Love and Honor K-Project

von Kidlaw
GeschichteRomanze, Fantasy / P12
Anna Kushina Izumo Kusanagi Mikoto Suoh Misaki Yata Reisi Munakata Tatara Totsuka
01.05.2014
28.12.2019
5
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01.05.2014 1.139
 
"Ah- Lauft, da kommt Nora! Wenn ihr in ihre Augen schaut, werdet ihr sterben."

Warum? Warum laufen sie vor mir weg? Was habe ich nur falsch gemacht?

*Piep- Piep.... Piep- Piep...*

Ah mensch. Musste ich wieder davon träumen. Hat das nicht alles mal ein Ende.

Es war nicht so als würde ich es lieben morgens früh aufzustehen, doch es wäre mir lieber, als mit den anderen Schülern zusammen in die Schule zu gehen. Diese Blicke die sie mir immer und immer wieder zuwerfen, es kotzt mich an. Alle, alle sind doch das gleiche. Jeder tut das was die anderen von einem wollen, doch tut man es nicht, ist man nichts mehr wert.

Meine Hand glitt langsam zum Wecker hin und drückte den Knopf oben drauf. Stille zog wieder ein. Langsam lies ich meine Füße aus dem Bett gleiten und setzte sie dann am Boden ab. Die Kälte durchfuhr meinen ganzen Körper und lies mich ein bisschen mehr wach werden. Ich erhob meinen Körper aus dem Bett und schlich rüber ins Bad. Vor dem Waschbecken blieb ich stehen und schaute in den Spiegel. Meine lila-blauen Haare lagen glatt über meine Schultern, meine Augenringe waren wieder weg gegangen, wodurch mein Gesicht wieder weiblicher wirkte.

"Jetzt erstmal eine Dusche, dann kann das alltag Leben wieder von vorne beginnen."

Ich zog mir meine Boxershort, sowie mein blaues Top aus und ging vorsichtig in die Dusche rein. Es war angenehm warm und die wärme zog durch meinen ganzen Körper, das Wasser umschloss ihn, wie eine Hülle. Als ich mit Duschen fertig war, trat ich wieder vor den Spiegel. Das Handtuch was zu meiner rechten auf dem Waschbecken lag, ergirff ich und trocknete meinen Körper ab. Dann zog ich mir die Schuluniform, bestehen aus einem roten Rock, einem schwarzen Blaser und schwarzen Strümpfen, an.

Als ich mir dann noch meine Haare geföhnt und mich frisch gemacht hatte, ging ich ins neben Zimmer wo sich die Küche befand. Durch die ganze Wohnung trat kein einziges lautes Geräusch durch. Nur das ticken der Küchen Uhr war zu hören und man würde auch nichts anderes hören. Kein Gelächter am Tisch, kein geschreie aus dem Wohnzimmer und auch kein "Guten Morgen". Niemand war da, niemand wird auch jeh hier sein.

"So, wo haben wir nur die Pfanne? Ah- gefunden."

Wie jeden Morgen machte ich mir eine Makrelle in der Pfanne und aß dazu noch eine Portion Reis, allein. Ich aß wie gewöhnlich im Wohnzimmer an einen kleinen Tisch und genoss einfach diese ruhe die jeden Morgen war. Als ich mit dem Essen fertig war, stellte ich den Teller sowie die Stäbchen in die Spülle und ging zur Eingangstür. Damit ich endlich los gehen konnte, zog ich mir noch meine schwarzen Schuhe an und schnappte noch schnell nach meiner Tasche, die neben den Schuhen schon stand. Ich drehte mich noch einmal um, um auf nummer sicher zu gehen und öffnete dann schließlich die Türe. Draußen machte ich sie wieder hinter mir zu und schloss noch ab.

"Was für ein ruhiger Morgen. Wäre er doch auch in der Schule so. Tzz... kann man nichts machen."

Ich ging mit der Tasche über meine Schulter den weg entlang. Es war noch so ruhig, die Blätter der Bäume blieben stehen und die Blumen wachten gerade erst aus ihren schlaf auf. Die Sonne ging gerade erst auf und warf meinen Schatten in die länge. Schon von weiten sah ich, wie das Schulgebäude immer näher kam. Wie immer war ich die erste die hier war und wie immer wird es auch so bleiben. Die Schule war nicht groß und auch war sie nicht die neueste. Sie war eher etwas veraltet und nicht mit der Zeit gegangen. Weshalb auch nicht viele Schüler auf diese Schule gingen, wenns hoch kommt so ungefähr 100 Schüler.

Ein Blick auf die große Uhr, die vorne an der Schule hing, verriet mir, das gleich die ersten Schüler eintreffen werden. Weshalb ich mich in den hinteren Teil der Schule begab, dorthin, wo wir immer unseren Sportunterricht hatten. Dort war eine Bank umgeben von Kirchbäumen, die gerade in ihrer vollen Blüte stand. Hier konnte ich ungestört warten, hier würde kein einziger Schüler herkommen. Den der einzige Grund warum niemand hier her kam, war ganz einfach, Ich.

"Na, sitzt du schon wieder hier rum, Nora?"

Diese Stimme!

Gespannt schaute ich nach oben und erblickte direkt die strahlenden Bernstein Farbenden Augen eines guten Freundes. Ich kannte ihn schon seid ich ein kleines Mädchen war, er war immer für mich da und hat mich vor jeden und allem beschützt. Ich könnte mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen, doch zeigte ich ihm das nicht, ihm gegenüber versuchte ich immer so emotionslos zu sein wie es ging. Sein rotes Haar ist kurz gehalten, gekräuselt, und gespickt mit zwei Haarsträhnen an beiden Seiten seines Kopfes.
Er trägt eine schwarze Lederjacke mit Fellkragen und ein weißes V-Ausschnitt T-shirt darunter. Er trägt dunkelblaue Jeans mit schwarzen Schuhen.

"Ah, mensch Mikoto. Was willst du hier?"

"Hä? Nun sei doch nicht so, wir gehen auf die gleiche Schule. Und da du niemanden außer mich hast, ist es doch selbstverständlich das ich hier bin, du Idiot."

Ich schaute von ihm weg, nur damit er sich dann doch noch neben mich hinsetzte. Mit seiner linken Hand hielt er mir eine Dose Orangen Limo hin, diese nahm ich ohne weiters zu sagen entgegen. Obwohl es nicht danach aussah, mochte ich es mit Mikoto Zeit zu verbringen. Obwohl er immer zu allem faul war, bemühte er sich dennoch, das ich durchs Leben kam, auch wenn etwas anders.

"Hör mal Nora, komm mit zu mir. Obwohl du ein Mitglied des Clan bist, lehnst du es immer wieder ab bei mir zu wohnen. Du weist warum du mir so wichtig bist...?"

"Ja ja... weil mein Bruder, Tatara Totsuka dein bester Freund war. Das ist mir schon klar, aber ich kann dennoch auf mich selber aufpassen."

Ich stellte die leere Dose auf den Boden und stand von der Bank auf. Mit einem tritt tratt ich die Dose vor mir weg und flog im hohen bogen weit weg. Als ich mich umdrehte um Mikoto anzusehen, stand der schon vor mir und schaute mich ohne einen Ausdruck im Gesicht an. Dann, als ich an ihm vorbei gehen wollte, packte er sich meinen Arm und zog mich runter auf den Boden. Er lag mit seinen ganzen Körper auf mich und hielt mir seine Hand vor den Mund.

"Mhhh-....."

Wie aus dem nichts flog über Mikoto ein blauer Feuerstrahl vorbei und verflog hinter ihm wieder im nichts. Meine Augen weiteten sich und ich konnte nicht glauben, wie schnell Mikoto reagiert hatte. Er wusste schon vor dem Angriff, das jemand hier war, jemand von der Scepter 4 Abteilung.
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