Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

You're mine - I'm yours

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Asahina Futo
14.05.2014
15.08.2015
18
28.683
4
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
23.03.2015 1.688
 
Sag mir, was ich für dich bin, Fuuto | 4. März ꞌ13


Drei Tage waren nun seit der Hochzeit vergangen und diese Woche hatten Fuuto und ich noch frei, ehe unser neues Schuljahr wirklich begann. Rintarou-san hatte mich auch gebeten, seinem Sohn in Sachen Schule zu helfen, da dieser gerne mal vergaß, dass Schule auch wichtig war. Besonders im Moment, wo Fuuto sich nun auch als Schauspieler beweisen wollte. Ich war ja sowieso der Meinung, dass er gut schauspielern konnte und in den Werbespots, in denen er bisher aufgetreten war, hatte er sich auch gut geschlagen. Er konnte es schaffen, wenn er es wirklich wollte. Die letzten Tage war er daher nur zum Schlafen daheim gewesen, weil er tatsächlich eine Rolle bekommen hatte – sein Tatendrang in dieser Hinsicht war beeindruckend.
Ich tat gerade das, was ich immer tat, wenn ich Freizeit hatte und kein Idol weit und breit zu sehen war: Mich hinter meine Konsole oder Laptop klemmen. Wie schon einmal versuchte ich, bei Mario Kart Wii den doofen Regenbogenboulevard zu schaffen. Leider segelte ich trotzdem immer wieder von dem Regenbogen alias Rennbahn und verlor meine Position als Erste. Och Mann, diese blöde Strecke war einfach doof!
Okay, und noch einmal mit voller Konzentration, du hast es schließlich schon mal geschafft, auch wenn es lange her ist. Hoch konzentriert, den Blick fest auf den Fernseher gerichtet, startete ich die Strecke nochmal. Ich hatte schon zwei Runden hinter mich gebracht und es lief immer noch gut, als ein »Nee-san!« mich aus meiner Konzentration riss.
Belämmert starrte ich den Bildschirm an. »Nein ...«
Fuuto erschien in meinem Blickfeld. »Wie »Nein«?«
Ich zog trotzig einen Schmollmund und deutete auf den Fernseher. »Ich hätte die Strecke fast geschafft. Musstest du mir jetzt ernsthaft dazwischen funken?«
»War zwar nicht beabsichtigt gewesen, Nee-san, aber bei dem wundervollen Schmollmund würde ich es immer wieder machen.« Er hielt eine Tüte hoch. »Wie wäre es mit etwas zu essen? Du siehst so aus, als hättest du noch nicht zu Abend gegessen.«
Wie, Abend? Ich sah auf die Uhr und die bestätigte mir, dass es tatsächlich schon abends war. Oh Gott, wie lange hatte ich denn gespielt? Aber Moment ... Irgendwas stimmte hier nicht.
»Du, Asahina Fuuto, hast etwas mitgebracht? Wer bist du und was hast du mit dem echten Fuuto angestellt?«
»Nee-san, du kannst ja überprüfen, ob ich der echte Fuuto bin. Du weißt schließlich Dinge über mich, die sonst niemand weiß«, antwortete er und zog mich dabei hoch, um mich zum Tisch zu manövrieren.
Als wir saßen, reichte er mir eine der Essensverpackungen aus der Tüte samt Stäbchen, für sich ebenfalls.
»Ist mir neu, dass ich viel über dich weiß. Ich kenne ja nicht mal deinen Geburtstag«, gab ich zurück und öffnete die Verpackung. »Du hast dir gemerkt, dass ich gebratene Nudeln mit Geflügel mag?« Staunend begann ich zu essen. Es schmeckte wirklich gut.
»Ich will alles über Nee-san wissen. Was du magst und nicht magst, wie du in welchen Situationen wie reagierst. Und mein Geburtstag ist kurz vor deinem. Am siebten Juli, um genau zu sein.«
Er bemühte sich wirklich um mich, oder? So wurde es immer schwerer für mich, ihm noch böse zu sein. Ich glaubte, ich konnte ihm doch wieder eine Chance geben. Wenigstens eine. Und selbst wenn er es schaffen sollte, die Wette zu gewinnen, ich bezweifelte, dass ich dann wirklich verloren hatte. Anfangs hatte ich wirklich gedacht, dass es dann einen deutlichen Sieger und einen deutlichen Verlierer geben würde, aber jetzt war ich mir da nicht mehr so sicher. Weder er noch ich konnten wirklich verlieren, fand ich.
»Du, Fuuto ...«, setzte ich an.
»Was ist, Nee-san?« Er sah von seinem Essen auf.
»Ähm ... also, was ... was ... Nee, vergiss es einfach. Ist ... ist nicht so wichtig ...« Schnell aß ich weiter, ließ mir dabei meine Haare ins Gesicht fallen. Ich konnte einfach nicht fragen, was er über mich dachte. Das ging einfach nicht.
Plötzlich spürte ich zwei Arme, die sich um meine Schultern schlangen, Fuutos Kopf legte sich auf eben diesen ab. »Es war ernst gemeint, dass ich alles über dich wissen will, Nee-san. Du musst nichts vor mir verstecken, sei einfach ehrlich zu mir«, hauchte er mir ins Ohr.
Ich ließ meine Hände in meinen Schoß sinken. »Bist du denn auch ehrlich zu mir?«
»Müsstest du das nicht am besten wissen, Nee-san?«
»Was ist das hier alles für dich, Fuuto? Wirklich nur eine Wette, ein Spiel ...? Ich ... ich ...« Erste Tropfen perlten aus meinen Augen. Warum weinte ich denn jetzt? Nahm mich das alles wirklich so sehr mit? Diese Unwissenheit, was dies für Fuuto wirklich war?
»Was glaubst du denn, Nee-san? Und hör auf zu weinen, ich mag es nicht, wenn Frauen weinen – besonders nicht, wenn du es bist. Ein Lächeln steht dir viel besser.« Hör auf, mit Gegenfragen zu antworten!
»Ich weiß es nicht ... Ich kann nicht ... Ich will nicht ...« Die Tränen flossen unaufhörlich weiter. Verdammt, was hast du aus mir gemacht, Asahina Fuuto?
»Nee-san ...« Fuuto schien überfordert zu sein. Dass das mal passierte! Okay, jetzt war definitiv nicht der richtige Zeitpunkt für Scherze.
Meine Hände klammerten sich an seinen Armen fest. »Was bin ich für dich, Fuuto? Bitte ... sag es mir ... bitte ...« Warum fragte ich es doch? Ich wollte das doch gar nicht.
»Du bist meine Nee-san«, war seine Antwort darauf.
Schlaff fielen meine Hände zurück in meinen Schoß, während ich noch immer weinte. »Na-natürlich, ich bin deine Nee-san ... Was sollte ich denn auch sonst sein?«
»Du bist meine ganz besondere Nee-san. Ich werde es nicht zulassen, dass du jemals jemand anderem gehören wirst als mir.«
War das jetzt gut oder schlecht? Einerseits machte ich mir durch diese Aussage wieder Hoffnungen, anderseits fühlte ich mich auch wie ein Objekt.
»Wie genau definierst du ›gehören‹, Fuuto?«, fragte ich also zögerlich nach.
»Auch das müsstest du am besten wissen, Nee-san. Oder etwa nicht?«
»Woher soll ich denn wissen, was in deinem Kopf vorgeht?«, murmelte ich.
»Weil du meine Nee-san bist.«
»Das ist doch kein Grund.«
»Für dich vielleicht nicht«, erwiderte er und drehte dabei meinen Kopf etwas zu sich, ehe er seine Lippen auf meine legte. Ich liebte es, wenn er mich küsste, wenn er mich berührte, aber ich glaubte nicht, dass ich das jemals offen zugeben könnte.
Langsam stand ich auf, damit ich mich besser an seinen Körper schmiegen konnte. Wie ich das vermisst hatte. Ganz von allein schlangen sich meine Arme um seinen Hals, seine Hände drückten mich näher an sich. Ein angenehmes, warmes Gefühl machte sich in mir breit.
Warum konnte er mir nicht sagen, wie er das alles sah? Dann müsste ich mir nicht unnötig Hoffnung machen. Laut ihm wusste ich es ja angeblich schon, aber ich hatte keine Ahnung. Ich wünschte mir einfach nur, dass er das gleiche empfand wie ich für ihn. Wann hatte ich eigentlich angefangen, etwas für ihn zu empfinden? Anfangs war er mir auf die Nerven gegangen, dann hatte ich Gefallen an seinen Berührungen gefunden, ehe er diesen Fehler begangen hatte. Doch irgendwie hatte er mich an sich gekettet in all der Zeit – zwei Monate konnten lang sein – und ich war ihm verfallen. Denn hätte ich das nicht gewollt, dann hätte er es auch nicht geschafft, oder? Nein, ich bezweifelte es. Ich wollte bei ihm sein, ich genoss es, bei ihm zu sein. Die Liebe ging komische Wege, wirklich.
Aufgrund von Luftmangel mussten wir uns wieder lösen, doch ehe ich etwas sagen konnte, machte er sich wie immer über meinen Hals her. Es machte mir nichts mehr aus, wenn er mir so klar machte, dass ich ihm gehörte – ich wollte ihm ja gehören. Ihm und sonst niemanden ...
Ich lauschte auf meinen Herzschlag, um nicht vollständig wie Wachs bei seinen Berührungen dahin zu schmelzen. Mein Herz schlug etwas schneller als sonst. Fast kam es mir so vor, als wolle es mir zuflüstern, dass ich mich tatsächlich in dieses Idol verliebt hatte.
»Sag, Nee-san«, wisperte Fuuto gegen meinen Hals, »was geht dir durch den Kopf, wenn ich dich so berühre?« Sein warmer Atem löste wie immer eine Gänsehaut bei mir aus.
»Dass es mir gefällt«, antwortete ich ehrlich. »Dass ich will, dass du mich noch länger so berührst.«
»Du bist mir völlig verfallen, stimmt’s, Nee-san?«, fragte er weiter und ließ sich mit mir zusammen zu Boden gleiten.
»Wäre ich dir völlig verfallen, dann hättest du die Wette schon längst gewonnen«, gab ich zurück und drückte ihn auf den Boden, um ihn meinerseits zu küssen.
Wie schon einmal schlichen sich seine Hände unter mein Oberteil und dieses Mal ließ ich ihn gewähren. Kalte Schauer durchzogen meinen Körper, ließen eine noch stärkere Gänsehaut zurück, aber ich liebte das Gefühl seiner Hände auf meiner Haut.
»Das würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, Nee-san. Du hast schließlich auch noch einen gewissen Stolz«, erwiderte er, als er sich etwas von mir löste. »Ich mag das Gefühl deines Körpers auf mir, aber so herum gefällt es mir besser.« Schon hatte er uns herum gedreht, sodass ich unter ihm lag.
»Meinen Stolz vergesse ich gerne mal, wenn ich dir gehören kann. Und jetzt zeig mir nochmal, wie gut du mich küssen kannst.«
~~~~~~~~


Hallu :3
Ja, dieses Mal tatsächlich schneller, wie versprochen. ^-^
Aber leider muss ich sagen, dass - auch wenn wir hier zeitlich erst im März sind - die FanFiktion sich langsam dem Ende neigt. ._. Ich werde die Romanze zwischen Eve und Fuuto vermissen. Aber ihr könnt glücklich sein, dass die beiden sich in diesem Kapitel selbstständig gemacht haben und das, was ich eigentlich schreiben wollte, hier gar nicht drin vorkam. (: Denn soweit kam jetzt alles relevante vor und jetzt ist vor allem der 18. Juli (das Ende der Wette, wer Eves Geburtstag vergessen haben sollte) wichtig.
Bitte, bitte reißt mir den Kopf nicht ab, den brauch ich nämlich noch. xD Vor allem, weil ich schon wieder eine Idee für eine FanFiktion mit Fuuto habe - dieses Mal allerdings wieder mit allen Brüdern und dass ich sie altermäßig eher aus der zweiten Staffel nehmen will (sobald Resa sich noch mehr darüber informiert hat). Würde denn daran überhaupt Interesse bestehen? :D

Bis dahin,
Resa~ :3
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast