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Die vergessenen Geschwister

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Gen
Burnett James Derek Lakes Kylie Galen Lucas Parker Miranda Perry Gomez
27.04.2014
14.08.2015
25
16.655
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27.04.2014 984
 
Erste Begegnung (Jade)

Als ich das nächste mal aufwachte,  lag ich in meiner Wolfsgestalt auf dem Bauch. Ich bemerkte, dass ich auf einem kalten Steinboden lag, an meinen Vorder- und Hinterbeinen waren Eisenringe befestigt,  doch eine Kette gab es nicht, generell war ich nirgens festgebunden.
"Sie ist wach!", rief eine Stimme. Sie klang schrill in meinen Ohren,  als wenn ich einen schlimmen Kater hätte.  Ich zuckte zusammen.
"Halt sie doch fest! Sonst passiert noch was! Lucas, konzertier dich mal!"
"Jaja, ich pass ja auf.", antwortete eine wohlig, tiefe Stimme, anscheinend dieser Lucas. Ich spürte ein Gewicht auf mir, als Lucas mich mit seinem Gewicht auf dem Boden festnagelte. Dann ein Klacken und schließlich hatte ich auch noch einen dicken Metallring um meinen Hals hängen.
"Wir sollen sie zu Holiday ins Büro bringen, damit sie rausfinden kann, warum sie sich nicht zurückverwandeln will!", sagte die zuvor schrille Stimme.
'Weil ich nicht kann?', dachte ich panisch.
Ein weiteres Klacken war zu hören. Lucas hatte mir doch tatsächlich einen dicke Lederleine angebunden!?
"Komm schon, dir passiert nichts...", sagte er, wobei er mir einen entschuldigenden Blick zuwarf, da ich ihn wegen der Leine böse anfunkelte. Trotzdem stand ich auf und folgte Lucas. Dieser verabschiedete sich noch von seinem Freund und wir machten uns auf zu Holiday Büro.
Während des gesamten Weges hatte ich den Kopf gesenkt, hatte über einen Fluchtplan gegrübelt. Doch ich war so müde und so hungrig, dass ich es schließlich ließ.
"Holiday?" Lucas klopfte an eine Tür.
"Herein!", ertönte eine Frauenstimme.  Er zog an der Leine und ich folgte ihm in den Raum.
"Hey Lucas!", begrüßte uns eine rothaarige Frau. " Ist das der sture Werwolf?"
Ich knurrte. 'Stur? Wohl eher verzweifelt!', dachte ich missmutig.
"Lässt du uns allein, bitte? Du kannst draußen vor der Tür warten, ich glaube nicht, dass es so lange dauern wird. Der Angesprochene nickte und verließ den Raum.
" Und jetzt zu dir", wandte sie sich an mich." Was ist los? Verwandel dich und wir reden, okay?"
Ich knurrte und ging einen Schritt zurück; ich wollte nicht in diesem Raum sein! Und eingesperrt schon gar nicht!
Als mach plötzlich eine Hand ganz sanft berührte,  ging es mir sofort besser. "Aha...wieso bist du verzweifelt? Ich will dir helfen! Du musst dich nur verwandeln."
Ich schüttelte den Kopf, setzte mich hin und schreifte ihren Blick scheu.
"Du bist faszinierend...", murmelte sie. " Ein Werwolf, der sich ohne Vollmond verwandelt, kein Rudel hat und sich nicht errinert, wie man sich verwandelt. "
Ich legte die Ohren an und lies mich langsam auf den Boden sinken.
"Wie kann ich dir helfen? Kannst du kommunizieren?", hackte Holiday nach.
Ich nickte zögerlich und konzentrierte mich auf ihren Kopf. Dort versperrte mir eine geistliche Mauer den Eingang.  Ich knurrte leise und schlich mich an der Mauer entlang,  bis ich ein kleines Loch entdeckte. Holiday bemerkte mein Versuch und öffnete kurz die Mauer, ich schlüpfte hindurch und hinter mir schloss sie sich wieder.
" Dein Weg zu Kommunikation sind Gedanken?"
Ja.
"Wiesi verwandelst du dich nicht?"
Ich kann nicht.
"Wieso?"
Ich habe es vergessen.
"Aber das ist unmöglich!"
Kann sich ein Werwolf ohne Vollmond verwandeln? Also ich schon. Ich schnaubte.
"Ja stimmt, aber wie ist es passiert, dass du es verlernt hast?"
Ich will nicht mehr.
"Wie heiß du?"
Jade.
"Und weiter?"
Parker.
"Parker? Wie Lucas?"
Was? Ach egal!
Ich zog mich aus ihren Gedanken zurück(dazu braucht man keien Mauer zu überwinden) und wandte mich bon Holiday ab. Plötzlich stürmte Lucas herein und sagt:" Burnett hat jemanden mitgebracht!" Er packte mich an der Leine und zerrte mich aus dem Büro, dicht gefolgt von Holiday.
Ich lief mit, was anderes hatte ich ja nicht zu tun. Als wir am Tor des Camps ankamen, schleifte ein muskulöser Mann (deutlich Vamp!) eine junge Frau hinter sich her. Wir stellten uns (ich setzte mich) zwischen ein paar Bewohnern und auch FRU Leuten.
Die junge Frau fluchte stark.  Ihre mit bunten Strähnen verzierten Haare wirbelten umher. Sie trug eine zerissene Jeans und ein grünes Top darüber.  An ihrem Hals konnte ich ein Halsband erkennen.
'Bin wohl nicht die einzige, die nen schlechten Tag erwischt haben, ne?', dachte ich mit einem spöttischem Lächeln.
„Wo habt ihr denn den Straßenköter aufgegabelt?“, lachte sie.
'Was? Straßenköter!?' Ich knurrte.
„ Was ? Hab ich nen Pickel im Gesicht oder wie?“ Burnett ignorierte sie.
„Ihr solltet sie doch in die Zelle tun !“, zischte er Lucas an.
„Sperrt ihr etwa böse Schüler ein!?", spottete sie mit sarkastischer Stimme. Niemand hörte ihr zu. Sie zog einen Flunsch.
„Burnett sie will einfach nicht ihre Menschliche Gestalt annehmen.“ , erwiederte Lucas verzweifelt.
De junge Frau fing plötzlich wieder an zu lachen und ging auf mich zu. Dann legte sie eine Hand auf meine Schulter und legte einen konzentrieren Ausdruck auf ihr Gesicht. Ihre Augen verfärbten sich komischerweise weiß und mein Fell kribbelte eigenartig.
'Oh nein! Sie will mich verwandeln!' Ich wehrte mich mit aller Kraft, doch sie verstärkte ihre nur und schließlich konnte ich nicht mehr. Mein Fell schmolz und das erste Mal seit 5 Jahren verwandelte ich mich. Ich trug jetzt nicht mehr als eine enge Lederhose, ein Top und einen dreckigen, viel zu großen schwarzen Hoodi. Um meinen Hand- und Fußgelenken, ebenso um meinen Hals, befanden sich immer noch die Metallringe. Ich schaute kurz an mir herab, an den Füßen trug ich keine Schuhe, dafür schwarzem Nagellack an Fingern und Zehen. Ich fing an zu wimmern, während die Unbekannte zusammenbrach.
Ich stand auf, riss Lucas die Leine aus der Hand und rannte davon.

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Bisschen lang geworden, ich weiß O.o
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