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Cwideas

von Thainwyn
GeschichteAbenteuer, Drama / P16
Frodo OC (Own Character) Saruman
07.05.2014
07.08.2019
94
246.330
51
Alle Kapitel
227 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.05.2018 2.804
 
A/N: Und Cwideas ist hiermit vier Jahre alt! … und ich habe in diesem Jahr so wenig Kapitel geschafft wie noch nie zuvor. Obwohl… ca. 8 Kapitel, ähnlich viel wie letztes Jahr. Zu Denken, dass ich ganz am Anfang noch jede Woche updaten konnte… ich danke übrigens auch für 185 Favoriteneinträge!


81. Kapitel: Eine kurze Rast – an lýtel rest




Irgendwann war ich in einen Dämmerzustand versunken – das monotone Auf und Ab von Krähenfuß, die Stille, nur unterbrochen von seinen knirschenden Schritten und seinem Atem – all das war merkwürdig beruhigend.
Ich konnte nicht einmal richtig nachdenken, dafür tat mein Kopf zu sehr weh. Es war genug, einfach nur getragen zu werden, sich selbst nicht bewegen zu müssen.
Deshalb wurde ich auch erst richtig wach, als ich auf einmal rutschte. Erschrocken klammerte ich mich an Krähenfuß fest, doch der murmelte etwas in beruhigendem Ton, und ich bemerkte, dass er sich vorgelehnt hatte, um mich abzusetzen.
Ich plumpste neben einen Baum, bemerkte, dass der Schnee in meiner näheren Umgebung weggeschoben worden war. Als ich zu ihm aufblickte, um mich zu bedanken, hatte er sich schon abgewandt und begann, irgendetwas einzusammeln.
Ich rutschte weiter zum Baum hin, lehnte mich erschöpft dagegen. Es tat gut, endlich wieder freier atmen zu können und nicht mehr Krähenfuß‘ Schulter im Bauch zu haben. Langsam massierte ich meine Rippen, zuckte zusammen, als meine geschundenen Finger wieder anfingen, zu brennen. Sie zitterten und waren immer noch voll getrocknetem Blut.
Auch auf meinem Kleid war an der Seite ein großer Fleck und einige verwischte Spuren, die vielleicht von meine Fingern stammten, als ich nach meinem Messer gesucht hatte. Es machte Sinn, dass Krähenfuß sich so erschrocken hatte; ein Betrachter musste wohl im ersten Moment denken, dass ich gerade an einer tödlichen Wunde verblutete. Es war fraglich, ob sich das jemals aus meinem Kleid wieder herauswaschen ließ.
Waren wir hier sicher? Waren wir weit genug von den anderen Strolchen entfernt, sodass der, der mich angegriffen hatte, uns nicht finden würde? Hatte Krähenfuß‘ Freund es geschafft, die anderen von uns abzulenken?
Ich warf dem blonden Eorling einen raschen Blick zu, der immer noch in der näheren Umgebung umher stapfte und Dinge einsammelte; spürte, wie wieder die Furcht in mir aufblühte. Meine Hände zitterten stärker.
Und was war mit dem, der mich angegriffen hatte? War das tatsächlich Fréareth gewesen? Hasste er mich so sehr, dass er… dass er mich hatte umbringen wollen?
Dieses Gefühl, als das Messer auf einmal leichter glitt, durch Kleidung und Haut in Fleisch drang und meine Hand auf einmal glitschig und klebrig geworden war.
Ich spürte, wie sich mein Hals zusammenzog, als würde er von einer unsichtbaren Hand zusammengedrückt werden. Ich ballte meine blutigen Hände zu Fäusten, schauderte.
Mein Kopf pochte, drückte.
Hatte… hatte ich ihn umgebracht? Nein, das konnte nicht sein, oder? Menschen starben nicht an solch einer Wunde.
An Blutverlust schon, merkte meine innere Stimme an. An Blutverlust sind schon viele gestorben.
Es war Notwehr gewesen. Er hatte mich angegriffen, war mir gefolgt, um mich mit einem Stein zu schlagen. Es war Notwehr gewesen, ich war im Recht, ich hatte mich nur gewehrt!
Tränen brannten in meinen Augen, trotz meiner Übelkeit zog ich die Beine an meinen Körper und vergrub mein Gesicht in meinen Knien.
Ich wusste noch nicht einmal, wo genau ich ihn getroffen hatte. Ich wusste noch nicht einmal, ob er überhaupt tot war, ob er im Sterben lag oder ob er mehr oder weniger munter herumspazierte und uns suchte.
Hatte sich Gríma auch so gefühlt, nachdem er Lotho umgebracht hatte?
Nein, bemerkte meine innere Stimme. Laut Saruman ist sich Gríma sehr sicher gewesen, was mit Lotho passiert ist.
Ich unterdrückte ein Wimmern. Ich war nicht Gríma. Ich hatte niemanden getötet, ich würde nicht so wie er werden!

Und dann zuckte ich zusammen, als direkt vor meinen Füßen etwas laut klappernd zu Boden fiel.
Dríeg þé áht brýce.
Und mit diesen groben Worten stapfte Krähenfuß schon wieder davon, mich und den Haufen von mäßig trockenen Zweigen zurücklassend.
Mach‘ dich zu was nütze.
Es dauerte einen Moment, bis ich meine bebenden Hände unter Kontrolle hatte; aber dann schichtete ich das Holz, so gut ich konnte, auf. Weshalb ist er auf einmal so unfreundlich? Er weiß doch, was ich durchgemacht habe, habe ich da nicht etwas Rücksicht verdient?! Ich bin verletzt!
Insgeheim war ich jedoch erleichtert, dass er mich von meinen Gedanken abgelenkt hatte, denn es erforderte eine ganz eigene Konzentration, die Äste zu einer schönen Pyramide aufzuschichten und Moos in die Lücken zu stopfen. Mehrmals brach mein Konstrukt wieder in sich zusammen, und ich fluchte in diesen Momenten leise auf. Meine schmerzenden Finger waren steif vor Kälte und dadurch noch ungeschickter, aber ich begann immer wieder aufs Neue.
Und ich fühlte mich besser; als ich fertig war, blickte ich auf, um nach Krähenfuß zu suchen. Zu meiner Überraschung stand er einige Schritte entfernt, den Kopf leicht schräg gelegt, die Arme vor der Brust verschränkt, mich beobachtend. Ich hatte keine Ahnung, wie lange er das schon getan hatte; ich blinzelte ein wenig überrascht, streckte dann die Hände aus und gab ein schwaches „Ta-daaa“ von mir.
Krähenfuß schnaubte, schüttelte den Kopf. „Þys sculde an bæl béon?“ brummte er, hockte sich dann jedoch trotzdem daneben und holte Messer und Feuerstein hervor.
Ich beobachtete ihn, wie er den Stein mehrmals gegen das Metall schlug, manchmal leise zischte, wenn ein Funke ihm auf die Haut flog.
Irgendetwas war in einer Spur auf meinem Gesicht getrocknet; die Haut spannte sich von meiner Stirn über mein Auge auf meine Wange herunter und juckte; beinahe, als wenn Farbe dort getrocknet wäre. Ich spuckte auf meine Finger, rieb vorsichtig an der Stelle herum. Beinahe war ich nicht überrascht, als rostrote Flocken auf meinen Fingerkuppen kleben blieben. Blut. Als wenn ich nicht schon genug davon an meinen Händen kleben hatte.
Ich merkte auf, als es auf einmal warm vor mir wurde, und Flammen flackerten auf. Ich rückte ein wenig näher an das Feuer heran, schauderte.
Krähenfuß ließ sich ein Stück neben mir nieder, lehnte sich gegen einen Stamm und seufzte tief auf.
Ich warf ihm einen schnellen Blick zu. Mein Kopf schmerzte immer noch, und meine Übelkeit hatte sich noch nicht in Luft aufgelöst. Außerdem war dieses Gefühl der Sicherheit nur eine Illusion; noch waren wir nicht sicher. Die Strolche jagten uns immer noch.
„Glaubt Ihr“, flüsterte ich schließlich, „glaubt Ihr, dass Fréareth tot ist?“ Meine Stimme klang laut in der Stille.
Krähenfuß gab ein irritiertes Schniefen von sich, holte tief Luft.
Ic hope þæt“, antwortete er dunkel und wischte sich mit der Hand über die Augen. „He wæs an awyrgendlice bastard.
Ich holte tief Luft, brauchte einen Moment, um mich zu sammeln. Immerhin beruhigte es mich ein wenig, dass Krähenfuß auch nicht um den dunkelhaarigen Strolch trauern würde.
Ich hoffe es. Er war ein verdammter Bastard.
Doch das erklärte immer noch nicht, weshalb er mir gefolgt war und wie er mich hatte überraschen können.
„Wie kann es sein, dass er mich angriff? Wie konnte er wissen, dass ich mich entfernt hatte?“
Þá óþers tellede him“, gab er schulterzuckend zur Antwort, und ich starrte ihn entsetzt an. Im flackernden Feuerschein sahen seine Augen beinahe gerötet, fiebrig aus.
Die anderen haben ihm sicherlich davon erzählt.
„Aber warum? Fréareth kam mir nicht wie jemand vor, auf den die anderen hören würden!“ Ich spürte, wie wieder die Furcht in mir aufstieg, mir den Hals zuschnürte. Für einen Moment kniff ich die Augen zusammen; alles drehte sich, und mir war schwindelig. Ich unterdrückte ein Wimmern. „Fréareth ist ein verdammt unsympathischer Zeitgenosse, und ich dachte, die anderen würden ähnlich denken.“
Fréareð forelædede hí“, hörte ich Krähenfuß sagen. „He wæs á an ceorl þæt gód wæs, hine self níedmicel to oþéawan. Þys wæs wel behæfe æfter hwæt éac hláforde Saruman becom.
Ich schwieg für einen Moment. Charismatisch war Fréareth, das konnte man ihm nicht abstreiten. Und dem nach, was Krähenfuß da gesagt hatte, konnte es schon sein, dass er mit seiner selbstbewussten Art genau das ausgestrahlt hatte, was die anderen brauchten.
Fréareð führte sie an. Er war schon immer jemand, der gut darin war, sich wichtig erscheinen zu lassen, und das war wohl nötig, nachdem, was mit dem Herrn Saruman passiert ist.
Aber all das nützte nichts, wenn nicht ein gewisses Gemeinschaftsgefühl vorhanden war.
„War er eingesperrt gewesen? Hatte er in der Schlacht mitgekämpft?“ fragte ich leise.
We eall geded“, brummte Krähenfuß. „And gewæne hæbbe ic niht búgan self, gif Gríma me nahæfde... teald þys of þé.“ Er gab einen merkwürdig würgenden Laut von sich, von dem ich erst im nächsten Moment realisierte, dass es ein Lachen war. „Geþencan þæt þú him swelc an bréostcaru indrífan cunnest, má þanne séo hláforde Saruman!
Ein gequältes Lächeln zuckte um meine Mundwinkel.
Wir alle haben das getan. Und ich hätte mich vielleicht nicht ergeben, hätte Gríma mir das nicht… mit dir erzählt. Zu denken, dass du ihm solch eine Angst einjagen konntest; mehr noch als der Herr Saruman!
„Danke gleichfalls“, murmelte ich, berührte den Anhänger der schweren Kette um meinen Hals. Die Haut fühlte sich immer noch wund an und brannte. „Was ist jetzt der Plan? Wir sind auf der Flucht.“
We wilnie gán éac þa Mearce“, antwortete Krähenfuß. „Ic hæbbe… gebéoted hit.“ Er rückte sich an seinem Baum zurecht und vergrub das Kinn in der Falte seines Umhangs.
Es war deutlich, dass er nicht mehr reden wollte, und auch ich war erschöpft von den Geschehnissen.
Wir werden weiterhin in Richtung der Mark gehen“, hatte Krähenfuß gesagt. „Ich habe dies... versprochen.
Ich warf noch einmal einen kurzen Blick zu ihm herüber, räusperte mich und verzog das Gesicht, als mein geschundener Hals dabei schmerzte.
„Werdet Ihr Wache halten?“
Géa“, brummte es düster aus seiner Richtung. „Ic náwilnie slápian self cunnan.
Ich nickte und rollte mich in meinem Umhang ein, lockerte vorher aber die Brosche. Es war unangenehm, etwas zu spüren, das einem auf den Hals drückte; vor Allem jetzt.
Ich werde selbst ohnehin nicht schlafen können.“ Ich verstand Krähenfuß gut – schließlich war ich mir selbst nicht ganz sicher, ob ich überhaupt Schlaf finden würde, trotz meiner Müdigkeit. Unsere Rast war nur unsicher, und wir waren hier auf offener Ebene, metaphorisch gesprochen – wir lagen nicht versteckt in irgendeiner Mulde, sondern saßen am Rande einer Lichtung, dazu noch mit Feuer.
Und wenn es wirklich Fréareth war, der mich angegriffen hatte… ich schauderte, grub mich tiefer in meinen Umhang hinein.
Fréareth war so einer der Typen, die nicht aufgaben, ehe sie gefunden hatten, was sie suchten. Wie ein Spürhund, der jetzt uns auf den Fersen war.


Ich erwachte schlagartig dadurch, dass mir kalt war. Das Feuer war ausgegangen, und für einen Moment blinzelte ich zitternd, lauschte in die dunkle Stille hinein. Irgendetwas war anders, war falsch.
Der Schnee leuchtete schwach im Dämmerlicht, und ich hielt den Atem an, während ein nagendes Gefühl der Unruhe in mir aufstieg. Mein Magen fühlte sich hohl an vor Hunger; ein Loch, welches schmerzte und meine Bauchdecke verdrehte. Außerdem war ich noch schwach von gestern.
Für eine ganze Weile lag ich da, versuchte, auf etwaige Geräusche zu lauschen und meinen Hunger zu ignorieren, doch die Umwelt blieb still.
Zu still.
„Krähenfuß?“ flüsterte ich, als mir bewusst wurde, dass ich das langsame, tiefe Atmen des Eorlings nicht hören konnte. „Krähenfuß, seid Ihr da?“
Es kam keine Antwort.
Nun vollständig nervös richtete ich mich auf, nahm die Umgebung näher in Augenschein. Es hatte in der Nacht kaum geschneit; nur ein wenig Pulverschnee lag in den tiefen Fußspuren Krähenfuß‘, die kreuz und quer über der Lichtung verliefen, wo er gestern Äste und Zweige gesammelt hatte. Sofern ich das beurteilen konnte, waren jedoch keine neuen Spuren dazugekommen.
Der Platz neben mir war jedoch leer, und es war weit und breit kein Laut zu hören und kein Krähenfuß zu sehen. Unwillkürlich tastete ich nach meinem Messer und fand die Scheide leer vor, fühlte mich dadurch noch hilfloser.
Wird das zur Gewohnheit?
Hatte Krähenfuß mich verlassen? Hatte er gemerkt, dass ich ein zu großes Risiko darstellte und war allein fortgegangen? Oder war er – hier senkte sich ein schwerer Stein in meinen Magen hinab – war er vielleicht zu den anderen Strolchen zurückgekehrt?
Gestern klang er aber alles andere als froh über Fréareth.
Muss ja auch nicht sein, dass er zu Fréareth zurückgekehrt ist, gab ich zur Antwort, während ich mir fest auf die Lippe biss in dem Versuch, meine zitternden Hände unter Kontrolle zu bekommen. Schmerz konnte einen schließlich von sowohl Hunger, Kälte und Furcht ablenken. Kann sein, dass er einfach zu den anderen Strolchen gegangen ist. Vielleicht zu dem Strolch, der uns gestern gesehen hat.
Ich verzog das Gesicht bei dem Gedanken, betrachtete wieder die Feuerstelle. Vielleicht sollte ich aufstehen und mich auch auf den Weg machen und hoffen, dass mir niemand folgte…
Ich pustete in meine Hände und rieb sie aneinander, um sie warm zu bekommen, ehe ich aufstand, prompt auf meinen Umhang trat, stolperte und mich am Baum abstützen musste. Die Übelkeit meldete sich wieder.
Das fängt ja gut an.
Mein Hals fühlte sich trocken an.
Kurz war ich am Überlegen, Schnee zu trinken, als auf einmal schnelle Schritte zu hören waren. Ich erstarrte und hielt den Atem an, meine Finger krallten sich in die Rinde. Vorsichtig presste ich mich dichter an den Baum, während ich versuchte, herauszubekommen, woher die Schritte kamen.
Zweige knackten, und auf der anderen Seite der Lichtung bewegte sich etwas im Schatten des Dickichts.
Ich unterdrückte ein Wimmern, und mein Herz hämmerte in meiner Brust. Langsam begann ich, mich um den Baum herumzuschieben; hoffte, dass die Bewegung langsam genug war, dass man nicht auf mich aufmerksam werden würde.
Schritte knirschten durch den Schnee, und ich drehte panisch den Kopf, seufzte aber halb erleichtert auf, als Krähenfuß zwischen den Bäumen neben mir hervortrat.
Er kam mit großen Schritten auf mich zu, runzelte für einen Moment die Stirn, berührte dann jedoch meinen Arm.
We mótan gán“, sagte er und blickte mich an, während meine Beine schwach wurden. „Cume.
Es war lobenswert, dass er mich nicht selbst wieder packte und mich auf seine Schulter zog, sondern nur in die Knie ging und die Arme als Aufforderung ausbreitete.
Wir müssen los. Komm.
Ich hätte mich weigern können; sagen können, dass ich selbst laufen konnte, aber ich war zu nervös. Außerdem wusste ich, dass wir auf diese Weise schneller vorwärts kommen würden, und dies war wichtiger als jegliche Einwände, die ich gehabt haben könnte.
So holte ich nur einmal tief Luft, ehe ich mich über seine Schulter legte, seinen Arm spürte, der mich davon abhielt, herunterzurutschen, und wie er sich mit einem leisen Grunzen wieder erhob. Er schüttelte sein Haar aus, rückte mich ein wenig zurecht, und dann verschwanden wir wieder zwischen den Bäumen.


tbc…



@Pamplemousse: Okay, jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, dein neuestes Review eher beantworten zu müssen als das Vorige. ._. Und doch, deine Hilfe hat geholfen. Sehr sogar; von daher hatte ich Anhaltspunkte, von denen ich späte ausgehen konnte.
Gut, wenn du es so siehst, lasse ich dich nicht mehr Betalesen. :D Und ja, genau das hatte ich mir auch gedacht – Kopfwunden bluten meist ziemlich heftig; entsprechend wird sie aussehen.
Um ehrlich zu sein – ich weiß auch nicht ganz, wie viel von Krähenfuß‘ Überraschung auch tatsächlich Sorge um stuntfola ist.
Ja, stuntfola hat mal wieder edle Gedanken, die sie nicht umsetzen kann. Scheint ein Charakterzug von ihr zu sein. :D Und du hast Recht, in ihrem Zustand wäre es ihr natürlich nicht möglich, etwas zu unternehmen.
Fréareth ist eigentlich recht gefährlich; etwas, das ich versucht habe, im Zuge von Cwideas deutlich zu machen, aber vielleicht ist er mir zu subtil geraten. ^^‘ Ich weiß noch, dass er in den ersten Kapiteln zumindest nicht die Bedrohlichkeit erreicht hatte, die er eigentlich haben sollte.
Sie könnten Verdacht schöpfen, weil es merkwürdig ist, wenn ein Mann und ein Mädchen mitten im Wald stehen und nichts tun, während der Rest der Strolche so offensichtlich nach Fréareth sucht (oder ganz einfach die Gelegenheit nutzt, sich aus dem Staub zu machen). :D Nun, Créofan war nie der Liebling der Gruppe – zwar geduldet, mehr oder weniger respektiert und akzeptiert, aber eher ein wenig außen vor.
Krähenfuß tut das alles tatsächlich aus Loyalität Gríma gegenüber, aber da geht die Drabblegeschichte auch noch mehr drauf ein. ^^‘
Nun ja, und so viele Strolche, die da herumtrampeln, werden stuntfolas und Krähenfuß‘ Spuren wohl nicht allzu sehr auffallen.
Nein, Méahred hat tatsächlich nicht viel von Gríma gehalten; er ist einer der Leute, die Saruman sehr loyal waren.
Der Title drop war mir nicht bewusst. ._. Ah, freut mich, dass du die Stille vor Krähenfuß‘ Antwort bemerkt hast. Die hat nochmal einen besonderen Grund – im Moment sind da sehr viele widersprüchliche Gefühle in ihm, und er weiß nicht, ob er Méahred wiedersehen wird, da er Fréareth kennt und weiß, dass Fréareth sie beide auch sehr gut kennt. Er macht sich ganz einfach Sorgen.
Danke für dein Review! :)
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