Leute, wir haben glaub ich ein kleines Problem!

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
02.05.2014
06.01.2015
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Es war ein wunderschöner Morgen in Berk. Die Sonne ging gerade auf, ein paar kleine Drachen flogen am Himmel umher und es war einfach wunderbar still. Jedenfalls bis vor kurzen. Denn aus dem Haus des Häuptlings ertönte ein lauter Schlag gefolgt von einem leiseren Stöhnen. Hicks, der Sohn des Häuptlings, war am Abend zuvor über seiner Zeichnung eingeschlagen. Hicks zeichnete und tüftelte für sein Leben gern. Die Blätter waren übersäht mit Ideen für Ohnezahn’s neues Schwanzruder. In diesem Augenblick jedoch lag das Genie ziemlich benommen am Boden und rieb sich den Kopf. Hicks hatte im Schlaf das Gleichgewicht verloren und war vom Hocker gestürzt. Es dauerte noch ein paar Sekunden bis er endlich die Augen aufbekam. Immer noch ziemlich unausgeschlafen rappelte er sich auf und ging in sein Zimmer hoch um sich noch mal hinzulegen. Er hatte es auch schon fast geschafft, als ihm endlich einfiel was für ein Tag heute war. „Ohnezahn wach auf!“ brüllte er und versetzte dem schwarzen Drachen, der bis zu diesem Moment noch seelenruhig auf seiner Steinplatte geschlafen hatte, einen kleinen Stups. Ohnezahn öffnete erst das linke Auge, machte es dann wieder zu und als Hicks nach 5 Minuten die Aufweckungsversuche nicht einstellte, beide Augen. „Heute ist es endlich so weit. Komm schon, die anderen werden sicherlich schon auf uns warten.“ Der Drache ließ ein ziemlich missgelauntes Grummeln hören. Wer wird schon gern in dieser Frühe geweckt? Hicks warf Ohnezahn eine Blick zu, um sich zu vergewissern das dieser wirklich wach war, und fing an seine Tasche zu packen. „Also was brauch ich denn? Fernglas, was zu essen ach ja, und eine Ersatzverbindungsstande. So was wie auf der Insel der Verbannten mach ich nicht noch einmal mit.“ Murmelte er eher zu sich selbst als zum Drachen. „Ohnezahn heute ist das Jubiläum! Schon vergessen?“ Das er es bis vor ein paar Minuten auch total vergessen hatte vergaß er in diesem Moment zu erwähnen. Mit dem Wort „Jubiläum“ konnte Ohnezahn schon mehr anfangen als mit seinem aufgedrehten Herrchen. Er versetzte Hicks einen Stups, der den Jungen von den Füßen riss und schleckte ihm einmal über das Gesicht. Hicks lachte: „Hör auf Ohnezahn, das kitzelt.“ Ohnezahn legte den Kopf schief und zog die Mundwinkel hoch. Sich über’s Gesicht wischend machte sich Hicks auf den Weg, einen der besten Tage seines Lebens zu erleben. Na ja, auf jeden fall dachte er das.

Der Jubiläumstag war Astrids Idee gewesen. Die Drachenakademie wurde 2 Jahre alt und das wollten sie feiern. Hicks hatte sich mit der Dracheninsel durchgesetzt. Da war immerhin nichts was die Drachen kaputt machen konnten. Vor allem die Zwillinge nicht. Obwohl, die fanden bestimmt wieder was zum zerstören. „Hey, Hicks! Da bist du ja endlich!“ begrüßte Astrid die beiden. Die ganze Truppe war schon versammelt. „Jetzt beeil dich du Vollidiot. Du bist schon wieder zu spät.“ rief Rotzbacke. „Eigentlich kommt doch immer Rotzbacke zu spät.“ Murmelte Astrid so leise, das es nur Hicks hören konnte. Dieser verdrehte nur genervt die Augen und machte sich bereit zum Start. „Also los Ohnezahn. Auf zur Dracheninsel.“ Hicks genoss den Wind in seinen Haaren. Fliegen war immerhin das Beste was das Leben zu bieten hat, abgesehen von den Drachen und seinen Freunden natürlich. Die Dracheninsel hatte sich kaum verändert. Immer noch gab es vereinzelte Lavaseen, die die ganze Insel davor abhielten ganz zu versinken. Der brüllende Tod hatte fast alle Inseln im Umkreis vernichtet. Die Dracheninsel war die einzige, die noch übrig war. Langsam setzten die vier Drachen zur Landung an. Und die Zwillinge konnten es diesmal sogar fast ohne eine Bruchlandung schaffen. Nur am Ende, als Raffnuss nach links und Taffnuss nach rechts wollte. Aber das kannte man ja.  Mit einen Seufzen half Hicks den beiden auf die Füße. „Könnt ihr euch nicht einmal im Leben einigen.“ Lachte er. „So oft streiten wir uns doch gar nicht.“ Schmollte Taffnuss. Die anderen zogen einfach nur die Augenbrauen hoch. „Okay, wir streiten uns halt manchmal.“ Einstimmiges Nicken von allen. Sogar von den Drachen. Die Rache kam sofort. „Los Kotz. Denen zeigen wir’s.“ „In Deckung.“ Hustete Fischbein. „Los Würg. Feuer.“ Brüllte der männliche Zwilling. Im nächsten Moment explodierte die Luft. Die Drachenreiter wurden durch die Luft geschleudert. „Sag mal, wollt ihr uns alle umbringen?“ fragte Hicks sichtlich genervt als er wieder auf die Beinde kam. Die beiden Zwillinge sahen sich an und dann wieder zu ihren Freunden. „Nein.“ „Vielleicht.“ „Nein.“ „Doch eigentlich war das der Plan.“ „Warte, worüber diskutieren wir hier überhaupt?“ Jetzt mussten sogar die anderen lachen. Denen konnte man auch keine Minute böse sein. Alle genossen es, einmal so richtig entspannen zu können ohne Angst zu haben von irgendeinem Idiot angegriffen zu werden, der einfach nicht verstand, dass Berk keine Drachen mehr jagt sonder auf ihnen reitet. Keiner konnte ahnen, dass dieser Idiot so ziemlich in der Nähe von ihnen war. Dagu der Durchgeknallte, der seinem Namen alle Ehre machte, war mal wieder auf der Jagt. Und diesmal hatte er einen Plan, (Anmerkung des Autor: Seine Pläne gehen sowiso meistens in die Hose! Wieso gibt der nicht einfach auf und sucht sich ein anderes Hobby?). Einen Plan, der Hicks und den Nachtschatten endgültig erledigen würden. Fies grinsent nahm er wieder das Fernglas zur Hand. „Warte nur Hicks! Ich werde dich und diese Bestie ein für alle Mal vernichten. Und Berk wird dann keinen Beschützer mehr haben!“

Währenddessen saßen die Freunde einfach nur rum und redeten. Jeder erzählte von Abenteuern die sie schon erlebt hatten. Und fast jeder gestaltete die Geschichte aus. Man könnte fast meinen. Es gab fünf unterschiedliche Abenteuer obwohl sie doch eigentlich von demselben redeten. Man hatte nur noch nicht jede Sichtweiße gehört. Ohnezahn sog plötzlich scharf die Luft ein und knurrte. Beruhigend legte Hicks ihm die Hand auf den Kopf. „Ist ja schon gut mein Freund. Du hast bestimmt nur einen fremden Drachen gerochen. Kein Grund zur Panik.“ Flüsterte er, während er aus reiner Angewohnheit das Wasser absuchte. „Mann Alter bist du Paradingsta. Hier wird schon kein Monster auftauchen.“ Machte sich Rotzbacke über Hicks lustig. „Paranoid.“ Antwortete dieser grinsend. „Was?“ „Du wolltest sagen, dass ich paranoid bin. Aber du hast recht. Hier gibt es keine Feinde.“ Das sagte er ein bisschen zu laut. „Ich bin wirklich paranoid geworden.“ Dachte er bei sich, konnte es sich aber nicht verkneifen, ein letztes mal über den Ozean zu sehen. Aber da war nichts. Nichts. Nada. Aber wieso beruhigte ihn das dann nicht. „Hicks hör auf zu träumen. Was hältst du von einem Wettrenne. Ich und Strumpfeil haben trainiert! Diesmal schlagen wir dich.“ Astrid verpasst ihm einen Schlag an die Schulter. „Ähm … ich und Fleischklops bleiben lieber hier.“ Seufzte Fischbein. Die beiden verloren immer bei so was. „Okay. Drück mir die Daumen Fischbein.“ Ohnezahn ging in Startposition. „Du gibst das Zeichen.“ „Also, auf die Plätze, fertig, fliegt!“ brüllte Fischbein so laut, das Fleischklops vor Schreck Lava spuckte. Und da sausten die Drachen auch schon davon, jeder so wild wie sein Reiter, die andern zu besiegen.

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Hey, mein Name ist Anemonenfisch wie ihr unschwer erkennen könnt. Das ist mein erstes Fanfiktion über Drachenzähmen leicht gemacht, also geht nicht zu hart mit meiner Geschichte um. An Drachenzähmen leicht gemacht mag ich am liebsten die Stellen, wo sich Hicks etwas einfallen lässt um Dagur, dem Durchgeknallten (wer nennt sein Kind denn so oder besser gesagt, wer ist auf so einen Titel stolz?) eins auswischt. Meine Lieblingsfiguren sind natürlich Hicks und Ohnezahn (der lächelt so süß).
So da ihr nun einiges über mich wisst, seit doch bitte so nett und schreibt ein Review.
LG Anemonenfisch
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