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Reach to the Moon, eternal Flame

von Hakuyu
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / FemSlash
Fujiwara no Mokou Kaguya Houraisan Mystia Lorelei
22.04.2014
22.04.2014
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22.04.2014 2.473
 
Vollmond schien ruhig über den Bambuswald. So ruhig, als wäre nichts geschehen. Es war eine schöne Nacht. Dunkelheit und Stille hatten sich über den Bambuswald der Verlorenen gelegt.
Nur leiser Wind streifte die Blätter und ließ sie im stummen Takt schaukeln. Schmerzerfülltes Stöhnen übertönt vom zaghaften Ächzen und Knarren der Bambusstämme. Der Mond in seiner ganzen Fülle und Erhabenheit ragte über dem Wald, ließ die von der Dunkelheit ergrauten Blätter silber-grün, metallen  schimmern.
Verkohlte Blätter und Stämme vollständig schwarz vom Ruß. Ein schwaches, tapferes Glimmen von Blätterglut, bevor die Kühle der Nacht sie erstickte. Der feucht-kühle Geruch von Nacht lag in der Luft, durchmengt von Rauch, verbranntem Fleisch und Blut. Ja, eine äußerst schöne Nacht.
Der erste Gedanke, den Mokou hatte, war die Erkenntnis am Leben zu sein. Mittlerweile war es vielmehr eine Feststellung, die sämtlichen Hauch von Überraschung verloren hatte, doch es faszinierte sie immer wieder. Dann folgte der Schmerz. Ihr ganzer Körper, jede Faser, jede Zelle brannte, stach, zog. Sie hätte Schreien mögen, allen Schmerz hinausschreien, doch ihre Kehle war vollkommen zugeschnürt.
Mokou schnappte nach Luft, ohne dass Sauerstoff ihre Lungen erreichte. Ihre Finger, geschwollen, verbrannt und taub, krallten sich in die Erde. Deutlich traten Sehen, offenbar wieder intakt, auf ihrem Handrücken hervor, als sie versuchte ihren Körper zu halten, der sich abseits all ihrer Kontrolle bäumte und krümmte. Es tat weh, immer wieder so weh.
Luft, endlich Luft, verkohlte Luft, sich in ihre einst zerfetzte Lunge brannte. Aber immerhin. Erschöpft sank ihr Körper wieder auf dem Boden, keine Muskeln, keine Kraft, die ihn oben hielten. Immer tiefer schien sie in den Boden einzusinken. Mokou wagte es die Augen zu öffnen, der einzige Teil ihres Körpers, der in diesem Moment beweglich und ihr hörig erschien.
Bambusstämme, teils abgeknickt, verkohlt, tapfer gerade stehend ragten bis zum Mond, welcher Mokou zwar verwischt und hinter einem dunkeln Schleier, doch in seiner vollen Pracht ansah. Das Menschenmädchen erschauderte und knirschte mit den Zähnen. Ein hässliches, knackendes Geräusch, das ihr verriet, dass dieser Teil ihres Körpers noch nicht vollständig verheilt sein musste.
Sofort flammte sie wieder in ihr auf, diese Wut. So wie immer. Jede Nacht, jedes Mal wenn sie den Mond, den Vollmond sah, der sie von so weit oben hämisch beobachtete.
Seit 1300 Jahren. Mokou zwang sich den schweren Arm zu heben und gen Himmel zu recken. Jeder Zentimeter zog und schmerzte, doch schließlich bedeckte ihre Hand in ihrem Gesichtsfeld beinahe den gesamten Mond. Mokou zwang sich zu einem verzerrten Grinsen. So sah es fast so aus, als könnte sie ihn in ihrer Faust zerquetschen.
Ganz leicht und ohne jedes Opfer. Ob sie je den Mond würde erreichen können? Zeit hatte sie schließlich ewig. Eine Weile ließ sie diesen Eindruck auf sich wirken, ihre Hand nach dem Mond ausgestreckt, umgeben von Rauchschwaden, die von ihrem letzten Kampf zeugten. Vielleicht würde zumindest dieser Rauch, wenn nicht sie, den Mond erreichen können.
Der letzte Kampf gegen…sie…allein der Gedanke an sie ließ ihre Wut stärker brennen, toben und ermöglichte es ihr, trotz ihrer Schmerzen, den eingeschränkten Blick suchend zur Seite zu wenden. Sie konnte unmöglich weg sein! Sie hatten vom gleichen Elixir getrunken und den gleichen Kampf gekämpft, wo war sie also?!

Tatsächlich konnte Mokou Kaguya in einigen Metern Entfernung, zusammengesunken mit dem Rücken an einen Bambusstamm gelehnt, ausmachen. Schöne Prinzessin.
Das lange, schwarz-seidige Haar hing ihr wild im Gesicht, die einst so marklose Haut von Brandwunden und Kratzern übersäht, der Kimono an einigen Stellen versengt. Wunderschöne Mondprinzessin. Aber auch das würde sich geben, so wie auch Mokous eigene Schmerzen und Wunden bald verschwinden würden. Mokou schnaufte.
Wenn sie sich hätte bewegen können, so wäre sie zu Kaguya gegangen, hätte sie gepackt, geweckt und der ewige Totentanz hätte vom Neuen begonnen. Immer und immer wieder. Für heute war es genug, so sagte Mokous wunder Körper ihr. Aber nur für diese Nacht, versicherte ihr Geist, denn genug, das würde es nie sein. Sie lachte, Kaguya lachte ihr glockenhelles, hämisches Lachen, welche tausende Jahre, Feuer und Ruß und selbst der Tod nicht verändern konnte.
„ Du lebst also auch noch.“, ihre Stimme klang ungewohnt rauchig und zerkratzt, selbst Verbrennen ging an ihr scheinbar nicht spurlos vorbei.
„Hast du etwas anderes erwartet?“, Mokous eigene Stimme klang verbrannt. Wieder lachte sie, sorglos und unbeschwert, als würde kein Blut an ihren Händen kleben. Mokou hasste dieses Lachen.
„ Nein, nein. So ist es immer und so wird es immer sein. Dass du nur so brutal sein musst…“
„Du hast doch heute Nacht angefangen. Und zimperlich war das Prinzesschen auch nicht.“
Die letzten Worte sprach Mokou in Gedanken bei den höllischen Schmerzen, die über ihren Köper fegten – und hoffte dabei, Kaguya würde mindestens so ähnlich fühlen.
„ Du änderst dich nie.“, fauchte Mokou, jeder Atemzug und jedes Wort brannte in ihrer Kehle, doch aufhören würde sie deswegen lange nicht. Aufgegeben hatte sie nie und ohnehin war es lange zu spät dafür.
„ Du schon. Mittlerweile du vermutlich auch nicht mehr, aber ja, die 900, bevor wir uns wiedergesehen haben – du hast dich schon ganz schön verändert.“ Die Mondprinzessin stockte einen Moment, „ Dabei habe ich nicht einmal erwartet, dich wiederzusehen.“
„ Glaube nicht, dass ich dir vergebe. Das habe ich in den 1300 Jahren nie getan und werde es die nächsten 1300 Jahre nicht tun. Und auch die nächsten nicht und übernächsten - nie. “  
Obwohl Mokou es kaum zugeben wollte, damals sie hatte ebenso wenig damit gerechnet, die Mondprinzessin wiederzusehen – vorallem nicht in Gensokyo.
Kaguya hob den Kopf ein wenig, die schwarzen Haare gaben Blick auf zwei blitzende Augen, die etliche Tode nicht trüben konnten.
„ Auch in diesem Punkt habe ich nichts anderes erwartet.“ „ Wir sind noch nicht fertig. Du bist dran!“, keuchte Mokou, „ wenn ich mich bewegen könnte, würde ich dich auf den Mond schießen!“
„ Ich freu mich schon drauf“, Kaguya kicherte. Schweigen.
Irgendwo sang ein Nachtvogel.
Mokou wandte den Blick ab, jede Sekunde, in der sie sie ertragen musste, jeder Zentimeter, dem sie sie nahe war, widerte sie an. In ihrem Zustand kannte sie keine Angst mehr, nur Verbitterung.  
Mokous Blick wanderte wieder zum Mond, der groß und rund auf sie hinabschien.  
„ Findest du ihn nicht auch schön?“, hörte sie Kaguyas widerwertige Stimme plötzlich sagen. Die Kraft zu antworten fehlte Mokou jedoch.
„ Lustig, solange, wie ich unter Menschen gelebt habe,  vermisse ich ihn nicht einmal. Ich wollte nicht einmal  zurück, selbst dann nicht, als ich die Gelegenheit dazu hatte. Und jetzt bin ich hier.“ „ Verschone mich...“, hustete Mokou Ruß, Schmerz und Blut aus. „ Bloß es ist recht einsam. Menschen sterben mit der Zeit. Alle nach dem anderen. Nichts hat Bestand. So sterben auch die Menschen um mich herum. Meine Verehrer, meine Feinde, alle.“ Das war genug! Eindeutig genug!  
„ Sei still!“, schrie Mokou so laut wie es ihr die Schmerzen im Brustkorb erlaubten, „ Es ist doch deine eigene Schuld! Du hast sie in den Tod getrieben!! Nimm das zurück!!“
Sie wollte aufstehen, getrieben von der Kraft der Erinnerung, des Hasses, die sie packte und schüttelten.  Töten würde sie sie nicht können. Aber sie würde sich entschuldigen. Auf die Knie fallen, sich verbeugen und entschuldigen. Einmal. Zehnmal. Hundertmal, tausendmal! Zehntausendemale, für jedes Jahr, nach dem Vorfall mit ihrem Vater. Und dann würde sie sie umbringen, egal wieviele Jahrtausende es sie kosten würde und ganz gleich, wie sehr und oft sie sich noch verfluchen musste.
Mokou wollte sie greifen, konnte jedoch nur hilflos die Hand nach ihrer Erzfeindin ausstrecken.
„ Ich weiß gar nicht, was du hast…“, wieder tat sie unwissend, „Mittlerweile wäre er sowieso längst tot! Und du auch.“ Ihr Körper, ohnehin außerhalb ihrer Kontrolle, begann zu zittern, zu stark zu zittern. Mokou krallte ihre Hände die das Gras, bis sie merkte, dass das, an dem sie sich festhielt, Asche auf Erde war.
„ Aber es sollte wohl anders kommen. Dein unsterbliches Schicksal. Du hast dich doch selbst dazu entschieden. Lustig, genau wie ich.“, Mokou musste Kaguya nicht sehen, um zu erkennen, wie sehr sich die Prinzessin amüsierte.
„ Meine Güte, du musst mich ja wirklich hassen. Ich fühle mich geehrt. Und vergiss nicht, auch du hast Menschen getötet.“ „Hör auf zu reden,Kaguya sei einfach still! Du hast doch keine Ahnung.“, knurrte Mokou.
„ Herrje, dafür, dass die Menschen bei Eirin zur Behandlung sind, dich als immer so wortkrag beschreiben, wenn du sie durch den Wald führst, bist du ganz schön laut.“
Es tat weh. Mehr als alle Wunden, mehr als die 1300 Jahre des Sterbens und der Wiederbelebung. Eine tiefe Verbrennung des Herzens, die wieder ihre Unsterblichkeit, ihre Amulette oder ihre Feuerfähigkeiten je heilen konnten.
Doch sie bereute nichts von dem. Keines der Opfer, keiner der Tode, die sie gestorben war und auch keiner derer, die sie verursacht hatte, auch nicht den unendlichen Zustand ihres Körpers, ihr ewiges Leben. Sie durfte es nicht bereuen.
Mokou wusste, wenn sie anfing zu bereuen, würde sie zugrunde gehen. Durfte nicht darüber nachdenken. Wenn sie darüber nachdenken würde, würde sie zu dem Schluss kommen, dass alles sinnlos war. Sämtliche Tode, sämtliche Sünden. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft erst recht.
Diese ewige Zukunft. Ihr Geist würde ihren Körper überholen und verrotten, der entstehende Hohlraum gefüllt mit Bedeutungslosigkeit und Wahn. Sie kannte diesen Zustand nur zu gut.
Die Jahrhunderte, die sie besinnungslos damit verbracht hatte, alles in ihrem Weg zu zerstören, Freund oder Feind, Mensch oder Youkai. Sich dabei um keinen Grund und kein Gefühl kümmernd, getrieben von Leere, Langeweile, Wut und Hass – auf sich, die immerwährende Welt, die Mondprinzessin, die sie nie hatte finden können. So war ihr unsterblicher Körper, gemacht zu Aber nun war es anders. Es hatte einen Sinn! Sie hatte ein Ziel! Es war nicht umsonst!
„Kaguya – ich werde dir nicht vergeben!“
Das einzige, was ihre Existenz noch ausmachte und selbst, wenn dies fehlte, so würde sie weiterleben.
„ Das weiß ich ja. Und ich werde mich nie entschuldigen.“ Auf eine seltsame Art und Weise beruhigte sie das. „Weißt du noch, Mokou? Diese 300 Jahre? Und das hier jetzt? Es wird immer und immer weitergehen.“
Trotz ihrer gebrochenen Stimme schien Kaguya begeistert, als sie sich an diese Zeit erinnerte, voll von Blut und Kampf. Auch Mokou unweigerlich grinste ein schmerzverzerrtes, aber nostalgisches Grinsen. Irgendwann hatte sie das Gefühl von Erinnerung verloren.
Ihr Vater, Kaguya, der Schmerz, der Vulkan, Iwakasa. All das hatte sich in sie eingebrannt, doch die darauf folgenden Jahrhunderte schienen wie eine verschwommene, sinnlose Kette von nichtsbedeutenden Ereignissen.
Das meiste, was in den darauffolgenden Jahren passiert war, hatte sie vergessen – es gab keinen Sinn, es sich zu merken. Aber  natürlich. Wie sehr sie sich gefreut hatte. Der Moment, an dem sie Kaguya wiedergetroffen hatte, war der Moment, in dem ihr Erinnerungsvermögen wieder einsetzte. Das, worauf sie 900 Jahre so sehnsüchtig gewartet hatte war geschehen. Davon 100 Jahre voller Isolation, in weiter Ferne von den verhassten Menschen, denen sie sich auch nun nicht mehr annähern konnte. Daran hatte sich auch jetzt nichts geändert – mit Ausnahme von Keine. Den Umgang hatte sie verlernt und konnte ihn auch nicht pflegen.  Zu weit schienen Menschen und sie voneinander getrennt zu sein. Nicht zuletzt 1300 Jahre – die Zeit schien für sie stillzustehen, in dem Moment, als das Hourai-Elixir ihre Kehle hinabgeronnen war.
Aber ja, diese 300 Jahre und die Freuden, sich gegenseitig immer und immer wieder umzubringen. Diese Genugtuung, die sie damals wie heute erfüllte, wenn sie ihre Rivalin gebrochen und tot am Boden sah. Der eigene Schmerz, der diesen Geist und diesen verfluchten Körper lebendig fühlen ließ. Der flammende Hass. Der Beweis, dass sie noch lebte. Das alles brachte, so wenig sie auch sterben mochte, Leben in einen verfluchten Körper zurück, dessen Geist durch Verbitterung und Langeweile längst in einen Totenschlaf gefallen zu sein schien.
Ja, diese Kämpfe, sie machten Spaß, ein Lebenselixier, etwas was dem ewigen Leben zumindest einen Sinn gab, so sinnlos die Kämpfe auch sein mochten.
So gut Keine sie auch verstehen mochte – die einzige, von der Mokou tatsächlich das Gefühl hatte, durch und durch verstanden zu werden, war – zu ihrer Abscheu – Kaguya.
Das einzige Wesen, im selben Dilemma, wie sie. Mit dem gleichen Schicksal und der gleichen, nie endenden Zukunft. Die einzige, die Leid, Langeweile, Verzweiflung und diesen ewigen, verfluchten Körper mit ihr teilte.

„ Was ich sagen wollte, Mokou.“, Kaguya fuhr fort und mit jedem Wort gewann ihre Stimme wieder an der ursprünglichen, außerirdischen Reinheit, „ Ich hätte nicht gedacht, überhaupt jemanden von damals wiederzusehen. So als wäre Vergangenheit Vergangenheit und hätte keinerlei Bedeutung. Niemanden interessiert, was vor 1000 Jahren geschehen ist und alles von damals ist für niemanden mehr von Bedeutung.
Es wäre für alle egal, was damals passiert ist – es hat mich irgendwie einsam fühlen lassen. Das habe ich gedacht – bis du plötzlich 900 Jahre später vor mir standst, mir sagst, du hättest mich endlich gefunden – du hast nicht einmal geglaubt, mich je zu finden, das weiß ich.
Du wärest nun bereit, mir gegenüberzutreten, du würdest mir nie vergeben und halt das gesagt hast, was du jetzt schon seit 300 Jahren sagst.“
Kaguya kicherte, „ Es ist wundervoll, wie diese schönen, vergangenen Zeiten mich eingeholt haben. Alle Menschen um mich herum sterben, egal, wie sehr man ihn liebt oder hasst. Oder egal, wie sehr man verehrt oder gehasst wird.
Dein Hass hat diese Grenze überschritten. Du bist hier und wirst immer hier sein.
So wie ich hier bin und immer hier sein werde.“
Mokou atmete kühle Nachtluft ein und aus, während Kaguya, scheinbar vom Anblick des Mondes bezaubert, weiteredete.
„ Wir beide bleiben beständig. Bleiben stehen auf einem Fleck, während die Welt um uns herum sich weiterbewegt. So, wie sich der Mond von Dunkelheit zum Vollmond in einem immerwährenden Kreis wandelt, immer wieder und wieder, so wird auch unser Kampf nie endend sein. Egal, was unten auf der Erde oder gar auf ihm drauf geschieht – das wird sich nie ändern. Er bleibt unberührt und in seinem Wandel beständig – selbst, wenn es den Punkt, den er umkreist, gar nicht mehr gibt. Letztendlich werden wir die Letzten sein.“
„Aber unser Kampf wandelt sich nicht. Er bleibt immer gleich. Denn vergeben werde ich dir nie.“
Mokou starrte in den Himmel, zählte die Mondflecken, die sich deutlich auf dem Erdtrabanten abzeichneten. Selbst in Gensokyo schien ein Mond.
Erst nun merkte sie, dass die Lichtung, auf der sie und die Mondprinzessin lagen, eine Aschelichtung war, gebrannt in den Wald, wie eine Wunde.
Vielleicht würde sie heilen, vielleicht auch nicht, aber gewiss war, dass selbst der Wald eines Tages verschwinden würde. Menschen und Youkai, die in ihm lebten, ebenso. Kaguya kicherte.
„Ich weiß. Und ich freue mich. Hass mich ruhig. Hasse Kaguya Houraisan. Die Sünderin der Ewigkeit und des Augenblicks, hasse sie mit deinem gesamten, unsterblichen Herzen und lasse diesen Hass bis zum Mond brennen. Ich möchte es nicht anders haben. Fujiwara no Mokou – Lass uns dieses einsame, unendliche Leben zusammen genießen in unserem immerwährenden Totentanz.“
"Ja", murmelte Mokou in die nächtliche Dunkelheit, "Bis in alle Ewigkeit."
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