Eifer sucht, was Leiden schafft

von Cakie20
GeschichteDrama, Romanze / P18
Catherine Kathleen "Cat" Crawfield Crispin "Bones" Phillip Arthur Russell III Don Williams Ian "Liam" Flannery Kira Graceling Vlad "Dracula" Tepesh
28.04.2014
07.09.2018
18
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28.04.2014 1.026
 
Arizona

Hier lag ich nun. In meiner Blutlache. Ich und Bezi hatten einen Autounfall. Irgendein Idiot stand mitten auf der Straße und wich nicht aus. Bezi riss das Lenkrad stark zur Seite, so dass sich das Auto einige Male überschlug. Nun lag ich hier, ich konnte nicht sprechen und hatte keine Kraft, mich zu bewegen. Nicht mal die Augen konnte ich öffnen. „Bezi......“ tief einatmen, auch wenn dir deine Lunge wehtut. „Bezi...bitte sag was, …...oder bewege …...dich, bitte.....zeig mir.......das......du.....lebst.......bitte!“, kräzte ich, in der Hoffnung, sie würde mich hören. Ich spürte, wie sich die Tränen mit meinem Blut im Gesicht vermischten. „Hilfe...bitte. Kann ihr denn niemand helfen. Ich bitte dich Gott. Hilf ihr. Ich schwöre dir, dass ich alles machen werde, was du willst, nur hol mir Bezi wieder zurück....bitte....“. Jetzt schluchzte ich mehr, als das ich redete. Bitte, hört mich denn keiner.


Ian

Verdammtes Arschloch.  Er hatte es doch tatsächlich geschafft, mir zu entkommen. Ich hörte einen heftigen Aufprall, ein Autounfall.  Ich ging darauf zu und roch schon sofort das Blut, was hier in Unmengen floss. LECKER! Es waren zwei Personen, die verletzt worden sind. Zwei Mädchen. Ein schwaches Herz schlug noch und das andere würde es nicht mehr länger schaffen. Ich gehe und hörte sie. Das Mädchen, das am Beten war. „Hilfe...bitte. Kann ihr denn niemand helfen. Ich bitte dich Gott. Hilf ihr. Ich schwöre dir, dass ich alles machen werde, was du willst, nur hol mir Bezi wieder zurück....bitte....“ mehr konnte sie nicht sagen, denn jetzt verlief ihr Gebet zu einem Schluchzten. Ich ging auf die beiden zu, die eine würde es nicht mehr schaffen, wenn ich den Krankenwagen anrufen und abwarten würde. Dann helfe ich den beiden mal eben noch schnell, bevor ich mich auf dem Heimweg zu meiner heißen Blondine mache. Amun ist mir sowieso durch die Lappen gegangen. Ich werde ihn mir später vornehmen müssen. Ich wählte schon mal den Notruf und lasse sie herkommen. Erledigt. Bis die hier sind, hab ich noch knappe fünf Minuten Zeit. Schaff ich locker. Wäre doch gelacht. Je näher ich mich den beiden näherte, desto mehr merkte ich, dass eines der beiden verdammt gut roch. Zu gut sogar. Ich spürte meinte Lust, die empor schlug. Meine Augen waren grün. Es wurde enger in der Hose. Nicht jetzt verdammt nochmal. Ich war dabei Amun zu jagen und nicht hier, um mich über die gut riechende Köstlichkeit herzumachen. Außerdem hatte sie gerade bestimmt andere Sorgen. Ich sah sie, das Mädchen, von dem der herrlich süße Blutgeruch kam. Ihre Augen waren geschlossen. Sie atmete schwer. Aber ihr Herz schlug stabiler, im Gegensatz zu dem ihrer Freundin. Mehrere Prellungen, Knochenbrüche und starker Blutverlust. Ich musste mich beeilen. Ich ließ aber den Blick nicht von der hübschen Brünette ab, während ich auf das Auto zuging.

Arizona

Da kam jemand, er telefonierte, aber sie verstand nicht, was der Fremde oder die Fremde da sagte. Der Fremde entpuppte sich als ein Mann. Er ging auf Bezi zu und hievte sie aus dem Autor raus. Ich wusste nicht was er machte, da ich durch meine verdrehte Haltung mich nicht zu ihr drehen konnte. „Bitte...hilf ihr. Sie...bitte sie darf nicht sterben“. Jetzt kam der Fremde auf mich zu und schnallte mich ab und holte mich aus dem Auto raus. „Nein, kümmer dich um Bezi, mir geht es gut“, sagte ich mit leiser Stimme. „Machst du Witze, du siehst beschissener aus, als deine Freundin“, sagte der Unbekannte zu mir. Er legte mich sanft auf den Boden. Schade, dachte ich. Er hatte starke Arme. DAs fühlte sich gut an.
Ich konnte ihn zwar durch mein verheultes Gesicht nicht so  gut erkennen, aber er sah verdammt gut aus. Braunes Haar. Leuchtend grüne Augen. Wie bitte? WAS! Leuchtende grüne Augen. „Nein, geh weg von mir“. Ich stöhnte vor Schmerzen. Ich wollte ihn von mir wegschieben, da er mir sein Handgelenk ans Mund legte, aber ich konnte nicht. „Still, du wirst das jetzt trinken, bis ich Stopp sage“. Ich wusste nicht was mit mir los war, aber ich konnte ihm nicht widerstehen. Ich hatte den Zwang, sein Blut zu trinken. Also setze ich an und saugte an seinem Handgelenk.

Ian

Zur Hölle. Das war heißer, als alles Andere auf dieser Welt. Ja sie sollte mehr trinken. Ich spürte, wie es ihr deutlich besser ging. Ich hatte sie hypnotisieren müssen, damit sie von mir Blut trank. Als ihre Freundin von ihm getrunken hatte, war er nicht so geil geworden. Bei Bezi war es wie bei den anderen belanglosen Frauen, denen er sein Blut gab. Aber bei ihr hier. Oh ja. Sie sollte nicht nur an seinem Handgelenk saugen. Scheiße, war das geil. Im Mondlicht sah ich, dass sie graue Augen hatte. Atemberaubend, wenn ich denn atmen müsste. Ich starrte ihr unentwegt auf die Lippen, die sie auf meinem Handgelenk hatte, um mein Blut zu saugen. MEINS. Ich spürte ihre Zunge an meiner Haut und hätte sie am liebsten mit zu mir mitgenommen, um ihr die beste Nacht ihres Lebens zu verschaffen.  Ich wurde von den Sirenen des Notwagens aus meinem herrlichen Traum gerissen. Ich muss hier weg und das schnell. „Hör auf. Schau mir in die Augen. Du wirst dich nicht daran erinnern, dass ich hier war. Ich habe weder dir, noch deiner Freundin geholfen. Du weißt nicht, wie ihr aus dem Auto raus gekommen seid, meine Hübsche, ich werde dich jetzt schon vermissen. Ach und übrigens, ein Reh ist euch vors Auto gefahren“. Und somit ging ich fort.  Ich verschwand aber nicht ganz, denn ich wollte sichergehen, dass es ihr gut ging.

Erst, als der Notruf, die beiden Mädchen wegfuhr, merkte ich, dass ich die Gedanken der schönen Unbekannten nicht lesen konnte, die von Ihrer Freundin schon, aber ihre nicht. Der Sache musste ich auf dem Grund gehen. Doch jetzt hatte ich wichtigeres zu tun. Somit verschwand ich in den dunklen Schatten der Nacht und suchte nach Amun weiter, um herauszufinden, warum er hier in meinem Revier unschuldige Frauen angriff. Mein letzter Gedanke an die schöne Unbekannte war der, dass sie mir nun etwas schuldete, denn ich habe ihrer Freundin geholfen.
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