Geschichte: Fanfiction / Prominente / Musik / K-Pop / EXO / "Danke"

"Danke"

GeschichteDrama, Romanze / P16
03.05.2014
10.06.2014
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Sachen, die ich mir nicht leisten kann

Ich seufzte. Vor mir waren verschiedenste Sorten von Schokolade und ich konnte mir nicht eine einzige Tafel leisten. Gleich nach meiner Ankunft in Seoul hatte man mir meine Tasche gestohlen. Da war natürlich alles drinnen- Handy, Schminktasche, GELD. Auf das Handy kam es nicht darauf an, da ich sowieso niemand anrufen kann, aber GELD. Zur Polizei konnte ich nicht gehen. Eigentlich kann ich zu niemandem gehen. Ich muss unter dem Radar bleiben. Unglücklich ging ich zum Obst-und Gemüse Stand einer alten Dame. Sie wirkte freundlich, doch sie sprach kein Wort Englisch und es dauerte immer eine Weile bis sie verstand was ich wollte. Ich würde mich gerne mit ihr unterhalten wollen, aber ich sprach kein Koreanisch. Ich kaufte ein paar Äpfel, Orangen und einen Salat. Als ich bezahlte zwinkerte sie mir zu und legte mir noch zwei Tomaten in die Einkaufstasche. Ich bedankte mich herzlich und ging gutgelaunt davon. Wenn es doch nur mehr Menschen wie sie geben würde. Ich spazierte weiter an den Ständen vorbei und fügte meiner Sachen-die-ich-mir-nicht-leisten-kann-Liste noch mehr Nahrungsmittel hinzu. Die meisten Fischsorten, Fleisch, Nudeln. ICH KONNTE MIR GRADE NOCH REIS LEISTEN. Das Leben hier war für mich die Hölle, aber es war besser als Bettler langsam und leise zu sterben. Wer weiß was passiert wäre, wenn ich nicht ein paar Sachen damals aus meinem Koffer verkauft hätte. Damals liegt seit heute genau 4 Wochen her. Seitdem habe ich es geschafft eine Wohnung und einen Job zu suchen. Zugegeben, ich hatte einen Mitbewohner und ich war Schwarzarbeiter, aber immerhin. Ich würde sowieso nur ein halbes Jahr in Korea bleiben bis ich weiter nach Amerika reise. Warum? Weil ER mich nicht finden darf.

Mit der Straßenbahn dauert es genau 5 Minuten vom Markt zu meiner Wohnung. Als ich `zu Hause` bin fällt mir die offene Tür auf. Mein Mitbewohner ist von der Arbeit zurück . Soweit ich weiß arbeitet er als Techniker. Jedenfalls kennt er sich sehr gut mit Computern aus. Sein Name ist Joe. Mich nennt er Em. Mehr brauchen wir voneinander nicht zu wissen. Anscheinend ist er in einer ähnlichen Situation wie ich, denn er flüchtete von Mexiko hierher ohne die Landessprache beherrschen zu können. Wenn ich so darüber nachdenke haben wir viel gemeinsam. Ich ging in unsere kleine Küche und legte die Lebensmittel ab. Joe hat Reis gekauft. Unsere Aufgabenverteilung war einfach: Jeder zahlt halbe Miete. Ich koche. Er putzt. Allerdings war das bei unsere Wohnung nicht schwierig. Ein Badezimmer, eine Küche, und noch zwei Schlafzimmer. Eins für mich. Eins für ihn. Beim Eintreten steht man schon in der Küche. Joe ist nicht gerade der laute Typ. Er redet selten und wenn, dann nur sehr schnell.

Ich fange den Reis zu kochen mit dem Geschirr, dass uns zur Verfügung steht. Wir beide hatten nicht vor wegen solcher Sachen Geld auszugeben. Er bleibt nur noch 4 Monate bis er nach Spanien geht und dort untertaucht. Den Grund will er mir nicht sagen. Aber das ist gut so, denn dann würde er meinen Grund wissen wollen. Ich höre Schritte hinter mir und drehe mich erschrocken um. Aber es ist nur ein erschöpfter Joe, der mich müde begrüßt.
„Hey. Du siehst müde aus. Warte noch ein Bisschen, das Essen ist gleich fertig.“ Ich lächle ihn so optimistisch, wie ich kann an und widme mich wieder dem Reis. An seinem Gesichtsausdruck konnte man klar und deutlich das Wort Hunger lesen. Mir ging es nicht anders. Es ist 4 Wochen her seit ich etwas Anständiges gegessen habe. Erledigt setzt er sich auf den kleinen runden Tisch mitten in der Küche.
Nachdem wir still gegessen hatten, räumt Joe auf und ich gehe in mein winziges Schlafzimmer und ziehe mich um. Ich lege die hellblaue Putzfrau-Uniform auf einen Sessel und lege mich auf die harte Matratze und ziehe mir das die Decke bis zum Hals. Ich versuche die schmutzigen Wände zu ignorieren und konzentriere mich auf meinen Herzschlag. Die ersten zwei Wochen habe ich mich noch in den Schlaf geweint. Jetzt bin ich nicht mehr dazu in der Lage überhaupt irgendwelche starken Gefühle zu zeigen. Irgendwann schlafe ich ein.

Mein Wecker läutet. Eigentlich völlig unnötig, da ich sowieso schon immer vor 6 Uhr aufwache. Seit dem Vorfall kann ich nicht mehr lange schlafen. Der Alptraum bringt weckt mich immer auf. Aber er hört nicht auf.
Ich stehe widerwillig auf und erledige meine Morgenroutine. Waschen, Zähneputzen, Arbeitsklamotten anziehen. Dabei muss ich aufpassen nicht zu laut zu sein, denn Joe schläft noch. Bevor ich gehe stecke ich mir noch einen Apfel zur Mittagspause in meine Seitentasche meiner Uniform. Frühstück muss ausfallen. Wie immer.

Als ich zur U-Bahn Station gehe bin ich froh, dass nur wenige Menschen unterwegs sind. Kein Wunder, es war Samstag und viele lagen noch in ihren Betten. Das war ein Nachteil meines Jobs: Jeden Tag arbeiten. Eigentlich hat mein jede Menge Nachteile: schlechte Bezahlung, Mitarbeiter und Chefs waren unfreundlich und es bestand jede Sekunde das Risiko gefeuert zu werden. Aber es ist nicht so als würde ich lange hier bleiben. Nach 6 Stationen steige ich aus. Trotz der langen Fahrzeit muss ich trotzdem 20 Minuten zu Fuß gehen. Und das jeden Tag zweimal. Ich arbeite in einer Firma, die sich SM Enternaiment nennt. Angeblich soll sie ganz schön berühmt sein, aber ich vor meinem Aufenthalt in Korea nie etwas darüber gehört.
Als ich endlich ins Gebäude ankomme nehme ich den Hintereingang zu den Kabinen. Normalerweise ziehen wir Frauen uns hier immer unsere Arbeitskleidung an aber ich verzichte lieber. Meine Kolleginnen hassten mich. Dabei wusste ich nicht einmal den Grund. Nach meinem 1. Tag dachte ich wir würden uns verstehen, da sie mich immer munter angelächelt haben, aber anscheinend war das nicht echt, denn als ich bei Schichttausch in die Frauenumkleiden gehen wollte hörte ich sie über mich lästern. Versteht mich nicht falsch, ich kann wirklich nicht gut koreanisch, aber wenn man eine Sprache zu lernen beginnt lernt man nicht nur die Begrüßungsformeln, sondern auch die Schimpfwörter als erstes. Ich stand geschlagene 10 Minuten dort bis ich weinend nach Hause mit der U-Bahn gefahren bin. Ich hätte etwas dagegen unternehmen können, aber ich bin irgendwie zu sensibel und schüchtern dafür.
Seitdem halte ich Abstand und versuche meine Arbeit so gut es geht zu erledigen. Hauptsächlich putzte ich am Wochenende die Eingangshalle, die unwichtigen Büros und die Tanzstudios, da sie am Wochenende nicht so oft benutzt werden.
Heute standen vor der Eingangstür eine Horde Reporter. Ich hatte schon wegen dem Grund gehört. So um 11 Uhr kommt eine Boygroup wieder von ihrer Tour wieder zurück zum Entert. Das war ein Vorteil meines Jobs: Prominente (oder auch Idols genannt) jeden Tag zu sehen. Nicht das sie mich interessierten, aber einen Jungen mit pinken Haaren zu sehen konnte einem aufheitern. Da ich die Eingangshalle laut Zeitplan am Nachmittag putzen muss fing ich mit den Büros an. Ausnahmsweise war ich früher fertig und fuhr mit diesem „Putzmitterlwagen“ (keine Ahnung wie man diese Dinger nennt) in die Eingangshalle. Es war schon 13 Uhr.
Versteckt hinter der Dekoration lehnte ich an der Wand und beobachtete das Geschehen. Die große Glastür ist bewacht von zwei gefährlich aussehenden Bodyguards und der Eingangsbereich ist auch für Fans und Journalisten gesperrt worden. Sie alle schienen auf etwas zu warten.
Ich bin nicht dumm. Anscheinend haben sich die Idols in gepflegter Star- Manier verspätet. Ich hole den roten Apfel aus meiner Tasche und beiße ab. Genau in dem Moment kommen zwei pechschwarze Autos an. Wenn ich mich besser auskennen würde könnte ich sagen, was für eine Art Auto das ist, aber ich habe davon keinen Schimmer davon. Wenige Sekunden später gehen die Autotüren auf. 12 Jungs steigen aus. Allerdings ist nicht viel von ihnen zu sehen. Links und rechts von ihnen sind weitere Bodyguards, die sie von der kreischenden Menge fernhalten. Obwohl ich in sicherer Entfernung bin, glaube ich, dass meine Ohren explodieren. So gut es geht halte ich mir die Ohren zu. Es ist schwierig etwas zu erkennen, da viele Fotos gemacht werden. Vielleicht ist das der Grund, warum jeder von denen Sonnenbrillen trägt. Schnell gehen die Jungs hinein und verschwinden in den Aufzügen. Die große Glastür wird verschlossen, so dass die Meute nicht in das Gebäude eindringen kann. Ich habe Angst, dass die Tür bricht da weibliche Fans dagegen drücken, aber nichts dergleichen passiert. Schon nach zwei Minuten geben sie auf und gehen. Ich nage das letzte Bisschen noch von meinem Apfel aber ich werde davon einfach nicht satt. Mein Magen grummelt aber für das widerliche Cafeteria-Essen Geld auszugeben wäre Geldverschwendung. Ich schmeiße ihn weg und konzentriere mich weiter auf meine Arbeit: Die verdammt große Eingangshalle putzen.
Als ich damit fertig bin ist es gerade mal 6 Uhr. Wenn ich mich jetzt noch beeile mit den Tanzstudios bin ich früher zu Hause. Und das Bedeutet Essen. Ich verhungere nämlich. Für die Tanzstudios gibt es ein eigenes Stockwerk. Vor einem Jahr wurde auch ein kleines Fitnessstudio dazugebaut. Insgesamt gibt es 3 Studios; 1 großes und 2 kleine. Ich begann mit einem der kleineren Tanzstudios und war dank dem Ansporns meines Magens schnell fertig. Als ich den Großen Säubern wollte hörte ich Musik, deshalb nahm ich mir den kleineren vor. Als ich auch mit diesem fertig war, ging ich wieder zurück zur Tür des großen Studios und öffnete sie einen Spalt. Ich spähte vorsichtig hinein. Keine Musik, keine Menschen oder sonst irgendetwas. Erleichtert ging mit dem Putzmitterlwagen hinein. rechts neben der Tür war ein kleines Buffet mit Sandwiches aller Art aufgebaut. Anscheinend wurde schon viel gegessen, denn überall waren Brösel und Essensreste verstreut. Obwohl mein Magen laut knurrte widmete ich meiner Aufgabe. Zum Glück musste ich das Buffet nicht wegräumen. Das war nicht mein Aufgabenbereich. Schade war um das Essen schon. In einer Ecke fand ich versteckt eine blaue Tasche. Die hatte derjenige wahrscheinlich vergessen. Ich stellte in auf den Putzmittelwagen um es später dem Hausmeister zu geben. Der würde schon damit das Richtige tun.
Während dem Aufwaschen blieb mein Blick immer wieder bei den Sandwiches hängen. Ich hatte so großen Hunger. Allerdings würde ich nicht meinen Job dafür riskieren. Erst morgen werde ich mein erstes Monatsgehalt erhalten. Cash natürlich. Als ich mit einer Arbeit zufrieden war sah ich nochmal zum Buffet. Da begann mein Magen wieder zum Knurren. Scheiß drauf. Schnell rannte ich zu den Broten und stopfte mir so viel ich konnte rein.
Deshalb nahm ich am Anfang die Schritte gar nicht war. Erst als sie ganz in der Nähe waren wurden meine Augen groß und ich schluckte alles runter. Schnell steckte ich noch ein Sandwich in meine Seitentasche. Für Joe. Leise rannte ich zurück zu meinem Putzwagen. Ich würde einfach so tun als wäre das vorhin nicht passiert. Gerade noch rechtzeitig war ich bei dem Putzwagen, bevor die Tür aufging. Ein Junge in Sportklamotten betrat den Raum. Ich kannte die koreanischen Schönheitsideale nicht, aber ich musste mir eingestehen dass er ziemlich hübsch war. Ich habe ihn sich heute Nachmittag aus dem Auto steigen sehen. Er ging gezielt zu mir. „Da ist es! Danke, die hab ich schon die ganze Zeit gesucht.“ Damit deutete er auf die Tasche. Ohne ein Wort gab ich sie ihm. Er bedankte sie mehrmals. Ich nickte einfach nur. Ich wollte so schnell wie möglich raus und meine U-Bahn noch rechtzeitig erwischen. Aber er hörte nicht auf zu reden. Ich blieb einfach still.
„- und dann ist mir aufgefallen, dass irgendwas fehlt und bin sofort zurückgerannt.“ Endlich hörte er auf zu reden. Stattdessen lächelte er einfach und seine Augen strahlten richtig. Er erinnerte mich an einen Hund, aber das war irgendwie lächerlich angesichts der Tatsache, dass er einen Kopf größer war als ich. Anscheinend war er im selben Alter als ich.
„Vielen Dank nochmals. Eigentlich vergesse ich nie Sachen.“ Nochmal so ein Lächeln. Wie schafft er es nur, dass seine Augen so leuchten? Ich nickte einfach nur.
„Bist du Ausländer?“ Nicken
„Gefällt dir Südkorea?“ Nicken
Darauf viel ihm anscheinend nichts mehr ein. Er sah nach links uns nach rechts und ich wartete einfach geduldig darauf, dass er sich verabschiedete. Vielleicht aber auch wollte ich nicht diejenige sein, die dieses Gespräch abbricht. Ich habe schon lange mit keinem geredet außer mit Joe.
Plötzlich sagte er: „Haben die Sandwiches gut geschmeckt?“ Meine Augen weiteten sich und ich konnte spüren wie ich rot wurde.
„Keine Sorge, die waren ein Willkommensgeschenk von den Mitarbeitern. Die übrigen hätten sie einfach weggeschmissen. Außerdem sind sie wirklich gut“. Er zwinkerte mir zu. Bevor ich etwas erwidern konnte betrat noch ein Junge in Trainingsklamotten den Raum. „Baekhyun! Ich schwöre wenn du jetzt nicht kommst, dann-Oh“ In diesem Moment sah er mich.
„Entschuldigung, ich wollte nicht-, nicht-,“Er schien nachzudenken, „eurer Gespräch stören.“
„Naja als Gespräch kann man es nicht benennen. Dazu müssten mindestens zwei Personen sprechen“ sagte Baekhyun. Ich konnte nicht verhindern, dass ein Mundwickel zuckten. Baekhyun sah es.
„AHA!“rief er und zeigte beinahe anklagend auf meinem Mund. „Du wolltest lächeln!“ Ich weiß nicht warum ich das nächste tat. Vielleicht lag es an dem lustigen Tonfall von Baekhyun, vielleicht aber auch an dem ist-der-noch-zu-retten-Blick des anderen Jungen. Ich fing an zu lachen bis ich keine Luft mehr bekam. Es war sehr schön zu lachen. Das hatte ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gemacht.
Während ich immer noch mir den Bauch hielt wegen Luftentzugs sagte Baekhyun lachend: „Ich komme gleich nach Chanyeol, ok?“ Dieser nickte mit einem Grinsen im Gesicht und ging. Als ich mich wieder eingefangen hatte hörte ich jemanden sagen „Du hast ein schönes Lachen. Du solltest öfter lächeln“ Ich sah auf und blickte direkt in die Augen von Baekhyun. Seine Augen strahlten und ich fand, dass sie immer so bleiben sollten.
„Hör zu, ich weiß, dass ist jetzt peinlich aber sagen wir einfach du hast nie die Sandwiches gegessen und ich hab mich nicht lächerlich gemacht. Ok?“ Ich nickte. Wenn er will, dass diese Unterhaltung nie geschehen ist, dann ok. Ich nickte. Irgendwo verspürte ich einen kleinen Stich in mir.
„Ich komm mir grad so blöd vor aber-ähm……..Freunde?“ Dann hielt er mir seine Hand hin. Noch eine Sache, die ich mir nicht leisten kann. Freunde. Ich wollte nicht, dass jemand in meine Situation hineingezogen wird, außerdem blieb ich sowieso nicht lange. Mir vielen mindestens 10 Gründe auf einmal warum das keine gute Idee ist, aber diese süßen Hundeaugen, die mich hoffnungsvoll anblickten waren ein verdammt gutes Argument. Außerdem war ich selbstsüchtig. Ich nahm den Putzwagen in die Hand und schob ihn neben dem Jungen vorbei. Als ich genau neben Baekhyun stand, stellte ich mich auf meine Zehen und flüsterte ihm in meinem besten Koreanisch ins Ohr:“Vielleicht.“ Danach ging ich mit dem Putzwagen raus. Das alles geschah so schnell. Im gleichen Tempo rannte ich mit diesem schweren Ding zu den Aufzügen. Als ich einen Aufzug betrat hörte ich, wie die Tür aufgeschlagen wurde und näherkommende Schritte. Ich kicherte bei dem Gedanken an Baekhyuns womöglichen Gesichtsausdruck. Ich werde es nie erfahren, denn ich habe nicht einmal zurückgeschaut seit ich ihm das ins Ohr geflüstert habe. Ich hörte die Schritte immer näher kommen. Anscheinend rannte er. Ich kicherte noch einmal. Dann schlossen sich die Aufzugstüren und ich fuhr in den 1. Stock schnell um und den Putzmittelwagen wie üblich im Gemeinschaftsraum abzustellen. Danach noch schnell in die Frauenkabinen um meine wenigen Habseligkeiten (also meine Umhängetasche) zu holen. Danach rannte ich zur U-Bahn Station. Es war kindisch, ich weiß, aber irgendwie wollte ich, dass er mich findet und irgendwie nicht. Fast rechnete ich damit, ihn hier zu treffen.
Doch nichts dergleichen geschah. Fröhlich fuhr ich nach Hause. Joe bemerkte beim Abendessen meine gute Laune, verließ aber kein Wort darüber. Er war zufrieden mit seinem Sandwich. Später lag ich müde im Bett. Ich lächelte immer noch. Für kurze Zeit vergaß ich IHN. „Danke, dass du mich wieder zum Lachen gebracht hast.“ flüsterte ich. Dann schlief ich ein.


Wie es sich herausstellen sollte, war es das erste „Danke“ von vielen.






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Wer bis hierher gelesen hat- Danke!. Wenn euch das Kapitel gefallen hat ( oder auch nicht ) hinterlasst ein Review! ^^

Und- EXO gehört sich selbst bzw. alle Rechte liegen beim SM Entertainment. Das alles ist reine Fiktion. Alles erfunden:)
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