Strohfeuer

GeschichteRomanze / P16 Slash
Kermit Griffin Peter Caine
22.04.2014
22.04.2014
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Dieses Kapitel
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Titel: Strohfeuer
Autor: Lady Charena
Fandom: Kung Fu – Im Zeichen des Drachen
Paarung: Peter/Kermit, [Caine]
Rating: past-series, PG-15, m/m, POV
Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe/Hintergrund: Kermit macht sich so seine Gedanken über seine Beziehung mit Peter.



Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern (Warner, Michael Sloan). Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.





>>…You said goodbye
I was trying to hide what I felt inside

until you passed me by
You said you'd return…<< Paul Young “come back and stay”





Ich komme aus dem Bad zurück und er ist auf der Couch eingeschlafen. Nun, das ist nicht sehr schmeichelhaft, aber nach ein paar aufregenden Tagen, zu wenig Schlaf und einer halben Stunde Sex kann man wohl nicht mehr von einem durchschnittlichen, männlichen Wesen erwarten. Abgesehen davon, dass Peter normalerweise nicht so ganz der durchschnittliche Typ ist...



Ich setze mich auf einen Stuhl gegenüber der Couch und betrachte den Jungen. Junge... Wo kam das jetzt her? Es ist schon geraume Zeit vergangen, seit ich ihn als Jungen sah – und doch... irgendwie... ist er das noch immer. Vielleicht, weil ich ihn schon so lange kenne: Dabei zusah, wie ein unglücklicher Teenager zu einem hitzköpfigen Polizeischüler heranwuchs, wie er einen gefährlichen Stunt nach dem anderen abzog und seinem Pflegevater graue Haare verschaffte.



Beobachtete, wie er schließlich zu einem der besten Detectives der Metropolitan Police wurde. Ich frage mich, ob mir Paul den Kopf abreißen wird, wenn er jemals dahinter kommt, dass er es war, der ohne es zu wissen, meine Beziehung zu Peter initiiert hat. Immerhin war er es, der mir eine Polizeimarke und einen Computer verschafft hat, hinter dem ich mich im Revier verstecken konnte.



Aber der Gedanke an Peters Pflegevater führt unweigerlich zum Gedanken an Kwai Chang Caine. Ich frage mich, was der Shaolinpriester über homosexuelle Beziehungen denkt. Vor allem im Zusammenhang mit seinem Sohn.



Aber Caine ist nicht hier und Paul ebenso wenig. Was bedeutet, mir fiel die Aufgabe zu, den Ex-Wunderknaben-Ex-Detective des 101sten Reviers und jetzigen erwachsenen und gebildeten Shaolinpriester Peter Caine, im Auge zu behalten. Yeah, genau – wir sprechen über Peter Caine, den hitzköpfigen Cop, der immer wie ein Gummiball gegen unsichtbare Wände prallte und auf niemanden hört – abgesehen vielleicht von seinem Vater. Und es passiert schon wieder! Ich beginne bei Peter und ende bei Caine. Peter ist überzeugt, dass der Priester bald zurück in der Stadt sein wird. Nicht, dass es mich stören würde, wenn er noch ein Jahr oder so in Frankreich bei Peters Großvater bleiben würde. Aber mit seinem Vater ist Peter glücklich. Und ein glücklicher Peter macht mir das Leben leichter.



Verdammt, ich frage mich, wie sich Caines Rückkehr auf unsere Beziehung auswirken wird. Es gibt keine Chance, sie vor dem alles-wissenden-alles-sehenden Caine geheim zu halten. Wer weiß, vielleicht ist er längst informiert, hat es über diese „mentale Verbindung“ aufgeschnappt, von der Peter sagt, er habe sie mit seinem alten Herrn. Nicht dass ich irgendwas von diesem mystischen Humbug verstehe... ich will verflucht sein, wenn ich das tue. Aber seit ich Kwai Chang Caine zum ersten Mal begegnet bin, sind ein paar verdammt merkwürdige Dinge passiert... und Dämonen aus Marilyns Haus zu vertreiben, war noch nicht mal das merkwürdigste. Aber ihn in meinem Kopf zu wissen, jeden Gedanken lesend, jedes Gefühl prüfend – wann immer er das tun will... ich bin froh, dass Peter diese spezielle Fähigkeit nicht geerbt hat. Zumindest nicht im gleichen Ausmaß, wie Caine sie hat. Oder zumindest bleibt Peter aus meinem Kopf heraus. Denke ich.



Peter rührt sich und dreht sich auf die andere Seite, wendet mir den Rücken zu. Er murmelt etwas, das ich nicht ganz verstehe. Vielleicht spricht er wieder Chinesisch. Vielleicht sollte ich mir die Mühe machen und ein wenig davon lernen; es wäre interessant, zu wissen, was die Worte bedeuten, die er oft beim Sex vor sich hinmurmelt. Vielleicht ist er aber auch einfach zu betrunken, um noch verständlich zu sprechen.



Seit er angefangen hat, sich „priesterhaft“ zu benehmen, trinkt Peter nicht mehr so viel, wie er das noch vor ein paar Jahren getan hat. Bevor sein Vater anfing, ihn über die Gefahren des Alkohols zu belehren – und zwar mit Vorliebe dann, wenn wir uns alle im Agrippa Club oder im Delancy’s versammelt hatten. Es ist der einfachste Weg, den ganzen Stress und Schmutz eines langen Arbeitstages loszulassen – die anderen Cops in einer Bar zu treffen und die Hölle, die man erlebt hatte, in einem See aus Alkohol zu ertränken. Zumindest ist es das, was Peter früher tat.



Ich bin nicht der Kumpeltyp und ganz sicher werde ich niemals zu betrunken, solange ich mit anderen Menschen zusammen bin. Zu gefährlich. Ich will nicht wissen, was sich aus meinem Unterbewusstsein ans Licht graben könnte und ich will nicht wissen, was ich dann tun oder sagen könnte. Also bleibe ich einigermaßen nüchtern, zufrieden damit, die anderen zu beobachten; ihren Prahlereien und Witzen, dem Spott, den Gerüchten zu lauschen.



Und besonders gerne beobachtete ich Peter. Er ist was besonderes... war er schon immer, und ist es jetzt noch mehr. Aber ich habe schon vor langer Zeit begonnen, mich für ihn zu interessieren. Vielleicht schon an dem Tag, als Paul mich ins Revier schleppte und mir einen Ort versprach, an dem ich meine Computerkenntnisse einbringen konnte und niemand meine Vergangenheit kannte oder zu viele Fragen stellen würde. Und dann mit zu sich nach Hause nahm, um mir seinen halbwüchsigen Pflegesohn vorzustellen. Ich hätte wissen müssen, dass Paul dafür sorgen würde, dass Peter dem gleichen Revier nach Abschluss der Akademie zugeteilt werden würde. Seinem Revier. Paul hat gerne ein Auge auf seinen kostbaren Sohn.



* * *



Und dann kam Peter in mein Büro, ein breites Grinsen auf dem Gesicht. „Hey, hat Paul dich endlich verhaftet? Wo hast du das ganze letzte Jahr gesteckt?“, fragte er und schlug mir hart auf den Rücken.



Ich schwankte zwischen dem Wunsch, den Jungen zu umarmen oder ihm eine über die Birne zu geben. Ich hörte Paul leise lachen und nahm nur meine Sonnenbrille ab, um zuerst ihm, dann Peter einen eisigen Blick zuzuwerfen. „Immer noch eine Gefahr für unschuldige Fußgänger, Peter?“



Peter runzelte die Stirn, aber sein Grinsen verschwand nicht. „Wir sehen uns, Kerm. Ich bin froh, dass du wieder da bist.“ Und so plötzlich wie er aufgetaucht war, verschwand er wieder.



„Es ist wirklich gut, dass du wieder da bist, Kermit“, sagte Paul und seine Stimme klang nun ernst.



„Hattest du ohne mich Schwierigkeiten diesen Verrückten davor zu bewahren, sich den Hals zu brechen?“, fragte ich leichthin und blickte ihn über den Rand der Sonnenbrille an.



„Peter war in einer schlechten Verfassung, seit sein Vater die Stadt verlassen hat.“



„Sein VATER? Hast du mir nicht erzählt, dass der Mann gestorben ist, als Peter ein Kind war?”



„Das war ein Irrtum. Du hast da eine ziemlich ungewöhnliche Story verpasst, Kermit. Und einen sehr ungewöhnlichen Mann. Aber das ist eine Geschichte, die man besser mit einer Flasche Wodka in Reichweite erzählt. Warum kommst du nicht heute Abend zu uns zum Essen? Annie wird entzückt sein.“



„Yeah. Kann mir nichts besseres vorstellen...“



* * *



Peter rappelt sich mit einem Stöhnen auf und meine Gedanken kehren ruckartig in die Gegenwart zurück. Er blinzelt mich ein-, zweimal mit Augen an, die von zuviel Alkohol und zu wenig Schlaf blutunterlaufen sind, dann marschiert er schnurstracks ins Bad. Vielleicht etwas unsicher auf den Beinen. Ich grinse und frage mich, ob er nach seiner Rückkehr nüchtern genug sein wird, um da weiter zu machen, wo wir aufgehört haben.



Wir haben uns wochenlang kaum gesehen, außer wenn er mir bei einem Fall half. Peter war in Chinatown unterwegs, nutzte all das Vertrauen, das die Gemeinde dem neuesten Priester entgegen brachte, um jeden Krümel an Information einzusammeln und ich war undercover tätig – getarnt als das, was ich schon zu lange gewesen bin: als Söldner. Ich wurde in eine Organisation eingeschleust, die von Drogen bis Waffen mit allem handelte, was Geld einbrachte – und anderen den Tod. Es hätte auch mich fast das Leben gekostet, da niemand wusste, dass Bon Bon Hi einer der „Manager“ des „Unternehmens“ war. Natürlich erkannte er mich wieder und nur Dank ein paar Vorsichtsmaßnahmen, die ich getroffen hatte, kam ich mit heiler Haut davon. Und mit ein paar CDs voll Daten. Genug Beweise, um alle hinter Gitter zu bringen. Das heißt, alle außer Bon Bon Hi. Der Kerl ist glitschiger als ne Wassernatter. Nun, dann auf ein anderes Mal, Kumpel. Ich werde nicht vergessen, wie er mich angesehen hat... als wäre ich ein faulender Kadaver, den jemand vor seine Haustür geworfen hatte.



Diese hin-und-wieder-Beziehung zwischen mir und Peter dauert jetzt schon fast sechs Monate. Und so wie es ist, ist es okay für mich. Ich hatte niemals viel für zu viel Nähe übrig. Aber manchmal denke ich, dass Peter etwas festes brauchen würde, jemand der immer für ihn da ist. Ich weiß, das Lo Si versucht hat, etwas zu arrangieren, dass er Peter mit einer Reihe „geeigneter“ junger Frauen zusammenbringt. Zu seiner Enttäuschung biss Peter jedoch bislang nicht an. Und ich mache mir nichts vor – das hat nichts mit mir zu tun. Was wir miteinander haben, ist mehr als Sex. Und weniger als Liebe. Irgendetwas undefiniertes, unfertiges dazwischen.



Mir ist die Fähigkeit zu lieben irgendwann in den Wirren meines Lebens abhanden gekommen. Deshalb funktionierte es auch nicht mit Karen Simms. Und Peter... bei Peter ist es wieder etwas anderes. Er brachte es noch nie fertig, längere Zeit an einer Beziehung festzuhalten. Manchmal denke ich, er hat solche Angst davor, jemand wirklich zu vertrauen und ihn ehrlich zu lieben, dass er lieber davonrennt... jemand außer seinem Vater, schätze ich. Seit Kwai Chang Caine in der Stadt aufgetaucht ist, scheint alles, was Peter sagt, tut, denkt oder fühlt, irgendwie mit dem Priester verknüpft zu sein. Tyler behauptete, Peter habe sie nur fallen lassen, weil sie keine Gnade vor den Augen Caines fand. Kelly hatte die Nase voll von Peters manchmal irrationalem Verhalten – und vermutlich davon, dass er fast jede ihrer Verabredungen aus dem einen oder anderen Grund nicht einhielt. Und Jody... nun, Jodys Hoffnungen darauf, Peter doch noch rumzukriegen, wurden ja wohl von Caine höchstpersönlich niedergeschmettert, als er auftauchte und ihr wort-wörtlich sagte, dass Peter sie niemals lieben würde und sie sich jemand anderen suchen sollte. Ich war nicht dabei, aber die kleine Szene wurde von Janet Morgan noch wochenlang auf dem Revier herumgetratscht.



„Benimm’ dich wie ein guter Gastgeber, Kerm... und lade mich in dein Bett ein, anstatt auf die Couch.“



Ich kann gerade noch ein erschrecktes Zusammenzucken unterdrücken, als seine Lippen plötzlich mein Kinn streifen. Verdammt, ich hätte ihn hören müssen. Spüren. Irgendwas. Verdammt, ich werde alt. “Mach’ so etwas noch einmal und du wirst dein Bett für eine lange Zeit nicht mehr verlassen. Dein Bett im Krankenhaus.“ Er lacht, völlig unbeeindruckt und ich drehe den Kopf, um ihn anzusehen. „Ich nehme an, deine gute Laune ist ein Zeichen, dass du dich nach deinem kleinen Schläfchen besser fühlst?“



Peter gähnt. „Viel besser. Und jetzt…” Er schiebt eine Hand in den Bademantel, den ich nach dem Duschen angezogen habe. „Wie war das mit dem Bett?“



Ich lächle und beuge seinen Kopf herunter, um ihn zu küssen. „Oh yeah.“



* * *



Als er sich auf dem Rücken ausstreckt, tauchen die wenigen, strategisch verteilten Lampen seinen Körper in ein goldenes Licht. Er ist fast zu gutaussehend, um echt zu sein. Und einen Shaolin als Liebhaber zu haben, hat echte Vorteile. Ein wenig Schlaf, eine Dusche und schon ist er bereit für die nächste Runde.



Der entspannte Ausdruck seines Gesichts, die geschlossenen Augen... das erinnert mich an unser erstes Mal. Wir trafen uns ganz zufällig, ich sah ihn die Straße entlanggehen und bot ihm an, ihn nach Hause zu fahren. Er wollte nicht, murmelte irgendwas von Trouble mit Jordan und dass er den Kopf eine Weile einziehen müsse - und am Ende einigten wir uns darauf, dass er mit zu mir kam. Wir hatten uns schon fast zwei Monate nicht mehr gesehen. Peter war damit beschäftigt, die Lücke zu füllen, die die Abreise seines Vaters hinterlassen hatte. Ich war damit beschäftigt, mit den anderen Detectives die Lücke zu füllen, die Peter Caine auf dem 101sten hinterlassen hatte. Wir nahmen uns unterwegs etwas zu Essen mit und verbrachten den Abend damit, uns gegenseitig auf den neuesten Stand der Gerüchteküchen in Chinatown und dem Revier zu bringen. Nach einer Weile versanken wir schließlich beide in angenehmes Schweigen.



Ich beobachtete Peter, meine Augen wie immer hinter der Sonnenbrille versteckt. Er sah ein wenig müde, aber entspannt aus und mir fiel auf, dass er damit begonnen hatte, sein Haar wachsen zu lassen, genau wie sein Vater. Es ringelte sich in seinem Nacken, gab ihm das merkwürdig-verletzliche Aussehen eines Teenagers. Seine Augen waren geschlossen, er hatte den Kopf an die Sessellehne zurückfallen lassen und seine Haut schimmerte in der heruntergedrehten Beleuchtung in einem Goldton. Er rührte sich nicht, als ich aufstand und zu ihm trat, sein Körper relaxte sichtlich und sank noch tiefer in den weichgepolsterten Sessel. Als ich sein Gesicht berührte, lächelte er. Ich weiß nicht, warum ich es tat... warum ich ihn auf diese Weise berührte; einen Mann, den ich eine lange Zeit als besten Freund, manchmal sogar als kleinen Bruder betrachtet hatte... es schien in diesem Moment das Richtige zu sein. Ohne das vorher geplant zu haben, küsste ich ihn – und mir wurde klar, dass ich das schon seit langer Zeit hatte tun wollen.



Keine Ahnung, was ich erwartete – vermutlich einen Schlag ins Gesicht dafür, dass ich ein wenig des Peter-Caine-Charmes haben wollte... Er überraschte mich wirklich, als er mir die Sonnenbrille abnahm und mich wiederküsste.



Wir sprechen niemals über unsere Beziehung. Er war nicht unerfahren mit Männern, so viel verriet mir schon die erste Nacht. Aber ich werde ihn nicht nach früheren Liebhabern fragen, so vermeide ich, dass er mir die gleiche Frage stellt.



„Träumst du?“ Seine Stimme erinnert mich, dass ich besseres vorhatte, als zu grübeln...



* * *



Ich bin im Halbschlaf, als Peter plötzlich neben mir hochschreckt. „Hey... was ist jetzt los?“ Ich greife nach ihm und er zuckt vor meiner Berührung zurück. „Peter?“ Ich bin sofort völlig wach. Manchmal hatte er Alpträume, wenn er bei mir übernachtete und dann...



„Er ist hier.“ Peters Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern in der Dunkelheit.



Er? Der einzige ‚Er’ den ich mir vorstellen kann, eine solche Reaktion bei Peter auszulösen, ist Kwai Chang Caine. „Wer?“, frage ich trotzdem.



„Mein Vater.“



Verdammt, ich hasse es, wenn ich recht behalte. Ich versuche Peter zurück zu halten, als er aus dem Bett klettert, aber er stößt meine Hand zurück. Langsam setze ich mich auf, lehne mich gegen das Kopfende des Bettes. „Also ist er zurück in der Stadt? Woher weißt du das nur?“



Peter ist bereits an der Tür zum Wohnzimmer, wo noch immer seine Kleidung liegt. Wir hatten es zu eilig, um es weiter als bis zur Couch zu schaffen. „Nein, Paps ist hier!“



„Was meinst du genau mit ‚hier’?“ Hoffentlich steht er nicht vor der Tür meines Appartements.



„Nein“, erwidert Peter auf den unausgesprochenen Gedanken. „Aber er wartet draußen auf der Straße auf mich. Direkt vor dem Haus, Kermit.“ Er dreht sich halb herum und schickt einen entschuldigungsheischenden Blick in meine Richtung. „Ich muss zu ihm. Das verstehst du doch, oder? Ich kann nicht warten... er war so lange weg.“



Ich spüre plötzlich einen Druck um meinen Brustkorb, als ich die Sehnsucht in seiner Stimme höre. Warum kann er so etwas nicht für mich fühlen? „Natürlich... verstehe ich das.“ Aber Peter ist bereits verschwunden und die Schlafzimmertür fällt langsam zu.



Ich frage mich, ob ich ihn wiedersehen werde...



Ende





Ein Strohfeuer brennt per Definition hell, rasch und heiß – doch nicht sehr lange, weil es seine Substanz sehr schnell aufzehrt...
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