Aufstieg der Tenno- Eine andere Sichtweise

GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P18
03.05.2014
11.01.2015
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03.05.2014 732
 
Drake seufzte. Sein Großvater rief wieder nach ihm, er hatte es nach 17 Jahren immer noch nicht geschnallt, das sich  Drake im Sommer nie in seinem Zimmer aufhielt. Wieso sollte er auch, sie besaßen ein  einfaches Haus auf dem Land und er litt an einer Kombination aus Langeweile und fehlender Internetverbindung. Gut er lag momentan nicht wie man es vielleicht erwarten könnte im Garten, sondern es hatte es sich in der Krone der alten Eiche  gemütlich gemacht. Er kletterte immer in die Krone da war es ruhig, jedenfalls immer dann wenn sein Opa ihn nicht aus irgendeinem bescheuerten Anlass zu sich rief. Als er den dritten Ruf seines Opas vernahm wurde ihm klar, dass es langsam Zeit wurde zu reagieren. Also öffnete er die Augen die er, während er die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut genoss, geschlossen hatte. Sein Großvater stand mittlerweile im Garten und wippte nervös mit dem Fuß. Es wäre ein witziger Anblick gewesen, wenn der alte  Mann nicht seinen typischen Grummeligen Blick an den Tag gelegt hätte.
„ Musst du immer auf diesen verdammten Baum klettern?“
„ Ja?! Immerhin leben wir hier ja anscheinend in der Technologischen Steinzeit“
„Diese ganze moderne Technik lenkt nur von den wahren Vorkommnissen des Lebens ab“
„ Opa unsere Familie kommt zwar ursprünglich aus Japan, aber das heißt nicht, dass du alle zwei Minuten irgendeinen bescheuerten Glückskeksspruch bringen musst“
Sein Opa seufzte.
„ Ist ja schon gut. Es ist verständlich, dass die Lehren unserer Familie dich nicht mehr so in den Bann ziehen wie mich damals. War ja schon bei deinem Vater ähnlich.“
Drake begann bei der Erwähnung seines Vaters an nervös auf den Boden zu starren, obwohl es mittlerweile 7 Jahre her war, dass sein Vater bei einem Verkehrsunfall ums leben gekommen war hatte Drake das noch nicht ganz überwunden.
„Also, mein Junge ich will, das du für mich eben ins nächste Dorf gehst und noch ein paar Nudeln für unsere Nudelsuppe besorgst“
„Immerhin etwas“, dachte Drake Nudelsuppe war noch das erträglichste, was es hier zu essen gab.
„ Opa das sind 5 Km soll ich etwa dahin gehen“
„ Nein, du darfst auch gerne rennen“, Drakes Opa grinste während er das sagte.
Nun war Drake an der Reihe mit seufzen. Allerdings hatte er ja wohl kaum eine große Wahl. Und so verließ er den Garten und ging auf die Straße, die in Richtung nächste Ortschaft führte. Während er so durch das Dorf schlenderte ließ er die Gedanken schweifen und war nach einiger Zeit so tief in Gedanken, dass er die Wirklichkeit fast vollkommen ausblendete. Als er unter einem durch die Ortschaft führenden Telefonmast durchging wunderte er sich, weil er spürte, wie etwas auf ihn herabtropfte.
„Na, Toll jetzt fängt es auch noch an zu regen“
Er schaute nach oben, doch es waren keine Wolken zu sehen.
Komisch! Als das Tropfen zu einem regelrechten Fluss aus Flüssigkeit wurde, schaute er an sich herab und bekam es noch gerade eben so hin einen Würgereflex zu unterdrücken. Er war nicht einfach nur nass, nein er war überströmt mit Blut!
Er hatte schon so ein mulmiges Gefühl, als er schluckte und nach oben blickte.
Der Anblick, denn er da zu sehen bekam war zumindest im Bezug auf das viele Blut auf seinem Körper eine Erklärung. Über ihm auf dem Telefonmast kauerte ein Hundeähnliches Wesen, dass gerade gemütlich dabei war auf etwas verdächtig menschlich aussehendem herumzukauen.
Das war jetzt aber zu viel Drake übergab sich und torkelte zum nächsten Zaun. Während er versuchte das gerade gesehene zu verarbeiten hörte er ein dumpfes Platschen und ein  Knurren.
Er wusste innerlich, was da nun hinter ihm stand war aber unfähig wegzurennen. Seine Beine wollten ihm nicht mehr gehorchen. Das einzige,was er noch machen konnte war sich zu dem grauen umzudrehen. Er starrte dem Vieh in die Augen, es war nur 4 Meter von ihm entfernt und sah bei näherer Betrachtung aus wie ein halb verwester Zombiehund. Der Zombiehund spannte die Muskeln an und ging in die Hocke offensichtlich mit der Absicht Drake mit einem Sprung und den immer noch vor Blut triefenden Zähnen zu erledigen.
Doch gerade als das Biest sich vom Boden abdrückte geschah ein Wunder.
Es blitzte und eine Humanoide Gestalt tauchte hinter dem Monster auf und hatte noch im selben Atemzug dem Hund zwei Dolche durch die Schädeldecke gerammt.
Das war jetzt aber endgültig zu viel Drake verdrehte die Augen und das letzte was er sah war ein geköpfter Zombiehund.
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