Don't touch me

GeschichteHumor, Romanze / P18 Slash
18.05.2014
25.11.2014
25
59307
24
Alle Kapitel
123 Reviews
Dieses Kapitel
16 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Guten Abend!

Gott ist das spät...na egal. Meine Wenigkeit ist nun endlich soweit. Als BTS Fan konnte ich nicht anders als mir eine FF auszudenken. Ich hoffe ihr geht nicht zu hart mit mir ins Gericht, denn dies ist meine erste FF dich ich nun veröffentlichen werde :3

Als kleine Anmerkung, ich schreibe sie aus Spaß, versuche jedoch mindestens ein Kapitel pro Woche hochzuladen. Allerdings kann es schon mal vorkommen, das ihr ein wenig warten müsst. Bei mir müssen oftmals die Ideen mitspielen x'D

Ich freue mich sehr über Reviews und werde bestmöglichst auch immer antworten. =)

Nun denn, ich wünsche euch viel Spaß mit dem ersten Kapitel und dem kurzen Einstieg. Das ganze ist aus einem erdachten Charakter namens Lou geschrieben. Im laufe der Zeit wird es womöglich auch einen POV Wechsel geben.

Viel Spaß!

_________________________________________________________________

Ich hasste K-Pop. Warum? Beim besten Willen, ich kann es mir nicht einmal mehr selbst erklären wieso ich solch abgrundtiefen Hass gegenüber K-Pop und den ganzen Idols empfinde, womöglich liegt es daran das ich mir jeden Tag den ganzen Scheiß von meinem besten Freund Leroy, mit anhören musste. Denn ER war der Fan, nicht ich. Ihm das jedoch begreiflich zu machen würde Jahre dauern und bis dahin wird die Welt so oder so untergegangen sein. Zähneknirschend blickte ich meinen besten Freund an, dessen Augen mitternachtsblau mich anfunkelten. „Leroy…beruhige dich. Das ist nur ein Konzert. Du wirst es dir anhören, in Ohnmacht fallen, ich werde dich auffangen und dann wirst du wieder nach Hause gehen. Kapiert?“ Entsetzt blickte er mich an, gerade noch so konnte ich dem Fausthieb ausweichen. Was zum…?! Hatte er sie nicht mehr alle? Mein Blick fiel auf seine geballte Faust. Nein…bitte nicht. „Tut mir Leid, so war das nicht gemeint!“ Rasch nahm ich ihn in die Arme, klopfte behutsam auf seinen Rücken bevor ich in sein zartes Gesicht blickte. Ueh, so würde das nie was werden. Leroy war wie ein kleiner Bruder für mich. Er war einfach die größte Memme auf Erden, kein Wunder das ich mich verantwortlich für ihn fühlte. Mit den Mädchen würde es auch nie was werden…auch wenn es völlig überwertet war, denn er war schwul. „Lou, das ist nicht nur ein Konzert das ist…BTS! Das ist mein Leben! Endlich sehe ich Jin-oppa!“ Jin-oppa. Zwei Freaks aus Amerika, das Glück mit unseren Familie nach Seoul gezogen zu sein und nun…der Typ mutierte förmlich zu einem waschechten Fangirl oder Boy! Genervt rieb ich mir über den Nasenrücken, lehnte mich an die ratternde Wand hinter mir, während der Zug seinen Weg fortsetzte. „Schon gut.“ Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen wandte Leroy sich von mir ab, betrachtete die Menschenmasse vor sich und begann an seine Fingernägel zu kauen. Augen verdrehend schloss ich die Augen. Wie konnte man nur…so ein Fan sein?

„Lou! LOU! Wach auf, man!“ Eine Hand traf meine Wange. „ALTER?! Spinnst du?!“, brüllte ich quer durch den Zug, ergatterte jedoch keine Blick. Wie auch, wenn man der einzige im Zug war. „Wir sind da! Du bist eingepennt auf dem Weg hierher. Man Lou, jetzt beeil dich!“
Leroy rannte praktisch auf die Masse zu, riss dem Mann vor sich nahezu die Armbänder aus der Hand und kam wie ein kleiner freudiger Junge auf mich zu gerannt. Resigniert seufzend fuhr ich mir durch das kastanienbraune Haar, strich über den schwarzen Stoff meiner Dope Cap und vergrub meine Hände tief in meinen Hosentaschen. Fehlte nicht mehr fiel, dann würde ich gleich vor lauter Scham in Boden versinken, als eine Gruppierung junger Mädchen kichernd an uns vorbeitrat. Gott, musste mich Leroy wie der größte Vollidiot auf Erden aussehen lassen? „Sag mal, L. Wie viel hast du eigentlich für diese Tickets bezahlt?“ Nur mal eine Frage nebenbei, denn mir wurde übel wenn ich daran denken musste wie viel er hier drauf gespart hatte, nur um endlich seinen Traum wahr werden zu lassen. „Wieso?“ Stirnrunzelnd blickte ich ihn an. „Weil Baum?“ Stolz grinsend blickte mich Leroy an. Mit seinen Grübchen und den mitternachtsblauen Augen, seiner zwar kleinen aber dennoch trainierten Statue und dem wilden goldblondem Haar, wirkte er viel zu unschuldig auf mich. Der Gedanke ihn eines Tages auf die Welt loslassen zu müssen schmerzte. „210.333,16 Won.“ Uff, umgerechnet in Euro waren es 150! Heilige Scheiße. „Na, ja ich wollte unbedingt die VIP Tickets für uns. Davon gab es nur 600. Ich meine…dadurch können wir Jin-oppa und die anderen treffen!“ Schmollend blickte er mich an. Wie zuvor im Zug rieb ich mir über den Nasenrücken. „Du bist…unglaublich.“ Zufrieden grinsend zuckte er die Schultern, trat mit seinem VIP Armband an die wartende Masse vorbei. Ich konnte schwöre das mehr als die Hälfte uns sehnsüchtig hinterher blickte, offensichtlich jeden Moment auf uns stürzend. Brrr, gruselige Vorstellung. Stumpf folgte ich Leroy, hörte hie und dort sein unmännliches quietschen. Und er sollte 18 sein? Und wenn ich geglaubt hatte, ich hätte das Schlimmste schon hinter mir, irrte ich mich, denn sobald die BTS Mitglieder auf die Bühne traten, brach nicht nur Chaos aus, sondern auch das nerv tötende Gekreische ging los. Jimin, V, Kookie, Rapmon vernahm ich aus der Menge…Suga…Welcher Typ nannte sich bitte Suga? Hörte sich ja fast an wie Zucker auf meiner Muttersprache! Ha, was für ein Witz der ganze Schrott doch war. J-Hope. Okay, der Name war cool. „JIN-OPPA!!!“, brüllte und kreischte mein bester Freund neben mir. Ach, ja gab‘s hier denn nicht irgendwo Ohrenstöpsel zu kaufen?

„Das war unglaublich! Mir kommen gleich die Tränen…Nein…ICH HEULE SCHON!“ Entsetzt blickte ich Leroy an, der tatsächlich anfing zu heulen. Nein oder? Das war alles nur ein böser Traum. Ich war umgeben von K-Pop Fans und einer Heulsuse deren Traum in Erfüllung gegangen war. Wenn ich das meiner großen Schwester erzählen würde, wird sie mich auslachen. Mein Ruf als eiskalter Prophet würde mit meiner Ehre untergehen! Ich sah schon meinen Stolz dahinfliegen…Ich klatschte ihm eine. „Jetzt reiß dich mal zusammen, Leroy!“
Schniefend rieb sich der Blondhaarige über seine leicht gerötete Wange. „Du hast Recht…ich darf nicht völlig verheult Jin-oppa gegenübertreten.“ Ich schlug mir mit der Hand gegen die Stirn. Bitte Gott, hol mich hier raus! Oder gebe Leroy ein paar männliche Hormone!

Wenige Minuten später war es soweit. Weiße Tische, Fans deren Glück es war das VIP Ticket ergattert zu haben und BTS selbst anzutreffen. Ein Fanmeeting. Und während alle andere aufgeregt zu quasseln begannen, hob ich den Blick als die Mitglieder von BTS sich an die Tische saßen und anfingen rumzualbern. Sei es sich selbst eins über zu braten oder mit tiefen Verbeugungen ihren Fans Autogramme ihr Glück zu schenken. „Jetzt komm schon!“ Leroy zog an meinem Handgelenk. Niemals! Keine 10 Pferde, nicht einmal ein wildgewordener Leroy dessen Liebe zu Jin größer als alles andere war, würde mich dahin bekommen! Vorher erschieße ich mich. „Lou…bitte.“ Bitte sagte er.
Zähneknirschend knurrte ich ihn an. Warum musste er nur so sein?! „Meinetwegen!“ Mitternachtsblaue Augen strahlten mich an, bevor er sich wie jeder andere auch in die Reihe gesellte und artig darauf wartete endlich von jedem Mitglied ein Autogramm zu bekommen. Zum Teufel, was machte ich überhaupt hier…

Meine Lachmuskeln taten mir vom vielen lächeln weh. Nicht nur das ich jedem einzelnen gezwungen entgegen treten musste, nein, mir würde gleich die Galle hochkommen. „Tut’s sehr weh?“ Verwirrt blickte ich auf. Ein provokantes Lächeln lag auf den vollen Lippen des jungen Idols vor mir, der dunkle Eyeliner auf seinem unterem Augenlid stand ihm ausgezeichnet gut, das schwarze Haar lag glatt und gleichmäßig auf seinem Kopf, während die Obey Cap mich anstrahlte. „Was?“, ich musste aussehen wie ein Vollidiot der bei einen Straftat erwischt wurde. Oder besser gesagt, ein kleiner Junge der dabei erwischt wurde wie er seine Finger in die Keksdose versenkte. „Dein Lächeln. Ich könnte natürlich auch sagen das du aussiehst als würde dir einer quer sitzen.“
Was bildete sich der Typ eigentlich ein?! Hart biss ich Ober- und Unterkiefer aufeinander. Immer die Ruhe bewahren, Lou. „Und du siehst aus als hätte jemand zu lange mit dem Glätteisen an dir herum gefummelt.“ 1:1. Sollte er es doch bitte besser machen. Ich würde ihn so oder so nie wieder sehen. PAH! Ich kannte ja nicht mal mehr seinen Namen. Die Mundwinkel des Jungen zuckten, er schien nicht viel älter als ich zu sein. „Dein Name?“ Pff. „Als würde ich dir meinen Namen sagen.“ Grinsend blickte mich der Schwarzhaarige mit der Cap an. „Du möchtest kein Autogramm?“ Wirklich? Ging er tatsächlich so mit seinen Fans um? Sie erst dumm anmachen nur um anschließend zuckersüß dreist zu fragen ob sie ein Autogramm haben wollten? „Sehe ich etwa aus wie ein beschissener Fan?“, langsam hob er die Augenbrauen.
„Ich bin mit dem dort hier…Aus brüderlicher Liebe zu ihm.“ Ich deutete mit einem nicken auf Leroy der womöglich gleich in Ohnmacht fallen würde, als Jin ihm die Hand reichte. Wie war das mit dem auffangen? Ich würde ihn auffangen? Würde wohl eher etwas knapp werden! Dennoch konnte sich meines Erachtens Leroy tatsächlich zusammen reißen. „Ah, der ist ja süß.“ Ich machte die Augen schmal. „Pfoten weg.“ Er lachte. Rau und dennoch so sanft. „Oh, ich wusste ja nicht dass er an dich vergeben ist.“ Verdammt, DIESEN Eindruck wollte ich auch nicht hinterlassen. Erstens war ich Hetero und zweitens, selbst wenn ich schwul wäre, Leroy wäre der Letzte Typ auf Erden mit dem ich zusammen sein wollen würde. Er war mein bester Freund, eine Art kleiner Bruder.
„Keine Sorge, ich steh nicht auf Schwänze.“ Mit diesen Worten trat ich von ihm fort. „Sag das nicht zu früh, Kleiner!“ Schlecht gelaunt und seine Antwort ignorierend und ohne ihn noch eines Blickes zu würdigen packte ich Leroy am Handgelenk. „Wir gehen.“ Über seinen Protest hinweg zerrte ich ihn fort. „Yah, Lou! Lass mich los!“ Hart blickte ich ihn an. „Eine Minute länger dort und ich hätte dem schwarzhaarigem Affen sein dummes grinsen aus dem Gesicht poliert!“ Verwundert blickte mich Leroy an, bevor er mit einem eher etwas zweideutigem grinsen in meine Niere boxte. „Du meinst Jimin. Ist der nicht heiß?!“ Jimin? Namen vermerkt. Ich hoffte ich müsste dem Deppen niemals wieder über den Weg laufen. „Komm jetzt einfach.“
Review schreiben