little secrets and lots of love

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Harvey Specter Michael "Mike" Ross
16.05.2014
28.05.2014
7
8155
2
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Das Ist meine erste Fanfiction, hoffe es gefällt euch.

Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.
Tipps, Tricks und Ratschläge sind auch gerne gesehen :)

Viel Spaß beim lesen...  ;)




---------------------------------------------------------------------------------------

Es klingelte an der Tür. Harvey Specter verdrehte die Augen „Es Tut mir nicht leid Sir entweder sie nehmen den Vergleich an oder sie verlieren vor Gericht. So oder so wird es Sie eine Menge kosten. Und jetzt entschuldigen sie mich. Ich habe zu tun.“ Ohne eine Antwort abzuwarten legte er auf, erhob sich von der Couch und schlenderte den langen Flur entlang zu seiner Wohnungstür.

Auf dem Weg blickte er rechts aus der großen Fensterfront. Der Himmel war dunkel und es waren nur wenige Sterne zu sehen. 'Schade.' Dachte er sich, denn nach so einem langen und harten Arbeitstag konnte es fast nichts schöneres geben als ein Glas guten Wein oder Brandy zu trinken und aus dem riesigen Fenstern seiner Wohnung zu sehen.

Währenddessen hatte es schon weitere vier male geklingelt. „Ja ja ist schon gut!!“ Harvey spürte wie er langsam wütend wurde.

Heute hatte er lange gearbeitet und wer auch immer an der Tür war müsse wohl morgen wieder kommen da er um kurz vor neun an einem Freitagabend seine Ruhe haben wollt. „Heute nicht mehr..“ sagte er als er die Tür öffnete. „Oh doch heute garantiert doch noch!“ Mike Ross sein Schützling und Angestellter stürmte hinein, kaum, dass die Tür geöffnet war. „Was...?!“ Harvey versuchte ihn aufzuhalten doch Mike stieß seine Hand weg und war schon im Wohnzimmer bevor Harvey die Tür geschlossen hatte.

„Was ist denn los?“ rief der Ältere und schlenderte mit einer Gelassenheit auf den Jungen zu, dass dieser automatisch ruhiger wurde und sich statt Wut und Entrüstung, Angst und Verwirrung auf seinem Gesicht zeigten. „Sie weiß es!“ japste der Kleinere und stützte sich mit den Händen auf seinen Knien ab.

„Jetzt beruhige dich erst mal und trink ein Glas Wein. Oder willst du lieber ein Bier. Vielleicht einen Scotch?“ „Harvey! Haben sie gehört was ich gesagt habe?“ Mike sah ihn wütend an. Natürlich hatte Harvey ihn gehört genau wie die letzten zwei Male als der junge nicht Anwalt ihn von irgendetwas abgehalten hatte. Aber für die Abendvorstellung im Theater würde er eh zu spät kommen, also konnte Harvey auch genauso gut zuhause bleiben und mit seinem Schützling etwas trinken.

„Also Bier, Wein oder erst mal einen Scotch?“ wiederholte er in seinem leicht eingebildeten ruhigen Tonfall. Mike sah ihn zwar immer noch entgeistert an erwiderte jedoch kleinlaut „Ein Bier bitte.“ und setzte sich dann auf die große Eckcouch, die mit grauer Baumwolle überzogen war und über deren eine Rückenlehne ein großes flauschiges weißes Schaffell gelegt war.

Mike setze sich seitwärts sodass er Harvey dabei zusehen konnte wie er zur Hälfte hinter dem Tresen verschwand der Wohnzimmer und Küche voneinander trennte. Der erfahrene Anwalt stellte sein Weinglas auf die Arbeitsfläche, holte ein Bier aus dem Kühlschrank, öffnete es, brach dann noch eine Tafel Schokolade in klein Stückchen und stellte beides vor Mike auf den Wohnzimmertisch, bevor er sich mit dem Rücken zur Wand auf die andere Seite der Couch setzte sodass beide von der Ecke der Couch getrennt waren.
Mike drehte sich in seine Richtung und legte die andere Wange auf das Schaffell.

„So. Und jetzt kannst du mir alles in Ruhe erklären.“
Harvey lehnte sich zurück und betrachtete den Jungen der auf seiner Couch saß. Seine verwüsteten Haare das Zerknitterte Hemd, dass er trug und die mehr als geschmacklose Krawatte, genau wie dieser billige Lumpen von Anzug. Mike Ross war zwar ein schlaues Kerlchen aber von Mode oder einer Angemessenen Kleiderwahl verstand er leider nichts.
„Also?“ hakte der Ältere noch einmal nach.

Mike, der sich inzwischen etwas beruhigt hatte seufzte, nahm ein Schluck von seinem Bier und musste sich eingestehen, dass Harvey mal wieder genau richtig reagiert hatte und wie immer die Kontrolle über die Situation behielt. Dann fing er an zu erzählen.

Wie Jessica Pearson mit ihm über seinen ersten eigenen Fall geredet hatte, wie sie ihn gelobt hatte und wie sie ihn schließlich einige Dinge über Harvard gefragt hatte bei denen er sich mit seinem Wissen von der offiziellen Harvard Homepage begnügen musste da er ja eigentlich kein Harvard Student war beziehungsweise niemals gewesen ist und seine Karriere auf einer Lüge basierte.
Doch sie fragte immer weiter und er fing immer mehr an herum zu drucksen, denn obwohl er sich alles merken konnte was er je gelesen hatte war er nie auf Harvard gewesen und somit auch nur auf ein gewisses Informationsspektrum beschenkt.

„Und dann hat sie mich verwirrt und enttäuscht angesehen und gesagt ich solle nach Hause gehen denn es wäre spät und sie wolle auch etwas von ihrem Wochenende haben. Dann hat die mich barsch verabschiedet und ist in die IT Abteilung gegangen. Und ich bin so schnell wie möglich zu ihnen gefahren.“
Mike endete seinen zweistündigen Vortrag währenddessen Harvey ihn nur zweimal unterbrochen hatte um ihm ein weiteres Bier an zu bieten und sich selbst eines zu holen nachdem er fand, dass Wein eher was für andere Anlässe war.

„Jetzt nachdem sie sich umsonst verrückt gemacht haben, Mike, möchte ich ihnen sagen, dass Jessica es nicht weiß.“ „Deshalb ist sie ja auch in die IT Abteilung gegangen.“ konterte Mike.

Harvey seufzte. Dieser Junge war schlau, begabt und hatte das Zeug zu einem wirklich guten Anwalt, aber er machte sich definitiv  zu viele Gedanken darüber ob, wann und wie sein kleiner Betrug auffliegen würde. „Sie weiß es nicht und wenn, dann wird sie mich entweder anrufen oder Montagmorgen in mein Büro stürmen und so oder so werden sie nicht gefeuert das verspreche ich ihnen.“ Harvey trank einen Schluck Bier und lehnte sich wieder zurück.
„Aber...!“ „Kein Aber Mike! Vertrauen sie mir.“ „Wenn sie meinen...“ Mike rieb sich die Stirn und griff nach einem kleinen Stück Schokolade. „Ach und bitte Könnten wir das mit dem Siezen lassen, wenn wir nicht auf der Arbeit sind?“ sagte Harvey, blickte Mike in die Augen und griff ebenfalls nach der Schokolade.

Ihre Finger berührten sich kurz und Mike zuckte zusammen, schob sich die Schokolade hastig zwischen die Zähne und nickte mit einem verwirrten Lächeln. Harvey musste grinsen und schob sich seinerseits das Stück Schokolade langsam in den Mund.

Mike schluckte heftig und beobachtete den Älteren dabei wie er langsam den Mund öffnete und die Schokolade zwischen Daumen und Zeigefinger auf seiner Zunge platzierte, dann schloss er den Mund Langsam wobei seine Lippen die Finger streiften als dies den Mund wieder verließen.
Mike ertappte sich selbst dabei wie er den Anblick von Harveys Lippen genoss und wurde rot.
Er wandte sich eilig ab und widmete sich seinem Bier.

Harvey hatte das alles bemerkt und triumphierte innerlich. Hatte er er sich doch nicht getauscht. Wie immer war er dabei zu gewinnen. Bestärkt in seiner Annahme, dass Mike ihm nicht nur vom Wesen und dem Potenzial ähnlich war sondern auch in seiner Neigung zum männlichen Geschlecht Fing er ein Gespräch an.
Review schreiben