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As Deep As Only True Love Can Be

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Dylan Hunt Tyr Anasazi
20.04.2014
20.04.2014
9
15.799
2
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
20.04.2014 1.059
 
Autor: Susanne Christie
Fandom: Andromeda    
Pairing: Tyr Anasazi/Dylan Hunt
Disclaimer: Sämtliche Rechte und finanziellen Gewinne an den von mir in dieser Geschichte benutzten Charakteren liegen bei deren Erfindern und Copyrightinhabern. Die Rechte an der Storyidee beanspruche ich selbst.
A/N: Andrem Verjar ist ein OC und kommt in der TV-Serie nicht vor.


As Deep As Only True Love Can Be


Zärtlich legten sich Tyr Anasazis Finger um das Kinn seines Geliebten. Langsam näherte er sein Gesicht, fanden seine breiten, warmen Lippen die von Dylan.
Der Kuss war sachte, liebevoll, und während Dylan ganz automatisch die Augen schloß, schaute Tyr ihn an, beobachtete ihn. Er mochte es, wenn Dylan sich hingab. Es bestätigte ihm das Vertrauen, das Dylan ihm entgegenbrachte, und es erregte ihn.
Auch jetzt weckte der Kuss in Tyr das Verlangen nach mehr. Schon kroch seine Hand um Dylans Hüften, fühlte die erotisierende Wirkung des leisen Geräuschs, wenn seine Haut über den strapazierfähigen Spezialstoff strich, aus dem die Uniformen der Ehrengardeoffiziere hergestellt waren.
Er zog Dylan näher zu sich hin und küsste ihn erneut. Und noch einmal. Und noch einmal.
Eigentlich waren sie auf dem Weg zum Kommandodeck gewesen, aber wie so oft hatte Tyr das Verlangen überkommen, Dylan zu berühren, ihn zu spüren, und als Tyr Dylan plötzlich an sich gezogen und den Kuss initiiert hatte, während sie nebeneinander hergingen, waren sie einfach mitten im Korridor stehengeblieben.
Abgesehen von ihren gemeinsam verbrachten Nächten hatten sie tagsüber wenig Gelegenheit, einander ihre Zuneigung zu zeigen. Die Crew wusste zwar um ihre Liaison, doch Tyr und Dylan waren sich einig, keine körperlichen Liebesbeweise vor den Augen der Crewmitglieder auszutauschen, um die anderen nicht zu irritieren oder peinlich zu berühren. So war es leichter, einen geordneten Dienstplan auf der Andromeda aufrechtzuerhalten.
Zärtlich umfasste Tyrs Hand Dylans Kinn.
"Wenn Du heute Abend in mein Quartier kommst, möchte ich, dass Du genau diese Uniform trägst", raunte Tyr seinem Geliebten ins Ohr. "Ich möchte Dich höchstpersönlich davon befreien, auspacken wie ein Geschenk sozusagen, bevor ich dann......."
Tyr unterbrach sich willentlich, ließ den Rest des Satzes wie ein Geheimnis im Raum stehen.
Schon fixierten ihn Dylans Augen mit einer Mischung aus Neugier, Unsicherheit und gespannter Erwartung. "Bevor Du was?"
Tyr lächelte lüstern. "Das kann ich Dir nicht sagen. Unanständige Dinge sind nichts für einen unschuldigen Engel wie Dich."
"Ach so." Dylans Lächeln ließ die Schmetterlinge in Tyrs Magen auffliegen. "Wissen darf ich es nicht, aber teilnehmen darf ich an den unanständigen Dingen?"
"Du tust es ja unfreiwillig", behauptete Tyr. "Weil Du von mir dazu verführt wirst. Insofern bist Du ein unschuldiger Engel."
Tyr zog Dylan näher an seine Brust, und seine Stimme wurde noch eine Nuance leiser. "Ich habe Dir schon viel zu lange keine Genüsse besonderer Art mehr angedeihen lassen. Es wird Zeit, das nachzuholen."
"Besonderer Art?"
Tyr brachte seinen Mund an Dylans Ohr. "Ich weiß eine Menge über die Stimulation einer gewissen Drüse bei männlichen Menschen......."
Jetzt war es an Dylan, einen wohligen Schauer in seiner Magengegend zu verspüren, und er flüsterte: "Wirklich? Ich wusste nicht, dass nietzscheanische Männer davon eine Ahnung haben."
"Siehst Du! Ich bin überzeugt, Du wirst mein Wissen unwiderstehlich und diese Nacht mit mir unvergesslich finden."
Dylan umarmte Tyr, doch es wirkte eher, als hielte er sich an ihm fest.
"Ich finde es immer unvergesslich, mit Dir zusammen zu sein", sagte er leise, und Tyr fühlte sich von Wogen der Zuneigung durchströmt. Wie zauberhaft Dylan war!  
Tyrs Hand streichelte durch Dylans gepflegten Blondschopf. "Wenn ich Dir nur zeigen könnte, wie sehr ich Dich liebe."
"Das hast Du doch vor", erinnerte Dylan ihn prompt. "Heute Abend."
"Allerdings", bestätigte Tyr. "Das habe ich."
Seine Lippen fanden erneut diejenigen von Dylan, und die Zeit schien stillzustehen. Niemals zuvor hatte Tyr für jemanden empfunden, was er für Dylan Hunt empfand. Es war eine tiefe, bedingungslose Liebe, und er wusste, Dylan war diese Liebe wert. Tyr hätte für Dylan alles getan.
Der innige Moment währte, wie so oft, nicht lange.
"Captain!" meldete sich die dienstbeflissene Stimme der Künstlichen Intelligenz der Andromeda über das Interkom. "Es nähern sich mehrere Raumschiffe. Sie  verfolgen einen kleinen Personentransporter. Sie schießen auf ihn."
Dylan öffnete die Augen. Nur widerwillig nahm Tyr seinen Mund von Dylans herrlich sinnlichen Lippen, damit der Captain antworten konnte.
"Verstanden, Rommie. Ich bin auf dem Weg."
Kaum hatte Dylan zu Ende gesprochen, küsste Tyr ihn schon wieder.
Dylan versuchte, sich zu lösen, indem er sanft mit den Händen gegen Tyrs Schultern drückte.
"Die Pflicht ruft, Tyr", keuchte er leise, als er endlich genug Abstand zwischen sich und Tyr herstellen konnte, um zu Atem zu kommen.
"Jammerschade", sagte Tyr mit einem tiefen Blick in Dylans blaue Augen. "Wir könnten statt dessen jetzt gleich beginnen, Dich auf die Massage Deines männlichen G-Punkts vorzubereiten. Das braucht Zeit, weißt Du. Und außerdem wäre es viel aufregender, als auf diesem langweiligen Kommandodeck herumzustehen......."
Dylan lächelte. "Vielleicht wird es ja gar nicht langweilig. Hört sich an, als müssten wir jemandem zu Hilfe kommen."
Tyr drückte Dylan noch fester an sich, so dass Dylan das Begehren förmlich spüren konnte, das Tyrs Gedanken in diesem Augenblick beherrschte.
"An die heutige Nacht wirst Du jedenfalls noch lange denken!" raunte der attraktive Nietzscheaner verheißungsvoll in Dylans Ohr, so dass es Dylan schwindelte und er wirklich Mühe hatte, sich auf das zu konzentrieren, was er zu tun hatte, nämlich seinen Dienst auf dem Raumschiff. Wenn jemand in der Lage war, seine Versprechungen einzulösen, dann Tyr Anasazi. "Ich habe ein paar sehr geschickte Finger, die sich in gewissen Gegenden des menschlichen Körpers ausgesprochen gut auskennen......."
Dylan schluckte und räusperte sich die Kehle frei, die plötzlich seltsam trocken war. Allerhöchste Zeit, dienstlich zu werden, bevor ihn Tyr noch völlig kirre machte mit seinen Versprechungen wollüstiger Genüsse!
"Ich nehme Dich beim Wort, Tyr, und ich kann es kaum erwarten. Vorher müssen wir aber leider noch arbeiten."
Tyr seufzte und gab Dylan endlich frei. "Wenn es sein muss."
Tyr fasste nach Dylans schlanker, warmer Hand, und gemeinsam eilten sie im Laufschritt durch die Korridore zum Kommandodeck.
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