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Yuuna sorgt für Chaos auf dem 2. Schiff

von Elestial
GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Eva Hirato Jiki Tsukumo Yogi / Nyan-Perowna
23.05.2014
28.07.2016
18
18.691
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23.05.2014 990
 
Warum ist es hier so eng und so....nass? Blinzelnd öffnete ich die Augen. Wasser. Vor meinen Augen war Wasser, viel Wasser, sehr viel Wasser. Vorsichtig hob ich meinen Arm und streckte ihn nach oben um die Wasseroberfläche zuberühren. Aber ich konnte die Luft nicht an meinen Fingerspitzen spüren. Anstatt eines erwarteten Windhauches drückten sie sich gegen eine Glasscheibe. Verwundert starrte ich auf meine Hand. Ich war also eingeschlossen? Nun drehte sich auch mein Kopf nach Links und Rechts um sich einen Überblick zu verschaffen. Taatsächlich war ich in einem gläsernen Zylinder eingeschlossen, der komplett mit Wasser gefüllt war. Moment musste ich denn nicht atmen? Oder eher, wie hatte ich bis jetzt geatmet, wenn ich hier drin geschlafen hatte? Diese Fragen waren bedrücktend und breiteten eine leichte Panik in mir aus. Zittrig legte sich meine freie Hand auf meinen Mund um ihn zu verschließen. Doch es half nichts, nach kurzer Zeit war ich gezwungen wieder Luft zu holen und........ich konnte wirklich atmen unter Wasser. Aber wa-
Ein lautes Klicken unterbrach meinen Gedankengang. „Hier ist sie“, ertönte eine raue Stimme „Sie ist unser neuestes Versuchsobjekt, das den Varugazellen stand gehalten hat“. Ein leises Lachen wurden von einem Räuspern abgelöst:„Also wie entwickelt si- Was?!“ Diesmal hatte ein lauter Knall und ein leichtes Ruckeln des Bodens die Person die sprach unterbrochen. Sofort eilten die beiden Gestalten wieder aus dem Raum. Ich war ihrem Gespräch gefolgt, doch half mir das auch nicht wesentlich weiter. Was sollte das? Meinte die etwa mich? Bei einem weiteren Knall zuckte ich zusammen. Diese Geräusche häuften sich langsam, aber sicher und näher kamen sie auch. Angst schlich in mir hoch, stärker als eben mit dem Unterwasseratmen. Damit hatte ich mich eingentlich in der nächsten Sekunde schon abgefunden gehabt. Denn immerhin war es ja gut für mich hier atmen zu können, wenn ich vollkommen von Wasser umschlossen war. Nur birkten diese Geräusche eine wahrscheinliche Gefahr und der wollte ich nun wirklich nicht in einem Glaszylinder eingeschlossen begegnen. Ich kam ja nicht mal aus dem Wasser raus oder konnte mich groß bewegen.
Die Tür flog auf. Ein Mann schritt hinein. Zielstrebig begab er sich in die Mitte des Raumes und musterte die Umgebung. Dabei musterte ich ihn regungslos.  Schließlich fasste er mich ins Auge und trat näher. Was will er? War er für den Krach verantwortlich? Gut, das war wohl offensichtlich, wie er sich benahm, kannte er mich wohl nicht. Jemand der hier tätig wäre, was auch immer hier gemacht wurde, würde doch über diesen Raum bescheid wissen, wie die anderen beiden eben oder? Doch wand ich mich von diesen Gedanken ab. Denn es wurde wirklich unerträglich, wie er mich die ganze Zeit nur prüfend ansah. Mir wurde flau im Magen. Bis er schließlich seinen Arm hob mitsamt Stock. Er wollte auf das Glas einschlagen. Ich kniff meine Augen fest zu. Ich hab Angst. „Hör auf, tu das nicht!“, schrie ich und das Wasser schlugte den gesamten Laut meiner Stimme „Ich hab Angst!“ Gefasst wartete ichdarauf etwas zu spüren, aber es geschah nichts. Zögerlich öffnete ich eins meiner Augen um einen Spalt. Der Stock, hatte angehalten....?  Jetzt öffnete sich auch mein anderes Auge. Der Mann hatte mitten im Schlag gestoppt und hielt sich ein Handy ans Ohr. „Oh, tatsächlich?“, entflieh ihm dieses kurze Aufhorchen bei dem Gespräch während er mich weiter anstarrte. Dann zuckte plötzlich sein Arm und zerschlug nun doch das Glas. Es splitterte in kleineste Bruchstücken und entließ das meiste des Wasser.  Überrascht schwappte ich mit noch draußen auf den Boden. Unsicher tasteten meine Finger den Boden ab und meine Beine versuchten sich daraufhin aufzustellen. Doch sie klappten mehrmals wieder zusammen, wie bei einem jungen Rehkitz, welches gerade das Laufen lernte. Etwas frustriert ließ ich es nach einigen Versuchen dann bleiben. Es brachte nichts sich vor dem Mann zu blamieren. Denn wenn ich mir vorstellte, wie das was ich hier machte, aussehen musste, stieg mir etwas Röte ins Gesicht.
Auch in so einer Situation konnte einem etwas peinlich sein.  „Also, junge Dame wenn du fertig bist, wärst du dann so nett mich zu begleiten?“, sprach der Mann das erstmal an mich gewandt und reichte mir seine Hand. Mitkommen? Was wollte er denn von mir? Kann er sich nicht wenigstens vorstellen? Denn wie jeder sehen konnte war ich hilflos! Oder wie konnte man es anders beschreiben, wenn man nicht mal aufstehen konnte?! „Nein!“, antwortete ich trotzig. „Du musst wirklich gut erzogen worden sein, wenn du schon weißt das man nicht mit Fremden mitgehen soll, aber das hier ist eine Ausnahme. Ich bin der Captain des 2. Schiffs von Circus, der Eliteeinheit zur nationalen Verteidigung. Mein Name ist Hirato. Und jetzt komm mit“, erklärte er gekonnt mit einem Lächeln, welches man nicht durchblicken konnte. Er redete mit mir, wie mit einem Kleinkind, dachte er etwa ich wäre.....Nur weil ich sehr klein bin für mein Alter, heißt das nicht das ich 8 bin! Immerhin bin ich schon 12 Jahre alt! Da weiß ich auch schon mehr! „Denkst du etwa ich wä- wahhh!“, wollte ich gerade bemerken. Da hob er mich hoch und warf mich, wie einen Kartoffelsack über seine Schulter. „Was soll das?!  Ich hab nicht gesagt, dass cih mitgehe! Hallo, ignorier mich nciht!“, meckerte ich ich ihn an so gut es ging. Man war einfach nciht so eindrucksvollals ein nasser Waschlappen der über einer Schulter hing. Zampeln konnte ich auch nicht, mir fehlte immernoch die Kraft in Armen und Beinen. Nach einer Weile waren wir unter freiem Himmel und ich regestrierte, dass ich garnichts  mitbekommen hatte, weil ich mich nur lauthals über ihn aufgeregt hatte und er wollte mir nicht einmal etwas entgegnen!
Aufeinmal entfernte sich der Boden immer weiter....wuchs der Kerl etwa abnormal hoch aufeinmal? Moment nein, wir fliegen! Ach, wenn es nur das ist......wieso fliegen wir aufeinmal?!  Ach, ich gebe es auf......heute ist einfach nichts normal und ich war erst seit ein paar Minuten wach.
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