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Un événement inhabituel

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 Slash
Aramis Athos Porthos
18.05.2014
24.07.2014
18
28.973
1
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
18.05.2014 677
 
Es ist soweit! o_O das letzte Kapitel! Oh my gosh... :O
Joa ne kann sich schon sehen lassen, eigentlich: 18 Kapitel mit fast 30000 Wörtern, 9 Favoriteneinträgen und 9 Reviews (<- bei der Reviewanzahl bin ich ganz ehrlich ein bisschen enttäuscht und auch angepisst! -.- was ist daran so schwer, einfach zu schreiben, ob das Kapitel gut oder schlecht war?! Es macht nämlich überhaupt kein Spaß, eine Geschichte zu schreiben und kaum Rückmeldung zu erhalten. lasst euch des mal bitte durch den Kopf gehen, ich meine ihr seid ja fast alle selbst Autoren, oder?
Aber natürlich gab es auch ein paar sehr nette Menschen, die ein oder zweimal was geschrieben haben <3 )

Und selbstverständlich hat mir die ganze Sache  trotzdem hammer viel Spaß gemacht, sich so auf ein Thema einzulassen und da auch mal zu recherchieren und sich Quellen durchzulesen hat schon was ;)
Ich überlege mir, die Geschichte an einen Verlag zu schicken, ausgedruckt ist sie auch schon, da würde ich aber WIRKLICH gerne eure Meinung erfahren, also könnten ein oder zwei von euch nur zwei Finger bewegen und kurz schreiben ob sie das für eine gute oder schlechte Idee halten?
Ich bedanke mich ganz herzlich fürs Lesen, fürs (seltene) kommentieren und fürs favorisieren und ich hoffe, die Geschichte hat euch gefallen. :)
Euch ein traumhaftes Wochenende, Xavina

*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*


Möwenschreie ertönten immer wieder über ihrem Kopf, doch Aveline interessierte sich nicht dafür. Ihr Blick war auf das Ufer gerichtet, das langsam davon glitt. Nun, eigentlich zogen sie davon. Der Himmel hatte eine korallene Färbung angenommen, die Sonne versank langsam im Westen und die ersten Sterne zeigten sich. Das Wasser schwappte sanft an die Wände des großen Schiffs und ein Wind trieb sie immer weiter vom Ufer in Richtung offenes Meer. Schweigend stand sie so da, die Hände schwach auf die Reling gelegt. Sie trug ein langes, nachtblaues Kleid mit silbernen Stickereien verziert.Es erinnerte sie an die Zeit im Haus von Monsieur du Plomb. Ihr Haar war offen und sauber gekämmt. Es fiel ihr wieder lockig über den Rücken und streifte ihre Wangen. Die Haarspange lag unter Deck, sauber eingewickelt in eine weißes Tuch. Sie wollte sie nicht ansehen, denn jedes mal, wenn sie es tat, traten wieder Tränen in ihre Augen.

Aveline dachte lange nach, über alles, was ihr in den letzten Wochen widerfahren war. So lange war sie in Gedanken versunken, dass das Ufer schon gänzlich verschwunden und die Nacht sich über das Meer und das Schiff gelegt hatte.
Plötzlich ertönten leise Schritte hinter ihr und zwei starke, warme Arme legten sich um ihre Taille.
„Über was denkst du nach?“, flüsterte eine heisere Stimme nah ihrem Ohr. „Wer sagt, dass ich nachdenke?“, fragte sie mit einem leisen Lächeln.
„Du stehst nun seit fast einer Stunde hier und siehst auf Frankreich zurück.“ Sie nickte und lehnte sich gegen Athos. „Ich frage mich, ob es die richtige Entscheidung war.“ Sie wand  sich um und sah ihm direkt ins Gesicht. Nur die Lichter aus dem Innenbereich des Schiffes erleuchteten es. „Athos. Was ist, wenn Frankreich dich gebraucht hätte mehr als ...“ Doch schon hatte er sanft seine Lippen auf ihre gelegt und hinderte sie daran, weiter zu sprechen.
„Es kommt mir nicht mehr auf Frankreich an.“, sagte er nach einer kleinen Weile leise. „Aveline. Du bestimmst nun mein Leben. Weil ich dich Liebe und alles tun würde, um an deinem Leben teilhaben zu können.“
Sie lächelte und Tränen traten in ihre Augen. „Du hast für dein Leben genug Tränen vergossen. Ich liebe dich, Aveline Königstochter, seit wir uns das erste Mal trafen und werde jeden Tag, den mir das Leben noch schenkt, versuchen, es dir zu beweisen.“
„Du liebst mich, auch wenn ich,“ ein Lächeln verzog wieder Avelines Mund, „meinen Degen gegen dich erhob, als wir uns das erste Mal trafen.“
Einen Moment sah er ihr in die Augen, dann legte er wieder seine Lippen auf ihre.
„Gerade weil du den Degen gegen mich erhobst.“


                                          Fin
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