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Die vergessenen Geschwister

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Gen
Burnett James Derek Lakes Kylie Galen Lucas Parker Miranda Perry Gomez
27.04.2014
14.08.2015
25
16.655
2
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21 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.08.2015 541
 
Bluttraum      

Jo Leute, wir leben noch! Sorry, das so lange nichts kam, aber wir hatten beide sehr viel Stress. Hoffendlich gefällt's euch noch ^^                                              

Ich sprang auf Burnett zu, mein Maul offen, die Zähne gebleckt. Er sprang ebenfalls auf mich zu und wir verkeilten uns. Ich hörte es knacken, als er mein linkes Bein nahm und herumriss. Ich jaulte auf. Meine Zähne fanden seinen Arm und er schrie auf. Wir wälzten uns über den Lagerfeuerplatz. Seine Fäuste trommelten auf mich ein, ich spürte seine Kraft. Plötzlich wurde ich von zwei starken Händen gepackt, ebenso Burnett.  Wir wurden auseinandergezogen. Schwer atmend blickten wir uns in die Augen. Das Rote verblasste langsam in seinen Augen, bis sie sich plötzlich verdrehten und er ohnmächtig wurde. Ich senkte den Blick und fing an, mir das Blut von Schnauze und Pfoten zu lecken. Es war wenig Blut des Vampirs, mehr noch von meinem vorigen Mahl. Perry und Chris hoben Burnett hoch und brachten ihn weg. Kylie kam zu mir und strich mir über den Kopf. Ich zog die Lefzen hoch, doch kein Laut ertönte. Ich war einfach zu erschöpft.Trotzdem erhob ich mich auf drei Beinen, das verletzte angewinkelt, um es nicht belasten zu müssen. So humpelte ich zu Alina. Auch sie war ohnmächtig.
Kylie hob sie hoch und lief los, zu den Blockhütten. Ich folgte ihr langsam. Ich wusste nicht, wo sie Burnett hingebracht hatten, aber Kylie schleppte Alina zu Chris' Blockhütte und legte sie dort ab. Ich selber ging zu ihrer Blockhütte und legte mich auf den Teppich, wo ich einschlief.

Als die drei Mädels später kamen, hörte ich sie nicht. Zu fest hatte mich der Schlaf in seinen Fängen. Mein Bein verheilte, während ich schlief. Je mehr ich schlief, desto besser heilten Wunden bei mir. Ich träumte von Alina. Keine Ahnung wieso. Ich mochte den Freak ja noch nicht mal. Ich träumte, wie ich über ihr stand. Sie lag rücklings auf dem Boden und ihre Augen waren geschlossen. Meine rechte Pfote drückte auf ihren Brustkorb und sie keuchte. Tränen rannen ihre Wangen hinab. Je näher ich mit meiner Schauze mich ihrem Gesicht näherte, desto dunkler wurde ihr Tränenfilm, bis schließlich dickes, rotes Blut aus ihren Augen quoll. Plötzlich öffneten sich ihre Augen und ein lautloser Schrei entwich ihrem Mund. Dem folgte Blut. Überall floss Blut. Alles war rot; ich war befleckt von klebrigem Blut. Eine Blutlache breitete sich unter Alina aus. Als wären wir in einem unsichtbaren Raum, füllte sich alles mit Blut, bis es drohte mich zu ertränken. Ich röchelte, dann verschlang es mich.

Ich wachte mit stark klopfendem Herzen auf. Was war das denn gewesen? Ich blinzelte, um die gräslichen Bilder loszuwerden. Völlig verwirrt stand ich auf, zuckte zusammen, als ich mein Bein belastete und humpelte taumelnd los. Ich stieß gegen die Tür, rammte meine Schulter so lange dagegen, bis das Holz nachgab und schleppte mich zum Wald. Ich drückte mich tief in die Wurzeln eines großen Baumes und wimmerte leise. Abermals fiel ich in einen unruhigen, tiefen Schlaf.

Reviews sind gerne gesehen :D
Uuuund- vielen Dank für das Sternchen *-*
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