Die wahnsinnige Schönheit Londons

von Asera
OneshotDrama, Fantasy / P16
Alice
27.04.2014
27.04.2014
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Was für ein Wahnsinn ist dies? Dieser Wahnsinn, welcher eine Person so derart ergreift und umklammert, das diese Person abhängig von Gefühlen und der Umgebung seiner selbst ist. Diese kranke Sehnsucht nach nahegestandenen Menschen, welche man hasste oder liebte, die eine in diese geschunde Welt und eine körperlähmenden Zustand bringen. Wie ein Gift welches sich binnen Sekunden in deinen Körper drängt und sich entfaltet wie eine Schmetterling. Dann dieser Schritt in diese Welt. Diese eigene Welt, welche unsere Seele und Gedanken widerspiegelt in ihrer natürlichen Art, entstanden in sich selbst. In diesem eigengebauten Raum führt man Abbilder der Menschen vor, welche dich lieben und verletzen wollen, als wäre es ein Puppenspiel. Diese unschuldigen Puppen mit ihren sanften Geschichten aus Porzellan, ihren vielfarbigen Augen mit dem Unschuldsblick, ihren hübschen Kleiden und ihre süßen rosanen Wangen. So süß und unschuldig sie wären hielten sie dennoch ein Messer hinter ihren Rücken und warteten auf den rechten Moment um dir hinterrücks die Klinge ins Fleisch zu treiben. Dennoch werden nur die Menschen von solchen verletzt, die sich auch verletzen lassen. Zumindest Menschen, welche offen ihre Schwachstelle auslagen als wären sie ein endloses Buch, das man wegen all der fesselnden und zerreißenden Spannung nicht schließen kann. Wenn man so verloren ist und seine Schwachstelle zeigt, ist man einfach erbärmlich. Man ist die unterste Schicht der Gesellschaft oder man wird dort eingeordnet ohne nachzudenken. Vielleicht hängen wir deswegen an unseren Wunderländern, die alle verschieden gestaltet sind. Das dortige Leben liegt in den eigenen Händen. Durch die Finger der Gedanken formt es sich im Endstadium. Das Endstadium, welches alles zerstören wird. Früher pder später, man könnte es mit einen Geschwür eines unheilbaren Krebs vergleichen.
Aber sind es denn nicht auch die Menschen, die einen lieben, wo einen am meisten verletzen. Die Liebe, die einen zerstört und in den Wahn treibt bis dieser sie gänzlich zerfrisst oder den eigenen Kopf explodieren lässt. Die Sehnsucht, die einen verfolgt wie ein Fluch in den eigenen Reihen welche die Gedanken zerfressen und abartig zerstückeln, Teil für Teil. Die Abhängigkeit zersplittert die Seele wie ein aufprallendes Glas. Diese Scherben nach denen man immer und immer wieder greift und sich daran schneidet, schimpfen sich diese Scherben nun „Leben“? Ist es dann nicht dieser Schmerz, der uns in seinen verführerischen Bann zieht, welchen wir verehren? Der Schmerz, den unser ein zu Menschen gehen lässt die mit diesen Qualen „arbeiten“. Welchen man sich ohne Widerworte hingibt und zerstören lässt um die schöne Hülle der Unschuld zu missbrauchen. Die Unschuld, welche nach den Taten im Ruin zusammen gekaut weint und sich den öbszönen Taten hingeben, da die Gedanken, Der Geist und die Seele geschunden sind. Das Herz mit Stacheldraht umschlungen um die Opfer zu zähmen und anzubinden. Der Griff um die Lunge, welche die Schreie der missbrauchten ersticken lässt und die Luft herauspresst damit die kehle trocken bleib und kein Wort die zarten Lippen verlässt welche eingeschnitten und gerissen sind. Die grünen Augen, welche den „Spiegel der Seele“ zeigen sollen, sind innerlich gebrochen, das Glas kaputt, zerberstet von der Schande und der Verzweiflung. Die braunen, zerzausten Haare, welche ihren Glanz der Fröhlichkeit verloren haben sind teils ausgerissen, da die Gedanken das Mädchen verrückt machen und ihren Kopf beinahe zum explodieren bringen. Die Kleider zerfetzt, wie bei jeder Sitzung, um leichter das arme Mädchen, eine doch schon junge Frau, zu wärmen. An sich zu drücken und zu benutzen. Danach weggeschmissen, wenn etwas kaputt geht wie eine Puppe. Seine Finger spielend um ihre Lippen ziehend. Ihre Augen in die anwesende Leere sehend.

Die wahnsinnige Schönheit von London, die von allen begehrt wird. Das Schmuckstück der Stadt.
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