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Only 30 Days

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
Abigail "Fetch" Walker Betty Delsin Rowe Eugene Sims OC (Own Character) Reggie Rowe
24.04.2014
02.06.2016
43
120.201
16
Alle Kapitel
154 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
24.04.2014 956
 
Hallo ihr lieben Leser, InFAMOUS-Fans und die, die es vielleicht noch werden wollen ;))

Ich freu mich, dass ihr meine Geschichte angeklickt habt!

Zuallererst ein kurzes, aber wichtiges Vorwort in eigener Sache, damit es zu keinen Missverständnissen kommt:

Die Geschichte spielt 4 Jahre nach den Vorfällen in Seattle.
Bitte wundert euch daher nicht, dass Reggie in der Story vorkommt, obwohl er im Spiel ja gestorben ist.
Ich habe mir die Freiheit genommen und ihn kurzerhand "wiederbelebt" ;))
Keine Sorge - es wird noch erklärt wie er das überleben konnte!


Ich möchte auch kurz darauf hinweisen, dass die Story selbst auch etwas länger sein wird - also bringt bitte etwas Geduld mit :))
Und es ist egal, bei welchem Kapitel ihr seid - ich freue mich über jedes Feedback, egal ob in Review-Form oder als Empfehlungssternchen! Hiermit sag ich schon mal danke an alle lieben Leser, die das schon getan haben!

Bis auf die bekannten Charaktere (Delsin, Reggie, Betty, Fetch, Eugene und Brooke Augustine) sind alle anderen Personen frei erfunden und haben nichts mit dem Spiel zu tun!
So, und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen :))

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„Sieh es dir an. Es war ihr Königreich. Sie hatte alles und jeden in dieser Stadt in ihrer Hand.“

Mit einem stolzen Blick schweifte er über die Skyline von Seattle, dann fuhr Jayden Augustine fort. „Meine Schwester Brooke hat alles für diese Stadt getan! Und was ist der Dank dafür? Beschimpfungen, Hasstiraden. Jeder deutet mit dem Finger auf sie und lacht. Er hat sie zur Witzfigur gemacht.“
„Wer hat sie zur Witzfigur gemacht?“, fragte eine leise Stimme aus dem Hintergrund.
„Delsin Rowe. Ein kleiner, krimineller Graffiti-Freak aus dem nahegelegenen Washington! Ein Conduit, dessen Kraft darin besteht, anderen Conduits die Fähigkeiten zu nehmen! Bisher dachte Rowe, er wäre der einzige mit solchen Kräften“, finster lachte Jayden auf.
„Was willst du damit sagen?“, erklang die unbekannte Stimme erneut.
„Ich will damit sagen, dass die Zeit der Rache gekommen ist! Bald werde ich auch deine Kräfte besitzen, die ich bis jetzt noch nicht kannte.“ Jayden drehte sich nun vom Fenster weg und wandte sich der Person zu, die als einzige im Raum saß.

Es war eine junge Frau namens Kensi. Sie war ebenfalls ein Conduit. Ihre Kraft war die Wasser-Eis-Fähigkeit. Eine Kraft, die bisher noch bei keinem so in Erscheinung getreten war.

„Aber du hast Glück, meine Liebe.“ Jayden fuhr mit seinen Händen, die mit schwarzem Leder ummantelt waren, durch Kensis kupferfarbenes Haar. „Denn noch habe ich meine neue Fähigkeit noch nicht, und bis dahin werde ich dich auf Eis legen.“
Lauthals fing er an zu lachen. Die Anspielung auf Kensis Kräfte war für ihn wohl so lustig, als hätte er den Witz des Jahrhunderts gerissen. Verachtend sah er auf die Frau herab, die vor ihm auf einen Stuhl gefesselt war.
„Damit kommst du nicht durch!“, fauchte Kensi und rüttelte an ihren Fesseln.
„Sei dir da mal nicht so sicher, denn sobald ich deine Kräfte aufgesogen habe, kann ich jeden einzelnen Conduit einfrieren, ihm problemlos die Fähigkeiten aussaugen und anschließend töten. Und diesen Delsin werde ich mir auch noch vorknöpfen. Ganz gewiss sogar“, antwortete Jayden, und winkte zwei Beamte des D.U.P. herein.
„Du bist genauso widerlich wie deine hinterhältige Schwester! Ich hoffe, sie verrottet in ihrem Beton-Gefängnis“, platzte es wütend aus Kensi heraus.
Jaydens machterfülltes Lachen verstummte. Seine Mundwinkel wanderten langsam, aber sicher nach unten. Er holte mit der flachen Hand aus und verpasste Kensi eine Ohrfeige.
„Wenn du so etwas noch einmal sagst, töte ich dich auf der Stelle, du Miststück!“, presste er zwischen zusammengekniffenen Zähnen wütend hervor. „Schafft sie mir aus den Augen!“

Die beiden Beamten taten das was ihnen befohlen wurde und schleppten Kensi raus zu ihrem großen dunklen Helikopter – und machten dabei einen schlimmen Fehler.
Sie hatten Kensi lediglich Handschellen angelegt. Die umschlossen allerdings nicht ihre ganzen Hände.

Nach einem Flug von zwanzig Minuten fiel auch Kensi dieser Fehler auf.

Triumphierend lachte sie. „Ich werde dir die Suppe schon versalzen, Augustine Junior.“
Kensi holte tief Luft. Sie schaffte es in einem Atemzug die Handschellen einzufrieren und schließlich zu sprengen. Das blieb auch den Beamten nicht verborgen.
„Hey, was soll das?“ Der Co-Pilot versuchte nun an sein Gewehr zu kommen, doch das gelang ihm nicht mehr. Kensi hatte ihn bereits eingefroren. Und auch der Pilot glich nach wenigen Sekunden nur noch einem Eisblock.

Nachdem sie sich nun befreit hatte, musste sie irgendwie aus dem Helikopter heraus kommen. Sie stellte den Autopilot ein, schnappte sich einen der Fallschirme und sprang ab.

„Yes! Das lief doch einwandfrei“, freute sie sich, während sie durch die Wolken glitt. Doch ihr Optimismus wurde jäh beendet, als ein riesiges Loch in ihren Schirm riss.
„Oh, nein – bitte nicht!“, bat Kensi verzweifelt. „Bitte lass mich das nicht tun!“
Allerdings ging es nicht anders – sie musste es tun. Um dem sicheren Tod zu entkommen, musste sie sich selbst in ein Eisgefängnis sperren. Das war ihre einzige Fähigkeit, die sie selbst hasste.
Denn selbst aus freien Stücken, konnte Kensi sich nicht mehr aus diesem Eisblock befreien. Da bedarf es schon die Hilfe einer außenstehenden Person.
„Es ist die einzige Möglichkeit. Sobald ich unten ankomme, taut mich die Sonne bestimmt auf“, ermutige sich die junge Frau selbst.

Und schließlich siegte das Selbstvertrauen – sie schloss sich selbst in Eis ein.

Im freien Fall nach unten steuerte sie auf ein Waldgebiet zu, das alles andere war, als ein sonniges Plätzchen. Mit einem lauten Krach knallte sie in einen kleinen Felsvorsprung durch den ein Wasserfall lief. Ein dunkler Ort, der vermutlich noch nie einen Strahl Sonne gesehen hatte.
Kensi wusste es noch nicht – aber jetzt brauchte sie dringend die Hilfe einer außenstehenden Person.

Allerdings.....

Welcher Verrückte würde sich schon an so einen entlegenen Ort verirren?
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