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A life without magic

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
Will Vandom
17.05.2014
09.09.2014
5
3.090
 
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6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
17.05.2014 669
 
So hier dann einmal die Fortsetzung zu "Ich kann nicht mehr!"

Ich hoffe sehr, das sie euch gefällt und ihr Spaß am lesen habt =)

Wie und wann ich Updates hochlade kann ich noch nicht sagen, aber ich werde versuchen es in halbwegs regelmäßigen Abständen hinzubekommen.

Noch ne kurze Zwischeninfo: Will ist 19

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„Was? Wo zur Hölle sind wir?“ verwirrt sah Irma Lair sich um, weil sie mit diesem völlig weißen Raum mit den wohl drei bis sechs Meter hohen Fenstern und Türen nichts anfangen konnte. Auch die Tatsache, dass es unzählige Sitzplätze in diesem Raum gab irritierte sie. „An einem Ort, den ihr vor einigen Jahren einmal gekannt habt.“ Durchdrang eine ruhige und weise klingende Stimme den Raum.

„Was soll das denn jetzt heißen?“ wollte Cornelia wissen, die so gar nichts von diesem sich ankündigendem Rätselraten hielt. „Das ihr vor einiger Zeit fast schon regelmäßig hier wart und die Leute an diesem Ort kanntet.“ „Super und warum kennen wir hier jetzt kein Schwein mehr?“ nörgelte Irma, die das alles sowas von gar nicht witzig fand. Was das betraf kam sie sich vor als wenn sie im falschen Film war.

„Weil wir eure Erinnerungen unterdrücken.“ War die stumpfe Antwort die kam und die vier Mädchen fühlten, wie ein Schleier von ihren Erinnerungen fiel und Bilder an ihren Augen vorbei huschten. Eine ganze Zeit lang sagte keiner etwas, weil sie die wiedergewonnenen Erinnerungen verdauen und realisieren mussten.

„Ihr habt uns Will vergessen lassen?“ tobte Irma dann mit einem Mal stocksauer los, der das alles gar nicht gefiel. „Sie hätte uns in den letzten Jahren brauchen können!“ „Nein, hätte sie nicht. Denn wenn ihr zurückdenkt, dann hat sie, kurz nachdem ich eure Erinnerungen blockiert habe, die Stadt verlassen und sie seitdem nie wieder betreten.“ Stellte das Orakel gelassen fest und störte sich nicht wirklich am Wutausbruch von der Wächterin des Wassers. Daran hatte er sich schon vor langer Zeit gewöhnt und irgendwie war es merklich still gewesen, wenn nicht immer mal wieder jemand durch die Hallen von Kandrakar schrie. Irgendwie hatte er das vermisst, auch wenn er das niemals zugeben würde.

„Warum hat sie die Stadt verlassen.“ Deutlich war aus Taranees Stimme herauszuhören, dass auch sie alles andere als glücklich über den temporären Verlust ihrer Erinnerungen war, aber sie hatte sich noch unter Kontrolle. Die Frage war nur für wie lange und der Zorn der Wächterin des Feuers war schwerer zu wiederstehen als der von der Wächterin des Wassers.

„Weil ihre Familie sich dazu entschlossen hatte umzuziehen. Ein Grund für den Umzug war, das Will mit all dem nicht mehr klar kam. Sie hatte sich von ihrer Familie zurückgezogen und diese machte sich Sorgen um sie. Ihrer Mutter war längst aufgefallen, das Will sich verändert hatte, seit sie in Heatherfield waren und spielte schon länger mit dem Gedanken in eine andere Stadt zu ziehen. Da auch Dean auffiel, das es Will in letzter Zeit immer schlechter ging und er nichts gegen einen Tapetenwechsel einzuwenden hatte, beschlossen sie umzuziehen, zumal Dean sowieso von einem hochkarätigen College ein Angebot bekommen hatte, um dort zu unterrichten. Er hat es angenommen, da es dort auch eine Niederlassung von Simultech gab und sie sind dann dort hingezogen.“

„Mit was genau ist Will nicht mehr klargekommen?“  wollte Hay Lin wissen, die nicht verstand worauf das Orakel anspielte. „Mit der Aufgabe als Hüterin des Herzens und alles was dazugehört. Es wurde zu viel für sie.“ „Warum hat sie mit uns nicht darüber geredet?“ „Das hat sie, Cornelia, aber das werdet ihr selbst feststellen, wenn ihr eure Erinnerungen vollständig zurück erhalten habt.“ Stellte das Orakel fest und nickte ihnen dabei leicht zu. „Für ´s erste könnt ihr jetzt wieder nach Hause, wenn wir euch brauchen melden wir uns.“ „Was ist mit Will?“ konnte Taranee es sich nicht verkneifen zu fragen. Immerhin war Will einmal ihre beste Freundin gewesen. „Sie lebt ihr Leben. Wartet bis ihr eure Erinnerungen vollständig zurückerhalten habt und dann entscheidet selbst, was ihr machen wollt. In diesem Fall kann ich euch nicht helfen.“
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