Ein Haus gebaut aus Träumen

KurzgeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P6
Kwai Chang Caine Peter Caine
22.04.2014
22.04.2014
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Titel: Ein Haus gebaut aus Träumen

Autor: Lady Charena

Fandom: Kung Fu TLC

Charaktere: Caine, Peter

Thema: # 001. Anfang

Word Count:

Rating: pre-series, poem, g

Anmerkung des Autoren: Vielen Dank an T’Len für’s betalesen.



Summe/Hintergrund: Caine nimmt von seiner Frau Abschied.



Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern (Warner, Michael Sloan). Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.





„Wie zerbrechlich ist ein Haus, gebaut aus Träumen.

Aus Wünschen, die niemals wahr werden.

Wie ein Haus aus Seidenfäden, an einem goldenen Strand –

Ein Haus gebaut für dich und für mich.



Es würde im Mondlicht silbern glitzern,

Wie Sternenlicht, vom Nachthimmel reflektiert.

Es würde sich mit den Wellen sanft wiegen,

und uns wärmen, wenn wir uns in seinem Schutz niederlegen.



Ich würde meine Liebe in goldene Tücher gewanden,

und sie legen auf ein Bett aus Seide.

Meinen träumenden Körper neben ihren betten,

und meinen müden Kopf an ihre Schulter legen.



Zu wissen, dass meine Liebe für immer in Sicherheit ist.

Meine Welt endlich in den Armen zu halten.

Zu wissen, dass du beschützt bist, bis ans Ende der Zeit.

Denn alle Gefahr ist nun fern und vergangen.



Und wenn die Realität in die Welt meiner Träume dringt...

Das Schicksal mich auf neue Wege führt.

Weiß ich doch, dass wir uns in diesem Haus wiedersehen.

Wie zerbrechlich ist ein Haus, gebaut aus Träumen.“





Wind ließ das Schilf leise rascheln. Irgendwo in der Ferne durchbrach eine Vogelstimme das Schweigen, das sich über den See legte, als er verstummte. Seine Finger zitterten nicht, als er den Bogen Papier aufrollte, auf den er ihr Lieblingsgedicht kopiert hatte. Er beugte sich vor, legte es auf die trockene, sonnengewärmte Erde; neben die Jasminblüten, die er ihr aus dem Garten gebracht hatte. Seine Fingerspitzen glitten über die in den Holzpfahl eingeschnitzten Schriftzeichen, nicht um sie zu entziffern, nur um den Abschied noch ein wenig hinaus zu zögern. Doch endlich stand er auf und wandte sich nach einem letzten, langen Blick von dem Grab ab.



Kwai Chang Caine hob seinen kleinen Sohn in die Arme, Peter war im warmen Gras, an das Bein seines Vater geschmiegt, eingeschlafen. Er hängte sich seine Tasche um die Schulter und machte sich auf den Weg in den Tempel. In ein neues Leben ohne Laura.



Ende
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