Out Of The Past

GeschichteAbenteuer, Übernatürlich / P18
Gambit / Remy LeBeau Jubilee / Jubilation Lee Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier Rogue / Mary D'Arcanto Sabretooth / Victor Creed Wolverine
24.04.2014
02.06.2016
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30.04.2016 660
 
Endlich hatte er sie in der Hand, ENDLICH!
Nach 20 Jahren hatte er endlich in die Hände bekommen, was er schon so lange verlangte, wonach es ihn so lange gedürstet hatte!
Seit Jack zum ersten Mal Liliths Blut in seine Laboratorien getragen hatte, hatte er sie besitzen wollen, hatte er sie sich zu eigen machen wollen, damit er den perfekten Mutanten besaß.
Doch letzten Endes hatte es sich alles gelohnt, alle Strapazen und alle Opfer die er hatte bringen müssen, von denen die Zeit das größte gewesen war.
Und nun war sie sein.

Das Betäubungsmittel, das er ihr indiziert hatte, hätte einen Elefanten betäubt, wenn nicht sogar ernsthaft in Todesnähe gebracht. Aber es hatte gewirkt, wie berechnet. Vor ein paar Tagen erst hatte er die letzte Version dieses Mittels an Wolverine getestet und er war umgefallen wie ein gefällter Baum und für gut 24 Stunden nicht mehr aufgewacht. Und auch das war sicher nicht schön gewesen, denn er hatte seinen Teilzeit-Handlanger Sabretooth von der Leine gelassen und sich an Wolverine austoben lassen.
Auch wenn Sabretooth von Anfang an ein Unsicherheitsfaktor gewesen war - denn er war sehr unberechenbar, es wäre ihm ein leichtes gewesen seine Pläne zu vereiteln - , so hatte er sich doch als würdige Schachfigur seines aufwändigen Spiels heraus kristallisiert.
Er war nur froh, dass er Sabretooth in so gut wie keine Informationen eingeweiht hatte und mit seinen eigenen telepathischen Fähigkeiten eine Art Blockade in seinem Hirn eingerichtet, dank der er auch das wenige, das er wusste nicht gewaltsam entrissen bekommen konnte.
Alle seine Rädchen hatten erfolgreich ineinander gegriffen.

Er würde alles dafür tun, dass Lilith nie wieder zu sich selbst zurück fand. Er würde ihr eine neue Persönlichkeit einpflanzen, die nur ihm zu Diensten war und für die es nichts anderes gab, als den Willen ihm jeden Wunsch von den Augen abzulesen.

Sie sollte alle Kräfte haben, die er aufbringen konnte. Alle. Und sie würde der stärkste Mutant werden, der je gelebt hatte, stärker noch als Jean Grey oder irgendein anderer der X-Men. Sie würden verblassen in Liliths Größe und er würde die ihm verhassten Mutanten mit Freuden aus dem Weg räumen. Sie würden nie wieder seine Forschung stören.
Und wenn noch Zeit blieb, dann würde er von jedem der X-Men eine DNA-Probe entnehmen, um sie in seinen Gefriertruhen einzulagern. Vielleicht würden sie sich doch noch irgendwann als nützlich erweisen, vielleicht ließen sie sich auch mit Liliths DNA vereinbaren.
Vielleicht könnte sie auch allein von den Blutproben Kräfte übernehmen? Eine Sache die er unbedingt überprüfen musste! Liliths DNA war so erfrischend und Neugierde erregend, er würde viele Tests durchlaufen lassen und sicher könnte er Lilith duplizieren, klonen und nach seinem eigenen Willen formen, wie es ihm beliebte.
Freude breitete sich in seiner Brust aus.
Er hatte sich schon lange nicht mehr so gut gefühlt, schon so lange nicht mehr so erfolgreich und lebendig.
Die Welt würde ihm zu Füßen liegen.

Über Funk rief er einige seiner Angestellten in den Raum, die nur auf ein Zeichen von ihm gewartet hatten.
Drei an der Zahl waren es, sie kamen herein und hoben Liliths leblosen Leib auf, um sie für die personelle Veränderung vorzubereiten.

Er würde Geschichte schreiben mit dieser Forschung, es würde die erfolgreichste seiner ganzen Karriere werden. Vielleicht würde er eine Möglichkeit finden, Liliths Kräfte auf sich selbst zu übertragen? Das hatte er schon früher einmal versucht, vor vielen, vielen Jahren. Vielleicht würde es ihm glücken. Momentan konnte er an fast alles glauben, das möglich sein würde.

„Oh meine liebe, kleine Lilith, wir werden viel Spaß miteinander haben, wenn du erst zum Omega-Mutanten aufgestiegen bist“, murmelte er und strich ihr sacht das lange Haar aus dem Gesicht. Er verzog kurz den Mund zu einem wenig erfreuten Gesicht.
„Bringt mir eine Schere“, wies er seine Arbeiter an, „Die Haare müssen ab, sie stören mich ungemein.“

„Omega...“, flüsterte er dann verträumt. Das sollte ihr Name sein. Omega. Die erste ihrer Art, der erste kreierte Omega-Mutant.
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