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Das >Tagebuch<

KurzgeschichteHumor / P12 Slash
Akihiko Usami Misaki Takahashi
27.04.2014
27.04.2014
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27.04.2014 2.760
 
LukaCrosszeria929: Hey, herzlich willkommen zu meinem One Shot (wird das so geschrieben?). Ich bin zufällig auf diese Idee gekommen.

Usagi: Sie hat gerade eine Reportage über die Widerlichsten Tiere der Welt gesehen und sich deswegen fast übergeben musste als es ihr einfiel!

LukaCrosszeria929: Also bitte… es ist abartig das Mistkäfer die Exkremente anderer Lebewesen verwerten! Und sogar darin… ouh… ich glaub mir kommt gerade mein Erdbeerschokoriegel hoch!

Usagi: Würdest du dann bitte…? Kotzen kannst du später!

LukaCrosszeria929: Okay! Also, ich wünsche euch viel spaß bei der Geschichte und über ein Feedback wie es euch gefallen hat würde mich freuen! Und Action:

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>>Liebes Tagebuch, ich bin jetzt wirklich zu Usagi gezogen. Schon seltsam dieser Kerl, aber hey, so schlimm wird’s schon nicht, eigentlich ist er echt nett…<<
Ja, mit diesem Satz hat Misaki Takahashi, damals 18 angefangen Tagebuch zu schreiben. Eigentlich wollte er seine Alltäglichen NORMALEN Geschehnisse dort eintragen. Nur so aus spaß. Aber hätte er gewusst, wie sich das ganze entwickelt, ganz sicher hätte er es auf der Stelle ins Feuer geworfen.  


Die Türe zum Apartment geht auf. Misaki Takahashi (21) BWL Student der M-Universität betritt nach einem langen Tag endlich das traute heim. Links und rechts Einkaufstüten. Eigentlich will er jetzt nur noch was essen, dann gemütlich in die Wanne steigen und sich ins Bett legen. Dieser Tag war mal wieder zum Kotzen. “Ich bin wieder da!“, sagt Misaki als er das Wohnzimmer betreten will. Doch übersieht er den fast überfüllten blauen Müllsack vor ihm. “WAAAH!“, mit einem schrei fliegt er über den Müllsack. Die Tüten fallen ihm aus der Hand. Usagi, nicht weit weg von ihm beobachtet fasziniert wie sein Geliebter >elegant< über das Hindernis stolpert und >anmutig< auf dem Boden aufkommt. Wie ihm die Tüten aufs der Hand fallen, und der Inhalt noch während des überraschenden Freiflugs rausfallen. Wie die Eier aus der Verpackung springen und auf den Boden klatschen, Obst und Gemüse über den Boden schlingert, wobei es schon faszinierend mit anzusehen ist wie die Tomaten zu Boden klatschen sämtlicher kram drauffällt und jetzt eher wie vergewaltigtes Ketchup aussehen.  Der gute Wein zum guten Schluss aus der Tüte springt mit einigen Umdrehungen quer durch die Gegend fliegt und laut scheppernd auf dem Boden landet. Usagi staunt. Ja, so kann man auch nach hause kommen. Das einzigste was ihn davon abhält sich nicht todzulachen ist sein wütender Mitbewohner, der mit dem Bauch auf dem Boden liegt, eine Hand an Kinn Gestützt hat und mit der anderen unrhythmisch auf dem Boden tippt. Mit einem fast tödlichen Blick aufgesetzt. Eisernes Schweigen. Keiner sagt was. Misaki, weil er einfach zu sauer ist und Usagi, weil er mit aller kraft seinen Lachkrampf unterdrückt. “Usagi… was macht der Müllsack da?“, fragt Misaki schließlich. Usagi betrachtet den Müllsack. “Der steht da.“, gibt Usagi von sich. “Sehe ich, und wieso?“, Misaki funkelt den Autor an. “Weil ich ihn dahin gestellt habe!“, erwidert Usagi Sachlich. “Was hat der Müllsack bitteschön da zu suchen? Vor der TÜR wo jeder der ins Wohnzimmer kommt drüber stolpert?“, faucht Misaki bissig. “Da hat er mich am wenigsten gestört! Hättest du Augen im Kopf hättest du ihn rechtzeitig gesehen!“, verteidigt sich der ältere. “Und was ist in den Müllsäcken drinnen?“, Misaki setzt sich vorsichtig auf. “Teddys!“, sagt Usagi mit solch einer liebe, das es sich schon fast Krankhaft anhört. “Willst du die etwa wegwerfen?“, einen Moment lang vergisst Misaki seinen Groll. “Bist du denn wahnsinnig, nein die hab ich gekauft! Auf dem Weg nach hause kam ich an einem kleinen Trödelmarkt vorbei!“, mit eleganten Bewegungen überbrückt er die >Unfallstelle< und ergreift den Müllsack. Summend will er diesen in Sicherheit stellen. Und als wäre ihm noch was Wichtiges eingefallen dreht er sich zu Misaki, lächelt und sagt: “Das nächste mal wäre es wesentlich klüger du würdest die Einkäufe abstellen ehe du stolperst. Jetzt musst du das alles neu kaufen. Ich mach die Sauerei nicht weg!“ Mit diesen Worten verschwindet Usagi summend im Bärenzimmer.

Ja, nach fast 3 Stunden hat Misaki es geschafft in sein Zimmer zu kommen. Warum? Erst musste er die Sauerei beseitigen, dann nochmal einkaufen gehen und zum Schluss? Ja, da hat der Herr Romanautor in der halben Stunde Abwesenheit des Geliebten ein Heidenchaos angerichtet. Und DAS musste er, der arme Geliebte aufräumen. Mit einem genervten seufzen schlägt Misaki das Tagebuch auf. Wie viele Tagebücher hat er in den letzten drei Jahren vollgeschrieben? Er weiß es selber nicht mehr, irgendwann hat er aufgehört zu zählen. Einen Kuli zur Hand nehmend schlägt er eine neue Seite auf, setzt das heutige Datum drauf und beginnt zu schreiben:

>>Liebes Tagebuch, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll… LECK MICH AM ARSCH!!!! Tut mir leid, aber ich bin so wütend. Dieser beschissene Autor, ja, noch immer mein Geliebter hat es sich echt zur Lebensaufgabe gemacht mich nicht nur Körperlich sondern auch Psychisch fertig zu machen. Weißt du was passiert ist? Ich bin von morgens bis abends beschäftigt denn ich musste zur uni und dann arbeiten. Ja, das Usagi seinen Kram vergessen hat und ich ihm hinterherräumen musste war ja noch normal. Auch wenn ich erwähnen darf dass der Verlag ja sowas von nicht in meiner Richtung war. NÖ, mal wieder hat dieses Arschloch seine Faulheit oder was auch immer es ist auf mich geschoben. Wieso kann der seine Arbeit nicht machen? Jetzt wurde ich wieder angeschnauzt! Man, Aikawa ist ne Furie! Ja, aber das war alles noch im grünen, naja okay orangen Bereich. Dann… ja, dann kurz vor dem Apartment schickt der mir per mail ne Einkaufsliste was er dringend haben will. HALLO? PER MAIL?! KANN DER SEINEN VERDAMMTEN ARSCH NICHT SELBER BEWEGEN!! Okay Misaki ganz ruhig, wir drangsalieren nicht dieses Papier und reißen es in stücke. Naja, zurück zum Thema. Ich bin ein Guter und Geduldiger Mensch. Ich war einkaufen, ja bin den Gottverdammten weg wieder zurück und in den Supermarkt. Ja und endlich hab ich es geschafft das Apartment zu betreten. Essen, Wanne, Bett, das war mein Plan! Das würde einfach nur ein entspannter Abend werden… NÖ! Kaum öffne ich die Pforte zur Hölle, fliege ich über einen Müllsack und lande mit einer Eleganz auf dem Boden, wie nur ich es kann. Und die Tüten? Die hat man nur noch fliegen sehen. Gratisflugstunde! Der ganze scheiß ist auf dem Boden gelandet und kaputt gegangen oder zermatscht. Und Usagi? Der hat nur doof geguckt. Ich hab dem genau angesehen dass der das lustig fand!
Welcher Trottel stellt denn nen Müllsack direkt VOR die Türe das man drüber fliegen muss. Nein, auf seine Erklärung will ich gar nicht erst eingehen. Aber weißt du was drinnen war? Teddys… *seufz* ja, Teddys. Er hat sich Teddys gekauft. Und weißt du auch wo? Auf dem Trödelmarkt. TRÖ-DEL-MARKT! Und hier meine Frage. Der Supermarkt ist keine 5 Minuten vom Trödelmarkt entfernt. Ich bin dran vorbeigelaufen. Wieso, ja wieso geht er dann nicht selber einkaufen? Boah, ich habe so eine Wut auf diese Pelzigen Drecksdinger! Mir ist grad danach seine ganzen Teddys zu nehmen und sie ALLESAMT aus dem Fenster zu werfen. Das Usagi mir gerade noch mal Chaos hinterlassen hat, davon fange ich gar nicht erst an. Irgendwann, ja irgendwann kriegt der alles zurück!
Ja liebes Tagebuch, wenn ich dir nach diesem Eintrag nicht mehr schreiben sollte habe ich mich von der Brücke in den Tod gestürzt- oder von der Spitze der Kinderrutsche in den Sandkasten, je nach dem.
Ich werd jetzt Schluss machen, sonst rege ich mich noch mehr auf. Ich geh jetzt ins Bett, ehe noch was passiert. Gute Nacht! Und Ich werde Definitiv in meinem Eigenen Bett schlafen! Und nichts und niemand und Besonders nicht Usagi wird mich aufhalten!<<

Wütend wirft Misaki den Kuli in die Ecke, will das Tagebuch schon heben um es aus dem Fenster zu werfen. Aber er setzt sich stadtessen schmollend tiefer in den Stuhl und verschränkt die Arme ineinander. Nö, das findet er wirklich nicht lustig. Es klopft an der Türe. “Hm!“, gibt Misaki von sich. Usagi schaut rein. “Lass uns ins Bett gehen!“, lächelt Usagi sanft. “Ja, dann gute Nacht!“, erwidert Misaki. Usagi sieht ihn auffordernd an. “Was? Ich werde sicher nicht in deinem Zimmer schlafen! Ich habe…!“, Misaki bricht mitten im Satz ab. Nein, wenn er Usagi erzählt dass er seit 3 Jahren Tagebuch führt wird er ihn auf ewig damit aufziehen. “Du hast…?“, fordert Usagi auf weiter zu sprechen. “Ich hab es mir versprochen.“, beendet Misaki den Satz schnell. Usagi legt misstrauisch den Kopf zur Seite und mustert Misaki eindringlich. Er wollte doch was anderes sagen, da ist sich der Autor sicher. Aber den Gedanken schiebt er beiseite. “Ich will mit dir im Bett schlafen.“, fordert Usagi. “Pech, ich aber nicht!“, trotzig wie immer lehnt Misaki ab. “Dann arbeite ich nicht mehr an meinem Manuskript weiter.“, Usagi stellt sich quer. “Dann bringt Aikawa dich um.“, Misaki will jetzt ganz sicher nicht einknicken. Er hat es seinem Tagebuch versprochen. “Dann schieb ich es auf dich!“, Usagi verschränkt die Arme. “Mach das doch!“, gibt Misaki von sich. Ein um die Wette starren beginnt. Jeder auf seine Weise. Während Usagi ihm beim um die Wette starren förmlich den Pyjama auszieht sprengt Misaki den Autor eher samt Pyjama in die Luft. Usagi beginnt zu lächeln. “Nein, du musst nicht in meinem Bett schlafen wenn du nicht willst.“, mit einem Engelsgleichen lächeln geht der ältere zur Türe. Misaki stutzt. Ihm kommt das ganze verdächtig vor. Usagi macht die Türe zu. “Du musst schon raus gehen wenn du schlafen gehen willst!“, meint Misaki vorsichtig. “Hab ich doch!“, schmunzelt Usagi. Ehe Misaki registrieren kann was passiert, hat Usagi sich schon in Misakis Bett geschmissen. “Wir schlafen einfach bei dir!“, Usagi greift nach Misakis Hand und zieht ihn zu sich aufs Bett. “Usa…!“, Misaki wird durch einen Kuss unterbrochen. Usagi hat Misaki unter sich festgenagelt. Sanft treffen die Lippen immer wieder aufeinander. Lösen sich nur um wieder aufeinander zu treffen. Misaki schaut Usagi in die Augen. Die Augen, die nichts als treue und Liebe zu ihm ausstrahlen. Ja, auch wenn er sich jeden Tag ausgelassen über ihn beschwert, er liebt Usagi und wird es auch immer tun. Egal wie viel er anstellt und noch anstellen wird. Sie sind ein Paar, und da sind kleine und große Probleme normal. Zugegeben, das muss er sich ständig im Kopf wiederholen um seinem geliebten nicht an die Gurgel zu springen und den hals umzudrehen. “Warum siehst du mich so an?“, haucht Usagi schon fast und vergräbt sein Gesicht küssend in Misakis Halsbeuge. “T-tu ich doch gar nicht!“, protestiert Misaki mit einem leichten rotschimmer. Usagi beginnt zu kichern. Ja, Misaki ist niedlich. Besonders wenn er rot wird.

Am nächsten Tag:
Wütend stapft Misaki in sein Zimmer. Das ist die Höhe, das ist die absolute höhe! Er greift nach seinem Tagebuch, ignoriert seinen Gedanken dass es lächerlich ist als Kerl ein Tagebuch zu führen. Aber wie soll er sich sonst abreagieren?
Mit einem wütenden seufzen setzt er sich an den Schreibtisch und beginnt eine neue Seite:

>>Liebes Tagebuch… hm, nein, Liebes Schicksal. Wieso? Wieso hasst du mich so sehr? Von allen Menschen auf dieser Welt musst du mir Usagi schenken? Was hab ich dir getan dass du mich so hasst? Hör genau zu, ich erzähle dir was heute geschehen ist. Ich habe es während der Abwesenheit des Autors mal mit Meditieren versucht. Du weißt schon! Zur Entspannung und Stressbewältigung! Ja, hat auch echt gut geklappt- bis Usagi heim kam! Du musst bedenken dass ich immer das Apartment aufräume, mehrmals täglich! Ich habe den Halben Tag mit aufräumen verbracht. Und was ist? Dieser Penner stürmt ins Apartment, meint er hat seine Verdammte Unterlagen vergessen und stellt das ganze Apartment in binnen von Sekunden auf den Kopf. Und wo war es? IN SEINER TASCHE!!!!!! ER HAT ES NUR NICHT GESEHEN!!!! Und als wäre das nicht genug… ich war ja am meditieren, musste innehalten und dem treiben meines gestörten geliebten zusehen. Der Kerl hatte nichts besseres zu tun als mich auszulachen! Der hat gelacht! Nö, und das ist noch lange nicht das Ende! Dann kam er am Abend heim, und wollte ein Bad nehmen… Ich war am kochen und bescheuert genug und habe gedacht Usagi kriegt das selber hin… NÖ! Ich habe keine Ahnung wo dieser Dreckskerl war, aber als plötzlich Wasser in Massen aus dem Badezimmer floss und sich überall im Wohnraum verteilte durfte ich die verdammte Wohnung Wischen und eine Vollreinigung im Bad machen. Ja, Usagi hat doch tatsächlich vergessen nach dem Wasser zu sehen. Du glaubst das war schon alles? Neeeiiiin, es kommt noch viel besser. Als ich die Badezimmertür aufmachte, schoss mir nicht nur Wasser sondern auch Schaum entgegen… Hallo? Schaum? DAS GANZE BAD WAR VOLLER SCHAUM!!!!! Jaaa…. Und als ich die ganze Scheiße wegmachen durfte, kam der Herr Romanautor aus seinem Teddyzimmer. War der doch tatsächlich in seinem Teddyzimmer und war am Sortieren. Und das Wasser? Ja, seine Antwort “Vergessen“ werde ich ihm nie verzeihen. Ja, er hat  die ganze Flasche Badeschaum reingekippt… und er VERGISST es einfach nach dem Wasser zu sehen!
Aber genug davon, mir fällt gerade was auf… irgendwie geht es immer nur um Usagi! Hätte ich dich Usagi-buch nennen sollen? Aber wie klingt das bitteschön? “Liebes Usagi-buch?“ …. Gott das ist so lächerlich, ich brauch dringend ein neues Hobby!
Also, ich werde jetzt die Yoga DVD in den Müll werfen und mich in der Badewanne ertränken! Also würd ich sagen bis dann!<<

Mit einem Murren schließt Misaki das Tagebuch und stellt es ins Regal. Ja, in all den Tagebüchern die er die drei Jahre geführt hat, geht es wirklich NUR um Usagi. Geknickt geht Misaki ins Bett, er kommt sich ein wenig krank vor Tagebücher über Usagi zu führen.

Ja, auch die nächsten tage verfasst Misaki wie jeden Abend einen Eintrag in sein Tagebuch. Vor seinem Tagebuch sitzend merkt er nicht, wie Usagi in sein Zimmer reinschaut und ihn beobachtet. Ja, der Autor hat gemerkt dass Misaki da jeden Abend was reinschreibt. Er wüsste ja zu gerne was drinnen steht. Sollte Misaki etwa Tagebuch führen? Ja, Usagi will jetzt unbedingt wissen was drinnen steht. Aber sein kleiner Geliebter würde ihn nie gewähren, zu lesen…
Am nächsten morgen, als Misaki das Haus verlässt wartet Usagi am Fenster stehend bis Misaki auch wirklich weg ist und nicht noch mal zurückkommt. Mit einem lächeln im Gesicht geht er ins Zimmer seines Mitbewohners. Sieht sofort die Etlichen Hefte. Wow, wenn die alle vollgeschrieben sind, muss Misaki echt Arbeit geleistet haben. Er kramt einfach mal das aktuelle Heft raus und schläft es auf. Aber einen Moment schaut er auf. Eigentlich gehört es sich nicht in Privaten dingen des Geliebten zu schnüffeln. Aber hey, vielleicht stehen da interessante dinge drinnen.
Das schlechte Gewissen beiseite schiebend beginnt Usagi zu lesen. Er ließt und ließt. Stundenlang. Ja, auf jeder einzelnen Seite geht es um ihn, nur um ihn. Okay, er beschwert sich auf jeder Seite nur über ihn aber dennoch. Auf jeder Seite neue Beleidigungen und je mehr Hefte er ließt, umso breiter grinst der Autor. Ja, den lieben langen Tag sitzt Usagi da und ließt die Tagebücher. Als Abends ein nichtsahnender Misaki heimkommt, sitzt Usagi erstaunlich schweigsam vor seinem Laptop. Ja, ein sehr ruhiger Abend und Misaki hat Usagi noch nie so eifrig schreiben sehen.

Einige Wochen später steht Misaki vor dem Reißwolf und lässt seine Hefte, die er als Tagebücher bezeichnet zerschreddern. Was passiert ist? Eines Morgens kam Aikawa ins Apartment gestürmt, mit einer so erschreckend guten Laune, das Misaki erst dachte sie hat irgendwas genommen. Ja, da hält sie ihm das neue Band vor die Nase, und was stand da, Rosa geschrieben unter dem Titel?

>>Exklusiv… Private Gedanken! Was denkt Misaki über seinen geliebten? Ein Tagebuch verrät es<<

Diesen Satz hat er mindestens 50 mal gelesen und Stundenlang durch die Seiten Geblättert ehe er realisiert hat dass der Inhalt Auszüge seiner Tagebücher sind. Und nun steht er hier vor dem Reißwolf, zerschreddert jedes Einzelne Heft und schwört, nie wieder auch nur einen Tagebucheintrag zu machen. Seufzend sitzt Usagi auf dem Sofa, beobachtet wie Misaki in einer Tour Fluchend die Hefte zerstört. Er zerstört sie einfach. Die Dinger waren ne Menge Arbeit! Usagi zuckt mit den Schultern und ließt weiter seine Zeitung. Er hat Kopien gemacht, von daher stört ihn das weniger.

Und das war die Geschichte von Misaki und seinem Tagebuch!

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Und cut! Das wars! Okay, wie hat es euch gefallen? Vielleicht nicht meine Beste Arbeit aber ich hoffe es gefällt euch dennoch!
Danke fürs lesen!

Eure LukaCrosszeria929
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