Borderlands 2: Kriegs Abenteuer

von Archer
GeschichteAllgemein / P16 Slash
12.05.2014
12.05.2014
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Einleitung: Ein Fleisch-Fahrrad für Zwei

Die Sonne lächelt auf das Tal herab. Ein leichte Brise wirbelt Staub auf, aber alles in allem ist es ein angenehmer Tag. Der Mann sieht auf das Bild was sich ihm bietet. Die Zäune des Banditen-Lagers sind rot gesprenkelt. Mehrer Männer liegen tot auf dem Boden, man sieht den Schmerz in ihren Gesichtern. Ein Bewegung am Rande seines Blickfeldes erregt die Aufmerksamkeit des Mannes. Er dreht sich um. Die Beine eines Banditen wippen im Wind. Das Seil, an den er aufgehängt ist, dreht sich. Es gibt ein knarrendes Geräusch.
Kriegs Kopf folgt jeder Bewegung des Mannes. Er kriecht aus seinem Versteckt und schreitet langsam auf den anderen Mann zu.
Wahrscheinlich hat der Gehängte das nicht verdient. Aber alle sterben hier draußen, die Guten, sowie die Schlechten. Ich möchte den Mann, der sich das Lager ansieht, warnen. Ich will ihm zurufen, dass er weglaufen soll, damit ich ihn nicht töten muss. Doch leider kommt aus meinem Mund was anderes:  "Mir gehört das schönste Fleisch-Fahrrad!"
Krieg sprintet auf den Mann zu, nutzt einen Zaun als Tritthilfe und springt auf den Mann zu. Während der Mann sich umdreht, hebt Krieg seine Hände über seinem Kopf. Als der Mann realisiert, dass ihn jemand anspringt ist es zu spät. Krieg schwingt seine Arme nach unten und schmettert seine Axt in den Schädel des Mannes.
Nahe dran, an dem was ich ihm sagen wollte.
Ja genau, dass bin ich.
" Macht euch bereit für Wirbelsäulen-Kribbler". Erinnerst du dich eigentlich noch an die Tage, als wir bei klarem Verstand waren. "Erwartet die Hölle auf Erden." Also nicht. Nur für euch: Ich, die Stimme mit den '-Zeichen und in kursiv, der vernünftige Teil, sozusagen der innere Krieg. Der andere Teil  der stunden-, nein eigentlich tagelang, über Fahrräder aus Fleisch spricht, ist der äußere Krieg.
Der äußere Krieg wirft seine Axt hoch, fängt sie auf und schlägt sich mit der flachen Seite auf den Kopf, um den inneren Krieg zum Schweigen zu bringen. Autsch...du Idiot warum machst du...DA KOMMT EIN ZUG! Die Schienen des Schwebezuges waren von Sand bedeckt. Krieg springt ruckartig zur Seite und der Zug verfehlt ihn haarscharf.
Er schüttelt seinen Kopf, um seine verschwommene Sicht zu bereinigen.
Was zur...da steht jemand, bewaffnet mit einem SMG. Diese Tätowierungen. Das ist eine Sirene[Anmerkung des Autors: Wer sich nicht mit Borderlands auskennt: Sirenen können mit Magiern verglichen werden].Sie könnte uns mit einem einzigen Gedanken töten und...sie ist wunderschön. Während Krieg sich langsam aufrichtet, bemerkt ihn auch die Sirene. "Ist das ein Psycho? Er trägt eine Maske und ist blutbeschmiert.", wundert sie sich.
Sag ihr, dass sie so schön wie tausend Sonnenuntergänge ist. Sag ihr, dass sie sich um dich kümmern soll, dass sie dich retten soll. Aber am wichtigsten, egal was du tust, schreie nicht aus voller Lunge irgendetwas, dass mit Furzen zu tun hat!
Krieg schreit aus voller Lunge: "Ich bin der der Schaffner des Furz-Zuges!"
Die Sirene schüttelt den Kopf und beginnt auf Krieg zu schießen. Während dieser sich in Deckung bringt sagt ihm seine innere Stimme zynisch: Das hast du ja wunderbar gemacht. Das allerletzte was du auf dieser Welt gesagt hast ist: Furz-Zug. Na toll, jetzt kommen auch noch Banditen dazu.
Langsam schleichen sich die Banditen an die Sirene heran, einer ist nur noch ein paar Meter von ihr entfernt. Warn die Sirene! "Schneid das Fleisch in Streifen", ruft Krieg der Sirene zu. Diese ignoriert ihn. Sie wird sterben! "Salz die Wunde". Ja, großartig. Salz alle Wunden dieser Welt, aber später. Hör mir zu: Die Sirene wird sterben und es ist allein deine Schuld!.
"grraaahhhh! Dreh dich um hübsche Frau!", ruft Krieg der Sirene zu und wirft seine Axt. Gerade rechtzeitig. Die Axt gräbt sich mit einem schmatzenden Geräusch in den Schädel des Banditen, der hinter der Sirene stand. Verwundert dreht sich die Sirene um. Krieg sprintet los, zieht die Axt aus dem Schädel des Banditen und schlägt sie dem Zweiten in die Brust. Dem dritten schreit er an: "Ich werde meine Schmerzen in deine Seele einprügeln." Der Mann nässt sich ein und fällt in Ohnmacht. Krieg dreht sich um, um nachzusehen, ob es der Sirene gut geht. Plötzlich eine Bewegung neben ihm. Er sieht das Messer in der Hand des letzten Banditen aufblitzen, weiß aber, dass er es nicht rechtzeitig schaffen wird. Er erwartet den Schmerz. Doch nichts geschieht. Er sieht, wie der Bandit in der Luft hängt, umschlossen von einer Spähre. Er schaut zu Seite und bemerkt, dass die Tattoos der Sirene aufleuchten und sie mit ihrer Hand etwas zu greifen scheint. Er versteht, dass die Sirene den Banditen eingeschlossen hat. Er wendet dem Banditen zu und schlägt ihm die Axt ins Gesicht.
Während Krieg die Axt aus dem Schädel des Bandit zieht schaut ihn die Sirene kritisch an, unsicher was sie tun soll. Sag Danke. Sag ihr, dass wir dank ihr eines Tages wieder normal seien könnten.
"Ich würde meinen Wellensittich für dich grillen!" Idiot. Die Sirene schmunzelt. Ich nehme alles zurück, gut gemacht.