Mihawk's Pain and (Teddy)Bears

von Arzani92
KurzgeschichteFreundschaft / P12
Lorenor Zorro Mihawk "Falkenauge" Dulacre Perona
24.05.2014
24.05.2014
1
5413
2
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Die Idee ist zu dem Cover von Kapitel 747 entstanden. Auch ist die Geschichte rund um die beiden Bärenjungen daran angelehnt, wie ihr sicher bemerken werdet.
Meine Intention, das Ganze nicht in die OS-Sammlung "2 Jahre auf Kuraigana" zu packen, liegt vorallem darin, dass das alles nach den 2 Jahren spielt. Außerdem ist es nur ein Cover und somit vllt auch etwas abgedriftet von dem canon.
Ich hoffe ich hab Mihawk halbwegs getroffen, ich habe das Gefühl es ist ein bisschen in Fluff ausgeartet und unser lieber Falkenauge etwas zu lieb. Ich hatte es eigentlich nicht vor, aber so ein bisschen MihawkxPerona ist doch drin. Aber nur hauchzart, ich schwöre es. Hauchzart.
Ansonsten lass ich euch jetzt endlich lesen. Viel Spaß.
Eure Arzani


-----------------------------------


Genervt ließ sich der große, elegant gekleidete Mann auf einen umgefallenen Baumstamm nieder und verschränkte die Arme vor der Brust. Seine Mundwinkel zuckten schon seit Minuten immer wieder genervt und er kam nicht umhin sich zu fragen, was genau sie hier eigentlich machten.
Als er dann noch merkte, wie sich weiche Pfoten in seine Seite krallten und sich etwas Schweres seinen Körper hinaufzog, war es endgültig vorbei. Er seufzte lautstark und die einzige Reaktion, die er noch von sich geben konnte auf so viel – zumindest für seine Verhältnisse – Unnatürlichkeit war ein himmelheischendes Augenverdrehen.
In seinen Ohren erklang ein gequicktes Brüllen, das bei Weitem nicht an das furchteinflößende Pendant eines erwachsenen Tieres herankam. Obwohl die Bärenjungen direkt um ihn herumtollten war von der Bärenmutter weit und breit keine Spur. Nicht das Mihawk nicht jeden Angriff schon bemerkt hätte bevor er überhaupt ansatzweise stattfinden konnte, war Haki ihm doch kein Fremdwort sondern eine unabdingliche Lebensnotwendigkeit. Nun stellte er aber zusätzlich fest, dass die kleinen Bären nicht nur am herumtollen waren, sondern sich eines von beiden auf seiner Schulter niedergelassen und – das kam ja noch dazu – ihm seinen Hut geklaut hatte.
Automatisch zogen sich seine Mundwinkel immer weiter nach unten und ein leises Knurren entfuhr ihm. Es war weniger dem spitzbübischen Bären geschuldet, als der Vorstellung was für ein albernes Bild er grade abgeben musste. Der Samurai war froh, dass niemand hier war, der ihm das noch jahrelang unter die Nase reiben würde. Dabei blitzte in seinen Gedanken unweigerlich ein Gesicht auf, das mit roten Haaren gerahmt war. Er war besonders froh, dass auch keine Kamera in der Nähe war, denn er wusste, wenn es Beweise geben würde, würde Shanks sie in die Finger bekommen. Darauf hatte Mihawk ja so gar keine Lust. Ganz zu schweigen davon, dass ihn wohl daraufhin keine Menschenseele die die Grandline beherbergte mehr ernst nehmen würde. Von der Marine ganz zu schweigen, wobei die weißen Mäntel ihm ja egal waren, solange sie ihn als Samurai akzeptierten und in Ruhe ließen.

Dazu kam der Blick, den er nun schon seit einer Weile im Nacken spürte. Nicht das er unangenehm gewesen wäre, dafür hatte er sich schon viel zu sehr an sie gewöhnt. Aber er hielt ihn davon ab, die Bärenjungen einfach in die nächste Ecke zu pfeffern, wo sie vor allem nicht an seinen Hut rankamen. So ein Fellknäul brauchte ja auch keinen und wenn doch, sollte es sich gefälligst nicht den des berüchtigten Falkenauge stibitzen.
Wieder seufzte er genervt und sah vor seinem inneren Auge, wie Perona ihn wohl grade musterte. Er wusste zu hundert Prozent, dass die junge Frau, die in ihrem gerüschtem Kleid, halb schwebend über dem Boden, einen Zeigefinger an den Lippen, ihre Augen nicht von dem Bärenjungen auf seiner Schulter wenden konnte. Er wusste es, obwohl er sie nicht sehen konnte. Er schätzte ihren Ausdruck zu einer Mischung aus Verwunderung, Neid, Unwohlsein und Neugierde. Ein kurzer Blick über seine Schultern bestätigte ihm seine Vermutung.
Erneut spürte er wie das Bärenjunge auf seiner Schulter herumwanderte. Es drehte sich im Kreis, versuchte eine angenehme Position zu finden und krallte sich dabei mehr oder minder schmerzhaft in Mihawks Haut. Es machte ihm nicht viel aus, es war nur nervig.
Wenn es nicht für Perona gewesen wäre, er hätte sich schon längst in sein Schloss geflüchtet und nicht zugelassen, dass Tiere auf ihm herum hüpften. Zudem er der Meinung war, dass sich Bären am besten als Bettvorleger machten. Sie waren laut, wild und unzivilisiert. Egal wie alt oder wie süß sie auch sein mochten.
Doch immer noch konnte er die Stimme der Frau hinter sich in den Ohren klingeln hören wie sie sofort ein „Oh schau mal, wie niedlich“ verlauten lassen hatte, als die kleinen Fellknäul vor ihnen aufgetaucht waren. Ihr Ton, als er genervt seinem Unmut kund getan hatte, gab ihm zu verstehen, dass er den Tieren auf keinen Fall etwas antun durfte. Es hatte den Schwertkämpfer noch nicht mal überrascht. Perona liebte wilde Tiere über alles. Sie waren in ihren Augen ein „toller Zombieersatz“ und „so putzig“. Manchmal fragte er sich, warum diese Frau nicht einfach ein Faible für Kuscheltiere haben konnte … wobei, dass hatte sie auch.
Auf jeden Fall hatte er auf ihre Anordnung sein Schwert wieder sinken lassen und auf seinen Rücken verbannt. Die Folge daraus war nun, dass die Bärenkinder ihn als Spielecke betrachteten.
Leicht schüttelte Mihawk den Kopf, ohne dass sein unliebsamer Besucher dabei von seiner Schulter fallen konnte und drehte sich zu dem pinkhaarigen Mädchen um. Ihre Augen blitzten ihn fragend an, als er sie musterte. Lange blieben sie aber nicht auf ihm haften, denn sie wanderte immer wieder sehnsüchtig zu den Bärenjungen zurück. Während das eine inzwischen genügsam eine bequeme Position auf seiner Schulter gefunden hatte, tapste das andere nichts ahnend auf Perona zu. Diese lies freudig strahlend ihren Schirm sinken, den sie in der Hand hielt.
Er hatte ihr den Schirm zum Geburtstag geschenkt, nachdem sie etwa drei Monate vorher schon angefangen hatte aufzuzählen was sie sich alles wünschte. Ihre Ideen reichten dabei von harmlosen Killerschlangen bis hin zu fleischfressenden Pflanzen als Topfzierde. Leider hatte er weder das eine noch das andere auf dem Schwarzmarkt auftreiben können. Es wäre ihm lieber gewesen, als ihrer Forderung nachzukommen, sie könnten ja auch Klamotten besorgen. Er wollte nicht in den Genuss kommen der wählerischen Frau etwas zu schenken, was ihr nicht gefiel. Ihm gefiel nämlich sein Kopf und den wollte er auch noch eine Weile behalten. Die Idee mit dem Schirm hatte dann erstaunlicherweise Zorro gehabt, nachdem sie sich wieder über einen, der doch recht häufig vorkommenden, Regengüsse auf Kuraigana beschwert hatte.
Das Ganze war vor knapp einem dreiviertel Jahr gewesen. An Peronas Geburtstag hatte noch keiner von den dreien daran denken wollen, dass Zorro bald wieder zu seiner Crew aufbrechen würde. Denn die zwei Jahre, die sein Käpt’n sie um Aufschub gebeten hatte neigten sich ihrem Ende. Nie hätte Mihawk gedacht, dass es ihn kümmern würde, was danach passieren sollte. Doch die Zeit allein hatte ihn eines Besseren belehrt. Er biss sich auf die Lippe. Eigentlich wollte er gar nicht dran denken.

***


„Die zwei Jahre sind bald um, Lorenor.“
Mihawk saß wie gewöhnlich in seinem Sessel, die Zeitung lag aufgeschlagen auf seinem Schoß. Vor wenigen Minuten hatte er noch darin gelesen, doch dann war sein Blick kurz über den Kalender gewandert, der an der Wand hing und hatte ihn daran erinnert welcher Tag heute war. In etwa zwei Monaten würde Zorro wohl aufbrechen müssen, um rechtzeitig zurück zum Sabody Archipel zu kommen.
Der Schwertkämpfer schwenkte kurz das Glas das er in seiner Hand hielt und der Duft des Alkohols stieg ihm in die Nase. Es war ein filigranes Weinglas, gefüllt mit dem besten Tropfen Rotwein den Mihawk im Keller hatte. Ein teurer Jahrgang, schwer und vollmundig, also genau so wie er es mochte.
Sein Blick ruhte auf seinem Schüler, der konzentriert seine drei geliebten Katanas polierte, die nach ihrem heutigen Kampf etwas ramponiert ausgesehen hatten. Doch sie waren von edler Machart und würden nicht so schnell ihre Schärfe aufgeben. Es waren gute Schwerter, dass wusste er.
Inzwischen konnten sich der Piratenjäger und er richtige Duelle leisten. Kein Vergleich zum Anfang ihres Trainings, als alles was Zorro am Leben erhalten hatte sein Wille gewesen war. Nun kam zu diesem Willen auch noch Geschick, Stärke und Können hinzu. Ja, die zwei Jahre hatten den Strohhutpiraten an sich selbst wachsen lassen und einen Funken Stolz, dass er dazu beigetragen hatte, quellte auch in Mihawks Brust. Nicht, dass er das jemals zugegeben hätte, aber er war da, so gut kannte er sich dann doch.
Auch wenn Zorro noch nicht die Fähigkeit besaß ihn zu besiegen, so zweifelte er nicht daran, dass er in naher Zukunft seinen Titel als bester Schwertkämpfer abgeben musste. Er freute sich auf den Zeitpunkt, an dem Zorro ihn mit der vollen Absicht herausfordern würde ihn zu besiegen. Er würde auf der ganzen Welt der Einzige sein, der das jemals in Erwägung ziehen konnte, ohne dabei seinen Kopf zu verlieren. Inzwischen konnte Mihawk ein wenig nachvollziehen, was Shanks dazu getrieben hatte seinen Arm für die neue Ära zu opfern. Ein Teil davon saß wohl hier vor ihm und schliff die Schwerter die ihn töten würden.

Zorro sah, aufgemerkt durch die Worte, zu dem Schwertkämpfer. Kurz blinzelte er mit seinem einem noch intaktem Auge, dann stieß er kaum hörbar die Luft aus seinen Lungen. Mihawk konnte die Anspannung in dem Jüngeren fühlen. Sie war fast greifbar. Natürlich war Zorro klar, dass er bald aufbrechen musste. Er brannte darauf, jeder Tag der verstrich machte ihn nervöser. Er sehnte sich nach seiner Crew, nach seiner Familie und auch wenn er es nicht nach außen trug, so konnte er es doch nicht verstecken.
„Wie lange braucht man von hier bis zum Sabody Archipel?“
„Vier bis fünf Tage, wenn der Wind günstig ist … und man sich nicht verfährt.“
Ein unscheinbares Feixen huschte über das Gesicht des legendären Schwertkämpfers und seine Augen glitzerten kurz amüsiert im Licht.
Er hatte Zorro wirklich viel beibringen können, keine Frage, aber an seinem Orientierungssinn war er sang- und klanglos gescheitert. Selbst nach zwei Jahren auf seinem Schloss, hatte es der Grünhaarige immer noch geschafft sich in den zahlreichen Gängen zu verlaufen. Ohne Peronas hilfreiche Geister wäre ihnen der Bengel wohl ein paar Mal abhanden gekommen. Zum Glück hatten sie ihn immer wieder gefunden, inzwischen schien es Mihawk als hätte das Geistermädchen einen sechsten Sinn dafür entwickelt, wo sich Zorro aufhielt, wenn er verschwunden war.
Wie aufs Stichwort erschien auch der pinke Haarschopf durch die Wand und schwebte den beiden Männern entgegen. Ihr Blick war entschlossen und ihre Miene verriet keine Gefühlsregung.
„Er wird sich nicht verfahren. Ich werden ihn nämlich begleiten.“
Mihawk wusste nicht, ob er über die Worte erstaunt sein sollte oder nicht. Er hatte immer schon das Gefühl gehabt, dass die Frau nur wegen Zorro hier geblieben war und doch hatte ein anderes Gefühl in ihm gegen diese Theorie gesprochen. Die Worte schienen sie aber zu bestätigen.
Während die Geisterfrau und der Schwertkämpfer in einer Diskussion darüber ausbrachen, ob es nötig war, dass Perona ihn begleitete, hörte Mihawk den beiden gar nicht richtig zu. Zum einen war diese Art von Auseinandersetzung zwischen den Zweien schon Standard, zum Anderen wusste er eh, dass Perona ihren Willen bekommen würde. Sie bekam immer ihren Willen, wie sie das machte wusste er allerdings nicht. Es war so eine Sache, die wohl nur Frauen beherrschten.

Stattdessen drifteten Mihawks Gedanken ab. Er fragte sich, was sein weiblicher Gast wohl machen würde, nachdem sie Zorro auf dem Sabody Archipel abgeliefert hatte. Die Absichten des Strohhutpiraten waren für ihn immer klar gewesen. Dieser hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er nur unter ihm trainierte, um ihn irgendwann zu besiegen. Er wollte seinen Titel um das Versprechen gegenüber einer Kindheitsfreundin und seinem Kapitän einzulösen und dieses Versprechen akzeptierte der Samurai. Es zeigte ihm, dass Zorro nicht aus Eigennutz oder Selbstgefälligkeit handelte, sondern aus dem Willen heraus etwas für andere zu tun. Wäre es anders gewesen, hätte er ihn wohl schon damals im East Blue umgebracht.
Doch Perona hatte keinen triftigen Grund gehabt zu bleiben, als sie hier gelandet war. Sicher, sie hatte oft genug angemerkt, dass hier alles den Bach runtergehen würde ohne sie. Es war eine maßlose Übertreibung, hatte Mihawk doch lange genug ohne Gesellschaft hier gelebt. Doch er hatte sich schon lange an das Verhalten des Mädchens gewöhnt. Sie meinte es nicht böse, dass wusste er. Nur das es ihr eigentlicher Grund für ihr Bleiben war, dass glaubte er ihr nicht. Wieder schoss ihm durch den Kopf, dass sie wohl wegen Zorro geblieben war, doch irgendwas in ihm verbot ihm diese Theorie. Was auch immer es war, es war fremd und das störte den stolzen Mann.
Kurz runzelte er irritiert mit der Stirn, dann hob er sein Glas an die Lippen und trank einen Schluck. Der schwere Rotwein wanderte kratzend seine Kehle hinunter und hinterließ einen tragenden Nachgeschmack. Dann schaute er das Geistermädchen offen an.
„Wohin gehst du danach?“
Kurz herrschte Stille und in ihren Augen lag ein undefinierbarer Ausdruck. Dann zog sich ein spitzbübisches Grinsen über ihr Gesicht und sie funkelte ihn amüsiert an.
„Wirst du mich etwa vermissen?“
„Sicher nicht.“ Seine ausdruckslose Miene wand sich wieder seiner Zeitung zu, doch davor wanderten seine Mundwinkel noch leicht in die Höhe. „Die Stille wird wunderbar sein.“
Aus den Augenwinkeln konnte er erkennen, dass Perona ihm demonstrativ die Zunge rausstreckte. Im nächsten Moment war ihr Gesicht keinen Zentimeter vor ihm und das, obwohl dort noch eben die Zeitung in seinen Händen lag. Doch das Geistermädchen hatte ihren Kopf einfach durch das Papier hindurch gestreckt. Jeder andere wäre wohl erschrocken zusammen gezuckt, doch Mihawk kannte diese Frau und ihre Teufelskräfte nach zwei Jahren viel zu gut um das zu machen. Außerdem war er der legendäre Falkenauge. Er erschrak sich nicht.
„Ich werde übrigens Meister Moria suchen, falls es dich interessiert.“
Ihre schwarzen Augen trafen seine gelben und in ihnen lag eine Mischung aus Herausforderung und Wut. Kurz fragte sich der Schwertkämpfer ob sie ihn damit zu etwas auffordern wollte, etwa, das er ihr sagte, dass sie bleiben sollte, doch dann zuckte er mit den Schultern. Das würde sie nicht wollen. Er hätte wissen müssen, dass sie zurück zu Moria ging.
Als er keine Reaktion auf ihr Verhalten zeigte, verschwand sie wieder wie sie gekommen war, durch die Wand. Ihr Körper war sicher noch in ihrem Zimmer, weil sie zu faul zum Aufstehen gewesen war.

Eigentlich wollte sich Mihawk nun wieder in seine Zeitung vertiefen, doch ein fragender Blick seitens Zorros hielt ihn davon ab. Erneut ließ er das Papier auf seinen Schoß sinken.
„Du schmeißt sie raus?“
„Nein. Aber sie hat ja grade deutlich gemacht, dass sie nicht bleiben will.“
Da der Jüngere nichts erwiderte vertiefte er sich wieder in den Artikel, den er endlich fertig lesen wollte. Doch während die Buchstaben vor seinen Augen zu tanzen anfingen und seine Gedanken wieder den Blick Peronas vor ihm projizierten, wie sie ihn herausfordernd angeschaut hatte, rissen ihn erneut Worte aus seiner Konzentration. Ein Surren verkündete ihm, dass Zorro eben seine Schwerter zurück in die Scheide gesteckt hatte.
„Du hättest es ihr anbieten können.“
Auch wenn Mihawk es nicht zeigte, erstaunten ihn die Worte. Es war eine dieser unbegreifbaren Fähigkeiten des Strohhutpiraten, immer dann die richtigen Worte zu treffen, wenn man es am wenigsten von ihm erwartete. Es hatte ein paar Situationen gegeben, in denen das passiert war und immer wieder warf es den Samurai aus der Bahn. So auch dieses Mal.
Er schluckte, die Zeitung noch erhoben, damit man seinen nachdenklichen Blick nicht sah. Erst als er sich gefangen hatte schaute er zurück in die grünen Augen.
„Ich halte niemanden hier, der nicht hier sein will. Dich nicht. Sie nicht. Ich hoffe nur Gecko Moria behandelt sie gut. Sonst ist er tot.“



- 4 Monate später -


Das Klirren, als er sein Weinglas abstellte, hallte laut durch den ansonsten so stillen Saal. Verstärkt durch die Leere und Größe des Raums klang der Nachhall lauter, als er eigentlich durfte. Genervt schlug Mihawk eine Seite seiner Zeitung um, doch auch das Rascheln des Papiers klang störend in seinen Ohren und machte ihm die Stille noch deutlicher bewusst. Missmutig knüllte er das Blatt zu einem Ball zusammen, obwohl er noch nicht mal einen Großteil der Artikel gelesen hatte. In einem hohen Bogen flog der Zeitungsball in eine Ecke und landete dort unsanft auf dem kahlen Boden. Dabei schweifte der entnervte Blick aus den gelben Augen die Wände entlang und blieb – mal wieder – an dem Kalender hängen.
Kurz machte sich ein Gefühl der Leere in der Brust des Schwertkämpfers breit. Seit drei Monaten waren Zorro und Perona nun schon aufgebrochen. Sie waren früher gegangen als nötig, wollte Zorro auf keinen Fall zu spät kommen. Außerdem war das Wetter unbeständig gewesen, was sie auch zu einem verfrühten Aufbruch gedrängt hatte.
Drei Monate in denen die Stille in seinem Schloss ein unerträgliches Dröhnen angenommen hatte. Er hatte sich so an seine zwei Gäste gewöhnt, dass ihre Abwesenheit nun fremd und falsch schien. Es war viel zu leise … es fehlte das unbändige Meckern der pinkhaarigen Frau und das genervte Zurückschlagen des Piratenjägers. Es fehlten die endlosen Diskussionen Peronas und Zorros.
Dabei hatte sich Mihawk so darauf gefreut endlich wieder seine Ruhe zu haben. Die ersten paar Wochen war ihm das Gefühl der Stille himmlisch vorgekommen. Keiner der ihn dabei störte seine Zeitung zu lesen, keiner der ihm ermahnte, das Wein nicht gut für ihn war oder ihn vorwarf seine Trainingsmethoden wären mörderisch. Doch ab dem Zeitpunkt, an dem Perona hätte zurück kehren können, war er unruhig geworden. Die Stille, auf die er sich so gefreut hatte, war immer lauter geworden und inzwischen ertrug er sie nicht mehr. Sie nagte an seiner Selbstbeherrschung.

Um Zorro machte er sich keine Sorgen, die Reporter hatten sich auf das Auftauchen der Strohhüte gestürzt wie Aasgeier. Die ganze Welt wusste, dass die Strohhutbande wieder am Zuge war. Doch wo Perona war, dass wusste er nicht. Sie hatte zwar gesagt, sie würde Gecko Moria suchen, aber ihm gefiel der Gedanke nicht. Als einer der sieben Samurai hätte er mitbekommen, wäre Moria wieder aufgetaucht. Immerhin hatte die Weltregierung ihn offiziell für tot befunden, nach dem Krieg am Marineford. Doch er wusste, dass es nicht stimmte. Er hatte ihn flüchten sehen und dies auch genau so dem Geistermädchen erzählt. Hatte sie damals mehr als nur freudig auf die Nachricht reagiert, hatte es ihn im Gegenzug nicht weiter interessiert. Doch nun, nach den zwei Jahren, gefiel ihm der Gedanke nicht, dass Perona bei Moria war. Sie gehörte dort nicht hin.
Erneut fiel sein Blick auf den Kalender. Entschlossen ihn endlich abzuhängen griff er danach. Er wollte aufhören die Tage zu zählen, die seine zwei Gäste schon weg waren. Es waren zu viele und es störte ihn, dass es ihn so störte allein zu sein.
Doch als er das glatte Papier zwischen seinen Fingern spürte verließ ihn die Entschlossenheit wieder. Wie auch gestern und vorgestern und die letzten paar Tage schaffte er es nicht das Wandgehänge einfach ins Feuer zu werfen.
Perona hatte ihnen den Kalender zu Weihnachten geschenkt, damit Zorro auch ja nicht zu spät aufbrach. Fein säuberlich hatte sie den Tag eingekringelt, an dem der Schwertkämpfer auf Kuraigana gelandet war und somit auch wieder auf dem Sabody Archipel sein wollte. Dann hatte sie noch in ihrer geschwungenen Handschrift ihre drei Geburtstage eingetragen, obwohl sowohl ihrer, wie auch Zorros, nicht mehr in die Zeit fallen würde, die sie hier waren.
„Damit ihr nicht vergesst, wann ihr Geschenke zu besorgen habt.“
Dieses dumme Mädchen. Was hatte sie sich dabei gedacht?

Gedankenverloren starrte Mihawk auf den Kalender und Minuten um Minuten vergingen. Er war so in der Frage vertieft, was er dem Geistermädchen wohl zu ihrem Geburtstag schenken könnte, der bald wieder anstand, wäre sie hier, das er die Präsenz hinter sich erst Sekunden später bemerkte. Langsam drehte er sich zu ihr um, weil er es fast nicht glauben konnte. Kurz schoss ihm durch den Kopf, ob er sie sich jetzt durch reines Wunschdenken hergezaubert hatte und doch wusste er, dass das Blödsinn war. Trotzdem war sie da. Vor ihm stand Perona.
Eigentlich hätte er sich gerne über ihr Auftauchen gefreut. Zumindest hätte eine abfällige Handbewegung drin sein müssen, um sie zum Schweigen zu bringen, wenn sie ihn wie gewohnt zugeplappert hätte. Doch nichts davon geschah, denn die Frau vor ihm plapperte nicht. Sie sagte überhaupt kein Wort, kein Ton kam über ihre Lippen, die merkwürdig weiß erschienen.
Der Anblick schockte Mihawk. Er hatte das Mädchen so noch nie gesehen. Sie war regungslos und alles was sie tat, war, ihn aus leeren Augen anzuschauen. Hätte sie Verletzungen gehabt, Wunden, Kratzer, Blessuren, er hätte gewusst wie mit umgehen. Er hätte auch gewusst, wie er mit ihr hätte umgehen müssen, wenn sie geschrien hätte. Doch das was er hier sah, das war eine Situation der er noch nie gegenüber gestanden war. Denn sie war nicht verletzt. Sie war unversehrt und doch wirkte sie, als wäre sie tot.
Ihre Augen waren kalt, ihre Gesichtszüge versteinert und ihre Schultern hingen kraftlos hinab. In der einen Hand baumelte ihr Schirm, in der anderen hielt sie einen großen, zerfetzten Teddybären, den sie wohl hinter sich her geschleift haben musste.
Mihawk wusste nicht was sagen. Der Anblick des Mädchens schockierte ihn zutiefst, auch wenn er sich das äußerlich nicht anmerken ließ. Er war ein Meister darin seine Gefühle für sich zu behalten aber Peronas zerrüttetes Auftreten stellte ihn auf eine harte Probe. Etwas in seinem Blut fing an zu wallen.

Minuten vergingen in langwieriger Stille, dann hörte er, wie ein leises, trockenes „Hallo“ Peronas Mund verließ. Sie versuchte sich an einem Lächeln, doch es misslang ihr fürchterlich. Allerdings löste es Mihawk aus seiner Starre. Mit einer einfachen Handbewegung wies er sie an sich in den Sessel zu setzten. Sein Blick duldete keinen Wiederspruch und es kam auch keiner. Während sich das Geistermädchen langsam in Bewegung setzte, verschwand er in der Küche. Dort schnappte er sich ein weiteres Weinglas und füllte es mit der roten Flüssigkeit. Als er wieder in den Saal kam, saß Perona angespannt auf dem Sitzmöbelstück und er drückte ihr stumm das gefüllte Glas in die Hand. Er erwartete schon Widerworte, immerhin war es Wein was er ihr da gegeben hatte, doch nichts kam.
Also stellte er sich in kurzem Abstand zu ihr hin und fixierte ihre Augen.
„Was ist passiert?“
Er wollte wissen, wer oder was dafür verantwortlich war, dass Perona nicht sie selbst war. Er wollte es wissen um es dann, wenn nötig mit Gewalt, wieder rückgängig zu machen.

Lange starrten die großen, schwarzen Augen in die dunkelrote Flüssigkeit. Dann nippte sie an dem Wein. Kurz weiteten sich die gelben Augen des Schwertkämpfers in Unglauben. Wenn es nicht schon vorher so offensichtlich gewesen wäre, dass etwas Schwerwiegendes mit dem Mädchen vor ihm passiert war, dann war es das spätestens jetzt. Perona trank keinen Wein. Sie hasste Wein über alles.
„Ich hab Zorro aufs Sabody Archipel gebracht und war dort, bis die Strohhüte aufgebrochen sind. Wir waren noch eine ganze Weile da. Wir waren schneller als gedacht. Ich wusste nicht, dass er eine Vivre Card hatte, die uns den Weg gezeigt hat. Es war also einfacher. Doch nach ein paar Tagen waren alle dann da. Sie sind gut weggekommen. Zorro hat sich gefreut sie alle wieder zu sehen. Er hat sich wirklich gefreut … und dann … ich … ich wusste nicht, was mit mir anfangen … allein … deswegen bin ich zurück zur Thriller Bark. Ich dachte … ich wollte … Moria … suchen.“
Peronas Stimme klang monoton, kein Gefühl lag darin und das war Mihawk nicht von ihr gewöhnt. Normalerweise redete sie mit Enthusiasmus. Irgendeine Regung war immer in ihrer Klangfarbe vorhanden, meistens Genervtheit, aber in den zwei Jahren hatte Falkenauge auch diverse andere Emotionen in ihr gehört. Doch das … Dazu kam, dass sie sichtliche Probleme gehabt hatte den Namen ihres alten Kapitäns auszusprechen. Der Name Moria war ihr schier nicht über die Lippen gekommen und klang gequält. So langsam schien Mihawk zu erahnen, wem dieser Umstand zuschulden war und es gefiel ihm nicht. Wut füllte seinen Bauch.
„Aber die Thriller Bark war kaputt. Keiner hat es geschafft das Schiff nach dem Kampf mit den Strohhüten wieder aufzubauen. Es war auch fast keiner mehr da. Dafür hab ich Bärsy gefunden …“
Sie hob den Arm, mit dem sie den Teddybären hielt kurz hoch und ließ ihn kurz darauf wieder leblos fallen. Das war also ihr geliebter Teddybär, von dem sie so viel erzählt hatte. Das Stofftier, das wohl auch im Normalzustand nicht ansehnlich war, war zerfetzt und über und über mit Löchern versehen, aus denen die Wolle hervor quellte. Kaputt wäre eine maßlose Untertreibung gewesen.
„Ich dachte, wenn keiner da ist, dann gehe ich wieder. Ich wollte gehen. Aber es war doch jemand da … ich bin in … Moria reingelaufen. Er hat mich angegriffen … wollte meinen Schatten klauen … er wollte sich an Luffy und den Strohhüten rächen … weil sie ihn besiegt haben … er hat von allen auf der Thriller Bark den Schatten geklaut … von seiner eigenen Crew … von allen, von denen es ging … aber … ich hab ihn nicht an mich ran gelassen. Ich dachte immer er wäre stark … ich dachte er wäre ein toller Samurai … aber das bisschen Haki, das du mir beigebracht hast, hat gereicht. Er hat mich nicht gekriegt … aber Bärsy … er hat ihn … kaputt …“

Tränen liefen dem Geistermädchen über die Wange und tropften stetig auf ihr gestreiftes Kleid. Die Stimme, die eh schon leise gewesen war, versagte ihr gänzlich und das Weinglas zitterte in ihrer Hand. Als es drohte umzukippen nahm Mihawk es ihr aus der Hand und stellte es auf einen kleinen Beistelltisch. Sein Blick fiel auf das Stofftier, das neben dem Sessel auf den Boden lag und das Perona immer noch feste umklammerte. Reparieren würde man es wohl nicht mehr können, soviel sah sogar er.
Doch insgeheim wusste Mihawk, dass es nicht der kaputte Teddybär war, der Perona so aus der Fassung gebracht hatte. Es war Moria. Es war der Samurai und seine Handlung, die das ehemalige Crewmitglied nicht von ihrem Kapitän gedacht hatte. Dabei hatte Mihawk schon immer gewusst, dass Moria ein mieses Schwein war.
Perona hatte ihn vergöttert als sie auf Kuraigana gelandet war, dass wusste der Schwertkämpfer. Wie oft hatte er sie darüber lamentieren hören, dass „Meister Moria“ doch so viel besser war. Sie hatte geflucht, gezetert und sich beschwert, dass sie zurück auf die Thriller Bark wolle. Er wusste sogar noch, wie sehr sie sich gefreut hatte, als er ihr erzählt hatte, dass er nicht glaube Moria sei tot. Nun hatte dieser sie bitter verraten.
Zorn schoss durch seine Adern. Heißer, feuriger Zorn, den Mihawk so schon lange nicht mehr verspürt hatte. Er wusste wieder, warum er die Fledermaus noch nie hatte leiden können und eines war sicher. Moria würde ihr nächstes Zusammentreffen nicht überleben.

„Mihawk …“
Er horchte auf, als die leise Stimme seinen Namen flüsterte. Er hatte immer noch nichts gesagt, seine eigenen Emotionen hatten ihn zu sehr eingenommen. Dazu war er sicher nicht der Richtige um jemanden zu trösten. Er hatte es noch nie gemacht und wusste nicht wie es ging. Doch er sah sie an.
Ihre Augen waren geschwollen, ihre Lippen zitterten und ihre Hand krampfte um den Teddybären. Die Tränen allerdings hatten gestoppt und sein Blick forderte sie dazu auf weiter zu reden.
„… meinst du … glaubst du … darf ich hier bleiben? Ich meine … ich weiß nicht wohin sonst, ich will nicht zurück auf die Thriller Bark … und sonst gibt es nichts … ich bin auch still und nerv dich nicht. Meinst du wenn ich leise bin, kann ich hier …“
„Nein!“
Das Wort zischte durch die Luft und schnitt dem Mädchen das Wort ab. Erschrocken weiteten sich ihre Augen, dann sah er wie Perona schluckte und sich erheben wollte. In ihrem Gesicht zeichnete sich Traurigkeit ab. Sie wollte sich dazu aufmachen zu gehen. Doch Mihawk ließ sie nicht. Blitzschnell stand er vor ihrem Sessel und drückte sie zurück in die weiche Unterlage. Seine gelben Augen blitzten.
„Seit wann fragst du um Erlaubnis, ob du bleiben kannst? Seit wann bist du freiwillig still und leise? Du hast zwei Jahre hier gelebt und dich einen Scheißdreck darum gekümmert, ob es mir passt oder nicht, dass du hier bist. Du warst laut und unhöflich und eine nervtötende, kleine Prinzessin.“
Ängstlich schluckte Perona, während er sie mit seinen gelben Augen gefangen hielt.
„Fang jetzt nicht damit an das zu ändern. Wage es nicht jemand Anderes zu sein. Du bist MEIN Geistermädchen und Moria wird dafür büsen, was er dir angetan hat.“

Sie starrte ihn an und bis seine Worte zu ihr durchgedrungen waren, vergingen sicherlich ein, zwei Minuten. Er lehnte sich immer noch zu ihr hinunter und langsam kam wieder Leben in ihre Augen. Ein zaghaftes Lächeln erschien auf ihren Gesichtszügen, dass immer stärker wurde. Nach einer Weile schien sie fast zu grinsen.
„Du hättest mich nicht so anschreien brauchen. Außerdem, was war das denn mit dem Wein? Du weißt, dass ich keinen Wein mag. Ist ja widerlich. Wie kannst du sowas nur trinken?“
Als er ihre gewohnte, genervte Stimme hörte stemmte er sich wieder in eine aufrechte Position. Kaum hörbar seufzte er. Damit konnte er umgehen. Genauso wollte er Perona haben und nicht anders.
Grade als er sich umdrehen wollte, packte ihn jedoch eine Hand und hinderte ihn daran. Schwarze Augen trafen seine gelben und in ihnen lag tiefe Verbundenheit.
„Mihawk … danke.“
Kurz wusste der Schwertkämpfer nicht wie mit den Worten umgehen. Wärme machte sich in seiner Brust breit. Zuordnen konnte er es nicht. Dann packte er das filigrane Handgelenk und zog das pinkhaarige Mädchen in eine stehende Position. Nun stand sie vor ihm und blickte ihn fragend an. Doch er ließ sie kommentarlos los, schnappte sich sein Black Sword, das an einem der Sessel lehnte und schnallte es sich auf den Rücken.
„Laut Marine ist Moria schon tot. Sicherlich sind sie mir nicht böse, wenn ich das wahr mache. Du musst mir nur sagen wo er ist. Keiner … keiner bringt mein Geistermädchen ungestraft zum Weinen.“


***


Schwungvoll hievte Mihawk das Bärenjunge von seiner Schulter und setzte es auf dem Boden ab. Dabei schnappte er sich seinen Hut und setzte diesen mit einer schnellen Bewegung auf seinen angestammten Platz. Dann musterte er Perona, die inzwischen verzückt mit dem anderen Tier spielte. Ein kurzes Grinsen umspielte seine Lippen, als er diesen Anblick sah, doch als der Blick des Mädchens ihn traf, zeigte er nur wieder eine mürrische Miene. Immerhin wollte er ihr keinen Anlass geben, zu denken, er unterstütze ihre Absichten. Ihr Blick war bittend und er wusste genau was jetzt kam.
„Darf ich sie behalten?“
Elegant erhob sich der Samurai und zog entschieden eine Augenbraue in die Höhe.
„Du hörst eh nicht auf mich, wenn ich nein sage.“
Als Bestätigung auf seine Worte folgte ein Grinsen. Fies lächelnd sah sie ihn an. Er hatte es gewusst und ein nicht zu überhörendes Seufzen folgte.
„Ich rette dich nicht, wenn dich die Bärenmutter angreift.“
Beleidigt ließ Perona von dem Bärenjungen ab und zog einen Flunsch. Nicht das er sie vor einem Bären beschützen musste, dass konnte sie selbst sehr gut alleine. Trotzdem wusste er, dass er Unrecht hatte. Sie wusste es auch, denn er sah in ihren Augen, wie sie an den Kampf vor wenigen Wochen zurück dachte, als er Moria jede einzelne Träne, die sie geweint hatte, zurück gestraft hatte. Dieses Mädchen schmiss sein ganzes Leben durcheinander. Ihr folgendes Wort bestätigte das nur.
„Lügner.“
Doch Mihawk lachte einfach. Sollte sie doch sein Leben durcheinander werfen. Es war besser mit ihr, als ohne sie.
„Ab nach Hause, Geistermädchen.“
Review schreiben