

Starring:

Chris Broch als Peter Parker /Spider-Man
Jessica Stroup als Jessica Jones / Jewel
Jessica Rey als Betty Brant
J.K. Simons als J. Jonanh Jameson
Rose Leslie als Mary Jane Watson
Ginny Gardner als Gwen Stacy
Drew Roy als Harry Osborn
Jensen Ackles als Eddie Brock
Und
Robert Carlyle als Norman Osborn
Mit
Kiefer Sutherland als Cap. George Stacy

„Von Spinnen und Käfern“


Zufrieden mit seiner Arbeit schwang Spider-Man durch die Straßen. Wenn er schnell war, konnte er noch etwas schlafen, bevor er zur Schule musste. Sein Name war Peter Parker und er war 17 Jahre alt. Er war im letzten Jahr der High-School und lebte bei seiner Tante May. Bis vor einem Monat war sein Leben noch ganz normal gewesen. Doch alles hatte sich mit einem Schulausflug geändert. Die Klasse hatte die Oscorp, die Firma des Vaters von Peters bestem Freund Harry ,besucht. Dort hatte ihn eine Versuchsspinne gebissen. Peter hatte keine Ahnung, was sie bei Oscorp mit der Spinne angestellt hatten, doch auf jeden Fall hatte der Biss ihn die proportionale Kraft und Geschwindigkeit einer Spinne verliehen. Peter war nur schnell, stark und konnte wie eine Spinne Wände hinauflaufen. Außerdem hatte er einen sechsten Sinn entwickelt, der ihn vor Gefahren warnte. Da Peter nicht dumm war, hatte er sich ein Gerät gebaut, das aus einer selbst entwickelten Flüssigkeit Spinnennetze erzeugte. Erst wollte Peter mit seinen Kräften Geld verdienen und wurde zum maskierten Reality-TV Star Spider-Man. Peter gab alles Geld immer anonym an seine Tante und seinen Onkel weiter und genoss seinen Ruhm. Doch dann passierte es. Während er unterwegs war, brach ein Mann ins Haus der Parkers ein und erschoss Onkel Ben. Peter fing den Mörder mit seinen Superkräften ein und stellte fest dass er den Einbrecher am Vortag getroffen hatte, aber laufen gelassen hatte, da es ihm ja nichts anging, wenn jemand anderer überfallen wurde. Da fiel ihn auch wieder Onkel Bens Credo ein: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung!“. An diesem Tag hatte Peter beschlossen seine Kräfte für das Gute einzusetzen und das Verbrechen zu bekämpfen. Deswegen verbrachte er Nacht für Nacht damit Typen wie Hermann dingfest zu machen.
Sein Spinnensinn riss ihn aus seinen Gedanken und er konnte nur knapp einen Meteoriten ausweichen, der an ihn vorbei raste.
„Erschlagen von einem Himmelsköper. Das wäre peinlich gewesen“, meinte Peter und machte sich auf den Heimweg.

Um 5:30 kam Peter zuhause an. Er ging durchs Dachfenster und schlich sich in sein Zimmer, dort fiel er sofort aufs Bett und schlief ein. Eine halbe Stunde später kam Tante May rein und weckte ihn auf. Sie war eine nette ältere Dame.
„Uff… Tante May…“
„Steh auf Schlafmütze, du wolltest vor der Schule noch zum Daily Bugle um den netten Mister Jameson Fotos von diesem schrecklichen Spider-Man verkaufen.“
Zum x-ten Mal stellte Peter fest, dass Mays Menschenkenntnis etwas fragwürdig war, wenn sie JJJ als nett und Spidey als schrecklich bezeichnete.
„Aber der Bugle öffnet erst um Sieben… und Schule beginnt um Halb acht… “, murmelte der verschlafene Peter.
„Das mag schon sein. Aber du weißt dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist“, fuhr Tante May fort und Peter bleib nichts anderes übrig als sich der höheren Gewalt zu fügen.
„Annas Nichte Mary Jane will sich mit dir treffen. Hast du heute Zeit?“, fragte seine Tante beim Essen. Mary Jane. Seit Wochen versuchten May und die Nachbarin Anna sie mit Peter zu verkuppeln. Peter hatte so manche Horrorvorstellung davon wie diese MJ aussehen könnte. Wieso sollte sie denn sonst verkuppelt werden müssen? Normalerweise erfand Peter irgendeine Ausrede, aber diesmal war er so schlaftrunken dass ihm keine einfiel.
Bringen wir es hinter uns.
„Okay, Tante May…“
„Ach MJ wird das freuen.“

In seiner Villa schleuderte der Geschäftsmann Norman Osborn sein Smartphone wütend durch sein Zimmer. Dieser verdammter Spider-Man!! Erst so kurz im Geschäft und immer vermasselte er seine Pläne. Er hätte die Baupläne von Roxxons neusten Exosuite gebrauchen können!
„Mister Dorin. Öffnen Sie eine Videokonferenz zu Doktor Octavius“, wies er seinen blonden Assistenten an.
„Ay Sir“, gab der Assistent zurück und das Gesicht von Doktor Otto Ocativus erschien. Otto war ein dunkelhaariger Mann der für seine Experimente gern mechanische Tentakel benutzte. Das hatte ihn den Namen Doctor Octopus oder Doc Ock eingebracht.
„Octavius. Sagen Sie mir, dass sie Fortschritte beim Project G.O.B.L.I.N. gemacht haben. “
„Tut mir leid Sir, Nummer 23 war ein Reinfall… sein Kopf ist … nun ja explodiert.“
„Octavius wir haben S.H.I.E.L.D. schon vor einem Monat einen funktionierenden Supersoldaten versprochen!“, meinte Norman.
„Nicht meine Schuld! Ich sagte die Richtungsänderung nach Nummer 13 war ein Fehler“, verteidigte sich Doc Ock.
„Wie dem auch sei, wir brauchen eine Nummer 24 und zwar schnell!“
„Sir, ich hätte da eine Idee…. ein Alter Studienkollege von mir, Dr. Curt Conners, untersucht auf der ESU eine... kein Witz … außerirdische Lebensform, die heute Morgen mit einem Meteor auf die Erde kam. Seinen aufgeregten Mails zur Folge hat sie außerordentliche Anpassungsfähigkeiten. Ich würde sie nur allzugerne in die Finger kriegen.“, erläuter Doc Ock.
„Gut, du solltest sie bekommen“, meinte Osborn und beendete die Verbindung mit dem verrückten Wissenschaftler. Eine außerirdische Lebensform? War der Typ total verrückt geworden? Am liebsten hätte Norman ihn eingewiesen, doch er war ein Genie und Norman hatte schnell gelernt ihn seine verrückten Wünsche zu erfüllen.
„Mister Dorin. Holen Sie mir das rote Buch. Ich brauche die Dienste eines Profis“, meinte er seufzend.

Pünktlich um 7 Uhr kam Peter beim Daily Bugle an. J. Jonah Jameson. Der cholerische Besitzer und Herausgeber des Bugles hielt gerade seine Morgenansprache.
„Brock, was soll der Mist? Dämon terrorisiert Hell`s Kitchen! ‘ nicht nur dass es keine Beweise für diesen Dämon gibt, du hast nicht mal mit Augenzeugen gesprochen. Die Story ist MIST!“, brüllte JJJ den jungen Reporter Eddie Brock an.
„Brock um deine Scheiße wieder auszubaden machst du die Story über den Typen in Gelb/Blauen Anzug der einen Raubüberfall auf Marvel Burger verhindert hat, wie war noch mal sein Name?....“, befahl Jonah.
„Er heißt Baldwin. Robert Baldwin.“, ergänzte der Chefredakteur Joe „Robbie“ Robertson. Robbie war ein paar Jahre jünger als JJJ und hatte dunkle Haut. Außerdem war er der nette Chef.
„Brant, du fährst zu ESU und findest alles über das Alien heraus dass sie dort untersuchen“, fuhr JJJ fort.
„Aber Boss, ich arbeite an der Chamäleon-Killer Story“, wandte die junge Reporterin Betty Brant ein.
„Dieser Chamäleon-Killer wird Morgen auch noch morden. Das Alien wird morgen sicher schon von der Regierung einkassiert“, schmettere Jonah den Einwand ab, dann sah er Peter.
„Parker, was machst du hier? Hast du keine Schule?“
„Die beginnt erst in einer halben Stunde. Ich hätte hier aber Fotos von Spider-Man.“
„Spider-Man… Spider-Man, ich kann den Kerl nicht mehr sehen! Am liebsten würde ich nichts mehr über ihn bringen. Möglicherweise verschwindet er dann für immer! Hrmpf! Robbie schau dir die Fotos an und such die raus auf denen er richtig bösartig aussieht. Der Kerl ist eine Gefahr und ich werde es beweisen!“
Wieder mal fragte sich Peter, wieso er so sein Geld verdiente. Er macht Fotos von sich selbst und verkaufte sie an den Menschen, der Spider-Man wirklich hasste.
JJJ schrie noch ein paar andere Angestellte an und verschwand dann in sein Büro, während Peter Robbie die neuesten Fotos zeigte.
„Nun so gut wie immer, aber wieder mal nur Spider-Man. Wenn du uns Fotos von den neuen Einbrecher, der sich Beetle nennt, bringst, bekommst du einen Bonus“, erklärte Robbie.
Wer zum Teufel ist der Beetle?

Zur selben Zeit saß ein Mann namens Abner Jenkins in einer schummrigen Bar. Früher war ein einfacher Techniker bei Stark Industries gewesen. Aufgrund der schlechten Wirtschaftlage wurde er jedoch gekündigt. Abner war das nur ganz recht gewesen. Er hatte die Abfindung genutzt um sich eine Hightech Rüstung zu bauen. Unter den Namen Beetle arbeite er als Dieb auf Bestellung.
„Sind Sie der Mann, der bekannt ist als Beetle?“, fragte ihn ein blonder Mann.
„Wer will das wissen?“
„Ich heiße Dorin und vertrete … nun ja nennen wir ihn O. Mister O. hat einen Auftrag für Sie“, erklärte Dorin.
„Um was geht es?“
„Nur eine Kleinigkeit. Sie müssen ein Alien aus der ESU stehlen.“
„Ein Alien, das klingt interessant. Ich bin ganz Ohr.“

In der Schule war Peter nicht gerade sehr beliebt. Er war zwar der Liebling der Lehrer, aber die Mitschüler machten sich seit Jahren einen Spaß daraus ihn zu quälen. Nicht dass Peter ein Geek gewesen wäre, denn dann hätte er wenigstens andere Geekfreunde gehabt, nein, er war ein professionelles Mauerblümchen. Sein einziger Freund auf der ganzen Schule war sein Sandkastenfreund Harry Osborn. Doch der gehörte zu den coolen Kids und konnte ihm deswegen nicht helfen.
Peter Spinnensinn meldet sich. Ach ja, heute ist Schrank-Dienstag.
Obwohl er stark genug gewesen wäre die Bullies auseinander zu nehmen, konnte er das nicht tun, die Leute würden sich fragen, wie der schwächliche Parker in einen Monat so stark geworden war und eins und eins zusammenzählen und so seine Geheimidentität durchblicken. Also musste er alles über sich ergehen lassen.
„Guten Morgen, Parker! Heute ist Schrank Tag!“, verkündete der Muskelberg genannt Eugene „Flash“ Thompson und stieß Peter in seinen offenen Spind. Dann schloss er ihn unter dem Lachen seiner Gang.
Normalerweise dauerte es nicht lange und Harry kam und holte ihn raus. Auch diesmal dauerte es nicht lange. Nach drei Minuten wurde der Spind geöffnet und Peter konnte ins Freie.
„Danke Ha… URKL…“, sagte er und verschluckte sich als er sah, wer ihn da gerettet hatte. Es war nicht sein Freund Harry. Es war das schönste Mädchen der Schule: Jessica Jones.
„Nenn mich bitte Jess und nicht Haurkl, was immer das auch heißt“, meinte das braunhaarige Mädchen.
„Du solltest dich wehren Pete!“, meinte Jessicas rothaarige Adoptivschwester Angelica Jones. Peter fiel auf dass sie trotz des warmen Wetters einen dicken Pulli trug und vor Kälte zitterte.
„Und du solltest zur Schulschwester gehen Angelica“, meinte er.
„Das sag ich ihr auch die ganze Zeit“, fügte Jessica hinzu.
„Gut, ihr habt mich überzeugt. Ich geh zur Schwester und dann nach Hause. Hab eh keine Lust auf Geographie“, verkündete Angelica und rauschte ab. Nun waren Peter und Jess alleine. Einige Momente lang sahen sich die beiden Teenager an. Und Peter bekam das Gefühl, als wäre da etwas zwischen ihnen.
„Jess…“, setzte er an wurde aber rüde von Jessicas Freundinen Sally und Liz unterbrochen.
„Jess, komm jetzt, wir kommen zu spät zu Bio“, meinte Sally.
„Genau und wir wollen nicht wieder dass Mister Webb uns zu Direktor Raimi schickt“, fügte Liz hinzu.
„Oh Shit. Man sieht sich Peter“, meinte Jessica und schenkte Peter ein Lächeln. Kaum waren die drei Mädels gegangen, stand Harry plötzlich neben ihm.
„Die steht ja auf voll dich, Bro!“
„Harry? Seit wann stehst du da?“
„Lang genug um euer Anstarrspiel mitzubekommen. Jessica Jones ist dir total verfallen. Frag sie ob sie mit dir ausgeht!“, meinte Harry.
„Hmm… meinst du dass sie ja sagen würde.“
„Hundert pro. Liz hat mir erzählt dass Sally von Angelica weiß, das sie dich mag.“
„Liz? Ich dachte deine Freundin sei Sally.“
„Das war vorletzte Woche. Letzte Woche war es Liz, wer diese Woche die Glückliche sein wird, weiß ich noch nicht. Aber komm, wir müssen zum Unterricht. Nachher bekommst du Tipps von Playboy Nummer 1.“
Gesagt getan. Kurz darauf waren Peter und Harry im Algebra-Unterricht und Peter kämpfte gegen den Schlaf an. Das Spider-Man-Ding hatte so seine Tücken.
„Entschuldigt die Störung, Klasse. Aber wir haben eine neue Schülerin“, verkündete der Vizedirektor und ein blondes Mädchen berat das Klassenzimmer. Sie war genau so hübsch wie Jessica. „Klasse, das ist Gwen Stacy.“
„Urkl!“, entfuhr es Peter.
„Kein Urkl! Halt dich an Jess. Diese Gwen wird die zukünftige Ex-Misses Harry Osborn!“, flüstere Harry ihm zu.
Der Schultag war schnell vorbei und Peter überlegte, ob er als Spidey nach diesem Beetle suchen sollte.
„Hallo Peter“, meinte Jessica, als er an ihren Spind vorbeikam.
„Oh hallo Jess…“, setzte Peter an und wieder kam es zu intensiven Blickkontakt.
Das ist ja lächerlich. Frag sie ob sie mit dir ausgeht!
„Das ist ja lächerlich! Willst du mit mir ausgehen?“, fragte Jessica im selben Moment in dem er wollte.
„Ähmmm… ich meine ja natürlich.“
„Ja?“
„Ja!“
„Kino?“
„Ähm …Okay?“
„Um Acht?“
„Einverstanden.“
„Gut wir treffen wir uns dort. Ich muss jetzt nach Hause und sehen wie es Angelica geht.“
Unglaublich ich hab ein Date!
„Stolz ich auf dich bin, mein junger Schüler!“, meinte Harry, der plötzlich neben ihm stand mit schlechter Yoda-Imitation.
Wie macht er das nur immer?
„Phase 2: Nach dem Film musst du sie unbedingt küssen um zu sehen, ob da was läuft“, fuhr Harry fort.
„Ich weiß nicht so recht…“
„Vertrau mir, Bro. Ich zeige dir wie man lebt.“
„Ich muss jetzt Fotos machen gehen. Die Rechnungen bezahlen sich nicht von alleine“, meinte Peter.
„Und ich suche nach meiner zukünftigen Ex-Frau Gwendolyn“, gab Harry zurück. Peter verließ das Schulgebäude und kurz darauf war er als Spidey unterwegs.

Unglaublich ich hab ein Date mit dem süßesten Jungen der Schule, dachte sich Jessica, während sie mit ihrer Schwester telefonierte.
„Schön und gut? Und wo kommt das Loch in der Wand her? Ein Killerroboter? Weißt du was, das kannst du Mom und Dad erklären sobald du wieder zuhause bist“, meinte sie und legte auf.
„He Jessica, darf ich reinkommen?“, ertönte Sallys Stimme und sie trat durchs Loch.
„Wo kommt das Loch her?“
„Killeroboter. Habe Damage Controll schon angerufen, sie kümmern sich drum.“
„Aha. Wir leben echt in der verrücktesten Stadt der Welt!“
„Wo ist Liz? Wollte sie nicht auch mitmachen?“
„Sie hat abgesagt. Ihr unheimliche Tante Cassandra musste ins Krankenhaus und wollte sie sehen.“
„Gut dann machen wir es nur zur Zweit. Hast du alles mit?“
„Klar doch! Gleich wirst du Augen machen!“, verkündete Sally und verschwand aufs Klo.
Währenddessen kramte Jessica ein weiß-blaues Kostüm heraus und zog es an, eine Maske in der der selben Farbe vollendet es.
„Ich sehe ja echt aus wie eine echte Superheldin“, meinte sie, als sie sich im Spiegel bertachtete. Die Idee dazu war ihr vor einigen Wochen gekommen. Damals hatte der Daily Bugle eine Prämie auf Fotos für Spider-Man ausgesetzt. Als sie das gelesen hatte, hatte sie sich gedacht: „Ich hab Superkräfte. Wieso nützte ich sie nicht wie Spidey und helfe den Leuten!“ Als sie mit ihren Freundinnen über ihre Heldenpläne gesprochen hatte, waren sie begeistert (zumindest Sally, die davon träumte berühmt zu werden) gewesen und hatten beschlossen ihre Sidekicks zu werden. Liz war wohl abgesprungen.
„Bühne bei für BlueBird!“, meinte Sally und betrat den Raum. Sie trug ein blau-schwarzes Kostüm und hatte sogar falsche blonde Haare unter der Maske hervorstehen.
„Und wie willst du dich nennen, Jess?“
„Hmm… hab noch nicht darüber nachgedacht. Wie wäre es mit XIII“, schlug Jessica vor.
„Hmm… ist das nicht so eine seltsame auf einen Comic basierende TV-Serie mit Agenten gewesen? Wieso willst du dich so nennen?“
„Deswegen“, meinte Jess und zeigte die Tätowierte Zahl 13 auf ihrem Arm. Jessica hatte keine Ahnung, wo sie das Tattoo her hatte. Genau so wie sie nicht wusste, wo sie ihre Superkräfte her hatte. Bevor sie von der Familie Jones adoptiert worden war, war sie drei Jahre lang im Waisenhaus gewesen. Von diesen drei Jahren fehlten ihr die Erinnerungen von sieben Monaten. Sie wusste nur noch, dass ihr plötzlich das Tattoo aufgefallen war. Dann waren ihr ihre Kräfte aufgefallen. Sie war plötzlich ziemlich stark gewesen und konnte sogar fliegen. Außerdem war sie manchmal unverwundbar. Als sie den Schock überwunden hatte, war aufgefallen dass ihr sieben Monate fehlten. Irgendjemand hatte sie zu dem gemacht, was sie jetzt war. Und Jessica würde ihn eines Tages finden und herauskriegen wieso.
„Hmm…. Wie wäre es mit Knightress?“, schlug Sally vor.
„Ein bisschen zu düster für das Kostüm.“
„Und Power Woman?“
„Klingt blöd.“
„Hmm.. Jewel?“
„Gefällt mir. Gut ab jetzt bin ich Jewel. Also lass uns Helden sein. Ich hab heut noch ein Date“, meinte Jessica.
„Ein Date? Mit wem? Harry Osborn?“
„Nö, mit Peter Parker.“
„Parker… hmm der ist echt süß.“
„Findest du? Hast du vor einem Monat nicht zu ihm gesagt: Zitat: >Zum letzten Mal: Ich werde nie mit dir ausgehen solange es Typen wie Flash Thompson gibt!< Zitat Ende?“
„Ja, aber hast du gesehen, was der inzwischen für Muskeln bekommen hat? Und außerdem trägt er auch keine Brille mehr.“
„Auf jeden Fall gehört er mir! Also: Amazing Jewel-Friends packen wir‘s an.“
„Sag das nie wieder, Jess!“

Peter schwang mit seinen Netzen durch die Stadt und fragte sich, wie er diesen Beetle wohl finden sollte. Dabei fing er drei Taschendiebe, zwei Autodiebe, einen Schlägertrupp der Schutzgeld erpressen wollte und einen Dödel der versuchte ein Möbelhauses zu überfallen.
Komm heraus, Beetle. Ich muss mich auf mein Date vorbereiten!
Er schwang gerade bei der ESU vorbei, als dort eine Explosion erfolgte und ein Typ in lila-grüner Rüstung mit käferartigen Flügen aus einem rauchenden Gebäude flog. Unter den Arm hatte er einen Behälter geklemmt, in dem eine schwarze Substanz blubberte.
Okay, wenn das der Beetle ist, ist das jetzt echt unheimlich.
„He ich bin sicher die Substanz gehört dir nicht!“, rief Spidey dem Typen in Hightech Rüstung zu.
„Spider-Man, misch dich nicht ein!“, antworte der Dieb.
„Für dich der spektakuläre Spider-Man!“,  gab Spidey zurück und wich dann einer Rakete aus, die der Beetle abschoss. Die Rakete schlug in einer Hausmauer ein und Trümmer flogen der Straße entgegen, Spidey konnte gerade noch einen alten Mann mit seinen Netz zur Seite reißen und verhinderte so sein Ableben.
„Danke, Spider-Man, du warst mir immer der liebste Superheld“ , meinte der Mann, der niemand andere war als der legendäre Comic-Autor Stan Lee. Doch Spidey hatte schon die Verfolgung des Beetles aufgenommen.

Jewel und ihre Partnerin hatten zwei Taschendiebe und eine Frau, die ein Schuhgeschäft überfallen wollte, geschnappt. Sie suchten gerade nach weiteren Ärger, als ein Kerl in grüner Hightech-Rüstung vorbeiflog, verfolgt wurde er von keinem anderen als Spider-Man.
„Den Grünling schnappe ich mir!“, meinte Jessica und flog hinterher. Sally versuchte ihr Bestes den Dreien zu flogen.

Der Beetle war gut und versuchte Spidey abzuhängen indem er unvorhergesehene um schnelle Kurven flog.
Was mache ich, wenn er mir entkommt? Ich muss so eine Art Sender entwickeln, um solche Typen zu verfolgen, schoss es ihm durch den Kopf, als der Beetle plötzlich Richtung wechselte und ihn versuchte abzudrängen.
„Hey, spinnst du?!“, beschwerte sich Spidey und musste mehreren Raketen ausweichen. Kaum war ihm das gelungen, flog der Beetle erneut auf Spidey zu und rammte ihn unsanft gegen eine Hauswand.
Aua! Das tut verdammt weh!
Der Beetle wollte Spidey erneut abhängen und bog in eine enge Gasse ein. Spidey folgte ihm und schoss seine Netze so dass sich vor dem Beetle ein Netz bildete und er voll hineinflog.
„Komm in mein Netz, sagt die Spinne zur Fliege… ähm zum Käfer.“
„Spider-Man langsam werde ich sauer!“, meinte der Einbrecher.
„Ich sagte, du sollst mich den sensationellen Spider-Man nennen.“
„War das nicht eben noch der spektakuläre Spider-Man?“
„Ähmm… nein..“
„Auch egal, gleich ist es der tote Spider-Man!“, meinte der Beetle und riss an den Netzen. Spidey hörte das Geräusch von Servomotoren und das Netz zerriss.
„Hey die Netzflüssigkeit ist teuer!“, beschwerte sich Spider-Man.
„Heul doch!“, gab der Beetle zurück und schoss eine Rakete nach Spidey. Spidey sprang über die Rakete hinweg und kickte gegen die Brust des Beetles. Der Beetle fiel unsanft zu Boden und ein Flügel brach ab. Der gestohlene Behälter fiel ebenfalls zu Boden, ging aber zum Glück nicht kaputt.
„Hey die Rüstung war teuer!“, beschwerte sich der Beetle und warf mit einer Mülltonne nach Spidey. Erneut wich Spidey aus, wurde aber diesmal von Müll überschüttet.
Toll, den Gestank krieg ich nie wieder raus.
„Geht’s dir noch gut?! Du darfst nicht mit Müll werfen. Es sei denn deine Rüstung stellt einen Mistkäfer da!“
„Gut der Behälter ist unversehrt. Wäre eine Schande, wenn die Lebensform verletzt worden wäre!“, meinte der Beetle und ignoriert Spidey.
Dieser Schleim soll eine Lebensform sein?
Der Schurke wollte nach dem Behälter greifen, doch Spidey zog ihn mit einen Netz zu sich.
„Meins!“
„Gib es zurück!“, brüllte der Beetle und rannte auf Spidey zu. Spidey ging in Kampfstellung und schlug den Beetel in den Bauch. Dank der Rüstung tat der Schlag Spidey mehr weh als dem Beetle. Sofort ließ der Beetle einen Schlag folgen und schlug Spidey gegen den Kopf. Ein Tritt wollte folgen, doch Spidey fing den Fuß des Gegners ab und warf den Beetle in eine große Mülltonne.
„Jetzt sind wird quitt!“, meinte Spidey. Als Antworte schickte der Beetle eine Rakete gegen Spidey. Spidey sprang zur Seite und sah den Beetle aus der der Tonne klettern.
Schneller als Spidey gedacht hätte, sprang der Beetle auf ihn und begann ihn mit beiden durch Servomotoren verstärkten Händen zu würgen. Eine weiße Gestalt flog gegen den Beetle und er prallte unsanft gegen die Wand.
„Upps… Sorry, ich kann nicht so gut stoppen“, sagte dann eine Frau, die -wahrscheinlich lag es am Würgen - klang wie Jessica.
„Geht es dir gut, Spider-Man?“
„Ja danke… ähm wer bist du?“
„Ich bin Jewel. New Yorks neuste Heldin und ein großer Fan.“
„Fan von dem Kerl? Der ist in der ersten Runde von Dancing with the Stars rausgeflogen!“, schimpfte der Beetle und nahm den Helm, der durch den Zusammenstoß beschädigt worden war, ab.
„Das war doch abgesprochen! Das weiß jedes Kind!“, gab Jewel zurück.
„Geht’s weiter?“, fragte Spidey die Zwei.
Als Antwort schoss der Beetle eine Rakete nach Jewel. Spidey wehrte die Rakete mit seinem Netz ab und schlug den Beetle mit der Faust ins Gesicht. Der Beetle ging K.O. und fiel um wie ein Stein.
Da steckt auch nur ein normaler Typ in der Rüstung.
„Wow! Das war mein erster Superschurke!“, meinte Jewel. „Du hast sicher schon hunderte dieser Typen geschnappt!“
„Natürlich! Ich spiele auch in der Oberliga“, log Spidey während er den Beetle einspann, obwohl er auch sein erster Supertyp gewesen war.
Eine weitre kostümierte Frau kam außer Atmen an.
„Spidey, das ist meine Partnerin Blue Bird. Blue Bird das ist der erstaunliche Spider-Man.“
„Ich hab alles verpasst… gut! Jes….Jewel wir sollten langsam nach Hause gehen. Denk an deinen Termin“, meinte Blue Bird, die Peter irgendwie an seine Mitschülerin Sally Avil erinnerte.
„Stimmt. Bin sicher man sieht sich Spider-Man“, meinte Jewel und flog mit Blue Bird davon. Spidey hängte den Beetle an eine Straßenlaterne und nahm dann die Flüssigkeit an sich. Schnell brachte er sie zurück zur ESU und machte sich dann auf den Weg zum Kino, um sich noch rechtzeitig sich mit Jessica treffen zu können.

Captain George Stacy war wieder einmal zu einen Tatort gerufen wurde. Wieder mal 541 - scherzhalber ein Spider-Man genannt.
„Was haben wir diesmal?“, fragte einer der anderen Polizisten.
„Es ist der Beetle.“
„Der Beetle? Es scheint Spider-Man ist eben in die Oberliga aufgestiegen.“
Ob der Junge weiß, worauf er sich da einlässt?

„Ich sage dir, Jess, Quentin Becks Special Effekte sind die besten“, sagte Peter, als er Jessica nach dem Film nach Hause brachte.
„Das will ich nicht bestreiten. Ich sage nur, dass er ein Dinosaurier ist. Da sind wir!“, antworte Jess.
„Du Jess, du hast da ein Loch in der Wand.“
„Ich weiß. War ein Killeroboter.“
„Aha. Also Jessica, der Abend hat mir sehr gefallen und wir sollten ihn wiederholen.“
„Ganz meine Meinung. Ach und bevor du gehst“, meinte Jess und küsste Peter.
„Bis morgen in der Schule… Schatz“, sagte sie dann und ging in ihr Haus.
Urkl! Ich habe eine Freundin!, schoss es ihm durch den Kopf.
Überglücklich wankte er nach Hause.
„Peter da bist du ja. MJ wird gleich da sein.“
Mist! Das hab ich ja total vergessen.
„Aber Tante May, ich hab seit heute eine Freundin…“
„Keine Aber! Anna und ich arbeiten seit Monaten daran dass ihr euch kennen lernt. Ihr schuldet es uns zumindest Freunde zu werden!“
Peter wusste, dass es keine Sinn hatte sich mit May Parker zu streiten. Also sagte er: „Ja Ma’am.“
„Gut, du wirst mit MJ einen netten Abend verbringen und ihr höflich erklären, dass du eine Freundin hast.“
„Ja Ma’am.“
„Und außerdem will ich diese Freundin kennenlernen!“
„Ja Ma’am.“
Kurz drauf klopfte es an der Tür. Peter öffnete die Tür und eine Rothaarige stand davor. Sie war mindesten genau so hübsch wie Gwen und Jessica.
Genau so hübsch wie Gwen. Jess ist meine Freundin, niemand ist hübscher. Regeln Nummer 7, wie Harry sagen würde.
„Sieh es ein Tiger, du hast das große Los gezogen!“, meinte MJ und Peter konnte nur mit „Urkl“ antworten.

Die ESU-Wissenschaftler waren mehr als erfreut, dass die Lebensform zurückgebracht worden war. Immerhin war sie außerirdisch, wenn auch scheinbar nicht intelligent. Unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen begannen sie weiter zu forschen. Nichts ahnend dass die Lebensform intelligent war und nur einen Gedanken hatte: HUNGER!

Ende

Hermann Schultz …. Milo Ventimigila
Tante May …. Beverley Elliot
Dr. Otto Octavius …. Dean Cain
Joe Robertson ….. Joe Morton
Abner Jenkins / Beetle … Ioan Gruffudd
Flash Thompson …. Nathaniel Buzolic
Angelica Jones … Lily Collins
Sally Avil ….. Nina Dobrev
Liz Allen ….. Candice Accola
 
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