Der Tod ist mein Zeuge

KurzgeschichteDrama, Romanze / P16
Auriel Imperius Itherael Malthael OC (Own Character) Tyrael
24.05.2014
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Kalt sind die dicken, eisernen Ketten an meinen Händen, als man mich zum Angiris-Rat führt. Auf dem Weg dorthin frage ich mich, wie lange diese Ketten wohl nicht mehr benutzt worden seien. Meine Flügel sind schwer. Schlaff hängen sie herunter, wie eine Trauerweide.
Die großen Tore öffnen sich und die Wachen bringen mich herein.
Sie ziehen an den Ketten!
Sie ziehen so stark, dass ich in der Mitte des Raumes auf die Knie falle, einen Schmerzensschrei unterdrücke und mich dem Angiris-Rat ergeben muss. Schwerfällig erhebe ich meinen Blick und sehe in die gesichtslosen Gesichter der Engel.
Alle fünf sitzen sie hoch über meinem Kopf und „starren“ mich an.
Ich spüre förmlich, wie ihre Blicke mich durchbohren.
Ganz besonders den von Imperius, der zwischen seinen Brüdern und der einzigen Schwester sitzt!
Zu seiner Rechten sitzen Itherael und Auriel. Auch wenn diese Wesen keine Gesichter haben, so kann ich spüren, dass Auriel mich mit bedrücktem Blick ansieht…
Ein kleines Lächeln zieht über meine Lippen. Ich lasse meinen Blick links vom Erzengel des „Heldenmuts“ schweifen und sehe zu Tyrael. Inständig hoffe ich, dass seine Gerechtigkeit mir heute helfen würde.
Mein Körper fängt zu zittern an. Sogar meine Flügel tun dies. Ich sträube mich sehr dagegen den nächsten Erzengel anzusehen.
Nicht weil ich mich vor ihm fürchte!
Nein…
Seit jenem Tag, als ich diesem in schwarz gekleidetem Engel begegnet war, sehne ich mich für nichts anderes mehr, als ihn näher kennenzulernen.
Ich wollte alles über ihn wissen!
Dem Erzengel der Weisheit!
Ich wollte, dass er sein Reichtum an Wissen mit mir teilt!
Dass er in mir mehr sah…
Dass er aus mir schlau wurde…
Und doch wusste ich damals schon, dass er für mich nie das empfinden würde, wie ich es für ihn tue.
Denn seit jenem Tag… jenem sonnigen Tag im Hohen Himmel… bin ich ihm verfallen.
Und auch seinetwegen sitze ich kniend auf diesem harten Marmorboden. Angekettet wie ein Stück Vieh!
Doch kann ich meine Neugierde und mein Verlangen ihn anzusehen nicht zurückhalten und schaue zu dem besagten Engel herüber.
Sein Antlitz lässt mich erschaudern…
Meinen Körper erbeben…

„Dein Name!“
Imperius’ laute Stimme reist mich aus meinen Gedanken und bringt mich auf die Boden der Tatsachen zurück. Ich wende meinen Blick von Malthael ab und schenke Imperius meine volle Aufmerksamkeit.
„Dein Name, Engel!“, wiederholt er sich.
Dieses Mal viel lauter und hasserfüllter.
„Sabiha!“, spreche ich meinen Namen aus.
„Aus welchem Grund bist du in die Hohen Himmel gekommen?“
Ich schliesse für einen kurzen Moment meine Augen und atme tief durch.
„Ich bin Bedienstete hier. Ich helfe euch Erzengeln bei der Arbeit.“
Es ist still im Saal. Das einzige Geräusch ist das Klirren der eisernen Ketten, welches bei jeder Bewegung meiner Hände entsteht.
„Wer hat dich eingestellt?“
Sekundenschnell weicht mein Blick von Imperius zu seinem Bruder Tyrael. Doch bevor ich überhaupt antworten konnte, kommt dieser mir zuvor.
„Mein Bruder, ich habe sie eingestellt! Sie ist ein hilfsbereiter Engel. Ihre Flügel sind stark. Sie hat nicht nur mir bei der Arbeit geholfen.“
Mit einem Lächeln nicke ich ihm dankend zu, doch ich spüre noch immer den stechenden Blick auf mich ruhen.
„Welche Absichten hattest du, als man dich einstellte?“, fragt Imperius mich weiter aus.
„Keine!“, schiesst es aus mir heraus.
„Ich rate dir an uns nicht zu belügen, Engel!“
„Mein Name ist Sabiha!“, kontere ich.
„SCHWEIG STILL!“
Der Raum füllt sich mit dem Zorn Imperius’. Seine großen Flügel weiten sich und er schlägt mit seinem goldenem Speer auf. Ein lauter Knall erklingt.
Alles ist still…
Nach einem kurzen Moment, als der Lärm schwächer wird, erhebe ich wieder meinen Blick.
„Ich hatte keine Absichten, als man mich einstellte. Es war meine eigene Entscheidung gewesen euch bei eurer Arbeit zu unterstützen, sofern man mich in Anspruch nahm. Darauf gab ich mein Wort!“
Imperius dreht seinen Kopf zu Tyrael und fragt bei ihm nach.
„Stimmt das, Tyrael?“
Dieser nickt. Dann wendet Imperius sich Auriel zu.

„Schwester.“
Auriel, die ihren Blick nicht von mir abwandte, schaut zu ihrem Bruder herüber.
„Sagt mir, Schwester, wobei hat Euch dieser Engel geholfen?“
Auriel scheint nachzudenken. Langsam dreht sie ihren Kopf wieder zu mir. Erneut spüre ich ihren bedrückenden Blick.
„In vielerlei Dingen, Bruder!“, spricht sie schließlich, „Sie besuchte mich viel in den Gärten. Wir saßen gemeinsam, studierten, redeten, lachten…“
Ja, an all das kann ich mich sehr gut erinnern.
„Sabiha wurde eine gute Zuhörerin… und eine Freundin. Sämtliche Bedienstete würden nie das erreichen, was sie erreicht hat.“
Auch wenn man es nicht sehen kann, so weiß ich, dass Auriel mich gerade in diesem Moment anlächelt. Deswegen schenke ich ihr ein Lächeln zurück, doch dieses verstirbt, als Imperius sich erneut einmischt.

„Und Ihr? Itherael? Was könnt Ihr über sie sagen?“
„Ich habe ihre Hilfe nie in Anspruch genommen, Imperius.“, spricht er.
Das stimmt!
Egal wie oft ich den Erzengel des Schicksals besuchte und ihm meine Hilfe anbot, so lehnte er diese ab. Aus welchem Grund auch immer. Wahrscheinlich lag es daran, dass er lieber für sich alleine war und so besser arbeiten konnte, als mit jemanden, der ihn nur behindern würde. Die meiste Zeit über las Itherael in seinen Schriftrollen des Schicksals und in manchen Momenten fragte ich immer, ob er auch in meiner lesen würde. So stelle ich mir auch jetzt die Frage, ob der Erzengel bereits weiß, welches Schicksal mich erwarten würde und auch deswegen sich enthält…
„Sabiha half mir oft auf den Übungsplätzen. Sie schaute interessiert den anderen Engeln bei ihrem Training zu. Säuberte ihre Waffen, stellte sie in die dazugehörigen Ständern. Wissensdurstig war sie dabei und lernte sehr viel!“, wendet Tyrael sich ein.  
Ein leises, höhnisches Lachen entweicht aus Imperius. Ich starre ihn fragend an und frage mich, worüber er wohl spottet.
„Es klingt beinahe so, als würde dieser Engel Euch konkurrieren wollen… Malthael!“
Erneut erzittert mein Körper, nachdem Imperius diesen Namen aussprach. Ich schaue zu Malthael herüber, doch ohne große Verwunderung zeigt er keinerlei Reaktionen.
Er schweigt!
Einem Menschen würde in diesem Moment das Herz wild gegen die Brust schlagen. So, wie ich es in diesem Buch bei Malthael gelesen hatte…
„Ihr seid der Grund, Bruder, weswegen wir über sie richten.“
Imperius' Worte lassen den Erzengel der Weisheit kalt. Er schweigt weiterhin und starrt mich tief an.
„Stimmt es, dass du dich häufiger in seiner Nähe aufgehalten hast, als bei den anderen?“, wendet sich der goldene Engel mir wieder zu.
Ich senke meinen Blick.
Gewiss war es das! Keinem anderen wollte ich näher sein als ihm.
„Ja…“, stammele ich.
Die anschließend erdrückende Stille bringt mich zur Weißglut! Keiner der Anwesenden wird je verstehen, was in mir vorgeht!
Warum ich Malthael so oft besuchte!
Warum ich in seiner Nähe sein wollte…
Warum das überhaupt alles mit mir geschieht…
Nur er weiß es…
Er allein weiß, was mit mir ist…

„Was hat dieser Engel bei Euch gemacht, Bruder?“, fragt Imperius ihn weiter.
Abermals schweigt der Engel der Weisheit und abermals starrt er mich an. Zurecht nennt man ihn auch „den stillen Engel“. Seine Blicke durchbohren meinen Körper. Einerseits ist es sehr anziehend, denn wann habe ich nochmals die Möglichkeit seine Blicke auf mich zu spüren. Je nachdem, wie am Ende entschieden wird. Andererseits fürchte ich, dass ich seine Stimme wohl nie wieder hören könne.
Doch dann - ganz plötzlich - erfüllt sich der Raum mit dieser bezaubernden Stimme, der sich alle Anwesenden hier nicht entziehen können. Malthael spricht sowieso schon selten, aber wenn er spricht, dann ist sein Gesagtes voller Wissen. Sie alle ehrfürchtigen ihn… Selbst ich…
„Sie lernte…“
Alle warten sie, dass Malthael weiterspricht. Keiner traut sich diese Stille zu brechen.
„Sie studierte sämtliche Bücher meiner Sammlung.“

Jedes Mal, als ich vor den Türen seiner Bibliothek stand, rang ich mit meinem Verstand und der Vernunft.
Ich wusste, dass es nicht richtig war, den Erzengel so oft zu besuchen.
Ich wusste, dass man irgendwann dahinter kommen und mich zur Rede stellen würde.
Doch in diesen Augenblicken, als ich die Türe öffnete, vergaß ich jegliche Vernunft und trat ohne schlechtes Gewissen ein. Denn jedes Mal, als ich den Erzengel in seinem schwarzen Gewand und die eleganten violetten Schwingen vor mir sah, setzte jeglicher Verstand in mir aus.  
Wie gewöhnlich fragte ich ihn, ob er meine Hilfe benötige und wie gewöhnlich bekam ich nie eine Antwort von ihm. Doch das schreckte mich nicht zurück. Obwohl ich nicht wusste, ob er meine Anwesenheit nun brauchte oder nicht, näherte ich mich einem Tisch, auf dem viele Bücher stapelten und eins offen aufschlug. Neugierig wie ich war erhaschte ich mir einen Blick. Jedoch verstand ich nie den darin geschriebenen Sinn.
Und doch spürte ich den wissbegierigen Blick des Erzengels auf meinem Rücken liegen.
Er beobachtete mich… und das immer häufiger…
„Ich ließ mich von ihrer Anwesenheit nicht stören. Schließlich tat sie nie etwas anderes als zu lesen.“
Und die Nähe genießen!
Auch das weiß er, obwohl er es nicht anspricht. Denn selbst diesem Erzengel ist nicht entfallen, dass meine Besuche sich häuften, der Abstand zu ihm sich immer mehr verringerte und meine Blicke länger auf ihm ruhten.
Doch an diesem einen Tag - durch reinem Zufall, oder Schicksal? - stieß ich auf ein Buch. Meine Finger fuhren gerade blind über die Buchrücken, als einer meine Aufmerksam auf sich zog. Es fühlte sich anders als die ganzen anderen Buchrücken an. Es hatte viel mehr Verzierungen und Rillen. Schnell zog ich es heraus und betrachtete dieses Buch genauer. Schwer lag es in meinen Händen. Selbst die Vorderseite war mit linienförmigen Verzierungen geschmückt. Ich setzte mich an einen Tisch, schlug dieses verwunderliche Buch auf und las über die Zeilen. Von meinem Wissensdurst überrannt, bemerkte ich nicht einmal, dass Malthael sich hinter mich stellte und mir über die Schulter blickte. Ich erschrak, als er seine Hand auf meine rechte Schulter legte und ich beängstigend zu ihm hochschaute.
Selbst jetzt weiß ich nicht einmal, ob es eine Falle von ihm gewesen war.
Ob er absichtlich das Buch an die Stelle legte, um mich zu testen.
Denn schließlich hat dieses Buch die ausschlaggebende Antwort hinter all dem offenbart.

„Dieses Buch beinhaltet sämtliches Wissen über die Menschheit. Ihre Existenz, ihr Verhalten, ihre Gefühle!“
Ich spüre, wie Malthael überlegt, ob er den nächsten Satz sagen oder verschweigen soll.
„Und dieser Engel hat die besondere Art menschliche Gefühle zu empfinden!“, sagt er schließlich.  
Nun ist es endlich ausgesprochen!
In den nächsten Sekunden entfährt den anderen Anwesenden ein Ausruf der Überraschung. Selbst dem wilden Imperius ist die Sprache verschlagen.
Engel sind Wesen, die weder Schmerz noch Gefühle empfinden können!
Mit meiner Ausnahme!
Und gerade für Imperius’ bin ich ein Dorn im Auge, der sowieso die Menschheit verabscheut!
Lange starrt er mich an, bevor er aufsteht und seinen Speer auf mich richtet.
„So eine Abscheulichkeit dulde ich im Hohen Himmel nicht!“
Sofort springt Auriel auf und widersetzt sich ihrem Bruder.
„Ihr könnt nicht alleine über sie richten, Bruder! Beachtet doch, was für eine Bereicherung sie für uns sein könnte!“
Auch Tyrael meldet sich zu Wort. Er legt seine Hand auf den goldenen Speer und senkt diesen.
„Das ist nicht die gerechte Lösung ,Bruder! Lasst uns einen anderen Ausweg finden!“
Doch wie sehr auch sein Bruder und seine Schwester sich gegen ihn wehren, Imperius’ Zorn können selbst sie nicht sänftigen.
„Der Tod ist die einzige gerechte Strafe für dieses Wesen, dass sich ein Engel nennt! In ihr steckt der verruchte Geist eines abscheulichen Menschen!“
So ist es die endgültige Entscheidung?
Der Tod?
Mein Blick wandert zu Itherael.
Wusste er davon bereits?
„Nein, Bruder!“, hallt die dunkle Stimme Malthaels, „Nicht Euer Speer Solarion soll ihre Strafe sein, sondern…!“
Er steht auf und nähert sich mir. Auf einmal bildet sich in mir eine unerklärliche Kälte. Der Erzengel steht in seiner vollen Größe vor mir und schaut auf mich herab.
„…das sterbliche Leben!“
Fassungslos liege ich da… Mein Blick zu ihm gerichtet…
Ich überhöre die widersprechenden Worte von Auriel und Tyrael, die ihren Bruder doch bitten, seine Worte zu überdenken.
Doch das Gesagte eines Erzengels der Weisheit…stellt man nicht in Frage…

Gegen die Entscheidung von Tyrael und Auriel und der Enthaltung von Itherael, wird mein Urteil ausgesprochen.
Ich solle in die Menschenwelt verbannt werden!
Zu einer Sterblichen werden!
Die wohl höchste Strafe eines Engels…
Und die Angst überkommt mich mit einem Mal!
Ruckartig werde ich von den Wachen an meinen Schultern gepackt. Sie drücken mich weiter auf den Boden und ergreifen meine Flügel. Egal wie sehr ich versuche mich ihnen zu wehren, sie greifen grober zu und hindern mich daran.
Ein letztes Mal blicke ich zu Malthael herauf.
Ein letztes Mal sehe ich den Erzengel mit seinen prachtvollen Flügeln vor mir, bevor man meine ausreist.
Laut schreie ich auf!
Diese unerträglichen Schmerzen!
Man hat mir meine Flügel herausgerissen! Das Sinnbild eines jeden Engels!
Alles um mich herum verdunkelt sich, bis ich schließlich gar nichts mehr wahrnehme und es schwarz wird…

Als ich wieder bei Sinnen bin, hat sich die Welt um mich herum verändert. Sie ist fremd, beängstigend und kalt. Noch immer schmerzt mein Rücken. Ich merke, dass ich in einer feuchtwarmen, roten Lache liege.
Ist das… Blut?
Die Lebenskraft eines… Menschen?
Es tritt aus den Stellen heraus, an dem man mir die Flügel entfernt hat.
Ich bin zu einem Wesen aus Fleisch und Blut geworden!
Schwächlich drücke ich mich auf und versuche aufrecht zu stehen. Ich weiß nicht, wo ich mich befinde… Aber ich weiß, dass ich in der Welt der Menschen gelandet bin.
Man hat mich zu einem sterblichen Wesen verdammt!
Nein!
Malthael hat es getan!
Gerade er, für dem ich diese Gefühle hege, das die Menschen Liebe nennen, hat das Urteil über mich gesprochen.
Aber wieso?
Was verschafft er sich daraus?
Ich fasse mich an den Kopf und stelle mit großem Erschrecken fest, das ich, an der Stelle wo keins sein soll, ein Gesicht habe.
Augen, Nase, Mund, Ohren!
Das alles besitze ich.
Selbst lange Haare habe ich, die im kühlen Wind wehen.
Nie werde ich mich an diesen Körper gewöhnen können!
Nie werde ich dem Angiris-Rat verzeihen können, was sie mir antaten!
Tyrael und Auriel, die trotz ihrer Widersprüche nichts dagegen unternahmen!
Itherael, der sich schweigend enthielt!
Imperius, der mich lieber tot gesehen hätte!
Ich balle meine Hände zu Fäusten. Nie werde ich es ihnen verzeihen!
Doch von allen ist Malthael der Erzengel… den ich nicht hassen kann…
Obwohl er es war, der so entschieden hatte, kann ich es nicht!
Nicht ihn!

Der unerbittliche Zorn und Hass, den ich verspüre, wird mir zum Verhängnis!
Ich morde!
Sowohl Menschen als auch Dämonen!
Ich werde zu einer wirklichen Abscheulichkeit!
Bin immer auf der Flucht vor den Menschen, den Dämonen…mir selbst…
Doch nach den endlosen Jahren, die ich als junger Mensch in dieser verdammten Welt lebte, geschieht plötzlich etwas, das ich mir nie vorgestellt hätte.
Es ist ein kalter, regnerischer Tag, als ich dieser Gestalt begegne. Schon bei seinem Anblick kehren jegliche Gefühle zu ihm zurück…
Es ist Malthael, der vor mir steht!
Schön wie eh und je!
Doch dieses Mal ist etwas anders!
Etwas an ihm hat sich verändert.
Er ist nicht mehr der Erzengel der Weisheit!
Er ist nun der Tod höchstpersönlich!
Seine einst violetten Flügel sind verschwunden. Stattdessen ragen knochenartige Schwingen aus seinem Rücken heraus.
Ein schmerzerfülltes Lächeln bildet sich in meinem Gesicht.
„Malthael…“, entfährt es mir.
Langsam nähert er sich mir und bleibt dicht vor mir stehen. Ich blicke zu ihm herauf und kleine Tränen kullern an meinen Wangen entlang. Im nächsten Moment spüre ich seine Hand auf meiner Wange ruhen und von selbst lege ich meine warme auf seine.
Selbst jetzt zeigt er keinerlei Reaktionen.
Keinerlei Emotionen!
Doch das ist mir egal!
Schließlich weiß ich ab diesen Moment, dass das alles von ihm geplant war!
Dass er mit Absicht verhindern wollte, dass Imperius mich umbringt!
Und dass er mich absichtlich zu einem menschlichen Wesen wandelte.
Denn nur so ist es mir möglich an seiner Seite zu sein.
An der Seite des Todes!
Und niemand wird ihn je aufhalten können!



Weitere Seiten sind unleserlich, beziehungsweise größtenteils verbrannt








Hallöle :) Ok, ich weiß bis heute noch nicht, wie diese Geschichte bloß entstehen konnte xP
Vielleicht liegt das einfach daran, dass ich das Spiel angefangen habe und mich die Story einfach fasziniert hat....Jaaaa ich glaub daran liegt es ;)
Mit Oneshots habe ich überhaupt keine Erfahrung, schon mal als Warnung vorweg :D hehe
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