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Three Rooms

von Die Meg
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Draco Malfoy Hermine Granger
12.05.2014
28.05.2014
24
142.856
105
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12.05.2014 5.061
 
Kapitel 8

Sie hatte vor dem Spiegel gestanden.
Eine ganze Weile schon, hatte sich betrachtet, hatte geweint und war anschließend in ihrem Badezimmer umhergewandert. Rastlos, ruhelos. Und stinkwütend! Wie konnte er?! Wie hatte er es wagen können! Und Harry! Wieso verhielten sie sich wie Idioten? Es regte sie so sehr auf, sie konnte es nicht beschreiben! Und sie wusste nicht, was sie tun sollte! Alles, was sie Malfoy vorwerfen würde, würde sich auch auf Harry auswirken.

Und Harry hatte als erster zugeschlagen. Das war es auch, was sie Snape gesagt hatte, nachdem sie ihn mit ihrem Patronus gerufen hatte. Und Ron hatte es ihr übel genommen. Sehr, sehr übel. Aber sie hatte nicht die leiseste Lust gehabt für Harry zu lügen! Er hatte ihre Lüge nicht mal verdient. Er gab sich keine Mühe, Konfrontationen aus dem Weg zu gehen, nein!
Er suchte immer noch den Streit mit Malfoy, und Malfoy war nur zu bereit darauf anzuspringen! Und sie wusste, bei Harry würde Snape eher Skrupel zeigen, wenn es um den Rauswurf ging. Denn es handelte sich ja um Harry Potter!

Wie er sie angesehen hatte! Und sie hatte das Gefühl gehabt, zwischen ihm und Harry zu stehen! Dabei tat sie nichts davon! Und es war so viel Blut überall gewesen. Seins und Harrys und Rons… - und sie war so sauer auf alle drei! Und was sie nicht begriff war die Tatsache, weshalb es sowieso überhaupt so weit gekommen war? Sie war doch nicht schuld daran, oder? Sie wüsste nicht, weshalb! Es war auch überhaupt nicht möglich.

Sie hörte, wie die Tür ins Schloss fiel. Sie hob den Blick erschrocken zu ihrem Spiegelbild. Ihre Augen waren vom Weinen noch gerötet, und sie hatte bestimmt nicht aus Sorge geweint! Nein, sie hatte Angst. Angst, dass alles langsam immer schlimmer wurde, dass sich alles von alleine zerstörte und sie nichts dagegen tun konnte, außer zuzusehen. Zuzusehen wie ihre Idee von einem ruhigen Schuljahr, in dem sie vergessen konnten, zu schwinden schien. Nein! Sie wollte sich nicht geirrt haben! Sie wollte nicht! Und sie hasste ihn dafür, dass er es nicht leichter machte! Dass er es nicht einmal versuchte!

Sie öffnete die Badezimmertür.

Er ließ seine Sporttasche neben sich fallen. Er trug noch seine Quidditchuniform, und sie war so blutig wie vorher. Und es rührte sie nicht. Überhaupt nicht! Er war selber schuld! Sein Gesicht war wohl von Madame Pomfrey nur halbherzig gereinigt worden, denn Blut klebte noch in einigen seiner hellen Strähnen, getrocknet an seiner Schläfe, und sie schluckte schwer, um den Kloß des möglichen Mitleids in ihrem Hals zu verdrängen.

Und er sah sie an. Erschöpft, erschlagen – aber bereit, sich zu streiten, so kam es ihr vor.

Und je mehr Sekunden sie stumm verstreichen lassen würde, umso weniger würde sie wissen, was sie zu ihm sagen sollte. Denn es gab nur ein begrenztes Zeitfenster, in dem ein Gefühl angemessen war. Würde sie ihre Wut ihm gegenüber nicht zum Ausdruck bringen, wäre dieses Zeitfenster geschlossen. Und sie war wirklich wütend. Und ängstlich, und – oh mein Gott – was hatte er nur angerichtet?!

„Wie… konntest…du?“, entfuhr es ihr also, denn es regte sie auf, dass er nichts sagte. Dass er nicht mal…, nicht mal…! Oh! Sie haste ihn!

„Auf mich gewartet?“, wollte er rau von ihr wissen, ohne auf ihre Frage zu antworten, und ein Mundwinkel hob sich tatsächlich in seinem Gesicht.

„Nein! Natürlich nicht! Aber dass ich Harry noch sehen würde, habe ich für ausgeschlossen gehalten. Wie konntest du das Harry antun?“, wollte sie wissen, den Tränen so nahe, dass ihre Stimme wieder brach.

„Es ihm antun?“, wiederholte er und kam plötzlich näher. „Was genau habe ich ihm angetan?!“ Und sie hasste es, dass er so… so gelassen war. Dass es ihm nichts weiter ausmachte! Er war blutverschmiert! Er sah furchtbar aus! Er hatte bestimmt noch Schmerzen, und er verhielt als… als wäre alles ok!

„Oh, tu doch nicht so! Das weißt du ziemlich genau!“

Er fuhr sich durch die Haare.

„Ich möchte duschen“, erwiderte er ruhiger.

„Es ist halb zwei!“, brachte sie zusammenhanglos hervor.

„Das ist mir scheiß egal“, entgegnete er knapp.

„Natürlich. So egal, wie alles auf der Welt!“

„Möchtest du mir irgendetwas vorwerfen?“, erkundigte er sich müde, und sie atmete empört aus.

„Hm… mal sehen. Ja, ich denke schon. Natürlich, Malfoy!“, fuhr sie ihn kopfschüttelnd an.

„Deinem Wunderknaben geht es gut“, sagte er also.

„Ja? So gut wie dir? Und hör auf, so über ihn zu reden, Malfoy! Wie konntest du das tun? Was hat Snape gesagt?“ Und sie sah, wie Malfoy sich gereizt über das verschmierte Gesicht fuhr.

„Granger, ich will duschen. Jetzt.“

„Anscheinend hat Snape dich nicht enthoben“, bemerkte sie kopfschüttelnd.

„Das wäre dir recht gewesen, nehme ich an?“ Er hatte sie erreicht, und sie glaubte schon, er würde sie mit Gewalt wegschieben.

„Das ist das, worauf ich seit dem ersten Tag hoffe, Malfoy!“, knurrte sie bitter.

„Diese Woche, Granger, war die anstrengendste Woche überhaupt! Denkst du, ich habe Lust mir dein Gemecker anzuhören, nur weil ich der erste bin, den du antriffst?“, beschwerte er sich haltlos bei ihr, und sie öffnete vor Entrüstung den Mund.

„Oh nein, Malfoy! Nicht weil du der erste bist! Nein, ganz einfach, weil du es verdient hast! Du kannst Harry nicht so provozieren! Das kannst du nicht!“

„Er hat angefangen“, log er schließlich zornig und sie hätte schreien können!

„Er hat nicht angefangen!“

„Er hat wohl-“

„Malfoy!“, rief sie wütend. „Wieso tust du das?“ Plötzlich lachte er freudlos auf.

„Was? Ich bitte dich“, sagte er nur, als würde es irgendetwas erklären. Und sie schloss die Augen, bedeckte sie mit der Hand, und wusste nicht weiter. Mit ihm zu streiten war…, wie mit einer Wand zu diskutieren. Eventuell musste man aufgeben, denn es war einfach nur sinnlos. „Nein“, korrigierte er sich schließlich mit ernstem Ausdruck. „Ich bitte dich nicht, Granger.“

„Warum tust du das?“, wollte sie leise von ihm wissen. Verzweiflung nagte an ihren Worten.

„Ich tue gar nichts. Du redest immer noch mit mir. Ich will duschen. Ich habe-“

„Du hast Harry provoziert. Und das mit Absicht.“ Und er atmete aus. Als er sie wieder ansah, war Zorn in seine grauen Augen getreten.

„Weißt du, wie scheiß egal mir Potter ist? Oder was du von mir denkst? Weißt du das?“

„Du hast-“

„-nein!“, unterbrach er sie. „Ich kann tun, was ich will! Begreifst du es nicht?“ Und sie schüttelte unter Tränen den Kopf.

„Du bist böse, Malfoy! Du bist ein Arschloch, und du denkst immer nur an dich!“, flüsterte sie tonlos. Ärger flammte in seinem Gesicht auf, und zornig schlug er seine Faust gegen den Türrahmen, neben dem sie stand. Sie zuckte vor Schreck zusammen.

„Richtig! Und Potter macht immer nur-“

„Es geht nicht um Harry!“, schrie sie jetzt.

„Nein, es geht ja nie um den heiligen Potter!“, schrie er wesentlich lauter. Dann nickte er und grimmige Entschlossenheit erhellte seine Züge. „Und Potter weiß es“, ergänzte er kalt.

„Was?“, flüsterte sie, aber eine Welle der Angst erfasste sie erneut.

„Was?“, wiederholte er lächelnd. „Dass du mich geküsst hast, Granger. Dass du mich an dich gerissen hast, dass du-“

„Halt deinen Mund!“, rief sie gepresst.

„Warum? Weil ich recht habe? Du-“

„-Harry weiß es nicht! Harry hätte dich umgebracht, wenn-“

„Wirklich? Vielleicht bist du in seiner Gunst so tief gesunken, dass es ihm scheiß egal ist, ob-“

„Nein! Halt deine Klappe!“, schrie sie lauter.

„Wenn Potter wüsste, dass-“

„Ich dachte, er weiß es!“, kam es ihr triumphierend, und mit einem Hauch Erleichterung über die Lippen. Natürlich hatte er es nicht gesagt! Das hätte er nie getan!

„Nein. Er weiß etwas wesentlich wichtigeres, Granger“, informierte er sie kalt, während er sich näher zu ihr lehnte. Der Geruch von Schmutz, Blut und Krankenflügel stieg ihr bitter in die Nase. Sie konnte ihn spüren. Seine Wärme, seine Wut. Und sie wartete, dass er sprach. Ihr Puls hatte sich beschleunigt.
Seine Brust hob und senkte sich unter dem grünen Stoff seines Quidditch-Jerseys.
Sein Kiefermuskel hatte sich angespannt, während er sie betrachtete. Seine grauen Augen war dunkel, ob vor Zorn oder etwas anderem, war schwer zu sagen, aber sie erkannte, dass es ihn wohl Überwindung kostete, nichts zu sagen. Sie musste den Kopf leicht in den Nacken legen. Und es war eine seltsame Spannung zwischen ihnen, die sich immer weiter aufzuladen drohte.

Sie wusste nicht, was er Harry gesagt hatte, aber es konnte unmöglich schlimmer sein, als das, was wirklich passiert war.

„Na los“, forderte sie ihn böse auf. „Sag es einfach, damit wir hier fertig sind“, schloss sie, denn sie wusste, es konnte nur eine Beleidigung folgen. Sie versuchte sich nicht auf seine Nähe zu konzentrieren, denn er machte ihr tatsächlich Angst.

„Er weiß, dass die Möglichkeit besteht“, sagte er rau. „Die Möglichkeit, dass ich deinen widerlichen Körper und dein abstoßendes Blut ignorieren würde, um ihm zu zeigen, wie wenig es mich interessiert.“ Sie starrte ihn an. Was?! „Dass ich dich berühren würde, einfach nur, um ihm zu bewiesen, dass sogar ein Schlammblut zu meinen Füßen liegt, wenn ich es will“, fuhr er fort, und sie wich gegen den Türrahmen zurück, als er die schmutzige Hand zu ihrem Gesicht hob. „Die verdammte Möglichkeit, dass ich, wenn ich einen schlechten, schwachen, kranken, absolut beschissenen Tag habe, selbst dann in der Lage wäre, Potters Schlammblut zu haben.“ Sie drehte ihr Gesicht vor seiner drohenden Berührung weg.

„Und weißt du, es ist verdammt witzig!“, fuhr er ruhiger fort, während er seine Fingerknöchel über ihre Haut streichen ließ, und sie den Kopf schüttelte, um ihn abzuhalten. „Keiner glaubt es. Snape glaubt es nicht – und warum auch?“ Sie wusste nicht, ob er noch mit ihr sprach, aber sie wollte weg von ihm! Sie wollte sich unter seinem Arm durch ducken, aber er hatte ihre Schultern umfangen.

„Lass mich los!“, sagte sie unter Tränen.

„Und es wird nichts weiter sein“, ergänzte er, während sein Blick über ihr Gesicht wanderte, als wäre sie nur eine Erscheinung. „Nichts weiter für mich“, flüsterte er.

„Du bist widerlich!“, knurrte sie, während sie seine Hände von ihren Schultern hob.

„Ja“, bestätigte er mit freudloser Erkenntnis in seiner rauen Stimme, während sein Blick sich an ihren Lippen verfangen hatte. Sie sah es genau. Oh nein! Nein! Hermine, geh! Lauf weg! Hol Snape! Hol Harry! Hol irgendwen!

„Wenn du auch nur denkst, mich anzurühren-“

„-ja?“, unterbrach er sie rau, und sie schüttelte heftig den Kopf, denn irgendetwas lag in seinem Blick, dass ein Kribbeln bis in ihre Zehen schickte, und sie schüttelte den Kopf. Präventiv. Einfach, um ihn davon abzuhalten sie so anzusehen! Oh Gott! Oh Gott!

„Malfoy!“ Es war eine Warnung. So klar und deutlich, aber er wich nicht zurück. Müdigkeit zeichnete sein Gesicht. Und dann sah er sie an. Es schickte einen Stromschlag durch ihren Körper. Sie schüttelte den Kopf, wieder einmal.
Er hatte sie gegen den breiten Türrahmen gedrängt, stand über ihr, eine Hand neben ihrem Gesicht abgestützt, während er sie betrachtete.

Irgendetwas lag in seinen Augen. Irgendetwas, was sie nicht kannte, und es machte ihr eine unheimliche Angst. Und dann griff er nach ihrer Hand, hielt sie, entgegen ihrer plötzlichen Gegenwehr, fest und hob ihre Hand höher. Höher zu seinem Gesicht. Sie starrte ihn mit offenem Mund an, und stoßweise entwich ihr die Luft aus ihren Lungen, als er ihre warme Hand auf seine kühle, dreckverschmierte Wange legte.

Oh Merlin! Was zur…?
Seine Hand lag über ihrer, und er schloss die Augen. Sein Atem ging ruhiger, während sie ihn nur anstarren konnte. Alles, was er gesagt hatte! Alles… machte überhaupt keinen Sinn mehr! Was tat er denn nur?! Seine Hand wanderte tiefer und umschloss ihr Handgelenk.

Bewegungslos verharrte sie vor ihm, ihre Hand auf seiner Wange, und sie spürte seine weiche Haut unter ihren Fingerspitzen.

„Was tust du?“, flüsterte sie ängstlich, und unter ihren Fingern wandte er das Gesicht, so dass seine Lippen ihre Handfläche berührten. Sie spürte, wie er denn Mund öffnete, sie einatmete, und eine komplette Gänsehaut legte sich über ihren Körper, als sein warmer Atem ihre Haut traf. Sie versuchte die Hand zurückzuziehen, entfernte sie ein Stück von seinem Gesicht, und seine Augen öffneten sich wieder.

Er griff nach ihrem anderen Handgelenk und legte ihre beiden Hände um seinen Nacken, während er den Kopf senkte. Er hielt ihre Hände dort, und sie spürte wie die kurzen Haare in seinem Nacken ihre Handflächen kitzelten.

Oh Gott!!!

Wieso bewegte sie sich nicht?! Er lehnte sich näher zu ihr, und seine Wange berührte ihre eigene, und sie schnappte nach Luft als seine Lippen die Stelle unter ihrem Ohr fanden.
Er küsste ihre Haut! Oh Merlin! Ein eigenartiges Schwächegefühl breitete sich in ihren Beinen aus. Oh nein! Das passierte nicht! Sie schluckte schwer, versuchte, an etwas anderes zu denken, versuchte zu ergründen, weshalb sie ihn nicht von sich gestoßen hatte, und ihr Atem beschleunigte sich, als seine Lippen zu ihrer Wange wanderten.

Er küsste ihre Wange.

Behutsam, fast. Und Luft entwich ihrem geöffneten Mund. Ihre Lider schlossen sich, kurz bevor sie noch hyperventilieren würde, und sie spürte, wie der Druck seiner Hände nachließ, wie er sie von ihren eigenen nahm, wie seine Hände auf ihren Hüften zum Liegen kamen. Sie spürte die Wärme seiner Finger auch durch den Stoff ihres kurzen Morgenmantels.

Oh Merlin! Wieso – wieso!!! – lagen ihre Hände immer noch um seinen Nacken?!

Ihr Herzschlag brach einen persönlichen Rekord, als seine Lippen ihren Mundwinkel erreicht hatten. Sie spürte seinen Atem gegen ihren, und ihr Herz machte einen Satz.
Nein! Nein, nein, nein!

Sie spürte ein Ziehen in ihrer Mitte, spürte, wie alles sehr schnell, sehr falsch und verboten geworden war!

„Spürst du das?“, flüsterte er rau gegen ihren Mundwinkel. Seine Lippen berührten beim Sprechen ihre Haut. Ihre Hände hatten sich praktisch in seinen Nacken gekrallt und hielten ihn genau an dieser Stelle, nur Millimeter von ihren Lippen entfernt. „Und was ich alles tun könnte…“, fuhr er fort, und seine Stimme klang weit entfernt. Sie wusste nicht, ob seine Augen immer noch geschlossen waren, aber sie hielt ihre fest verschlossen. Würde sie es nicht sehen, dann wäre es nicht wahr! Ihr Atem ging flacher, als seine Hand plötzlich tiefer glitt. Sie spürte, wie er sanft den Stoff ihres Morgenmantels nach oben schob, wie seine Finger auf die nackte Haut ihres Oberschenkels trafen, und wie er kurz heftiger atmete.

Sie konnte sich nur an ihn krallen, während eine unbekannte Hitze in ihre Wangen stieg. Nein! Nein, wie konnte sie nur? Wie konnte sie ihn gewähren lassen?!
Aber dieses Gefühl… dieses… verdammt…! Sie atmete heiß gegen seine Wange, während seine Fingerspitzen sanft über ihren Oberschenkel strichen.

„Wenn ich…“, fuhr er rauer fort, während seine Finger tiefer glitten, ihren Oberschenkel entlang nach innen. Dort wo es heißer wurde, wo sie spürte, wo sich eine seltsame Spannung angestaut hatte. Sie hatte ihren Kopf unbewusst in ihren Nacken gelegt, denn der Druck war unbeschreiblich in ihrem Innern. Nun lagen seine Lippen über ihrem Hals, und sie spürte, wie seine Zunge eine feine Schweißperle aufleckte, während ihre Finger fest in seinen Nacken griffen. „Wenn ich… dich dort berühren würde…“, brachte er abgehackt hervor, und instinktiv schlossen sich ihre Schenkel, hielten seine Hand gefangen, ohne dass er sie weiter bewegen konnte. Zwischen ihren Schenkeln!

Die Spannung in ihrem Innern brachte sie noch um.

„Nein!“, keuchte sie heiser, die Augen noch immer geschlossen. Den Kopf noch immer zurück gegen den kalten Türrahmen gelehnt.

Es war als ging eine toxische Hitze von ihm aus. Er roch so verführerisch nach Erde, nach Luft, nach dem letzten Hauch seines Parfums, nach Malfoy, nach…. Sie schluckte, und er küsste ihren Hals erneut, atmete den Duft ihrer Haut ein, und sie spürte wieder eine Gänsehaut. Noch immer hielt sie ihre Schenkel geschlossen, spürte, wie er seine Hand bewegen wollte, aber sie atmete heftiger.

„Nicht! Ich-“

„-shht“, murmelte er gegen ihre Haut, und sie hatte die Augen fest zusammen gekniffen. Das konnte nicht Malfoy sein! Er konnte es nicht sein. „Stell dir vor, was er sagen würde, wenn er dich jetzt sehen könnte, Granger“, fuhr er fort, die Stimme gesenkt und tief vor Verlangen.

„Nein!“, wiederholte sie verzweifelt, aber noch immer spürte sie seinen Nacken unter ihren Fingern! Sie hatte ihn noch nicht losgelassen, aber sie übte keinen Druck mehr auf seine Haut aus. Seine Lippen glitten tiefer, tiefer zum Ausschnitt des Morgenmantels. Seine andere Hand griff in den Knoten, den sie nur locker gebunden hatte, um ihn zu lösen.

Sie hielt erschrocken die Luft an, unfähig sich zu bewegen. Was tat er nur? Was sagte er da?! Würde Harry sie sehen können, dann… dann würde er glauben, sie wäre verrückt geworden. Aber es konnte nicht Malfoy sein! Es fühlte sich nicht einmal mehr wie Malfoy an! Und es war absurd! Sie war... Hermine Granger! Hermine Granger, Schulsprecherin. Und niemand, für den sich Malfoy auch nur jemals im Ansatz körperlich interessiert hatte! Oder… nicht? Es konnte doch nicht sein, dass sie ihn gewähren ließ?! Sie verstand es nicht, und es war zu überwältigend, als dass sie überhaupt noch richtig denken konnte!

„Wenn sie dich sehen könnten“, fuhr er rauer fort, während er den Knoten einfach löste, und seine Hand schließlich wieder um ihre Taille legte. Nun trennte seine Hand nur noch ihr Schlafshirt von ihrer Haut. Sie atmete heftig, spürte, wie sich ihre Brust hob und senkte, und wie seine Lippen ihre Haut entlang fuhren. Tiefer… tiefer zum Saum ihres Shirts. Und sie wollte sich auflehnen, aber er presste sie übergangslos mit voller Kraft gegen den Türrahmen, die Hand noch immer zwischen ihren Schenkeln, während er mit seinem freien Daumen über den unteren Ansatz ihrer Brüste fuhr. Sie spürte es auch durch das Shirt, spürte, wie sie unter seiner Berührung schauderte und sich gleichzeitig fragte, wie er es wagen konnte! Aber jetzt war sein Körper gegen ihren gepresst, und sie wünschte sich, es wäre alles anders gekommen.

Ihre Augen hatten sich geöffnet, und er musste die Angst darin erkennen können.
Er stand etwas gebeugte vor ihr, denn seine Hand steckte noch immer zwischen ihren Schenkeln, so dass er sich nicht vollständig aufrichten konnte, und ihre Hände lagen noch immer um seinen Nacken.

„Ich weiß, es gefällt dir“, fuhr er heiser fort. „Es gefällt dir, wenn ich dich ansehe, wenn ich dich berühre! Ich wette, du denkst an mich, wenn du in deinem Bett liegst! Vielleicht fasst du dich sogar an“, ergänzte er mit eindringlichem Blick in ihr Gesicht, und sie spürte die Hitze in den Wangen. „Vielleicht fasst du dich an, und stellst dir vor, ich würde es tun“, sagte er, während ihre Schenkel immer heißer wurden.

Oh Gott! Oh Merlin! Nein!

„Du stellst dir vor, wie es wäre mich zu küssen“, flüsterte er, und sie starrte in sein Gesicht. Ihr ängstlicher Blick fiel kurz abgelenkt auf seine vollen Lippen, und kurz zuckten seine Mundwinkel. „Nicht da, Granger. Mich woanders zu küssen“, fuhr er leiser fort. Sie wehrte sich, wollte die Hände von seinem Nacken nehmen, aber er presste sie härter zurück gegen den Rahmen. Sie keuchte auf, und sie griff jetzt härter in seinen Nacken.

„L…lass mich los, Malfoy“, erwiderte sie, die Stimme nur ein Hauch.

„Und wenn du mich lassen würdest, könnte ich dir Dinge zeigen, die-“

„Nein!“, unterbrach sie ihn zitternd.

„-und wenn ich meinen Finger in dich schieben würde, wenn ich deinen Nippel dabei in meinen Mund saugen würde, und du nur noch daran denkst, wie es wäre, wenn mein Schwanz dich tatsächlich-“

Ihre Fingernägel krallten sich jetzt in seinen Nacken, und ihr Atem ging schneller. Sie schüttelte blind den Kopf, aber er senkte seine Lippen, verharrte nur Millimeter entfernt vor ihrem Mund. „Wenn ich… auf die Knie gehen würde…“, flüsterte er, den Blick auf ihre Lippen geheftet. „… wenn ich deine lächerlich kurze Shorts deine Beine hinab ziehen würde…“

Oh Gott! Oh Gott! Und sie schluckte. Alles in ihr kribbelte, und sie rieb ihre Schenkel aneinander, denn das Prickeln in ihrer Mitte war unglaublich! Aber… er durfte doch nicht…! Das durfte es nicht sein!

Und all seine Arroganz war von seinem Gesicht verschwunden und war ersetzt durch schiere Ungeduld, durch Faszination und purer Lust.

Ihr Herz hämmerte gegen ihre Brust, eine köstliche Hitze in ihren Wangen, und der Mann vor ihr, so wunderschön und gefährlich und böse, hatte seine Hand zwischen ihren Schenkeln.

Und dann senkte er mit unglaublicher Beherrschung den Kopf, und seine Lippen nahmen ihre Unterlippe in seinen Mund. Sie musste vor Schreck zusammen gezuckt sein, aber sie konnte mit dem Kopf nicht weiter zurück. Sie spürte die Hitze in seinem Mund, schmeckte ihn, schmeckte einen salzigen Geschmack, der von seinen Lippen ausging, und spürte, wie seine Zähne sanft in ihre Lippe bissen. Sie zitterte unter ihm.

Er ließ ihre Lippe fahren, und sie wusste, sie hatte keine Chance. Würde sie ihn doch einfach von sich stoßen! Aber… sie konnte nicht… - konnte einfach nicht.

Ihre Blicke trafen sich. Sein Mund war leicht geöffnet, und Hunger trat in seinen Blick.

Sie war so dumm. Sie hätte sich für Blaise Zabini entscheiden können. Höflicher, netter, unauffälliger Blaise Zabini!

Aber sie konnte ihre Gedanken kaum ordnen, denn ein Grollen entwich seiner Kehle.
Sie konnte ihre Schenkel kaum noch länger anspannen. Sie konnte kaum noch länger irgendwas tun. Ihre Augen waren wie magisch angezogen von seinen Lippen. Seine Lippen, die nie ein nettes Wort sagten, nicht einmal jetzt! Nicht einmal, wenn er hier vor ihr seine dunkelsten Gedanken ausschüttete! Nicht einmal-

„-verflucht“, hörte sie ihn heiser murmeln. Er schien zu warten. Er schien ihr jetzt die letzten Sekunden zu geben, aber… sie wüsste nicht einmal, was sie tun sollte.
Sie war wie hypnotisiert. Und ihr fester Wille wurde langsam schwach. Nein, eigentlich war er völlig verschwunden. Und er benutzte sie nur! Das waren doch seine Worte gewesen, oder nicht?

Ihre Hände glitten seinen Nacken hinab, über seine muskulösen Schultern, und kurz verzog er den Mund. Sie ließ sie auf seiner Brust liegen. Schmerzen. Richtig, er musste Schmerzen haben. Er musste sich ja heute unbedingt mit Harry geschlagen haben!

Und ihre Finger spürten seine warmen Muskeln unter dem schmutzigen Quidditch-Jersey. Fasziniert spürte sie das Spiel seiner Muskeln, spürte seinen flachen Atem gegen ihre Finger, und sie wusste, er würde sich nicht entschuldigen. Er würde nichts Nettes sagen. Er würde nichts erklären, und es trieb wieder die Tränen in ihre Augen. Sie hob den Blick zu seinem Gesicht.

Und erkannte die Tränen in ihren Augen, und sein Ausdruck wurde bitter. Er schüttelte nur den Kopf. Sie wusste nicht, warum, aber er schloss den Abstand. Unspektakulär, ohne ein weiteres Wort, aber… oh Merlin! Das Gefühl!

Als hätte sie es tatsächlich vermisst! Oh mein…!

Seine Lippen schlossen ihren Mund, und fast hatte sie sich nach vorne gelehnt, in den Kuss, hinein in das absolut Falsche, was sie heute noch hätte tun können! Und das Ziehen in ihrer Mitte ließ sie vergessen, wer es war, der sie hielt, der sie überwältigte mit seiner Lust, seinem unverhohlenen Hunger, mit… seiner Ausstrahlung, die sie sonst mehr hasste als alles andere auf der Welt.

Ihre Finger krallten sich in seinen Jersey, zogen ihn näher an sich, und sie spürte, wie sie ihre Schenkel nicht mehr geschlossen halten konnte, wie sie seiner Hand erlaubte, weiter zu wandern. Mit einem Knurren verschlang er ihre Lippen heftiger, stieß seine Zunge so verlangend nach vorne, während seine Finger unter ihre weite Shorts glitten.

Als sie spürte, wie seine Fingerspitzen auf ihre verräterische Nässe in ihrem Slip trafen, keuchte sie auf.

Oh Merlin!

Ihre Zunge glitt an seiner entlang, schmeckte all seine Wut, die er in den Kuss legte, und halb zerrte sie ihn an sich, halb stieß sie ihn zurück, und er erlaubte keinen Zentimeter Luft mehr zwischen ihnen, während er seinen gesamten Körper in voller Länge gegen sie presste.

Er schien sich Erleichterung zu verschaffen, während er seine Hüfte gegen ihren bloßen Schenkel presste, und sie keuchte wieder in seinen Mund, als sie seine steinharte Erektion spürte.

Seine Hand hatte sich um ihren Nacken gelegt, seine Finger hatten sich in ihre dunklen Haare gekrallt, hielten sie fest, während seine Zunge ihren Mund beinahe grob und hungrig erkundete. Immer und immer wieder massierte er ihre Zunge, und dann rieb sein Daumen über ihre gesamt angespannten Nerven ihrer Klitoris. Sie stöhnte in seinen Mund, denn sie konnte nicht anders.

Sie schmeckte alles. Sie schmeckte getrocknetes Blut, Erde, schmeckte seinen eigenen Duft, und als er seine Finger unter ihren Slip schob, krallte sie sich in seinen Jersey. Er ließ nicht zu, dass sie den Kuss unterbrach, hielt sie fester gegen sich, und vollkommen hilflos war sie den Sensationen ausgeliefert, die folgten.

Und sie war viel zu gefangen, als sich zu schämen. Verlangend strichen seine Finger über ihren empfindlichsten Punkt, wanderten tiefer zwischen ihre Beine, während ihre Zunge wieder gegen seine stieß.

Und er hatte ihren Eingang erreicht. Sie hielt erschrocken die Luft an.

Und er nahm ihre Unterlippe wieder zwischen seine Lippen und saugte sie hart in seinen Mund, als er seinen Finger in sie stieß.

Ein kehliger Laut entrang sich ihrer Kehle, den sie von sich noch nie gehört hatte.

Sie hörte ihn ungehalten stöhnen, während er seinen Finger wieder zurückzog, um einen weiteren in sie zu stoßen.

Es war so… elektrisierend. Es war so… verboten, und sie lehnte sich gegen ihn, presste sich selber gegen seine Hand, und seine Lippen küssten ihren Hals hinab. Ihre Finger gruben sich in seine dichten schmutzigen Haare, und sie – oh….

Oh!

Oh nein! Sie spürte es! Konnte fühlen, wie es sich aufbaute, wie sie sich verlor, wie… er sie weiter dehnte, wie er noch einen Finger in sie stieß, ungeduldig, mit einem Knurren, wie er in ihren Hals biss und ihre Haut ungehalten in seinen Mund saugte.
Es schmerzte, aber es war ein süßer Schmerz, der sich mit den Wellen ihrer Lust vermischte.

„Oh Gott!“, entfuhr es ihr, als ihr schwindelig wurde, als sie bunte Sterne vor den geschlossenen Augen sah, und er seine flache Hand hart gegen ihre Klitoris presste. Sie erzitterte unter ihm, klammerte sich an ihn, und die Hitze benebelte sie kurz.

Seine Lippen verschlossen ihren geöffneten Mund beinahe sanft.

Sie erwiderte den Kuss träge, müde, erschöpft, vollkommen befriedigt.

Oh… Merlin…!

Oh… - nein….

Aber sie war gerade viel zu weit entfernt, um ernsthaft panisch zu werden, weil Draco Malfoy…. Oh… Gott. Draco Malfoy hatte…

Ihre Lider flatterten müde auf. Er hatte seine Hand wieder zurückgezogen und löste sich in der Sekunde von ihren Lippen. Er war… schön. Auch blutig und dreckverschmiert war er schön.

Seine Brust hob und senkte sich, und sie konnte nicht sprechen, konnte noch nicht fassen, was gerade passiert war!

Sie wusste nur eins: Sie schämte sich. Schämte sich viel zu sehr, um noch länger in seine grauen Augen zu blicken. Ihre Lippen fühlten sich geschwollen an, genauso wie ihre Klitoris. Oh Merlin! Die Stelle, die er an ihrem Hals gebissen hatte ziepte auch unangenehm.

Was hatte sie getan?!

„Du-“

Und sie hatte gesehen, wie er den Mund geöffnet hatte, sie hörte seine verdammte Stimme! Draco Malfoys Stimme! Kein Vielsafttrank, keine Illusion! Nein! Es war Draco Malfoy, der vor ihr stand und sprach. Und sie wusste, es würde nichts Gutes über seine Lippen kommen! Nein, er würde triumphieren, er würde arrogant und überheblich sein! Er würde nicht mal merken, dass er gerade etwas getan hatte, was noch nicht mal ansatzweise überhaupt irgendjemand mit ihr gemacht hatte! Er würde nicht verstehen, dass sich alles geändert hatte!

Er begriff nicht einmal, dass sie sich in den letzten Minuten für ihn entschieden hatte! Dass sie ihm erlaubt hatte, so weit zu gehen! Ihm! Ausgerechnet ihm!

Und die Tränen fielen auf ihre Wange, als sie heftig den Kopf schüttelte, denn sie wollte keine Beleidigung von ihm hören! Sie wusste, sie würde es nicht ertragen können, denn sie hatte keine schlagfertige Antwort, denn er hatte glorreich gewonnen, heute Abend! Er hatte nicht einmal Ärger von Snape bekommen! Er war immer noch Schulsprecher, nachdem er Harry die Nase gebrochen hatte! Er war… Draco Malfoy!

Draco Malfoy, der ihr schon gesagt hatte, dass er sie würde haben können, wann immer er wollte, nur um Harry zu bewiesen, wie wenig loyal sie war! Sie hatte Harry verraten!

Oh Merlin! Sie hatte Ron verraten! Sie hatte sich selber verraten! Ihr Körper hatte sich gegen sie gewandt! Ihr eigener Körper, der Draco Malfoy all diese Dinge erlaubt hatte!

Und sie hatte sich vom Türrahmen abgestoßen und stürmte durch das Wohnzimmer, ihre Stufen hoch, durch die angelehnte Tür, die sie heftig ins Schloss warf. Sie legte den Muffliato auf die Tür, nachdem sie mit zittrigen Fingern ihren Zauberstab vom Regalbrett gegriffen hatte.

Sie versiegelte ihre Tür eilig, während Schluchzer sie schüttelten.

Und sie hatte keine Ausrede! Sie hatte gar nichts! Sie hatte keine Erklärung, und sie lief zu ihrem Bett. Sie vergrub den Kopf in den Kissen und hasste sich mehr, als Harry es jemals würde tun können, wenn Malfoy es ihm prahlerisch erzählen würde!
Falls er überhaupt prahlen würde! Nein. Bestimmt würde es eine seiner Schlammblut-Anekdoten werden. Auf einer seiner chaotischen Partys! Und alle würden sie verurteilen! Alle würden Hermine Granger verurteilen! Hermine Granger, die sich am ersten Tag des Amtes geschworen hatte, Draco Malfoy nie einen zweiten Blick zu schenken!

Und morgen wäre er wieder komplett angewidert. So wie immer! Genauso wie er immer war! Das Arschloch! Heiße Tränen weinte sie in ihr Kissen und wünschte, es wäre nicht passiert!

Oh Harry…

Harry, es tut mir so leid! So, so leid…!

~*~

Er war gegen den anderen Türrahmen gefallen, nachdem sie fluchtartig das Zimmer verlassen hatte.

Fuck.

„Du könntest dich revanchieren“, beendete er grimmig seinen Satz, aber es war niemand mehr im Zimmer. Seine Erektion pochte so unangenehm gegen seine Trainingshose, dass er vor Schmerz die Augen schließen musste. Er nahm an, sie hatte ihre tausend Versiegelungszauber auf ihre verdammte scheiß Tür gelegt.

Miststück.

Er würde unter der Dusche onanieren. Und er würde sich vorstellen, wie ihr verdammter Mund ihn aufnahm. Er würde sich vorstellen, wie er in ihr käme! In ihrem verdammten Mund!

Er musste die Augen schließen, so hart war er jetzt bei dem bloßen Gedanken geworden.

Scheiß Schlammblut, das ihn einfach hängen ließ, nachdem er es ihr verflucht fantastisch besorgt hatte! Sie war ein verfluchtes Miststück!

Sollte er sofort zu Potter gehen, oder sollte er bis morgen warten…?

Er starrte leer nach vorne. Er würde von der Schule fliegen, nahm er dumpf an.

Das, oder er würde seinem neuen, sehr ungesunden Hobby nachgehen, Schlammblüter vögeln zu wollen. Er schloss resignierend die Augen.
Fuck! Er wollte sie.

Das war neu. Und sein Mal schmerzte nicht. Und das war… verflucht beunruhigend.

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