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Three Rooms

von Die Meg
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Draco Malfoy Hermine Granger
12.05.2014
28.05.2014
24
142.856
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12.05.2014 5.506
 
Kapitel 24

Er zog sie mit sich durch die Eingangshalle, wieder die Stufen nach oben und fand, er hatte sich in der Halle äußerst gut geschlagen. Er war nicht ausgerastet, Potter war nicht ausgerastet – würde er aber wahrscheinlich noch, sobald er mitbekam, dass er mit Granger auf seinem Bett geschlafen hatte, und überhaupt!

Er hatte Sex mit Hermine Granger gehabt…!

Merlin… - damit hatte er nicht mehr gerechnet. Und er wusste nicht, warum er plötzlich um alle Worte verlegen war, die ihm hätten einfallen können. Er war es nicht gewohnt, mit ihr zu reden, ohne sich unterschwellig zumindest im Ansatz zu streiten. Es schien die Grundlage jeder ihrer Gespräche gewesen zu sein, und jetzt fand er sich, etwas verloren, auf neuem Terrain wieder.

Als er sie wieder vor ihre Räume gebracht hatte, ließ er ihre Hand los. Er musste, um die Tür mit dem verdammten Passwort zu öffnen, was sie clever ausgesucht hatte.

„Lucius Malfoy“, sagte er still, und ihm wurde klar, wie gut sie sich gegenseitig verletzen konnten. Er merkte, wie sie neben ihm den Kopf senkte. Die Tür schwang auf, und die Räume hatten plötzlich etwas weniger feindliches an sich. Er wusste, er kam nicht hierher, während sie bereits auf ihn wartete, um ihn anzuschreien.

Er kam mit ihr hierher. Und er glaubte, sie waren noch niemals zusammen durch die Tür geschritten, außer am allerersten Tag, als McGonagall ihnen die Räumlichkeiten gezeigt hatte.

Erst vor wenigen Stunden, hatte er sich hier mit Granger angeschrien, hatte ihr befohlen, zu verschwinden, hatte sie… schlecht behandelt. Er atmete leise aus, während er wieder ihre Hand ergriff, was sie wohl tatsächlich erschreckte, denn er spürte, wie sie leicht zusammenzuckte, als er es tat. Aber er ignorierte diese ungewohnte Geste und tat so, als wäre es ganz natürlich. Er schloss mit der anderen Hand die Tür und führte sie zur Couch und bedeutete ihr, sich zusetzen.

Sie folgte sogar der Aufforderung, und er setzte sich neben sie, um sie anzusehen.

Und er wusste nicht genau, wie man sich verhielt. Er wusste, er wollte bei ihr sein, er wollte seine Zeit mit ihr verbringen, aber er wusste nicht recht, wie.

„Malfoy-?“, entfuhr es ihr fragend, aber er schüttelte sachte den Kopf.

„Shht“, sagte er nur, lehnte sich zurück und beschloss, etwas auszuprobieren. Er hob seinen linken Arm, legte ihn um ihre Schulter und zog sie an sich, so dass ihr Kopf gegen seine linke Schulter lehnte. Er roch den Duft ihrer Haare und spürte sie atmen.

„Du musst das nicht machen“, sagte sie schließlich.

„Granger, halt den Mund. Ich will das machen“, erwiderte er lächelnd.

„Malfoy-“

„-was?“, unterbrach er sie ruhig, während er auf die verglühte Asche im Kamin starrte. Und er wusste, was. Sie hatte gerade ihr erstes Mal mit einem kompletten Vollidioten gehabt. Und er sprach es nicht mal an. Er entschuldigte sich nicht, er fragte nicht, wie es ihr ging. Er könnte sich selber ins Gesicht schlagen, aber er wusste nicht, wie er fragen sollte! Was er sagen sollte, denn er fragte nie nach solchen Dingen! Es machte ihm zu viel Angst, dass sie sagen könnte, dass es furchtbar gewesen war!

Er wusste, das war es wahrscheinlich nicht, denn er hatte noch genug Selbstvertrauen übrig, um zu wissen, dass sie ihn nicht lieben würde, wäre der Sex schlecht gewesen.

Sie liebte ihn….

Er wandte den Kopf, um sie ansehen zu können, und sie hob den Blick zu seinen Augen. Merlin, sie war verflucht schön! Fast zu schön, als dass er sie überhaupt ansehen durfte, befand er mit klopfendem Herzen.

Sein linker Arm rutschte tiefer um ihre Taille und drückte sie näher an sich. Er senkte den Kopf auf ihre Lippen und spürte, wie sie die Luft anhielt, als er sie küsste.

Kaum hatten sich seine Augen geschlossen, löste sie sich wieder von seinen Lippen, und er sah sie an.

„Draco“, murmelte sie jetzt etwas benebelt, „ich… muss kurz ins Bad“, fügte sie hinzu. Er runzelte die Stirn.

„Warum?“, fragte er, denn seine Erektion war tatsächlich bereits wieder ungeduldig geworden. Aber sie lächelte schwach.

„Der Zauber. Ich habe vorhin vergessen ihn auszuführen“, gestand sie ihm leise ein. Er sah sie immer noch verständnislos an. „Der Verhütungszauber“, ergänzte sie eindringlich und verdrehte die Augen. Er nickte langsam, wandte kurz den Blick wieder Richtung Kamin und ließ sie nicht los.

„Draco-?“

„Nein“, unterbrach er sie nachdenklich.

„Nein?“, wiederholte sie verständnislos, und er nickte langsam, bis er sie wieder ansah. „Mach den Zauber nicht“, sagte er fest. Ihre Augen weiteten sich.

„Was?!“ Sie starrte ihn an. „Ich verstehe nicht, was-“

„Du verstehst nicht, was ich sage?“, vergewisserte er sich mit erhobener Augenbraue, und sie nickte wieder verstört.

„Wie wäre es, wenn wir nicht verhüten, Granger?“, wiederholte er die Worte deutlicher.

„Was?“, entfuhr es ihr wieder, und sie machte sich von ihm los. „Wieso sagst du das? Weil du keine Lust hast, dass ich eine Minute im Bad verschwinde? Weil du es so dringend willst, dass dir die Konsequenzen egal sind?“

Er atmete ruhig aus. Und es war erstaunlich, wie ruhig er wirklich war!

„Teilweise“, räumte er ein, und sie wirkte immer noch vollkommen panisch. „Aber man muss den Zauber direkt nach dem Sex durchführen. Das… hast du vergessen, also wäre es jetzt ohnehin zu spät“, erläuterte er, noch ruhiger. Merlin, wieso war er so ruhig? Wieso war er sich so sicher mit ihr? Und wieso hatte er keine Angst?!

„Was?“, flüsterte sie tonlos, und er ruckte mit dem Kopf.

„Man hat nicht unbegrenzt Zeit, verstehst du?“

„Dann… dann muss ich zu Madame Pomfrey, sie hat bestimmt einen Trank für solche… für solche Situationen! Musste noch kein Mädchen wegen dir-?“ Sie beendete die Frage Merlin sei Dank nicht. Er hob spöttisch eine Augenbraue.

„Nein, Granger. Ich kann auf mich aufpassen“, erklärte er knapp. Sie lachte freudlos auf.

„Und ich nicht, willst du damit sagen?“

„Ich hätte es vorhin einfach tun sollen“, sagte er, mehr zu sich selbst. „Aber… weißt du, ich finde es nicht schlimm“, fügte er fast behutsam hinzu, als müsste er die Worte erst selber austesten.

„Nicht schlimm?“, wiederholte sie, fast hysterisch. „All die Zeit, die wir hier mit reden vergeuden, könnte ich dafür nutzen zu Madame Pomfrey zu gehen!“

„Ja, das klingt nach einem netten Gespräch“, erwiderte er nickend, während sie aufgestanden war.

„Merlin! Bist du verrückt geworden, Draco Malfoy?!“, fuhr sie ihn an, aber er zuckte die Achseln, als er sich ebenfalls erhob und vor ihr stand.

„Ist dir klar, dass die Konsequenz von nicht verhüten eine Schwangerschaft sein kann?“ Ihre Stimme zitterte beim Sprechen. Und kurz runzelte sich seine Stirn. Nein. Kein Anflug von Panik. Kein gar nichts! Seltsam…

„Ja“, erwiderte er also, und sie starrte ihn wieder an.

„Du willst, dass ich… schwanger werde?“, kam es schwach über ihre Lippen.

„Nein, ich will das nicht, aber… ich fände es…. Wohl nicht besonders tragisch, wenn es so wäre“, sprach er seine neuen, seltsamen Gedanken aus.

„Wir sind neunzehn“, wagte sie anzumerken, und er nickte.

„Ich weiß“, bestätigte er, und seine Ruhe schien sie wahnsinnig zu machen.

„Wieso bist du nicht panisch? Wieso reagierst du nicht so wie ich?“, schrie sie ihn plötzlich an. Er hob resignierend die Arme.

„Ok, wir gehen zu Madame Pomfrey, Granger, obwohl-“

„-obwohl, was?“, unterbrach sie ihn herrisch.

„Obwohl ich glaube, dass sie sich an Snape wenden wird, wenn wir schleunigst einen Trank brauchen“, schloss er, und Grangers Ausdruck wich reinem Horror.

„Nein“, flüsterte sie kopfschüttelnd. „Das kostet unsere Posten!“, fügte sie hinzu.

„Du hast deinen doch sowieso aufgegeben“, bemerkte er geflissentlich, und sie starrte ihn an.

„Ja, aber es wird dich deinen kosten!“, schnappte sie zornig. Und er ruckte mit dem Kopf.

„Also?“, fragte er, und sie schüttelte wild den Kopf.

„Nein! Ich werde bestimmt nicht entscheiden, ob es vernünftig wäre, unsere Posten aufzugeben, damit wir einen Verhütungstrank bekommen, Malfoy!“, rief sie wütend.

„Hör zu, es damit nichts zu tun!“, sagte er lediglich.

„Nein? Glaubst du wirklich, ich möchte mit neunzehn schwanger von dir sein?“; fuhr sie ihn an. „Meine Mutter würde mich umbringen! Und wer würde mich einstellen, wenn Hogwarts vorbei ist, wenn ich…-“

„Granger um Gold musst dir nun wirklich keine Gedanken machen“, sagte er leichthin.

„Du bist vorbestraft! Und auf Bewährung!“, schrie sie, während sie kleine Kreise durch das Wohnzimmer schritt. Er watmete laut aus.

„Also? Zu Snape?“, fragte er jetzt, eine Spur gereizter, und sie sah ihn wieder an.

„Wieso würdest du auf den Trank verzichten? Nur damit du nicht hier ausziehen musst?“, wollte sie plötzlich wissen, aber er musste tatsächlich lachen.

„Nein, Granger“, erwiderte er kopfschüttelnd. „Es ist mir scheißegal, wo ich wohne“, bemerkte er knapp. Und sie war so unheimlich wütend. „Ich dachte nur…“, begann er langsam, „dass ich keine Familie mehr habe, und… dass die Idee, eine Familie zu gründen mir keine Angst macht. Zumindest nicht… nicht mit dir“, schloss er, und sein Herz schlug laut in seiner Brust. Großartig. Er könnte auch seine gesamte Unterwäsche am Flaggenmast der Schule hissen. Das wäre ähnlich demütigend. Und sie sah ihn sprachlos an.

„Wir sind neunzehn“, wiederholte sie fast verzweifelt. „Meine Eltern-“

„-deine Eltern, was? Du kannst bei mir einziehen. Du kannst mein Gold haben. Du kannst…“ Er hob unentschlossen die Arme, während sie ihn weiterhin ansah, als hätte er den Verstand vollkommen verloren.

„Du willst eine Familie mit mir gründen und hast noch nicht ein einziges Mal in deinem Leben meinen Vornamen benutzt“, erwiderte sie beunruhigend nüchtern.

„Darum geht es?“, wollte er wissen, während er näher kam.

„Nein! Nein, natürlich nicht, Malfoy! Es geht darum, dass… dass das vollkommen verrückt ist! Wäre ich schwanger, wer garantiert mir, dass wir in neun Monaten noch zusammen sind?“
Und sie wurde plötzlich rot. „Wenn wir das jetzt überhaupt sind! Ich meine, du bist… du bist nicht gerade… treu oder… bekannt für Beziehungen oder….“ Sie hob verzweifelte die Arme, als er vor ihr stand.

„Ich will dich, Hermine“, sagte er rau, und sie sah ihn mit großen, glasigen Augen an. „Nur dich. Und das solltest du mittlerweile wissen. Und wenn wir Hogwarts verlassen, denkst du wirklich, ich lasse dich auch nur einen einzigen Tag aus meinen Augen?“

„Malfoy, ich-“

„-ich habe dich gefunden, und ich werde dich behalten. Und wenn ich deinen Eltern ein Sonett schreiben muss, es ist mir scheiß egal.“

„Also… sind wir zusammen?“, flüsterte sie, und eine Träne stahl sich tatsächlich aus ihrem Augenwinkel.

Draco verdrehte die Augen. „Was denkst du, Granger?“, murmelte er spöttisch, während er den Abstand schloss und ihre Lippen küsste, bevor sie protestieren konnte. Seufzend lehnte sie sich gegen seine Lippen, und seine Hände umschlossen ihre Taille, hoben sie beinahe vom Boden, so wenig wollte er sie noch einmal loslassen.
Ihre Hände lagen um seinen Nacken, und Hermine Granger küsste ihn, wie er noch nie geküsst worden war.

Zaghaft öffneten sich ihre Lippen unter seinen, und ihre Zunge strich spielerisch an seine hinab, und jede ihrer Bewegungen ließ ihn willenloser werden.
Und er wusste, er würde sie gleich hier auf dem Boden nehmen, wenn sie ihn nicht aufhalten würde. Also beendete er den Kuss, der noch so viel mehr versprach, und sah sie wieder an.

„Ich besorg dir den Trank, wenn du willst“, murmelte er, und sie öffnete die Augen.

„Wieso du?“

„Weil wir nicht beide Ärger kriegen müssen, Granger“, erklärte er. Und sie lächelte plötzlich.

„Ich komme mit dir. Ich möchte gerne mit dir zusammen Ärger kriegen“, erklärte sie. „Ich… liebe dich“, fügte sie sicher hinzu, und diese Worte… diese Worte wärmten etwas in ihm, was schon so lange so verflucht kalt war. Und er konnte es nicht sagen. Er wusste nicht, warum, aber er wollte, dass diese Worte bei ihm so viel bedeuteten wie bei ihr, wenn sie es sagte, also nickte er einfach, und zog sie wieder zu sich, um ihre Lippen zu verschlingen.

Er schob seine Zunge in ihren Mund, wollte sie schmecken, und sie reagierte so verlangend, dass es seinen Verstand benebelte, wie sehr er sie wollte.
Und er resgitrierte, wie ihre Finger sein Hemd aus seiner Hose zerrten.

„Granger“, flüsterte er rau gegen ihre Lippen und schüttelte den Kopf.

„Wir… gehen doch sowieso zu Snape. Also… warum nicht?“, erwiderte sie und öffnete hastig seine Knöpfe. Er ließ es geschehen, und er wusste, er war nicht stark genug, um ihr irgendetwas abzuschlagen.

Ihre Lippen krachten wieder aufeinander und sie taumelten zurück gegen die Tür. Schon hatten ihre Hände seine Hose geöffnet, und er griff fest um ihre Taille, um sie hochzuheben. Ihre Beine schlangen sich automatisch um seine Hüften, und er schob das feine Kleid, weiter ihre Schenkel nach oben.

Er stutzte für eine Sekunde, und seine Erektion sprengte beinahe seine Shorts.

„Granger“, knurrte er rau, und ihr Ausdruck wirkte unschuldig, als ihre Arme um seinen Nacken lagen, und er musste sich schwer beherrschen. „Wieso zur Hölle trägst du keine Unterwäsche?“, raunte er unbeherrscht. Kurz trat Röte in ihre Wangen, und oh Merlin, er wollte sie!

„Ich hab sie im Schlafsaal nicht mehr gefunden“, erwiderte sie, und sie biss sich auf die Unterlippe.

Zu viel! Schlicht und ergreifend zu viel für ihn. Er zerrte seine Shorts die Beine hinab und stieß nach vorne in ihre unglaubliche Enge, in ihre unglaubliche Hitze, die feucht auf ihn zu warten schien. Verflucht! Sie lief die ganze Zeit ohne ihr Höschen durch das verdammte Schloss!

Sie stöhnte haltlos auf, als er mit ihr zurück gegen die Tür krachte.
Gott, es fühlte sich unglaublich an! Sie hatte ihm bereits gefehlt. Und er versuchte wirklich, sanfter mit ihr umzugehen, aber die Töne und Laute, die sie von sich gab, machten ihn verrückt. Er konnte leider nicht anders, als härter in sie zu stoßen.
Und sie schien absolut nichts dagegen zu haben, denn sie krallte sich in seine Haare und stöhnte seinen Namen, und aus ihrem Mund klang es wie ein Gebet.

Er liebte es!



Er liebte sie…!

~*~

„Chrm chrm“, hörte er Pansy dieses Mal lauter rufen, aber er war damit beschäftigt, Granger schmutzige Kleinigkeiten ins Ohr zu flüstern.

„Oh, zur Hölle noch mal, Malfoy!“ Das war Weasley, und mit einem leisen Lachen schob Granger ihn von sich weg.

„Schon gut!“, sagte sie lauter.

„Es wäre wirklich nett, wenn die ersten Vertrauensschüler es nur einen Montag lang schaffen würden, bis zum Ende des Treffens durchzuhalten“, knurrte Pansy, und Granger neben ihm wurde herrlich rot. Orgasmus-Rot nannte er es, wenn er sie ärgern wollte.

„Ja, Pansy“, erwiderte Granger ergeben.

Draco liebte es, wie Weasley zornig neben Pansy stand, und absolut nichts weiter tun konnte, als zu akzeptieren, dass er und Granger heute zweimonatiges hatten. Ein Lächeln stand seit heute Morgen auf Dracos Zügen, und es würde nicht weggehen.

Er betrachtete seine wunderschöne Freundin von der Seite, während sie versuchte, eifrig mitzuschreiben, was auch immer Pansy vorne von sich gab. Sie trug den Ring. Jeden Tag. Er glaubte nicht, dass sie ihn auch nur zum Schlafen ablegte. Er hatte ihn ihr vor zwei Monaten zum Geburtstag geschenkt. Er hatte ihr nicht gesagt, dass das feine Band aus glitzernden Steinen aus Diamanten bestand. Dann hätte sie den Ring wahrscheinlich sofort abgelegt und weggeschlossen. Oder verkauft, um einen Elfen-Hilfsprogramm auf die Beine zu stellen.

„Haben das alle verstanden?“, dröhnte Pansys Stimme wieder an sein Ohr. „Draco?“, fuhr sie gereizt fort, und er hob wieder den Blick.

„Sicher, Miss Schulsprecherin“, erwiderte er lächelnd. Pansy sah ihn genervt an, aber er war sich auch sicher, auch Pansy legte niemals ihr funkelnagelneues Abzeichen ab, selbst beim Schlafen nicht.

Und es amüsierte ihn, dass Weasley sein Abzeichen irgendwo draußen verloren hatte. Snape war so wütend gewesen, dass er Weasley kein neues Abzeichen hatte einräumen wollen, egal, wie oft sich dieser bereits entschuldigt hatte.

„Gut. Morgen früh bekommen wir unsere Zeugnisse. Morgen früh verabschieden wir uns von den anderen Schülern, der Lehrerschaft, und dann beginnt die Freiheit!“, rief Pansy aus. „Habt also alle noch eine nette letzte Nacht hier auf Hogwarts“, erklärte sie, während sich Weasley näher zu ihr lehnte, um ihr irgendwas ins Ohr zu flüstern.

Auch Weasley und Pansy waren seit zwei Monaten zusammen, und die Tatsache, dass sie sich drei Räume und ein Badezimmer teilen mussten, hatte dem keinen Abbruch getan. Es war das einzige, was Draco wirklich bereute. Dass er und Granger nun nicht mehr die Privatsphäre ihrer drei Räume genießen konnten. Aber er hatte erwartet, dass Snape ihn von der Schule werfen würde, als sie beide zu ihm gegangen waren, um einen Trank für Granger zu besorgen.

Stattdessen hatte er wortlos eine Flasche des vorgebrauten Tranks abgefüllt und Granger gegeben, hatte sie informiert, dass sie damit keine Schulsprecher mehr wären, ihre Sachen packen und die Räume verlassen sollten, und die Posten an Pansy Parkinson und Ronald Weasley überreicht werden.

Es hatte keine Ansprache gegeben, es hatte nicht mal wirklich Ärger gegeben.
Hätte es Draco nicht besser gewusst, dann hätte er gedacht, dass Snape sogar einverstanden damit wäre, dass er mit Hermine Granger zusammen war.

Aber so viel Empathie wollte er seinem Patenonkel kaum unterstellen. Und seitdem… war er Granger keinen Tag von der Seite gewichen. Nicht einen. Und seine Meinung hatte sich noch immer nicht geändert. Würde sie schwanger werden…, dann würde sie eben schwanger werden.

„Können wir gehen?“, erkundigte sich Draco, während er bereits aufgestanden war.

„Ja, ja“, rief Weasley über die Schulter, und Granger erhob sich neben ihm auch kopfschüttelnd.

„Du hast es sehr eilig“, bemerkte sie mit einem wissenden Lächeln.

„Ich… will noch einen Platz bekommen“, sagte er achselzuckend.

„Neben Harry?“, vermutete sie grinsend, aber er schüttelte nur den Kopf.

„Was? Nein, wieso sollte ich unbedingt neben Potter… sitzen wollen?“, verlangte er zu wissen und wusste schon, dass sie ihn durchschaut hatte. Miststück. Er quittierte ihr Lächeln mit dem Verdrehen seiner Augen. „Fein! Ok, er bekommt den neuen Besen, und ich will verdammt noch mal der erste sein, der ihn Probe fliegen darf!“, knurrte er knapp.

„Hm…, was wenn ich was anderes geplant habe?“, bemerkte sie mit einem besonders verführerischem Ausdruck, und sein Mund öffnete sich kurz.

„Hermine, stell mich nicht vor diese Entscheidung!“, flehte er beinahe.

„Tu ich nicht…“, erwiderte sie rau, und er hasste sie. Hasste sie dafür, dass sie ihn immer in ihrer Hand haben würde. Die anderen verließen den Klassenraum neben ihnen, während er sie näher an sich brachte.

„Du bist ein verdammtes Miststück, Granger“, murmelte er, völlig bereit alle Potters mit allen Rennbesen dieser Welt für sie sitzen zu lassen.

„Hey, Ron, Malfoy!“

Und er sah, wie Hermine lächelnd die Augen verdrehte. „Jungs“, murmelte sie kopfschüttelnd und gab ihn frei.
Potter stand im Türrahmen, ein langes Paket im Arm, und er und Weasley ließen ihre Freundinnen zurück.

„Verflucht! Der Nimbus 2020!“, rief Weasley neben ihm verzückt aus, und Potter stopfte die Verpackung in den Mülleimer neben der Tür.

„Ich nehme an, die Herren wären an einem Probeflug vor dem Abendessen interessiert?“, erkundigte sich Potter grinsend, und Draco wusste, es herrschte seit einer Weile ein Waffenstillstand, oder etwas Ähnliches, zwischen ihnen.

Sie taten es für Hermine. Sie kamen beide miteinander zurecht, weil es für Hermine einfacher war. Und er würde niemals – auch an seinem letzten Tag nicht – zugeben, dass Harry Potter vielleicht nicht so ein dämliches Arschloch war, wie Draco gedacht hatte.

„Definitiv!“, erklärte Weasley nickend.

„Malfoy, ich lasse dich sogar zuerst fliegen, bedenkt man, dass ich dich in der Verteidigung gegen die Dunklen Künste Prüfung um zehn Punkte geschlagen habe“, bemerkte Potter spitz.

„Neun, Potter. Neun Punkte. Und vielen herzlichen Dank!“, entfuhr es ihm grinsend, denn er konnte kaum erwarten, mit diesem Stück Edelholz durch die Luft zu fliegen.

„Seid pünktlich!“, rief Pansy mahnend hinter ihnen her, und Weasley nickte ihr eilig zu.

„Stehst unterm Pantoffel, hm?“, erkundigte sich Draco scheinheilig, und Weasley schenkte ihm einen eindeutigen Blick.

„Oh ja. Gut, dass du bei euch beiden das Sagen hast, oder Malfoy?“, konterte Weasley glatt, und Draco beschloss, darauf nichts zu erwidern.

„Pansy erinnert mich an deine Mutter, Ron“, entgegnete Potter jetzt behutsam, während sie das Klassenzimmer verließen, und Weasley stieß Potter hart in die Seite.

„Ha ha, wie witzig!“, knurrte Weasley.

Unauffällig wandte Draco noch einmal den Kopf zurück. Granger sah ihm lächelnd nach. Er wusste, es gefiel ihr, dass er mehr Zeit als nötig mit Weasley und Potter verbrachte.
Und er würde es nicht zugeben, aber… es gefiel ihm auch.
Manchmal….

„Ach, heute Abend gibt es eine kleine private Abschlussparty in den Räumen der Schulsprecher“, sagte Weasley, als sie auf dem Weg nach draußen waren. „Und… Zabini ist nicht eingeladen“, fügte er hinzu. Draco hob den Blick. „Wär schon, wenn… du kommst. Mit Hermine“, schloss Weasley, ohne ihn anzusehen.

Die drei Jungen gingen schweigsam den Flur entlang.

„Ich… ja. Gerne“, erwiderte er schließlich, ohne Weasley anzusehen. „Danke“, rang er sich trocken ab und hörte Potter ausatmen.

„Du willst mit ihr zusammen ziehen, nach Hogwarts, oder?“, fragte Potter jetzt, und keiner von ihnen sah sich an.

„Das ist der Plan“, bestätigte Draco nickend.

„Weißt du…, vielleicht bist du doch nicht so ein absolut dämliches Arschloch, wie ich gedacht habe“, bemerkte Potter neben ihm kopfschüttelnd.

„Vielen Dank“, erwiderte Draco lakonisch, und Weasley räusperte sich laut.

„Ich werde mich auch beim Ministerium bewerben. Pansy meint, es wäre besser, als bei George im Laden zu arbeiten, wenn wir eine Zukunft haben wollen.“

Draco und Potter tauschten einen kurzen Blick. „Oh, hört schon auf! Eure Noten sind besser, ja! Ich habe nicht die gleichen – Harry, hör auf zu lachen!“, knurrte Weasley, und auch Draco versteckte sein Grinsen. „Pansy ist nicht wie meine Mutter!“

Weasley schnaubte auf, lächelte dann aber. „Immerhin werden eure beiden Freundinnen auch Auroren. Das heißt, ihr werdet sie vierundzwanzig Stunden am Tag sehen.“

„Müsste ich Pansy vierundzwanzig Stunden am Tag sehen, würde ich auch kündigen“, bemerkte Draco bitter.
Und seltsamerweise bekam er das Grinsen nicht mehr von seinem Gesicht.

~*~

Sie war eher verschwunden nach dem Essen. Draco hatte sie aufhalten wollen, aber sie hatte im gesagt, er solle sie in einer halben Stunde auf der Karte der Rumtreiber suchen. Draco hatte wohl schon von Potters Karte gehört, und er schien ziemlich erpicht darauf zu sein, einen Blick auf sie zu werfen.

Deswegen hatte sie die halbe Stunde Vorsprung, die sie brauchte.

Sie hatte überall Kerzen aufgestellt. Sie wusste, Ron plante eine Abschlussparty in seinen Räumen, und sie hatte auch vor, dort mit Draco aufzutauchen, aber zuerst wollte sie ihm eine kleine Freude machen, dafür, dass er – ohne es zu merken – den Großteil seines Tages mit Harry und Ron verbrachte, sich sogar von Harry hatte breitschlagen lassen, im Ministerium als Auror anzufangen.

Er hatte sich mit Snape zusammen gesetzt und Einzelheiten besprochen, seine Bewährung im Ministerium bereits geklärt, und würde in den ersten sechs Monaten das Theorie-Studium der Auroren vorziehen, um anschließend praktische Prüfungen ablegen zu können.
Sie würde es ihm zu Liebe genauso machen. Sie wusste nicht, wie lange ihre Beziehung halten würde, aber sie wusste, dass sie Draco Malfoy nicht wieder her geben würde, solange es in ihrer Macht lag.

Die Meerjungfrau aus Mosaik-Steinen sah ihr interessiert zu, als Hermine nur noch in ihrem Morgenmantel durch das Badezimmer der Vertrauensschüler eilte, um Schalen mit Erdbeeren aufzustellen und den Champagner in den Kelter zu legen, den sie freundlicherweise von den Elfen bekommen hatte.

„Wenn du… gleich dann bitte deinen Blick abwenden würdest?“, bat sie die Meerjungfrau, von der sie nicht sicher war, dass sie sie wirklich verstehen konnte, aber diese betrachtete sie aus ihren blauen Glasaugen, bevor sie lächelnd die gläsernen Haare über die Schulter warf und unbewegt nach draußen blickte.

Wahrscheinlich tat sie Hermine den Gefallen.

Sie drehte die Hähne zu, denn die Wanne war ausreichend mit Wasser und buntem Schaum gefüllt. Sie zog den Morgenmantel aus, legte ihn über die Handtuchwagen und stieg langsam in das warme Wasser hinab.

Sie hatte gerade noch Zeit, sich auf die Steinbank zu setzen, eine Erdbeere zu naschen, und zwei Gläser mit Champagner zu füllen, als sich die Tür zum Bad öffnete.

„Hallo Draco“, begrüßte sie ihn und versuchte, verführerisch zu klingen. Unbewegt stand er in der Tür. „Schließ hinter dir ab“, befahl sie leise, und er tat wie ihm geheißen.

Er blieb fasziniert vor der Wanne stehen und ihr galt seine gesamte Aufmerksamkeit. Ein Lächeln zerrte an ihren Mundwinkeln, und sie erhob sich aus dem weichen Schaum. Sein Blick glitt sofort wohlwollend über ihren nackten Körper und sie hielt ihm das Champagner-Glas entgegen.

„Mr Malfoy, wenn Sie die Güte hätten, sich jetzt auszuziehen?“, erkundigte sie sich, und er musste grinsen.

„Wie ich sehe, machst du solche Pläne mittlerweile ohne mich?“, vermutete er, während er seinen Pullover über den Kopf zog, achtlos fallen ließ und auch aus seiner Hose stieg.
Sie liebte seinen Körper so sehr! Er sah so absolut perfekt aus. Das Spiel seiner Muskeln im Kerzenlicht schickt einen Schwall Feuchtigkeit zwischen ihre Beine. Noch immer stand sie in der Wanne, hielt sein Champagner-Glas auffordernd in die Höhe, und er kam ebenfalls die Stufen hinab.

Als er nun ebenfalls nackt vor ihr stand griff er sich das Glas, um mit ihr anzustoßen.

„Du bist ziemlich durchtrieben“, stellte er fest, nachdem sie einen Schluck getrunken hatten. „Potter war nicht gerade begeistert, als wir dich im Badezimmer der Vertrauensschüler entdeckt hatten“, fuhr er fort, und Hermine spürte, neben der Hitze des Bads, auch die Röte in den Wangen. Richtig, wahrscheinlich hatte Harry Draco über die Schulter geguckt, als Draco sie gesucht hatte. Egal…. Harry hatte wohl seinen größten Schock erhalten, als er Hermines Höschen unter seinem Bett entdeckt hatte.

Und das hatte er auch überlebt.

„Ich lerne vom Meister“, erklärte sie süffisant, und er schloss den Abstand, um sie zu küssen.

„Hm… Erdbeeren“, murmelte er gegen ihre Lippen, und sie zog ihn mit sich zur Steinbank. Sie wollte nämlich nicht die Kontrolle verlieren, nur weil sie ihm sofort verfallen war, sobald er ihr zu nahe kam. Sie nahm ihm sein Glas ab, stellte es auf den Wannenrand und wartete, bis er sich gesetzt hatte.

„Bevor wir auf Rons Party gehen, möchte ich, dass wir unseren letzten Abend auf Hogwarts genießen, Malfoy“, benutzte sie nach einer Weile seinen Nachnamen. Sie fühlte sich sicherer, seinen Nachnamen zu benutzen, wenn sie vorhatte, schmutzige Sachen mit ihm zu machen.
Vielleicht lag es daran, dass es das ganze unpersönlicher machte, wenn sie seinen Nachnamen verwendete; dass auch sie sich vorstellen könnte, sie wäre jemand anders, der so etwas tagtäglich machte.

Noch immer war diese Ebene für sie mehr als ungewohnt. Sie konnte sich nicht vorstellen, noch jemals mit wem anders zu schlafen als mit Draco Malfoy, aber sie glaubte nicht, dass er das wusste. Sie wusste auch nicht, wie sie so etwas zu ihm sagte, oder was er dachte.
Er hatte noch nicht gesagt, dass er sie liebte, und sie hatte auch damit aufgehört, es zu sagen. Es war so ein einseitiges Gefühl, auch wenn sie wusste, dass er einfach nur noch nicht bereit dafür war.

Sein Blick war von ihrem Körper wie magnetisch angezogen, und es kribbelte selbst in ihren Zehen angenehm, wenn er sie so ansah.

„Alles, was du willst“, murmelte er rau. Sie kam näher, griff sich eine Erdbeere aus der Schale und hielt sie ihm vor die Lippen. Er aß sie aus ihren Fingern, küsste danach ihre Fingerspitzen, und sie musste lächeln.

„Ich möchte…“, begann sie zaghaft, aber er hing wie gebannt an ihren Lippen. „Ich will, dass du die Augen schließt. Und ich will nicht, dass du sie aufmachst!“, sagte sie fest. Und kurz stahl sich ein Lächeln auf seine Züge, ehe er ergeben die Augen schloss und den Kopf zurücklehnte.

Denn sie schämte sich nämlich. Sie schämte sich, dass sie überhaupt so fordernd war, ihn hier her bestellte und vorhatte, die Führung zu übernehmen. Das war bisher nicht vorgekommen, und… es schüchterte sie ein. Sie watete durch das Wasser auf ihn zu, griff eilig nach ihrem Champagner-Glas und leerte es in einem Zug. Sie brauchte genügend Mut hierfür.

Rittlings setzte sie sich auf ihn, spürte sofort, wie seine Erektion auf die Nähe reagierte, und er biss stöhnend auf seine Unterlippe. „Bist du sicher, dass ich die Augen zulassen soll, Granger?“, vergewisserte er sich rau, aber sie nickte nur.

„Ja“, hauchte sie.

„Granger?“, hielt er sie wieder auf, und sie wartete, dass seine Lippen sprachen. „Was hast du mit mir vor?“, wollte er lächelnd wissen, aber sie legte ihm ihren Zeigefinger auf die Lippen.

Sie griff zwischen ihre Körper und umfing seine steinharte Erektion mit ihrer Hand. Im Wasser pumpte sie langsam, so wie er es ihr gezeigt hatte. Sie war immer noch fasziniert von seinem Körper, seinem perfekten Penis, der so gut in ihrer Hand lag.
Er riss sich mächtig zusammen, kein Geräusch zu machen. Seine Brust hob und senkte sich schneller, und sie fuhr spielerisch mit dem Finger über seine harte Spitze.

„Fuck…“, knurrte er und presste die Augen gehorsam zusammen. „Granger-“

Aber sie schloss den Abstand, küsste ihn und sog seine Unterlippe in ihren Mund.
Sie strich mit der Zunge über seine gefangene Lippe und er bewegte sich ungeduldig unter ihr. Seine Hände lagen fest auf ihren Hüften, und sie konnte kaum glauben, dass sie so einen Effekt auf ihn haben konnte.

Sie ließ seine Lippe fahren, verschloss seinen Mund mit ihrem und küsste ihn hungrig, während ihre Hand beständig an seiner Länge auf und ab pumpte.
Ihre Zungen duellierten sich, und sein Atem wurde immer abgehackter. Das Spiel ihrer Zungen wurde träger, und sie löste sich von ihm, nur um sich zu seinem Ohr zu lehnen.

„Mr Malfoy, ich werde Sie jetzt reiten“, informierte sie ihn mit mehr Courage, als sie eigentlich besaß, und spürte wie er kurz die Luft anhielt.

„Ich will dich ansehen“, flehte er fast, aber sie schüttelte den Kopf, ohne dass er es sehen konnte.

„Nein!“, sagte sie fest.

„Bitte, ich… ich will dir zusehen. Bitte, Granger, ich…!“ Er atmete heftig.

„Nein, ich… schäme mich, wenn du…“ Aber seine Augen flogen auf.

„Was?“, entgegnete er atemlos. „Bist du verrückt? Du schämst dich? Sieh dich an, Granger! Ich weiß kaum noch meinen Namen, so vollkommen eingenommen bin ich von dir und deinem Körper!“, raunte er ungeduldig, und sie zögerte noch einen weiteren Moment. Ihre Hand still um seinen Schaft, und seine grauen Augen blickten sie aufrichtig an, so dass sie den Blick senken musste.

„Hermine?“ Sie hob nicht den Blick. „Ich liebe dich“, sagte er lautlos. Ihre Augen schnappten hoch zu seinem Gesicht. Hatte er das gerade wirklich gesagt?! Sie starrte ihn perplex an.
„Ich liebe dich mehr als… du glaubst“, wiederholte er heiser. „Und nichts ist schöner, als dich anzusehen, das schwöre ich dir“, versprach er ruhig, und sie spürte ein Lächeln auf ihrem Gesicht erscheinen.

Sie sagte gar nichts, hob sich ein Stück aus dem warmen Wasser, und langsam positionierte sie sich über seine harten Spitze, die ihren Eingang bereits teilte. Sie hielt die Luft an, denn sie war tatsächlich noch sehr eng für ihn. Er atmete mit offenem Mund, versuchte, sie nicht zu drängen, ihr Zeit zu geben, und dann glitt seine gesamte Länge plötzlich in sie.

Sie keuchte kurz auf, verharrte, ohne sich zu bewegen, ehe sie langsam begann, sich wieder aus dem Wasser zu heben. Seine Finger krallten sich in ihr Fleisch, pressten sie wieder tief auf seinen Schritt, und sie biss sich auf die Lippe, so unglaublich gut fühlte es sich an.

„Fuck“, murmelte er kopfschüttelnd, und er brachte ihren Körper enger an seinen, während ein ganzer Wasserschwall über den Wannenrand schwappte, als sie sich nicht beherrschen konnte, und sich härter gegen seinen Schritt presste.
Er senkte den Kopf und nahm ihre Brustwarze in seinen Mund, saugte heftig daran, bis ihr Kopf keuchend in ihren Nacken fiel.

Ihr Körper kribbelte überall, und sie klammerte sich an ihn, als die Wellen sie langsam überrollten. Er folgte ihr stöhnend, und hielt sie noch an sich gepresst, als ihre Orgasmen verebbt waren.

„Ich liebe dich“, flüsterte er in ihre Haare, und sie spürte die Tränen in den Augen. Sie sah ihn an, nahm sein wunderschönes Gesicht in ihre Hände und konnte nicht fassen, dass sie gerade ihre Zukunft ansah.

„Wir… kommen noch zu spät zur Party“, murmelte sie beschämt, kletterte von ihm runter, aber er zog sie zurück auf seinen Schoss.

„Na und?“, erwiderte er ruhig. „Ich bin nirgendwo lieber als hier mit dir“, fügte er hinzu, und sie konnte nicht anders, als ihn wieder zu küssen.

„Wieso… haben wir das nicht schon eher ausprobiert?“, flüsterte sie und spielte mit seinen nassen feinen Locken in seinem Nacken.

„Weil ich Angst hatte“, gab er ehrlich zu, strich sanft über ihren bloßen Rücken, konnte gar nicht die Hände von ihr lassen. „Weil ich blind war. Und ich hatte verdammtes Glück, dass eine wunderschöne Muggel einen hässlichen Todesser lieben konnte. Du hast Gutes in mir gesehen, auch… wenn da nichts Gutes war“, sagte er bitter. Sie schüttelte den Kopf, aber er sprach weiter. „Wegen dir will ich der beste Mensch sein, der ich sein kann, Hermine.“

Sie weinte mittlerweile und schlug ihm sanft gegen die Schulter.

„Oh halt den Mund, Malfoy“, flüsterte sie mit tränenerstickter Stimme. „Ich liebe dich auch“, ergänzte sie lachend, und er fand ihre Lippen. Sie liebte ihn so sehr! So sehr, dass es nicht normal sein konnte!
Und sie konnte kaum erwarten, morgen den Rest ihres Lebens mit ihm zu beginnen.

– The End –
 
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