Die Darcys auf Pemberley Teil I

von Bihi
GeschichteRomanze / P16
Elizabeth Bennet Fitzwilliam Darcy Georgiana Darcy
14.05.2014
16.05.2014
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Die erste Nacht ...

Am Abend gab Elizabeth Fitzwilliam eine Ahnung dessen, was ihn in der Zukunft erwartete. Sie erschien in ihrem Hochzeitskleid. Geradezu hoheitsvoll war ihr Gang. Die Haare waren gelöst und Georgiana hatte ihr begeistert geholfen, bunte Bänder einzuflechten, nachdem sie ihr das Kleid zugeknöpft hatte.
„Titania glaubt, dass Oberon einen Kuss erschlichen hat. Sie fordert ihn nun zurück.“
Fitzwilliams Gesicht sagte alles.
Ganz langsam, als hätte er Angst, dass sich seine Titania bei einer heftigen Bewegung in Luft auflösen könnte, ging er auf Elizabeth zu, sagte: „Ich bedaure, dass ich den Kuss durch eine Lüge erschlichen habe, und gebe ihn nun zurück“, und betrieb dann die Rückgabe mit Hingabe und Ausdauer.
Jetzt stand ihm nicht mehr Titania gegenüber, sondern Puck, der außer Atem und leicht errötend sagte: „Ich bin mir nicht sicher, ob Ihr inzwischen gelernt habt, die Knöpfe im Dunkeln zu öffnen. Für die Entfernung der Haarbänder braucht Ihr auf alle Fälle mehr Licht als es das Kaminfeuer spendet.“
'Oh, meine geliebte Elizabeth, was für ein herrliches Zeichen hast Du Dir da ausgedacht!' „Wie viele Bänder sind es?“
„Ich glaube, zwanzig!“
„Müssen die unbedingt jetzt gleich entfernt werden, oder hat das noch etwas Zeit? Erstens bin ich für eine derartige Arbeit im Moment viel zu ungeduldig und zweitens steht Euch diese Frisur so außerordentlich gut, dass es mir Leid täte, sie sofort zu zerstören.“
„Nun, ohne übermäßige Rücksicht auf Eure Ungeduld nehmen zu wollen, glaube ich, dass die Bänder auch morgen früh entfernt werden können – bevor die Zofe mich in diesem Aufzug sieht, ich habe doch eine, oder? – aber auch nur, weil meine liebenswerte Hilfselfe und ich so viel Mühe hatten, die Frisur zu erstellen.“ Dann errötete diese Elfe noch heftiger und bat: „Und es wäre mir recht, wenn Ihr Euch mit den Knöpfen etwas beeilen könntet.“
Das war Fitzwilliam auch sehr recht, der zuvorkommend diesem Wunsch seiner Gattin nachkam, wenn er auch nicht auf Pausen für Umarmungen und Küsse verzichten mochte; da sie diese Nacht aber nicht zur Erholung für seine Braut ausgedehnt werden mussten, kam er trotzdem schneller voran.
Sie lag später wieder an ihn gedrängt und auf seine vorsichtige Frage: „Magst Du etwas zu unserer ersten Nacht sagen?“ holte sie lediglich mehrere Male tief Luft.
Schließlich bat sie ihn leise, das Licht zu löschen. Er tat es.
Er hatte schon aufgegeben, eine Antwort zu bekommen, als sie dann doch sprach.
Sie brachte es nicht fertig, von 'der' Nacht zu sprechen. Sie stammelte nur verlegen von der Nacht davor, berichtete flüsternd von dem Gespräch mit ihrer Mutter. Er nahm sie liebevoll in den Arm. Seine arme, kleine Elfe. „Und dann kam die Nacht auf Netherfield … In der Kutsche dachte ich dann, dass meine Mutter unrecht hatte … auch ein galanter Herr möchte das Licht brennen lassen … und vielleicht kann ich sogar mit dem Gedanken leben, dass Du meine Wäsche gesehen hast – – und – mich … aber ich versteh nicht, wieso es heute nicht so geschmerzt hat.“
„Wenn eine Frau den Mann wirklich liebt, schmerzt es nur beim ersten Mal so stark, heißt es, später gar nicht mehr. Es tut mir unendlich Leid, Dir den Schmerz bereitet zu haben, aber ich konnte ihn nicht verhindern. – – – Du warst heute also bereit zu einer weiteren Nacht, obwohl Du Schmerzen erwartetest?“
„Es schien mir die beste Möglichkeit, meinen Dank für die Rücksichtnahme, die liebevollen Umarmungen auszudrücken. Und die 'merkwürdigen Dinge' waren merkwürdig und sehr unschicklich und absolut ungehörig, aber doch irgendwie auch – angenehm, einige ausgesprochen schön. – Der Schmerz war in der Erinnerung nicht mehr so wichtig. Ich hoffte darauf, dass Du mich dann wieder so lieb tröstest. – – – Könntest Du mir vielleicht doch einige der Bänder entfernen?“
Er schlug ihr den Wunsch nicht ab. 'Nun sieh mal an. Jetzt dreht sie sogar das Licht selber hoch. Ihre Bewegungen sind wirklich einer Elfe würdig, meine tapfere Elizabeth. Sie macht das für mich. Das Opfer bringt sie für mich! Sie muss mich wirklich lieben. So viel Licht ist nicht notwendig für die Bänder. Ob sie das weiß? So, das ist wohl das letzte Band, wenn ich das richtig sehe. Schade, nun wird sie das Licht gleich herunter drehen. Ich habe doch selber Schuld. Wenn ich nur einige Bänder entfernt hätte, könnten wir später noch einmal Licht machen. Nun ja, das nächste Mal denke ich besser nach.' – „Fertig, meine geliebte Titania!“
Er gab ihr einen leichten Kuss bevor sie das Licht löschte. Sie antwortete mit einer Umarmung, die ihn jeden Gedanken an Schlaf vergessen ließ. Sie war von seiner Reaktion verwirrt, überließ sich dann ganz seinem Tun und vergaß das Licht.

Warum reagierte er so? Ob sie ihn fragen durfte? Aber wie sollte sie das ausdrücken? Besser, sie ließ es und wartete ab, ob sich eine Antwort von alleine ergab. Seine Liebkosungen fühlten sich doch eigentlich recht gut an, nicht mehr ganz so unanständig wie vor drei Tagen. In der ersten Nacht durfte sie in seinen Armen einschlafen. Aber da hatte sie seinen Trost gebraucht. Ob sie auch ohne Trost in seinen Armen einschlafen durfte? Durfte sie ihn mit so einer Bitte behelligen? Machte eine anständige Dame so etwas? Das waren Dinge, die ihre Mutter ihr hätte sagen sollen, die hätten wirklich geholfen.
Jetzt sagte er so unheimlich lieb und träge: „Schlaf gut, mein Elfchen!“ Da konnte sie es doch wagen, oder? Sie drängte sich an ihn. Jetzt musste sie nur noch ihren Mut zusammennehmen und dann – legte er seinen Arm fest um sie, ohne sie einzuengen. So war es gut – und sie hatte nicht einmal fragen müssen.
„Schlaf gut, mein Lieber,“ seufzte sie zufrieden.
'Ich hätte mich jetzt vielleicht zusammenreißen sollen. Sie hat doch offenbar keine Ahnung. Die Mutter ist ja noch schlimmer als ich befürchtet hatte. Na, wir sind ja jetzt weit weg. Jetzt kommt sie wieder so vertrauensvoll eng an mich gerutscht. Schön, dann kann ich sie wieder umarmen. Hoffentlich hat sie den Mut, mir zu sagen, wenn sie das nicht mag. Nein, so fühlt sich das nicht an. Sie mag das – mindestens so sehr wie ich. Ich werde das vermissen, wenn sie ihre eigenen Gemächer bezieht.'

... und der erste Tag auf Pemberley


Als sie am nächsten Morgen erwachte, sah sie ihn einige Momente verträumt an, bevor sie ihre Gedanken preisgab: „Fitzwilliam, die Umgestaltung der Räume nebenan ist eine wichtige Entscheidung. Die sollte man doch nicht überstürzen, oder? Macht es Euch viel aus, wenn ich vorerst dieses Zimmer mitbenutzen möchte? Oder soll ich lieber in meinem Gästezimmer schlafen?“
„Ich finde es schöner, wenn wir hier zusammen schlafen. Wieso Euer Gästezimmer? Habt Ihr etwa eines?“
„Gewiss, meine Kleidung muss doch irgendwo untergebracht werden, und die Zimmer nebenan waren nicht bereitet, weil Ihr gesagt hattet, die sollen erst noch umgestaltet werden, sagte Mrs. Reynolds. Da habe ich das schönste Gästezimmer bekommen.
Das Brautkleid hatte ich angezogen, um es Georgiana zu zeigen. Sie hat es mir zugeknöpft. Dann wollte ich sehen, wie ich im Brautkleid mit offenen Haaren und Bändern aussah. Ich hab ihr erklärt, warum. Da hat sie mir ganz lieb geholfen. Die Idee fand sie gut. Ich wollte Euch unbedingt die Frisur zeigen, und sie hat dann dafür gesorgt, dass niemand mir begegnete, als ich hierher kam. Die Idee mit der Titania kam mir erst, als ich hier im Zimmer war und Euren Blick sah.“
Glucksend setzte sie hinzu: „Ihr hattet ja gesagt, Ihr nehmt mich auch mit gelöstem Haar wenn Bänder und Blumen drin sind. Euer Blick gestern Abend war aber einer Trauungszeremonie nicht so ganz angemessen, wenn ich das anmerken darf. Das wäre über Jahre hinaus der Skandal von Longbourn geworden, und der von Meryton wohl gleich noch dazu. Nur weil ich doch noch einen Schleier bekam – für den ich Euch immer noch unsagbar dankbar bin, weil das eine so nette Idee war, auf die Ihr von allein gekommen wart. Und so lieb, zu erahnen wie ich mich fühle, weil ich doch nichts gesagt hatte, denn schließlich wart Ihr mir wichtiger als ein Schleier, und überhaupt, welcher Bräutigam kümmert sich schon um so etwas … na, also, jedenfalls werden die Gesellschaften diesen Winter in Meryton und Umgebung deshalb um einiges fader sein, weil der interessante Gesprächsstoff fehlt.
Ich darf also wirklich hier bei Euch schlafen? Bis alles fertig ist? Aber jetzt muss ich ins Gästezimmer zurück. Dort ist meine Kleidung.“
Fitzwilliam lächelte: „Ich schlage vor, dass wir Mrs. Reynolds bitten, Kleidung für heute zu holen. So könnt Ihr nicht durch die Gänge laufen, selbst wenn ich Euch meinen Morgenmantel leihe. Das restliche Gepäck wird im Laufe des Tages hierher gebracht. Wir werden mein Ankleidezimmer auch für Euch nutzen, damit wir Eure Garderobe unterbringen können. Für Eure Räume lassen wir uns so viel Zeit wie notwendig. Und selbst, wenn alles fertig ist, zieht Ihr erst dann um, wenn Ihr es ganz bestimmt so möchtet. – Mir kann es gar nicht lange genug dauern.“ 'Sie möchte hier schlafen, sie will bei mir sein!'
„Mein Ankleidezimmer hätte ich gerne heller, aber die Schranktüren sind so dunkel. Ob es wohl reicht, helle Stühle und vielleicht helle Vorhänge zu verwenden? Ecrú oder cremefarben wäre vielleicht gut. Aber nur, wenn die Kosten nicht zu hoch sind.“
„Möchtet Ihr mitreden oder Euch überraschen lassen?“ 'Die Kosten sind doch absolut gleichgültig, wenn es für meine kleine Elizabeth-Elfe ist.'
„Ich lasse mich gerne überraschen – jedenfalls von Euch.“
Sie hatte es sich doch gerade ausdrücklich gewünscht, oder? Jedenfalls lag sie auf einmal wieder in seinen Armen, züchtig unter der Decke, falls Mrs. Reynolds mit der Kleidung kam. Die 'Dinge' wurden durch vorsichtige, zärtliche Wiederholungen immer akzeptabler.
Fitzwilliam stellte zumindest fest, dass sie sich bei einigen der 'merkwürdigen Dinge', wie sie es so reizend umschrieben hatte, genüsslich räkelte. So hätte er den ganzen Tag verbringen mögen. Schließlich hörte er mit schlechtem Gewissen, wie ihr Magen knurrte. Er bat sie äußerst zärtlich um Entschuldigung für seine Gedankenlosigkeit, stand auf und klingelte nach Mrs. Reynolds.
Jetzt erst?? – Na, so was! Aber wie hatte Mrs. Bennet gesagt, der Gatte bestimmt, oder so ähnlich; und es war doch schön gewesen. Mrs. Darcy hatte zumindest keinen Grund zur Beschwerde, fand sie, selbst wenn sie den Mut gehabt hätte, eine zu formulieren.
Er bat Mrs. Reynolds um die Kleidung von Mrs. Darcy, das Kleid aus gelbem Wollstoff, falls es nicht zu zerdrückt war, sonst eines, das ohne großen Aufwand zu verwenden war, keine Zofe und zwei Tassen Kaffee. Mrs. Reynolds kam nicht nur mit dem gewünschten Kleid, sondern auch mit einer Haarbürste und einer Schale Haarnadeln. Noch bevor sie sich ankleideten, tranken sie eine Tasse Kaffee.
Sie sah sich anschließend etwas hektisch um, wo sie sich unbeobachtet ankleiden könnte. Fitzwilliam ging daher in sein Ankleidezimmer und überließ ihr das Schlafzimmer. Als sie es nicht mehr sehen konnte, schüttelte er amüsiert den Kopf. Nachdem er sie schon zweimal entkleidet hatte und sie sich heute auch selbstvergessen unbefangen bewegt hatte, konnte er nicht nachvollziehen, warum sie beim Ankleiden unbeobachtet sein wollte.

Beim Frühstück hatte Elizabeth Mühe, sich auf die Unterhaltung Georgianas zu konzentrieren. Immer wanderten ihre Gedanken zur ersten halben Stunde nach dem Aufwachen zurück. War Eheleben ständig so himmlisch aufregend oder nur am frühen Morgen? Sie konnte den Tag nicht erwarten.
Nachdem sie gemeinsam mit ihrem Fitzwilliam Kaffee getrunken hatte, beschloss sie, nun mit Georgiana eine Schokolade zu trinken. Die kleine Schwägerin strahlte sie an. Welche andere Dame hätte sich denn schon nach ihr gerichtet, wenn doch ihr großer Bruder daneben saß? Sie war wahrlich 'unsere Elizabeth'.
Fitzwilliam nahm es dankbar zur Kenntnis, während Elizabeth gar nicht bemerkte, wie sie beobachtet und beurteilt wurde. Sie hatte Georgiana seit dem Sommer wie eine sehr gute Freundin oder Lieblingsschwester angesehen, auch wenn sie damals natürlich nicht zu hoffen gewagt hatte, dass sie sich einmal so nahe stehen würden. Sie wollte einfach nur ihre Verbundenheit mit Georgiana zeigen, ohne Rücksicht auf Folgen oder Kritik.
Das war ja genau die Eigenschaft, die Fitzwilliam immer an ihr bewundert hatte: Sie überlegte nicht lange, welche Anstandsregel gerade zutraf, sie tat das, was ihr ihre Liebe zu ihren Mitmenschen eingab. Es erfüllte ihn mit Stolz, Freude und Dankbarkeit, dass sie das Verhalten jetzt auch auf ihn und seine Schwester anwandte.

Nach dem Frühstück bot Georgiana an, das Haus zu zeigen. Fitzwilliam hätte das eigentlich selber gerne getan, ließ aber seiner Schwester den Vortritt, damit sie sich nicht so ausgeschlossen fühlte. Er erklärte, in seinem Arbeitszimmer mit der Planung der Renovierung zu beginnen. Nur nebenher zu gehen, ohne seine Elizabeth in jedem Zimmer mindestens einmal zu umarmen oder zu küssen – oder beides – war nicht so unbedingt sein Wunschtraum.
Als sie auf ihrem Rundgang am Arbeitszimmer vorbeikamen, huschte Elizabeth schnell allein zu ihm hinein. Mit einem „Damit uns die Zeit bis heute Abend nicht zu lang wird“ küsste sie ihn sanft aufs Kinn und war wieder verschwunden, bevor er reagieren konnte. Als er sich erneut über seine Pläne beugte, lächelte er. Eine Kostprobe, damit sie die Zeit bis nächsten Beisammensein überleben konnten. Seine Gattin zeigte mehr und mehr, dass er in der Wahl seines Kosenamens für sie einen Glücksgriff getan hatte. Sie war wirklich eine Elfe.
Das war zwar nicht Gutsherrin Art, aber er hoffte, dass sie von niemandem darauf hingewiesen wurde. Er jedenfalls würde nichts verraten. Wegen dieser Impulsivität hatte er sich schließlich in sie verliebt. Na ja, auch, der erste Anlass waren ihre dunklen Augen gewesen, die so herrlich strahlen konnten, so wie eben …
Wenn er sich nicht bald ernsthaft an die Planung machte, würden ihre Zimmer wohl erst zur Hochzeit ihres ersten Kindes fertig. Kinder … sie hatten noch gar nicht darüber gesprochen, wie viele sie haben wollten. Er war der Meinung, so mindestens vier oder fünf sollten es schon sein. Aber wie stand sie dazu? Das war das Vorrecht des Gatten, das zu bestimmen, nicht wahr? Nun ja, und der Himmel musste auch seinen Segen dazu geben, sonst würde es nicht gelingen. Aber er konnte doch nicht einfach so über sein Elfchen bestimmen. Nein, er würde mit seinem Elfchen darüber reden und dann auf die Zustimmung des Himmels warten.
Hoffentlich wollte sein Elfchen mehr als nur ein oder zwei Kinder. Das Haus war so groß, das konnte mit viel Kinderlärm und Kindergelächter gefüllt werden. Und er wollte Kinderlärm und Kindergelächter hören.
Als seine Schwester kleiner war, war nie zu hören, ob sie im Haus war oder nicht. Natürlich war sie im Haus, aber der Vater ließ nie zu, dass man Kinder mehr als dringend notwendig sah und hörte. Man sah sie vielleicht zehn Minuten am Tag und hörte sie nur bei den Gruß- und Abschiedsformeln. Dann kamen noch die Dankformeln hinzu, wenn es Geschenke gegeben hatte.
So war es auch bei ihm bis zu seinem zehnten Geburtstag gewesen. Da gab es statt der üblichen zwei Geschenke nur eines, das andere war das Geschenk, dass er die Mahlzeiten künftig mit den Eltern einnehmen durfte. Nein, seine Kinder sollten zu so fröhlichen und unkonventionellen Kindern heranwachsen wie seine Elizabeth.

Nun beugte er sich endgültig über seine Pläne. Sie hatte Ecrú oder Cremefarben angeregt. Das passte zu seiner Vorstellung von Gelb und Blau, oder? Unter Cremefarben konnte er sich ja etwas vorstellen, aber was war Ecrú? Sollte er nachfragen? Nein, aber er konnte Georgiana fragen. Wenn es um Elizabeth ging, würde sie sicherlich helfen – und vor allem ihn nicht verraten.
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