The story of Cat Raven

GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P16
Burnett James Della Tsang Holiday Brandon Kylie Galen Lucas Parker OC (Own Character)
23.04.2014
09.09.2019
70
198151
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The Story of Cat Raven

Hallöchen, hallöchen meine Lieben,
me llamo Luna, was geht ab!
Der Grund, wieso hier jetzt plötzlich eine komische Nachricht von mir auftaucht, ist dass ich so überhaupt gar nicht mehr mit meinem Prolog leben kann und da dieser nunmal das Erste ist, was man von meiner Geschichte liest, musste ich das ändern.
Vor einem halben Jahr oder so hab ich den Prolog also überarbeitet und dann vergessen.... und jetzt wieder gefunden!! whoop, whoop
Jetzt gibts also einen neuen Prolog für die, die meine Geschichte schon verfolgen und für alle neuen Leser*innen ist das der einzige Prolog.
Aber genug der langweiligen Worte.

Ich wünsche Euch wirklich viel Spaß beim Lesen meiner Geschichte.
Lasset die Handlung beginnen!


Wie alles begann...


„Ist das euer Ernst?“, mit dieser Antwort meinerseits, beziehungsweise der vorangegangenen Aussage fing der ganze Mist an.

Denn leider war das deren Ernst. Also der Ernst meiner wundervollen, liebenden Eltern, die mich für verschissene zwei Monate in ein ach so tolles Sommercamp schicken wollten. Nur weil meine Cousine, die Leiterin dieser Irrenanstalt ist, uns eine hübsche Broschüre geschickt hatte und wie jeder weiß, glauben Eltern alles, was in Broschüren steht.
Also so wirklich alles.
Schreib rein, dass es gesund ist, mit nem Apfel auf dem Kopf durch die Gegend zu laufen à la an apple a day keeps the doctor away oder so, dann würden die das glatt machen.
„Cat!“ Irgendjemand schnippte vor meinem Gesicht rum. Entnervt drehte ich mich zu meinem Dad. Das der mich nicht einmal meinen inneren Monolog beenden lassen konnte.
„Dein Flug geht morgen“, klärte meine Mom mich gelassen auf.
„Morgen?“, echote ich. Verzweiflung machte sich in mir breit. Ich war noch nicht bereit, morgen für eine Ewigkeit nach Texas zu fahren.
„Aber was soll ich denn in Texas?“, jammerte ich, „die sind da alle mega rassistisch und homophob und sexistisch eh gegen alles, was cool, nicht männlich, weiß und oder hetero ist.“ Mein Dad schüttelte den Kopf.
„Und du bist mega vorurteilsfrei“, äffte er mich nach, wobei meine politisch korrekte Aussage etwas zu sehr ins Lächerliche gezogen wurde. Ich hatte doch keine Vorurteile, zumindest nicht allzu sehr.
„Und ihr seid euch sicher, dass ihr mich nicht nach Guantanamo schicken wollt?“, probierte ich es nochmal, was aber nur ein Hochziehen der rechten Augenbraue seitens meiner Mom und ein unterdrückter Lacher seitens meines Dads zur Folge hatte.
„Aber ich will nicht“, setzte ich zu einer Jammerorgie an.

Leider half das alles nichts, denn irgendwie hatten meine Eltern schon alles arrangiert. Einfach so. Ohne mich zu fragen. Geil. Wahrscheinlich wollten die mich nur loswerden um auf nem Kreuzschiff ne Sauftour durch die Karibik zu machen.

Letztendlich konnte ich da eh nichts machen, wegen Minderjährigkeit und so. Deshalb würde ich ab morgen verfickte zehntausendmillionen Jahre in einem Scheißcamp für übernatürliche Vollidioten und mich – Catherine Raven, fast 18, intelligent, wunderschön und höchst eloquent -  verbringen.
Statt also meine Koffer zu packen, beschloss ich ein bisschen beleidigte Leberwurst zu spielen und alles andere machen außer Koffer packen.
Nachdem ich unter anderem meinen Boxsack verprügelt, den vertrockneten Kaktus gegossen und die Stifte auf meinem Schreibtisch akkurat nach Farben geordnet hatte, fiel mir nichts mehr ein. Zumindest mal abgesehen von einer bemitleidenswerten Nachricht an ungefähr alle meine Freunde und jeden, den es sonst noch interessieren könnte. Das mit dem übernatürlich ließ ich natürlich aus, wegen geheim und so.
Meine aufgeschlagene Reisetasche auf dem Boden sah mich vorwurfsvoll an.
„Kannste knicken.“ Immernoch beleidigt kickte ich das Teil aus dem Weg und schmiss mich aufs Bett.

Ungefähr eine Stunde später war ich um fünfzehn Beileidsbekundungen und der Tatsache, dass meine beste Freundin Rhi mit ihrem Mathecamp noch schlimmer dran war als ich, reicher, was mir im Endeffekt null brachte, da ich trotzdem nach Texas musste.
Wie lange braucht ein Flugzeug überhaupt nach Texas? Drei Stunden? Vier Stunden? Gab es irgendwie eine Möglichkeit in den Bergen abzustürzen? Oder ins Meer? Oder einfach irgendeine andere Art Absturz, die mich vor meinem Schicksal retten konnte? Das wär nämlich echt geil.  
Nach längerer Überlegung stellte ich fest, wie wenig ich über Texas wusste, allerdings verspürte ich auch nicht das Verlangen, mehr über dieses Kuhkaff herauszufinden, weshalb ich mir lieber eine Folge Game of Thrones reinzog.

Leider musste ich mich doch noch irgendwann dazu aufraffen, mein Zeugs zu packen, weil meine Eltern mich notfalls auch ohne Koffer ins Camp schicken würden. Oder die Koffer selbst packen, was ja mal oberscheiße wäre.
Lustlos schmiss ich also meinen ganzen Kleiderschrank, einen Haufen DVDs und zu viele Bücher in drei Reisetaschen, zwei Koffer und ein so ein Handgepäcksdingens. Ob da jetzt unnötiges Zeugs dabei war, ging mir in dem Moment ziemlich am Arsch vorbei, allerdings würde das Gesamtgewicht bestimmt zusätzlich kosten, was befriedigend war in Anbetracht der Tatsache, dass meine Eltern das zahlen müssten.
Als letztes stopfte ich meine Sportschuhe in die Reisetasche, denn irgendwo ganz weit hinten in meiner mickrigen Ecke der Hoffnung, befand sich meine Hoffnung auf irgendeinen Ort, wo man Sport – vorzugsweise Kampfsport, ich wollte ja nicht aus der Übung kommen – machen konnte. Und wenn alles hart auf hart kommt, würde ich einfach ums Camp joggen. Wie so ein Mensch ohne Leben.
Nachdem ich außerdem noch ein zweites Paar Sportschuhe – man konnte ja nie wissen – und diversen anderen unnötigen Kram in meine Koffer und Reisetaschen gequetscht hatte, bis ich die Reisverschlüsse fast nicht mehr zugekriegt hätte, betrachtete ich zufrieden das Ergebnis. Hallo, Zusatzkosten.



Pünktlich am nächsten Tag stand ich mehr oder weniger – eher weniger – gut gelaunt mit meinen Eltern am Flughafen und wartete auf meinen Flug, der beschissene 50 Minuten Verspätung hatte. Die sechs Kaffees, die ich bisher getrunken hatte, halfen auch nicht wirklich dabei, mich weniger aggressiv zu machen.
„Dein Auto wird dir zum Flughafen geschickt“, wagte mein Dad den dreizehnten Versuch, eine Konversation mit mir zu führen. Die Ansätze davor hatte ich alle abgeblockt, weil ich immer noch beleidigt war.
„Jaja, 'schicken'“, pampte ich zurück, denn schicken hieß in diesem Fall mit einer magischen Miesmuschel ein Auto in einen zwei Zeitzonen entfernten Bundesstaat zu schicken.
Und eigentlich wusste ich auch nicht, wieso mich das aufregte, da das ja eigentlich ziemlich umweltfreundlich war, aber hier gings ums Prinzip. Und das Prinzip war, dass ich kein Bock auf diesen Scheißdreck hatte.
Ich bemerkte, wie mich irgendeine komische alte Trulla anstarrte und leicht mit den Augenbrauen zuckte. Verwirrt runzelte sie die Stirn und zuckte stärker, was im Übrigen echt bekloppt aussah. Das wiederum erzeugte ein überlegenes Grinsen auf meinem Gesicht. Da konnte sie probieren, bis sie Botox für die Stirnfalten brauchen würde, denn lustigerweise konnte niemand mein Muster lesen, weshalb niemand – nicht einmal ich, was irgendwie so ganz dezent beschissen ist – wusste, was ich bin.
Wenn man mal drüber nachdachte, war das wahrscheinlich einer der Gründe, wieso ich auf diesen Selbstfindungstrip nach Timbuktu ins letzte Kaff vorm Arsch der Welt geschickt wurde.
Um mich selbst zu finden.
Am Arsch.




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soooo, ich hoffe, der Prolog hat euch gefallen, falls ihn noch irgendjemand gelesen hat^^

Und hier ist übrigens der Link zu der Website, die ich gemacht habe, weil die Links mich nerven damit das alles übersichtlicher ist:
http://thestoryofcatraven.jimdo.com/
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