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As Deep As Only True Love Can Be

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Dylan Hunt Tyr Anasazi
20.04.2014
20.04.2014
9
15.799
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20.04.2014 596
 
Als Dylan Hunt in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages im Halbdunkel des Medizindecks der Andromeda Ascendant erwachte, blickte er in die sanften, dunklen Augen von Tyr, die ihn besorgt und erwartungsvoll zugleich anschauten.
"Hey, Baby....... Wie fühlst Du Dich?" erklang Tyrs leise Stimme.
Dylan ahnte, dass Tyr seit Stunden neben seinem Bett gesessen hatte, obgleich es dafür keinen medizinisch notwendigen Grund gab. Dylan hätte genauso gut allein bleiben können, um die Wirkung der Droge auszuschlafen.
Oh Tyr, dachte Dylan, und ein zaghaftes Lächeln machte sein hübsches Gesicht noch hübscher. "Noch müde."
Tyr nahm Dylans Hand. "Das vergeht! Das Medikament war harmlos."
"Andrem......ist er......?"
Tyr schaute ihn an. "Er ist entkommen. Dank Harper, der mich außer Gefecht gesetzt hat."
Tyr erzählte Dylan, was sich auf dem Hangardeck zugetragen hatte.
Schließlich schloß Dylan die Finger um Tyrs warme, kräftige Hand. "Tyr........ Es tut mir so leid. Dass ich........ nicht auf Dich gehört habe. Dass ich....... Deinen Schutz nicht wollte......."
Tyr schüttelte den Kopf. "Vergiss´ es! Du konntest es nicht wissen. Und außerdem........"
Zärtlich streichelte Tyr über den dunkelroten Bluterguss, der sich auf Dylans linker Wange abzeichnete. Dort, wo ihn Andrem Verjars brutaler Hieb getroffen hatte.
".......hast Du genug gelitten für Deine Fehleinschätzung."
Die unglaubliche Rohheit, mit der ihm der andere Nietzscheaner begegnet war, brachte Dylan zu Bewusstsein, was er an Tyr Anasazi gefunden hatte. Nie wieder wollte er an Tyrs Gefühlen zweifeln! Tyr hätte tatsächlich einen Mord begangen, um ihn vor den Übergriffen des liebeskranken Nietzscheaners zu schützen. Nur wahre Liebe war tief genug für eine solche Tat!
"Tyr? Möchtest Du....... immer noch den Traum leben? Den Traum von einem neuen, anderen Leben, mit mir zusammen?"
Tyr lächelte und drückte Dylans Hand. "Natürlich möchte ich das."
Dylan schwieg einen Moment. Seine eindrucksvollen Augen fixierten Tyr. "Ich werde meinen Dienst bei der Ehrengarde quittieren. Es wird allerdings noch einige Monate dauern, bis wir die Andromeda verlassen können. Ich bin verpflichtet, den neuen Captain einzuweisen, bevor mich die Ehrengarde endgültig gehen lässt."
Tyr erwiderte Dylans Blick eindringlich. "Hast Du Dir das gut überlegt, Dylan? Wenn Du Deine Kündigung einreichst, gibt es kein Zurück mehr."
"Ich will nicht zurück. Ich möchte endlich ohne Verpflichtungen leben. In Freiheit. Mit Dir."
"Das ist wundervoll", sagte Tyr. Er hob sich Dylans Hand an die Lippen und küsste ihn darauf. Er bedauerte nach wie vor, was geschehen und in welche Gefahr Dylan geraten war, doch die positive Seite des Ganzen, die sich nun zeigte, gefiel ihm. Anscheinend hatte das Ereignis Dylan die Augen geöffnet darüber, was im Leben wirklich zählte. "Bekomme ich dann endlich eine Chance, um Deine Hand anzuhalten?"
Dylan nickte. "Sobald ich aus der Ehrengarde entlassen bin. Wenn Du mich dann noch willst......."
Jetzt strahlte Tyr. Er beugte sich über Dylan, und zog ihn sanft hoch, damit er ihn umarmen konnte. "Ich will Dich immer, Schnuckelchen. Heute, morgen, in einer Million Lichtjahre."
Dylan erstarrte. Er schlang die Arme um Tyrs Hals. "Schnuckelchen? Wie kommst Du denn darauf?"
"Ach, einfach so", sagte Tyr unverbindlich. "Baby ist als Kosename doch längst out. Gefällt es Dir nicht, wenn ich Dich so nenne?"
Dylan presste seine Wange an Tyrs und genoss das Gefühl tiefer Zuneigung, das in ihm war.
"Doch", flüsterte er, bevor er mit einem glücklichen Lächeln die tränenfeuchten Augen schloß. "Es gefällt mir sehr."


ENDE
by Susanne Christie 2012
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