Blutrote Küsse

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Catherine Kathleen "Cat" Crawfield Crispin "Bones" Phillip Arthur Russell III
17.05.2014
17.05.2014
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17.05.2014 609
 
WARNUNG !!!  Diese Story gehört allein mir. Sie entspring meiner Fantasie. Bezüge zu lebenden oder toten Personen sind nicht beabsichtigt.
Ich bitte euch also, diese Story NICHT zu kopieren oder leicht abzuändern und als eure Arbeit auszugeben.

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Bones

Der Volvo war weg. Zumindest stand er nicht mehr dort, wo ich ihn geparkt hatte. Was zwar zwangsläufig nichts heißen musste, aber es war Besorgnis erregend.
>>Du hast hier nicht zufällig Probleme mit Dieben, die Autos stehlen ?<<, erkundigte ich mich bei Rodney, obwohl ich bezweifelte, dass er ja sagen würde. So weit wie er hier draußen lebte.
>>Nein<<, antwortete er wie aus der Pistole geschossen und dafür würde ich ihm am liebsten den Hals umdrehen, aber es war typisch Ghul. >>Warum ?<<
>>Weil der Volvo weg ist.<<
Das hieß, dass Cat entweder dazu gezwungen war wegzufahren, um sich in Sicherheit zu bringen oder aber...... An Möglichkeit zwei wollte ich gar nicht erst denken. Aber was sollte sonst passiert sein ?
Rodney hielt direkt neben der Stelle, an der der Volvo vor drei Stunden noch gestanden hatte. >>Hast recht, der Wagen ist weg.<<
>>Was du nicht sagst<<, knurrte ich und stieg aus. Kein Geräusch eines schlagenden Herzens drang aus dem Haus. Sie war nicht hier. Weder Cat noch ihre Mutter. >>Oh, verflucht<<, murmelte ich, als Bilder von unserem Abschied heute morgen mir ins Gedächtnis fielen. Cat, die die Arme um meinen Hals schlang und sagte, dass sie mich immer vermissen würde. Cat, die gestern Abend schon geklungen hatte, als stünde uns ein Abschied bevor und dann das heute morgen. Mein Kätzchen war verschwunden. Hatte sich auf und davon gemacht. Aber wieso ?
Ich rannte förmlich in das Gästezimmer, in dem wir uns noch gestern leidenschaftlich geliebt hatten. Es war leer. Das Bett ordentlich gemacht. Die Ausweise, für sie und ihre Mutter, lagen beide nicht mehr auf Tisch. Die Kleidung, die Cat gestern getragen hatte, lag ganz sicher nicht mehr dort, wo ich sie gestern Abend hin geworfen hatte.
Das einzige, was da war, ein Brief. Ein fein säuberlich, auf dem Kopfkissen abgelegter, Brief.

Bones,
das mit uns hätte nie funktioniert.
Ich wollte das auch nicht einsehen, aber es ist so und du tust gut daran, es auch so zu sehen. Meine Mutter und ich verlassen das Land und ich bitte dich nicht nach uns zu suchen. Es hätte keinen Zweck. Ich will nicht, dass noch jemand den ich liebe verletzt oder getötet wird. Vergiss mich bitte. Du musst mich vergessen.

Cat.

Ich zog mein Handy aus der hinteren Hosentasche und wählte einer der letzten Nummern, die ich angerufen hatte, ohne wirklich zu begreifen, was diese Worte bedeuten sollte. Sie konnten nicht wahr sein. Sie durften nicht wahr sein. Sie hatte mich verlassen.
Hellrote Tränen traten mir in die Augen und so sehr ich sie auch verdrängen wollte, ich konnte nicht verhindern, dass sie mir über die Wangen liefen. Cat war weg.
>>Sie ist weg<<, berichtete ich, als abgenommen wurde und störte mich nicht daran, dass mein Gesprächspartner meine Tränen hören konnten. Wir kannten uns über zweihundertzwanzig Jahre und wussten mehr über einander, als jemand ahnte. >>Sie hat mich verlassen.<<
Aber nicht lange. Sie mochte mich zwar verlassen haben, aber ich würde sie finden, damit sie mir ins Gesicht sehen konnte und diese, mir so unglaublich verhassten, Worte sagen konnte, während sie mir in die Augen sah. So leicht würde ich mich nicht geschlagen geben.
Sie mochte vor mir fliehen, aber ich würde ihr folgen und sie finden.
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