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Ein unerwarteter Retter

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12
Damon Salvatore
16.05.2014
30.05.2014
3
2.211
 
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16.05.2014 896
 
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ;) Ansonsten viel Spaß beim Lesen!

Es war kurz nach Mitternacht. Catarina lag schlafend in ihrem Bett, als plötzlich eine riesige Krähe draußen auf dem Fensterbrett landete. Selbst im schwachen Mondlicht konnte man die leichten Regenbogenfarben im Gefieder der Krähe erkennen. Sie saß nur da und schaute Catarina an. Doch Catarina schlief nicht mehr, zumindest sah es nicht so aus. Sie war aufgestanden und hatte das Fenster geöffnet. Die Krähe musterte sie immer noch, als sie sprach. Ihre Stimme klang fremd und noch sehr verschlafen. Sie sagte nur, „Komm herein.“ Und auf einmal war die Krähe verschwunden. Doch an ihrer Stelle war ein unverschämt gut aussehender junger Mann erschienen, der sich nun mit einer einzigen geschmeidigen Bewegung zum offenen Fenster herein schwang. Er hatte glatte schwarze Haare, und wenn man genau hinsah, konnte man auch in diesen Haaren Regenbogenfarben sehen. Seine Augen waren ebenso schwarz, schwarz wie die Nacht; man konnte sich in ihnen verlieren. Er war ganz in schwarz gekleidet: Schwarze Hose, schwarzer Pullover und darüber eine schwarze Lederjacke. Doch das stand ihm alles unglaublich gut. Er lächelte. Catarina starrte ihn nur aus leeren Augen an. Der schöne Fremde sprach und seine Stimme klang amüsiert aber freundlich. „Guten Morgen meine Schöne. Wie wäre es wenn ich dich aufwachen lasse.“ Er lächelte immer noch als er sich zu Catarina hin beugte und sie sanft küsste. Sie blinzelte und schaute ihn erschrocken an. „We-wer bist du?“ „Mein Name ist Salvatore. Das ist italienisch und bedeutet Retter.“ Er lächelte immer noch ein unwiderstehliches Lächeln. „Wie bist du hier rein gekommen?“ Catarinas Stimme zitterte ein wenig, doch er merkte es sofort. „Du hast mich selbst herein gebeten. Schon vergessen? Aber du musst keine Angst vor mir haben. Solange du dich nicht wehrst werde ich dir keine Schmerzen zufügen.“ Catarina stolperte erschrocken in die hinterste Ecke ihres Zimmers,  doch der Fremde folgte ihr,  bis er so dicht stand, dass sich ihre Gesichter fast berührten. Sie schaute ihm ängstlich in die Augen, doch sobald sich ihre Blicke trafen, fiel alle Angst von Catarina ab. Seine Augen füllten ihren ganzen Horizont aus. Er beugte sich wieder zu hier hinunter und küsste sie noch einmal. Noch niemand hatte Catarina jemals so geküsst, doch es fühlte sich großartig an. Als er wieder von ihr abließ und sie nicht mehr so viel Angst hatte, fragte sie „Hast du auch einen Vornamen?“ „Damon.“ „Damon.“ wiederholte sie leise. „Wieso bist du hier? Was willst du von mir?“ Damon lächelte wieder, doch diesmal sah es gefährlich aus. „Weißt du“, begann er „ich hatte ein wenig Hunger. Und du siehst doch sehr delikat aus.“ Catarina verstand nicht. Erst als Damons Lächeln breiter wurde und man seine Zähne sehen konnte, sah sie die spitzen, rasierklingenscharfen Eckzähne die mindestens doppelt so groß waren, wie bei einem normalen Menschen. Angst stieg in ihr auf und sie zitterte am ganzen Körper. „Doch, wie ich schon sagte, werde ich dir nicht wehtun, solange du dich nicht wehrst.“ sagte Damon honigsüß. Catarina konnte keinen klaren Gedanken fassen. Das was sie sah, überstieg ihre Vorstellungskraft. Alles was sie raus brachte, war „Du-du bist ei-ein Vampir.“ Der schöne Vampir lächelte wieder und nickte. Er war ein Stück von ihr weg getreten um ihre Reaktion zu beobachten. Und es belustigte ihn sehr. Alle Menschen reagieren anders. Manche fangen an zu schreien wie am Spieß und versuchen wegzulaufen. Andere fallen in Ohnmacht. Und wieder andere wollen einfach nicht glauben was sie da sehen. Catarina tat keines von denen. Sie versuchte ernsthaft es zu verstehen. Dann nickte auch sie langsam. „Du bist ein Vampir.“ Das war eine nüchterne Feststellung. „Und du bist gekommen, um mein Blut zu trinken.“ „Wie schnell du doch verstehst.“ Damon lächelte wieder. Catarina schloss ihre Augen und atmete einmal tief durch. Dann öffnete sie sie wieder und sprach ruhig und gefasst. „Okay.“ Damon war verwirrt. Er hatte mit mehr Widerstand gerechnet, aber nicht damit, dass sie sich einfach so ergab. Doch Catarina legt sich bereits wieder auf ihr Bett. Damon folgte ihr und legte sich neben sie. „Hast du keine Angst vor mir?“ fragte er neugierig. „Nein. Du sagtest, es wird mir nicht wehtun wenn ich mich nicht wehre, und das werde ich nicht tun.“ Sie klang immer noch sehr gefasst und schaute ihm geradewegs in seine dunklen Augen. „Umso besser.“ sagte Damon gespielt freundlich. Er war es gewohnt sich mehr anzustrengen. Normalerweise musste er den Geist seiner Opfer manipulieren oder sie verführen. Es wurde ihm selten so einfach gemacht. Doch jetzt kümmerte er sich nicht weiter darum, da der süße, pochende Schmerz in seinen Eckzähnen immer stärker wurde. Er drehte Catarinas Kopf in die richtige Position und strich ihre langen blonden Haare beiseite. Dann versenkte er seine Zähne in ihrem weichen, verletzlichen Hals. Catarina zuckte zusammen bei dem stechenden Schmerz an ihrem Hals. Doch der Schmerz verging schnell und machte einem warmen, wohligen Gefühl des Gebens Platz. Es schien als würden sich ihre Seelen zu einem Wesen vereinigen. Sie konnte seine Befriedigung fühlen als die ersten Tropfen ihres Blutes seine Kehle hinunter liefen. Catarina wusste nicht wie lange sie so dagelegen hatten. Doch als er endlich von ihr abließ war sie erschöpft und schrecklich müde. Damon lächelte sie zufrieden an. Du wirst jetzt tief und fest schlafen. befahl er ihr im Stillen. Und so geschah es. Catarina glitt in einen tiefen traumlosen Schlaf.
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