A Barber and her Man

GeschichteHumor, Romanze / P12 Slash
Benjamin Barker
25.05.2014
25.05.2014
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Heey :D meine zweite leicht angehauchte Slash Geschichte von Sweeney Todd. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie mag ich es, wenn es bei ihm leicht angehaucht ist ^^ Hoffentlich gefällt es euch :)

Lg Alice
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Wütend schlägt Mister Todd die Tür hinter sich zu. Miss Lovett hat ihn wieder genervt. Immer wieder macht sie Anspielungen darauf, dass sie in ihn verliebt ist und ihn besitzen möchte. Er kann es einfach nicht mehr ertragen. Er möchte weg von ihr, weg von dieser Stadt. Wären da nicht der Richter und seine Rache. Der Richter ist der Einzige, der ihn noch dazu bringt hier zu bleiben und bei dieser schrecklichen Frau zu wohnen.
Miss Lovett kann ja ganz hilfreich sein. Sie ist eigentlich sogar sehr nützlich, wenn da nicht immer diese ganz bestimmten Tage wären, diese ganz bestimmten Antworten, die sie gibt, die ihn einfach nur nerven. Er braucht einen Moment für sich, um sich zu sammeln. Sweeney muss sich wieder beruhigen. Er glaubt, dass wenn er jetzt Miss Lovett sieht, ihr noch etwas antun würde und das darf er nicht zulassen. Er würde sie zwar gerne verletzen, damit sie weiß, dass sie solche Sachen nicht wieder sagen soll, doch auf der anderen Seite, glaubt er, dass sie ihn dann rausschmeißen wird und dann wird nichts mehr aus seiner Rache. Nein, dieses Risiko darf er nicht eingehen.
Völlig genervt lässt Mister Todd sich auf seinen Sessel nieder. Er stützt seinen Ellbogen auf die Lehne und seine Faust auf seine Wange, schließt die Augen. Vielleicht wird ein bisschen schlaf ihn wieder beruhigen. Wahrscheinlich schon. Dann kann er sich besser fühlen. Solange er jetzt nicht von Miss Lovett träumt ist alles wieder gut.
Seine Gedanken gehen von einer Frau zu einer Anderen. Lucy. Wie er sie vermisst. Er würde sie gerne wieder sehen. Er will sie wieder in die Arme schließen, doch ist das Unmöglich. Er hofft, dass sie sich im Traum wenigstens wieder sehen. Mit dem Bild von seiner Frau im Kopf schläft Sweeney ein.

Er träumt von seiner Vergangenheit. Sweeney ist wieder ein junger Mann. Neben ihm geht seine Frau, Lucy. Den Kinderwagen schiebt er vor sich her. Das Kind darin gewickelt. Seine Johanna. Oh, wie er sie vermisst.
There was a barber and her man,
And he was beautiful.
Lächelnd dreht Sweeney seinen Blick zu seiner Lucy um, doch kann er ihr Gesicht nicht sehen, denn es ist unter einer Haube versteckt. Eine Wärme durchfließt seinen Körper. Er ist gerade einfach glücklich, da seine Lucy bei ihm ist.
Den Wagen stellt er ab. Lucy nimmt Johanna aus dem Kinderkörbchen und schreitet ein paar Schritte weiter. Währenddessen folgt Mister Todd ihr. Eine Puppe hält er in der Hand. Er hält sie vor Johanna und spielt ein bisschen mit ihr.
A foolish barber and her man.
Sweeney beugt sich zu einem Busch und pflückt ein Gänseblümchen. Er zeigt es Johanna und lächelt das Kind an. Sie Lächelt zurück. Dann  fällt sein Blick auf seiner Lucy und er muss wieder Lächeln, kann nicht aufhören. Noch immer hat sie den Kopf gesenkt, wodurch er ihr Gesicht nicht sehen kann, doch dass macht ihm nichts aus. Einfach die Tatsache, dass sie in der Nähe ist macht ihn glücklich.
He was his reason and his life,
And he was beautiful,
Nun hebt auch Lucy den Kopf und lächelt Sweeney an. Sein Herz setzt einen Moment aus, als er sieht, wer unter der Haube ist. Seine Augen weiten sich vor Schreck und er geht einen Schritt zurück.
„Küss mich“, sagt „Lucy“, doch mit einer eigenartigen dunklen Stimme.
Unter der Haube sieht Sweeney, nicht wie erwartet, seine Frau, sondern einen Mann. Er kommt Sweeney nicht bekannt vor, doch die Tatsache, dass ein Mann die Rolle seiner Lucy übernommen hat, ist erschreckend genug.
And he was virtuous,
And he was... naive.


Sweeney sitzt senkrecht in seinem Stuhl. Er zieht scharf die Luft ein. Sein Herz schlägt schneller und Schweißtropfen haben sich auf seiner Stirn gebildet.
Das war kein schöner Traum. Das war ein Albtraum. Nun geht es Sweeney noch schlecht, als vorher schön. Genervt stöhnt er auf und lässt sich in seinen Sessel zurück fallen. Schlaf hat seine Laune nicht gebessert, viel mehr im Gegenteil. Er atmet tief aus.
Dieser Traum … es war so erschreckend echt. Sweeney muss vor Unglauben auflachen. Bevor er sich mit einem Mann einlässt fängt er doch lieber was mit Miss Lovett an, was auch vollkommen unmöglich ist.
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