Night's End - Der Wiedergänger

GeschichteRomanze, Fantasy / P16 Slash
23.05.2014
10.07.2014
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Das erste Morgengrau kroch über die gewaltigen Felsformationen der Eisenberge. Noch war es nichts weiter als ein Streifen etwas weniger dichter Finsternis. An diesem Ort konnte bei mondlosen Nächten die Dunkelheit erstickend und greifbar sein, wie im Inneren eines Felsdoms.
Raureif überzog die Steine und eine feine Eisschicht machte den Fels rutschig.

Luca erhob sich von seinem Lager, zog seine Decken enger um seinen Leib und strich sich einige Strähnen seines langen, schwarzen Haares aus dem Gesicht. In seinem unruhigen Schlaf hatte er sich oft hin und her gewälzt. Er wurde das Gefühl nicht los sich, selbst beobachtet zu haben und eher wach gewesen zu sein. Die Kälte setzte ihm zu, zog von dem übereisten Boden in seine Glieder und kroch in seine Seele. Dunstwölkchen kondensierten vor seinen spröden Lippen.
Vermutlich wäre die Situation erträglicher gewesen, hätten sie Holz für ein Feuer gehabt. Aber wo in einem Hochgebirge fand man Äste?
Er rieb sich die Schultern um wenigstens die schmerzenden Gelenke etwas zu erwärmen und geschmeidiger zu machen.
Sein Zopf verhakte sich unter den Decken in seinem Gürtel und der Dolchscheide.
Für Sekunden überlegte er, ob er die schützenden Decken öffnen und die eisige Luft an seinen Leib lassen sollte, entschied sich dann aber dagegen, wenigstens für den Moment. Unter seinem Hemd regte sich sein Vertrauter, der sich ebenfalls vor der Kälte zu schützen versuchte. Luca strich dem Drachling sanft über den Rücken und die Schwingen, zumindest vermutete er, dass es Rücken und Schwingen war, so wie sich Tambren gelegt hatte.
Die Nachtwache – der Hauptmann, Orpheu - sah gähnend zu ihm und lächelte spöttisch über den Anblick eines Magiers, der dank seines Familiaris den Anschein einer Frau kurz vor der Niederkunft machte, sagte aber nichts.
Die Männer des fünfzigköpfigen Söldnerheeres waren es gewohnt, dass der junge Magier wenig schlief und während ihrer Rast ruhelos umherwanderte, als quäle ihn eine unausgesprochene Last.
Dieser innere Unfriede rührte von den Erinnerungen an die unsäglichen Massaker her, die unbekannte Soldaten in den letzten Dörfern angerichtet hatten, die sie – wohl nur kurz zeitversetzt - durchquert hatten.
Kein einziger von Orpheus Männern konnte den Anblick der Orte verdrängen.
Gepfählte Männer und Frauen, zerstückelte Kinderleichen, Kadaver von Elfen, Zwergen, Menschen und Tieren, gehäutet, zerrissen und geschändet. Meere von Blut hatten jedes Leben aus den Bergdörfern fortgespült. Hier, in dieser unfruchtbaren Gegend wohnten nur ein paar Bergleute, Schmiede und Steinmetze. Es waren Männer und Frauen, die niemandem etwas getan hatten und deren Person in keiner Weise von den Handelskriegen zwischen dem Kaiserreich Sarina und den kargen Nordlanden berührt wurde. Der Weg über den Pass lag fern ab aller großen Straßen. Nachdem der Waffenstillstand ausgerufen worden war, hätte es ohnehin zu keinen Akten von Gewalt kommen dürfen. All das war in jeder Weise gegen das einem Nichtangriffsabkommen, das genau vorschrieb alle Arten von Kampfhandlungen zu unterlassen so lange in Valvermont – der einzigen unparteiischen und freien Handelsstadt – die Verhandlungen zwischen den Gesandten des Kaiserhofes und den Drachenprinzen der Nordlande stattfanden.
Mehr als den anderen setzte Luca das Wissen und diese Erinnerung zu. Der junge Mann war zu sensibel und empfindsam, um darunter nicht zu leiden, zumal er sich sein ganzes Leben lang einen Teil seine kindliche Naivität bewahrt hatte und Gewalt verabscheute. Vermutlich war das seine größte und stärkste Veranlagung, der Pazifismus. Während seiner neunzehn Jahre Zugehörigkeit der grauen Pentakel, die durchweg Kriegsmagier und Nekromanten ausbildeten, war es weder seinem Ordensgroßmeister Ihad, noch seinem Mentor Cyprian gelungen in ihm Hass und Brutalität zu wecken. Aus eigenem Antrieb heraus hätte Luca sich nie dieser Art der Magie verschrieben. Damals träumte er davon, ein Maler, ein Sänger oder Tänzer zu werden. Das Talent für die feingeistigen Künste lag in ihm. Sein Geschick, seine außergewöhnliche Stimme, sein Rhythmus und sein Gefühl für Schönheit in allen Dingen, die ihn umgaben, prägten bereits seine Kindheit. Zu dem, was er nun war fühlte er sich weder berufen noch geschaffen. Dennoch weckte die Zeit im Orden seinen Trotz und das tiefe Verlangen so viel und so schnell zu lernen, wie es ihm nur möglich war, um die Zauberhöfe, die gewaltigen, grauen Mauern, die ihn seine Jugend hindurch eingesperrt hielten, hinter sich zu lassen. Und eben dieses Feuer bewahrte ihn davor, auch zu einem Schlächter zu werden, wie so viele seiner Ordensbrüder. In all den Kriegen hatte er für das Kaiserreich, Orpheu und Ihad gekämpft und es gab wenig, was seiner Macht widerstand, aber er hatte sich geschworen nie ein Leben zu nehmen.
Luca zog die Schultern hoch und rieb sich die Oberarme mit klammen Fingern. Langsam gewöhnte er sich an die Kälte. Er fror von innen heraus. Die tiefe Erschöpfung, das allgegenwärtige Bild von Tot und Zerstörung, seine eigene, beharrlich wachsende Gleichgültigkeit, die er erfolglos bekämpfte, ließen ihn erkalten. Er nahm eine seiner Decken von dem Felsboden auf und schlang sie sich um den Leib.
Aus den Schatten lösten sich Falter, zierliche, schwarze Schmetterlinge, deren Flügel anders waren als die der üblichen nachtaktiven Falterarten. Sie wirkten ätherisch und zart, unnatürlich in ihrem Äußeren. Einige davon ließ sich in Lucas Haar und auf seinen Schultern nieder. Die leise Berührung bemerkte der junge Mann gar nicht wirklich.
In dieser kalten Einöde waren sie ein fremder Anblick. Aber sie gehörten zu Luca.
Auf diese3m Wege band er Zauber, die er vorbereitet hatte, um sie nur noch aufsteigen zu lassen, in einer eigene Form.
In den Jahren, die er unter den Söldnern verbracht hatte, brachte ihm diese Magie diverse Spottnamen ein, war das in den Augen der Krieger doch sinnloser Firlefanz. Dennoch beschwerte sich kein einziger von ihnen, wenn die Zauber sie unterstützten und beschützten.
Lächelnd nahm er einen von Ihnen auf seine Fingerspitzen und blies sanft seinen Atem gegen die Flügel. Der Falter stieg auf und zerbarst in winzige Splitter, die in der Luft verglühten.
Mit Hilfe dieses kleinen Dienstzaubers fühlte sich Luca wenigstens andeutungsweise, als sei er sauber und gebadet, nicht schon seit Wochen auf der Reise.
Langsam sah er sich um. Die Männer lagen in ihre Decken gewickelt und schliefen, viele von ihnen sehr unruhig und ein paar gar nicht. Jeder einzelne von ihnen schien darauf zu warten, dass das Signal zum Aufbruch gegeben wurde und sie endlich weiter ziehen konnten, um diese Männer zu finden, die eine Blutspur durch die Eisenberge zogen.
Eigentlich waren sie nur noch wenige Tagesritte – vielleicht einen Zehntag - von Valvermont und seinen wunderschönen Feldern und Wäldern, dem warmen Frühlingswind und dem Luxus von gutem Essen, Wein, weichen Betten und einem Bad entfernt, aber zuvor mussten sie diese Schlächter finden und gefangen nehmen – wenn Orpheus Männer überhaupt der Gerechtigkeit eine Chance lassen wollten und sie nicht gleich hinrichteten.
Luca ging ein paar Schritte weit, an der Wache vorbei und sah kurz zurück.
„Wo wollt ihr hin, Lysander?“ fragte ihn der Söldnerhauptmann ohne ihn anzusehen oder auch nur eine Sekunde lang die unbequeme Position zu verlassen, in der er dasaß.
Luca warf ihm einen Blick zu. „Ich muss ein wenig allein sein, Orpheu“, antwortete er ihm leise.
„Seid ihr das nicht auch so?“ Der schwarze Elf sah nun doch zu ihm auf. Luca antwortete ihm darauf nicht. Langsam drehte sich um und verließ das Lager.
Er spürte die Blicke des Elfen im Rücken.
Orpheu hatte leider Recht. Obgleich sie eine kleine Söldnerarmee ausgesuchter Kämpfer waren, blieb jeder von ihnen doch allein. Selbst im Kampf.
Luca senkte den Blick und ging weiter. Er sehnte die Abgeschiedenheit herbei, die ihm hier so sehr fehlte, denn die bloße Gegenwart der anderen Söldner störte ihn. In den wenigen Stunden, die er geschlafen hatte, verfolgten ihn die Bilder des Krieges, vergangener Erlebnisse und Gefühle, die so bodenlos waren, sanft und hoffnungslos, verloren und finster wie die Nacht selbst. So schlichen sich nun andere Erinnerungen in das seine Gedanken, die schön waren, ihn aber quälten.
Wie so oft, seit er ihm zum ersten Mal begegnet war, sah er die jadegrünen, wilden Augen und das silberweiße Haar, das ein zauberhaftes Gesicht umrahmte.
Jedes Mal, wenn er an den jungen, namenlosen Elfen dachte, wurde er sich seiner eigenen Einsamkeit bewusst. Er hatte ihn nur ein einziges Mal gesehen, kurz, keine zehn Minuten. Aber diese Zeit reichte aus, dass er sein Herz für immer verloren hatte.
Ein paar Hundert Meter vom Lager entfernt blieb er stehen und setzte sich auf den Boden. Die Decke glitt von seinen Schultern, und er öffnete sein Haar. Obwohl er nicht lange geschlafen hatte, war es zerzaust und Strähnen herausgezogen.
Nach einer Weile umschlang er die Knie mit den Armen. Sein Blick richtete sich in die Morgendämmerung. Seine offenen Haare wehten um seine schmale Gestalt und verfingen sich in dem verwitterten, moosigen Gestein.
„Luca?“
Der junge Magier sah zu Boden. Eine kleine Drachenechse saß neben ihm, blau geschuppt und goldäugig. Sie hatte ihre Flügel an den Leib gedrückt und spielte mit der Quaste an ihrer Schwanzspitze.
„Was denn, Tambren?“ Er löste die Hände von seinen Knien und nahm den gerade mal katzengroßen Drachen in seine Arme. Vertraut schmiegte Tam sich an ihn und kroch unter das Hemd seines Herren. Ganz gegen seine sonstige Gewohnheit war der kleine Drache nicht annähernd so spröde und aggressiv. Im Gegenteil suchte er eher Lucas Nähe und seine Wärme. Behutsam begann Luca seinen Vertrauten unter dem schmalen, winzigen Unterkiefer zu kraulen. Tambren schnurrte wie ein Kätzchen.
Erst nach ein paar Minuten, die er reglos gelegen und einfach nur die Zuneigung seines Meisters genossen hatte, antwortete er auf Lucas Frage.
„Du warst fort, als ich aufwachte. Denkst Du wieder an ihn?“ Tambren sah ihn aus großen, dunkel gesprenkelten Augen an.
Luca nickte matt. „Ja, natürlich.“
„Was wirst du tun, wenn dir der Elf nicht wieder begegnet? Willst du dich dann umbringen, oder wirst du einfach nur genauso wahnsinnig wie alle anderen Seraphin, die ihren Partner nicht finden?“
Der Sarkasmus in Tams Stimme war nur Ausdruck seiner Betroffenheit. Ihm gefiel es gar nicht, dass sein Herr sich seit Langem in stillen Grübeleien erging. Das war Luca nur zu gut bewusst. Dem Drachen fiel es nicht schwer die Gedanken und Gefühle Lucas zu lesen. Beide teilten mehr als Worte. Es war nicht so, dass Luca sich Tambren als Vertrauten auserwählt hatte. Ein beiderseitiges Erkennen und tiefe Freundschaft führte sie zueinander.
Seit recht langer Zeit schon drehten sich die Gedanken des Magiers nicht mehr um die Aufgaben, die ihm in Orpheus kleiner Streitmacht oblagen.
Tambren zeigte sich darüber immer besorgter. Tatsächlich stimmte es, dass Lucas Gedanken oft bei dem jungen Elfen verweilten, dem er vor einer Weile in den Tiefen des Labyrinthes von Valvermont begegnet war.
Wenn man es als Schicksal bezeichnen wollte, so traf diese Bezeichnung wahrscheinlich immer noch am genauesten zu. Seraphin wie er liebten nur einmal in ihrem Leben. Ihr Partner konnte ihnen begegnen oder sie blieben ewig einsam, gleich mit wem sie das Lager teilen mochten. Sich langsam entwickelnde Gefühle gab es bei dieser Rasse nicht.
Luca, der bislang nur unschuldige Gefühle und gefühllose Geschlechtsakte kannte, traf diese Erkenntnis bei ihrem ersten Aufeinandertreffen unvorbereitet hart.
Seither drehten sich seine Gedanken einzig um diesen Moment der Begegnung, der so schnell verging wie er kam.
Ihm war damals die Möglichkeit nicht vergönnt mit dem Elfen auch nur ein Wort zu wechseln.
Die Situation und der Ort, sprachen dagegen.
Das Labyrinth der freien Handelsstadt war das dunkle, gammelnde Herz Valvermonts, beherrscht von Lucas Mentor und Liebhaber. Ausgerechnet im Hause Justins, schlimmer noch in der Begleitung des Elfenvampirs trat ihm der Mann gegenüber, den der Magier als seinen Partner erkannte.
Sehnsucht, Liebe, Angst vor Justin und kurze, heftige Wut über die verpasste Chance kochten in Luca hoch.
„Luca?“
Tam sah ihn an.
Der erschrockene Blick des Magiers traf die goldenen Augen des Drachlings.
„Verzeih mein Kleiner. Verwirren wollte ich dich nicht.“
„Ich glaube eher du bist verwirrt, mein Lieber“, knurrte Tam und hob strafend eine geschuppte Braue. Der Anblick regte in Luca Mitgefühl und gleichzeitig leichten Spott über die sehr menschlichen Gestiken mit denen Tam sich auszurücken pflegte.
„Nein, ich werde sicher nicht verrückt werden“, lächelte er dann. „Was so verrückt ist, wie ich, muss sich gar nicht mehr die Mühe machen.“
Für einen Moment hatte Luca seinem Freund und Vertrauten den Wind aus den Segeln genommen. Fassungslos starrte ihn Tam an. Allerdings hielt dieses schöne Schweigen nur Sekunden an. „Klar bist du verrückt. Aber das weiß ja jeder, du blöder Kerl. Allerdings schaffst du es auch noch den Grad an Wahnsinn zu erreichen, um sogar mich zu verwirren.“
Luca hob eine Braue. Erwidern wollte er nichts. Tam selbst merkte, dass seine aufgekratzten Worte sinnlos waren. Sie trafen nicht zu. Luca hatte sich unumstößlich verliebt und das zehrte viel seiner Konzentration auf.
Er seufzte tief und ließ seinen Kopf schwer auf Lucas Finger sinken.
„Entschuldige.“
„Verlier darüber keine Worte, kleiner Freund“, bat Luca mit einem leisen Lächeln auf den Lippen.
„Wir reisen weiter Valvermont entgegen, und damit auch Deiner Entscheidung, Luca“, wies ihn Tam leise darauf hin. Als der Magier allerdings schwieg und eher in die Ferne sah, wurde Tambren lauter und seine Stimme nahm an Schärfe zu.
„Du musst Dich entscheiden. Willst Du deine Arbeit bei Orpheu im Auftrag des Ordens beenden und nach dem Elfen suchen? Das bedeutet, dass du dich deinem Großmeister zu stellen hast, wenn du nicht mehr Söldner bist. Und Justin natürlich auch.“
Nachdenklich nickte der Magier. Er konnte sich die beiden Szenarien bestens ausmahlen. Ein zorniger Ihad, der ihn entweder degradieren und dazu verdammen würde im Orden selbst Schüler zu unterrichten, oder ihn ganz verstieß und seiner Kräfte beraubte. Luca erinnerte sich zu gut wie schwach ein ausgebrannter Magier war, wie leicht zu töten. Aber das beängstigte ihn weniger. Justin hatte ihn seinerseits in der Bardenkunst unterrichtet und wenn Luca nicht mehr als Magier zu zaubern im Stande sein sollte, so doch als Barde, Zaubersänger und Zaubertänzer. Allerdings schauderte er bei dem Gedanken an Justin schon jetzt. Lange Jahre Vertrautheit und Nähe, Freundschaft und Lust hatten ein enges und festes Band zwischen ihnen geknüpft. Aber Justin liebte ihn mit jeder Faser seines Herzens. Außerhalb der Ordenshöfe gab es nur den Herren des Labyrinthes und sein Haus. Luca konnte ihn nicht so einfach von sich stoßen zumal der Elfenvampir ihn immer und in allen Lebenslagen begleitet und unterstützt, in ihm die Liebe zu Musik und Tanz geweckt und ihn darin unterrichtet hatte.
„Von Justin kannst Du kaum Zustimmung für Deine Gefühle erwarten, Luca.“
Der Magier nickte. „Ich weiß, aber ich werde mich auf die Suche nach diesem Elfen machen. Die Entscheidung stand allerdings nie wirklich zur Diskussion, Tam. Ich werde meinen Weg bald alleine gehen...“
„Mich wirst Du nicht los, mein Freund“, wiedersprach der Drachling. In seiner Stimme schwang wage Angst vor dem Moment einer Trennung. Weniger schwebte ihm der Abschied in Form eines Adieu vor, sondern viel mehr wenn Großmeister Ihad Luca verstoßen sollte. Damit würde der junge Mann alle Kräfte als Magier verlieren und die Verbindung des Vertrauten zu seinem Meister hatte nur darin Bestand.
Langsam erhob sich Luca, der alle Gefühle und Gedanken seines geschuppten Freundes mitbekommen hatte.
„Gleich was geschehen wird, Tammy, wir werden immer die gleiche Seele teilen.“
Darauf konnte Tambren ihm nichts mehr entgegnen. Still verkroch er sich in Lucas Hemd. Der Magier ging mit gemessenen Schritten zum Lager zurück. Die Morgensonne verfärbte seine bleichen Wangen rotgolden und ließ seine grünen Augen unnatürlich, fast gierig, strahlen. Luca wusste dass er wie ein hungriger Vampir aussah. Entschlossenheit gerann an ihm zu etwas verbissen Krankhaftem und die Meisten von Orpheus Männern gingen ihm in solchen Momenten lieber aus dem Weg.
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