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"Scheiße, ich habe den Zug verpasst"

GeschichteHumor / P12 / Gen
Jorgo
18.04.2014
21.04.2014
3
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18.04.2014 396
 
„Scheiße, scheiße und noch tausendmal Scheiße! Ich hasse Regen und ich hasse noch mehr, Wetten zu verlieren! Es hat doch so gut angefangen, aber ausgerechnet ich muss mein Zug verpassen, danach den Falschen nehmen und in diesem Bahnhof landen. Und als Kirsche auf der Torte kommt jetzt noch Regen dazu. Wirklich wunderbar!“
Klatschnass steht sie auf den Bahnhof und probiert ihr Regenschirm aufzumachen. Schließlich gelingt es ihr doch so kann sie sich nicht fortbewegen. Regenschirm zu und sie  quetscht sich in ihrem Regenmantel. Schließlich muss man elegant aussehen, egal in welcher Situation man sich befindet.
„Diese abscheuliche Wette, ein Jahr in diesen total öden Mäuseloch, eigentlich war Berlin besprochen, aber weil ich diesen Zug verpasst habe muss ich hier den ganzen Schuljahr verbringen.  Ach du meine Güte, das jetzt auch noch. Diese Koffer ist mein Tod, die Räder sind kaputt.“
Schließlich könnte sie sich bewegen und ihr Weg fortsetzen. Überall blickten weiße Häuser auf sie ab. Ich bin 15 mein Gott, dachte sie sich, und alleine hier in Dortmund. Sie beschloss ein kleines Hotel zu suchen und ein Zimmer zu mieten, ab zu duschen und alles noch mal überdenken. Geld und Zeit hat sie ja genug. 500.000 würde bestimmt reichen und außerdem hatte sie ein eigenes Konto. Plötzlich fiel ihr ein, dass sie überhaupt nicht wusste ob es ein Hotel gab. Da sie nicht dumm war, klingelte sie an einer Tür und hoffte dass es aufgemacht wird. Eine Frau, vielleicht 25, öffnete ihr den Tür und rief sie sofort herein da sie ihre klatschnasse Regenmantel sah. Nach längerem Unterhalten, hörte sie das Klirren eines Schlüssels und ein Stimme eines Jungen:
„Mama, ich habe Hu…Wer bist du denn?“
„Du bist wahrscheinlich Hannes,  ihr Sohn. Hallo.  Also, ich gehe jetzt nach links, dann gerade aus, rechts und schließlich nach links.“
„Ganz genau, und danke den guten Tipp über das Waschen der Kleider und der Bettdecken. Tschüss.“
Sie packte ihre Koffern und ließ den Jungen stehen und öffnete die Tür. Der Regen hatte aufgehört und sie brachte ihre Koffer heraus. Sie bedankte sich nochmal bei Hannes Mutter und verließ das Haus.
Kurz rief sie noch den Jungen zurück: „Ich bin neu hier in Dortmund. Mein Name ist Conny Toelen. Wahrscheinlich sehen wir uns noch. Tschüss Hannes.“
„Ach du meine Güte, wenn ich das den Jungs erzähle.“ sagte Hannes und sah Conny nach, die langsam verschwand.
 
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