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Die Spieluhr

von -Madara-
KurzgeschichteAngst / P12 / Gen
Ahsoka Tano Anakin Skywalker / Darth Vader Asajj Ventress CT-7567 / Captain Rex N-7 / Mereel Padmé Naberrie Amidala
05.05.2014
05.05.2014
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Hallo und herzlich Willkommen!

Dieses Mal hat mein PC eine recht unkreative Auswahl an Liedern getroffen, wie ich finde... Aber was will man machen?

Wie bei den anderen Beiträgen zu diesem Projekt (http://forum.fanfiktion.de/t/8376/3) habe ich auch hier wieder geschrieben, so lange das Lied lief, und danach noch die ganz furchtbaren Fehler ausgebessert.




Uprising – Sabaton

Die wummernden Motoren ließen das Innere des Kanonenbootes vibrieren. Rex fühlte es durch die Platten seiner Rüstung hindurch. Doch bewusst nahm er es nicht wahr. Ein paar Luftströmungen ließen das Kanonenboot in der Luft wanken.
Der Schulterpanzer des Klon-Captains stieß kurz an den seines Nebenmannes. General Skywalker stand ihm gegenüber, eine Hand in einer Halteschlaufe. Er schwankte kaum, ebenso wenig wie Commander Tano.
In Gedanken blickte Rex einige Momente lang zu seinen Vorgesetzten. Zu den beiden Jedi. Sie waren beide noch jung und doch hatte der Krieg ihre Augen altern lassen.
Und er hatte den beiden Jedi nicht nur die Jugend genommen, sondern auch zunehmend den Rückhalt in der Bevölkerung. Immer mehr begannen die Bürger der Republik an den Jedi zu zweifeln. Nicht an ihren Fähigkeiten als Krieger, sondern an ihren Fähigkeiten als Hüter des Friedens. An ihren Fähigkeiten ihre eigentliche Rolle auch nach dem Krieg noch zu spielen.



Einsam – Subway to Sally

Asajj Ventress blickte hinaus aus dem Fenster des kleinen Hauses auf irgendeinem von der Galaxis vergessenen Planeten. Nicht ganz vergessen, aber im breiten Bewusstsein einfach nicht vorhanden.
Vor dem Fenster zuckten Blitze über den von dunklen Wolken verhüllten Himmel. Die Mittagszeit war kaum vorüber und dennoch war es dunkel wie mitten in der Nacht.
Es machte der dunklen Jedi nichts aus. Es machte der dunklen Jedi auch nichts aus, dass sie alleine hier war. Viel mehr machte ihr die generelle Einsamkeit in ihrem Leben zu schaffen.
Von ihrem Clan abgegeben, verstoßen von den Jedi und den Sith und nun erneut von Mutter Talzin ihrem Schicksal überlassen.
Ventress wusste, dass die Schicksalsschläge sie stark machten. Dass die Wut ihre Kräfte nährte. Doch manchmal zweifelte sie.



Awake and Alive – Skillet

Slick hatte die Republik und seine Brüder an die Separatisten verraten.
Diese schlichte Tatsache verursachte Rex Magenschmerzen. Einer der ihren hatte sie hintergangen und ans Messer geliefert. Klone waren seinetwegen gestorben. Slick sagte, er hätte es getan, um Freiheit zu erlangen. >Etwas, dass ihr nur dem Namen nach kennt< hatte er Rex und Cody vorgeworfen.
Rex wusste, dass der Sergeant damit in gewisser Weise recht hatte. Sie waren niemals gefragt worden, ob sie diesen Krieg führen wollten. Ob sie Soldaten sein wollten.
Doch Rex war sich sicher, dass es ihre Bestimmung war, diesen Krieg zu führen. Sie waren Teil von einem größeren Ganzen und mussten ihre Rolle spielen. Wie die Jedi es ebenfalls taten.
Und Rex wusste, dass er nur auf diese Weise in der Lage war, seine Brüder vor möglichen Gefahren zu beschützen.



Believe – Skillet

Anakin kniff sich in den Nasenrücken und schloss die Augen einige Momente lang. Er würde dem Verlangen nicht nachgeben. Er würde jetzt nicht seine fleischliche linke Hand wieder und wieder gegen die Wand schlagen, bis die Haut über seinen Knöcheln aufplatzte und Blut aus der Wunde floß.
Wie sehr er sich wünschte, er könnte die letzten Stunden rückgängig machen. Wie sehr er sich wünschte, er könnte die Zeit um einige Wochen zurückdrehen.
Anakin wusste, dass er in den letzten Wochen ekelhaft zu seinem Umfeld war. Und sein Umfeld bestand derzeit meistens lediglich aus Obi-Wan Kenobi.
Obi-Wan hörte sich so oft Anakins Vorwürfe an und nahm sie beinah gleichmütig hin. Doch dieses Mal wusste Anakin, dass er es zu weit getrieben hatte. Er hätte Obi-Wan diese Dinge niemals an den Kopf werfen dürfen, doch wieder einmal hatte sein Zorn über seine Vernunft gesiegt.
Und Obi-Wan war aus dem Zimmer gerauscht ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Anakin konnte nicht ermessen, wie tief er seinen Freund verletzt hatte, doch er hoffte, dass Obi-Wan seinen Worten keinen Glauben schenkte.



Besser du rennst – Subway to Sally

Oft war der erste Schritt der Schwerste.
Immer der untergehenden Sonne entgegen schritt Ahsoka Stufe um Stufe weiter nach unten. Ließ damit den Jedi-Tempel, ihren Meister und ihre Freunde immer weiter hinter sich zurück.
Doch sie stellte fest, dass es mit jedem Schritt leichter wurde.
Mit jedem Schritt wurde es leichter die Jedi hinter sich zu lassen. Kurz glaubte Ahsoka zu wissen, dass es besser so war. Dass es besser war, dass sie jetzt ging.
Doch sie hätte ohnehin nicht zurückgekonnt. Jedenfalls nicht, wenn sie sich noch selbst in die Augen schauen können wollte.
Der Rat der Jedi war so schnell mit seinem Urteil über sie gewesen. So schnell, dass Ahsoka beinah glaubte, sie hätten nur einen Vorwand gesucht.
Als sie den Fuß der großen Treppe erreichte, legte sich für einen Moment ein kurzes Lächeln auf ihre Lippen.
Von nun an war sie ihr eigener Herr.



Niemals – Subway to Sally

Mereel hasste Kamino.
Mereel hasste die Kaminoaner.
Und doch wusste er genau, dass er gute Miene zum bösen Spiel machen musste. Wenn ihnen auffiel, dass er nicht der normale gehorsame Klonsoldat war, als der er sich ausgab, dann würde er größere Probleme bekommen, als er derzeit würde lösen wollen.
Irgendwie würde er es lösen können, da war er sich sicher. Es würde ihm nicht allzu schwer fallen in Tipoca City unterzutauchen und sich dann von Kal Skirata abholen zu lassen. Doch dann würde er nicht mehr die Chance haben so leicht an die Informationen zu gelangen, an die er wollte. Und er würde womöglich seine Brüder in Schwierigkeiten bringen.
Also fügte er sich für den Moment den Anweisungen der Kaminoaner, obwohl er in seinem Inneren wusste, dass es nicht mehr als ein Versteckspiel war und die Höflichkeit ihnen gegenüber nur vorgetäuscht war.



I kissed a girl – Katy Perry

Parja war Mandalorianerin und ihr Freund Fi war es ebenfalls. Sie beide kannten die mandalorianische Kultur und wussten beide, dass fremdgehen nichts sonderlich Ungewöhnliches war.
Und Fi wusste auch, dass Parja am vergangenen Abend auf der Geburtstagsfeier ihrer besten Freundin gewesen war. Die beiden Frauen kannten sich von Kindesbeinen an und teilten viele gemeinsame Erlebnisse.
Doch als Parja an diesem Tag nach Kyrimorut zurückkehrte, war sie sich fast sicher, ihr schlechtes Gewissen würde sie umbringen, bevor sie auch nur einen Fuß aus ihrem Gleiter gesetzt hatte.



It’s not me it’s you – Skillet

Hass brodelte in der Brust von Darth Vader hoch, als er auf dem Todesstern nach langen Jahren Obi-Wan Kenobi wieder gegenüber stand.
Doch der Hass brodelte inzwischen nicht mehr heiß und alles verzehrend. Die Jahre hatten Vader gelehrt, dass Rache besser kalt serviert wurde. Und jetzt war endlich der Moment der Rache gekommen.
Vader erinnerter sich an die Qualen, denen Obi-Wan ihm ausgesetzt hatte. Hätte er seinen alten  Meister nicht zuvor bereits für dessen Verrat angefangen zu hassen, so wäre es gewiss in diesem Moment dazu gekommen. Obi-Wan Kenobi, der sich als Kämpfer für Frieden und Gerechtigkeit verstand, ließ den Mann, den er als seinen Bruder liebte, sterbend zurück. Verkrüppelt und brennend, obwohl nur wenige Meter sie voneinander getrennt hätten und Obi-Wan ihm ein rasches Ende hätte bescheren können.



Summer boy – Lady Gaga

Sommerlich leichte Musik tönte aus den Lautsprechern. Nicht zu laut, um aufdringlich zu werden, aber doch laut genug, um gehört zu werden.
Anakin und Padmé wussten, dass es leichtsinnig war, was sie taten. Dennoch wollten sie das sommerliche Wetter nicht ungenutzt lassen – und die Tatsache, dass auf diesem fast vergessenen Planeten sie vermutlich niemand erkennen würde. Anakin trug zivile Kleidung und auch Padmé hatte darauf verzichtet sich herauszuputzen und trug lediglich eine leichte Bluse und eine Hose. Ihre Locken fielen offen über ihre Schultern.
Hand in Hand schlenderten sie die von der Sonne beschienene Straße entlang, bis Anakin Padmé einen kleinen Schubs gab und auf ein Eiscafé deutete.
Mit einem Lächeln auf den Lippen nickte Padmé und steuerte zielstrebig einen der Tische an.



Falling inside the black – Skillet

Starkiller hörte das leise Summen der Triebwerke des Schiffes. Ein gleichförmiges Geräusch, das ihn sonst immer in den Schlaf geführt hatte.
Doch sein Geist schien an diesem Abend nicht zur Ruhe zu kommen. Wobei Abend mitten im Hyperraum ohnehin ein relativer Begriff war.
Vor der Tür seiner Kabine hörte Starkiller Schritte. Es war nicht das Klappern von Metall auf Metall, sodass es sich um Juno handeln musste.
Sofort schien sein Geist noch etwas reger zu werden und er stellte sich vor, wie Juno an der Kabine vorbei schritt und sich zurück auf den Weg in das Cockpit machte. Vielleicht trug sie in einer Hand eine Tasse Kaff oder sie hatte sich ein kleines Abendessen geholt.
Irgendwann hatte Starkiller bereits festgestellt, dass seine Pilotin dazu neigte, erst sehr spät zu Abend zu essen und stets im Cockpit.
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