Abenteuer auf dem Atlantik

GeschichteDrama, Parodie / P16
13.05.2014
02.06.2014
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Tag 1

Die Fahrgäste trafen sich am Hafen, um ihre Zimmernummern entgegen zu nehmen und um dann auf ihre jeweiligen Räume zu gehen.

Die Mitarbeiter, die dafür verantwortlich waren, standen in einem Häuschen und teilten die Karten je nach eingetragenen Namen aus.

„Ui, da haben wir aber noch viel zu tun.“ Der jüngere von den beiden, war ein etwa Anfang 20jähriger, ungewöhnlich muskulöser Rotschopf, der ältere ein griesgrämiger, alter Mann.

„Ja.“ (wie man nur unschwer erkennen kann, war er auch nicht sonderlich redselig, doch den jüngeren schien es nicht zu stören)

„Na sieh mal! Da kommen meine älteren Adoptivbrüder! HEY! Hier! Hierhin!“

Drei Männer, einer fett und groß, einer mit nen gruseligen Blick und einer top gestylt und sehr anziehend, kamen auf ihn zu. „Clairechen-Bärchen!“ , worauf der jüngere Mitarbeiter namens Claire eher ein WTFgesicht auflegte und dann drei Karten verteilte.

„Ihr habt das Zimmer auf dem zweiten Flur mit der gelben Tür, aber wer von euch hat das gebucht? Das ist ein Ein-Personen-Zimmer!“  Daraufhin verzogen die drei älteren Brüder des Mannes entsetzt das Gesicht. „Luke! Bist du nicht mal imstande für 3 Personen auf einen Schiff ein Zimmer zu buchen!? Sollen wir uns nachts etwa stapeln??“ Der Mann namens Luke nickte daraufhin. „Ja, Keith und ich werde natürlich im Bett schlafen, weil ich das Oberhaupt dieser Familie bin.“ Der fette starrte Luke mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Hör mal, Kleiner, entweder du schläfst auf dem Boden oder wir regeln das auf unsere Weise!“

Claire meldete sich zögerlich zu Wort „Also jetzt beherrscht euch, bitte, hier sind noch Andere, wenn ihr jetzt bitte auf das Zimmer gehen würdet.“

Sie murmelten irgendwas von „Claire ist so sehr auf friedliche Lösungen fixiert“ und stapften davon.

„Und da kommen auch schon mehr Gäste. Guten Tag. Wie heißen Sie?“

Eine Schar von Männern in weißen Anzügen, angeführt von einen Typen dessen Mimik Claire eher als „Troll“ beschrieben hätte, kam auf die Hütte zu.

„Wir sind die Russofamilie, und nun mach, dass du uns die Karten gibst, Rotschopf! Oder du kannst in meine 12 mm blicken!“

Man sieht sich immer mehrmals im Leben, Leute.

„Oh Verzeihung, alles was Sie wollen, mein Herr.“ Claire überreichte ihnen die Karten.

Es kamen noch Leute in schwarzen Anzügen, angeführt von einem sehr schönen Mädchen.

Wie süß sie ist.

„Oh guten Tag, Mylady! Wünscht ihr eure Karten jetzt zu erhalten?“

Sie nickte wortlos, und Claire dachte sowas wie „Oh nein, jetzt mag sie mich nicht mehr.“

Dann nahm sie die Karten und ging auf das Schiff.

„OOOCH schau mal Miria! Ich glaube da gibt es die Karten!“

„HUHHHH? Wahnsinn, Isaac!!!“

Der Mitarbeiter schien etwas verwirrt zu sein, aufgrund der Euphorie, die, die beiden verströmten, aber er nickte ihnen höflich zu.

„Sie sehen so angespannt aus, ist alles in Ordnung, lieber Herr…?“

„Oh nein, Isaac, er ist unglücklich, was sollen wir jetzt tun?“

„Wir tanzen einen Aufmunterungstanz, Miria!“

„Ach bitte! Bitte! Bitte! Es ist alles in Ordnung! Hier eure Karten! Und da ist der Eingang!“

„Kein Tanz, Isaac?“

„Ich fürchte nicht, Miria, aber weißt du was das gute daran ist?“

„Was denn, Isaac?“

„Dem Herr scheint es gut zu gehen.“

Sie plapperten fröhlich weiter, aber Claire war relativ froh diesen Zeug nicht mehr zuhören zu müssen.

Es kamen noch weitere Gäste und meisten bekamen auch Karten (außer Rachel natürlich, die kroch auf dem Boden rein, damit Claire sie nicht sah).



Im Zimmer von denen, mit den schwarzen Anzügen:

„Wir werden Huey retten! Er ist wegen Steuerhinterziehung im Knast gelandet, doch wir holen hin da raus! Möge die Mission begingen!“



Im Kapitänsabteil:

„Oh laut meiner Uhr ist schon eine Stunde vergangen, scheiß Zeitumstellung! Und nun muss ich das Lichtsignal setzen und dem anderen Kapitän umnieten!“

„Was haben Sie gesagt?“

„Ach … nichts“

Claire lehnte sich gechillt an die Wand, sollte er doch versuchen ihn zu töten!

„Übrigens, kennen Sie schon die Geschichte des Ocean Tracers?“

„Des.. was?“

„Ein Wesen, das in der Dunkelheit im Wasser lauert, und Schiffe überfällt! Und dann lässt es von hinten nach vorne die Passagiere verschwinden!“

Der ältere Mann holte einen Gegenstand aus seiner Tasche.

„Wieso erzählst du mir das?“

Er drehte sich um und richtete seine Waffe auf Claire.

„Es gibt doch sowieso keinen… uaahhhh!“

Doch natürlich funktionierte das nicht, und der Mann wurde erschossen. Und dann kam der von der Russobande rein und Claire kam zu dem Schluss, dass er seine Uniform von Tony, seinen Bro, gestohlen hat und stopfte sein Gesicht in die Schiffsschraube.



Im Zimmer für das Dinner:



„Heilige Maria Mutter Gottes! Da ist etwas Rotes am Fenster vorbeigeflogen!“

„Das war die Gardine!“

Die Männer stritten sich noch etwas, dann platzten plötzlich welche von den schwarzen rein und später auch die Russokids, es gab Schüsse und ne Schlägerei, und das Zimmer für das Dinner war leer.

Ausgenommen natürlich von Ladd und seiner Freundin, sowie einer neuen Zimmerdekoration, in Form eines roten Teppichs (welcher sich bei genauerer Betrachtung als Ladds ehemaligen Feind von den schwarzen entpuppte).

„So, meine liebste Lua, jetzt haben wir das Buffet ganz für uns alleine.“



Im Zimmer der Gandors:

„Ist ein bisschen eng hier, findet ihr nicht auch?“

„Beschwer dich nicht, Luke, das ist immerhin deine Schuld, und jetzt können wir zu dritt in einen Ein-Mann-Zimmer schlafen!“

Berga machte Anstalten sich auf das Bett zu legen, doch die anderen kamen zu dem Schluss, dass das der beste Platz für Ragnarök (Lukes neues Scharfschützengewehr) war.

Und so sah das Zimmer kurz danach aus wie ein Asylantenheim (kein Bett aber eine Matratze für drei Personen auf dem Fußboden).



Im Zimmer der Russos:

„Es hat ein Massaker gegeben! Im Zimmer für die Kapitäne! Dune hat es offensichtlich übel erwischt!“

„Die sollen jetzt aber nicht alle sterben! Sonst bleibt ja keiner mehr für mich übrig!!“

Sie überlegten noch eine ganze Weile und dann kam Ladd zu den Schluss, dass sich wohl maximal 200 Personen auf dem Schiff aufhielten, geteilt durch 10 also 20 pro Person, und dass das sowieso kaum ausreichen würde, um sich die Nacht um die Ohren zu schlagen und sie jetzt erstmal warten sollten bis sie wussten, wer Dune umgebracht hat.



Im Zimmer der schwarzen:

„Wir haben unsere Fakekaptain verloren!“

„Ist das Prüfung von Huey? Wer es schafft das zu überstehen, darf als nächstes sein Konto in der Schweiz anlegen?“

„Also wenn das so ist…!“

„Werden wir die Mission fortführen.“



Im Zimmer von Jacuzzi:

„Der Oceantracer wird uns alle fressen!! Hilfe!“

Der arme war mal wieder total von der Rolle

Nice meldete sich zu Wort

„Wir müssen die anderen warnen! Das erledigen wir zusammen!“



Wenig später im Zimmer der schwarzen:

„Was ist das für ein Lärm?“

„Da rennen ein paar Irre durch die Gänge und schreien was von „Macht nichts böses, sonst wird der Oceantracer euch verschlingen““

Das hübsche Mädchen von eben horchte auf.

Wird er mich vielleicht von diesen nervigen, lauten, illoyalen Personen befreien? Wenn da so ist, werde ich zum Fangirl!

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