Angel Maker

GeschichteDrama, Krimi / P16
Det. First Grade Carlton Hickman Det. Sgt. Anne- Marie San Det. Tommy McConnel Kommissar Sebastian Berger Sgt. Eva Vittoria
17.04.2014
26.07.2014
11
14054
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Und wieder ein neues von uns, wieder hoffen wir, dass es gefällt und das ihr ein Review hinterlasst :)
Viel Spaß
__________________________________________________________________________________


Nach der Arbeit war sie einfach immer nur müde und wollte schlafen.  Außerdem kannte sie bis auf ihre Kollegen hier niemanden und alleine Raus gehen, das wollte sie nicht. Aber natürlich wäre es echt toll jemanden zu haben, der neben einem Liegt und da ist, wenn man wieder aufwachte. Anne-Marie musste sich das alles von Eva anhören lassen, und log ihrer Freundin sogar manchmal etwas vor, nur damit die Italienerin sie endlich in Ruhe ließ.  Immer wieder ertappte sich die Französin bei den Gedanken einen ihrer Ex- Freunde anzurufen und zu hören wie es ihnen ginge.
Louis Daniel und seine Frau Rebecca saßen sich schweigend gegenüber.  Zwischen ihnen standen die Speisen, die Rebecca mit Mühe zubereitet hatte, doch die Rührten sie nicht mal an.
„Du…Du hast also Etiennes Lieblingsessen gekocht?“ stotterte der Franzose und starrte das Essen an. Hühnchen Brust mit Kartoffelbrei und Erbsen und Möhren. Das hatte ihr kleiner Sohn sehr gerne gegessen.
„Ja…Ich meine…Heute ist sein Geburtstag, auch wenn er nicht mehr lebt. Und wir…naja essen wir jetzt!“ sagte Rebecca und  tat sich Essen auf. „Iss, sonst wird es kalt…“

Sebastian wollte noch etwas aus seiner Wohnung holen, ehe er mit dem ICE nach Berlin fahren würde. Seine Kumpels warteten schon, doch er hätte nicht gedacht, dass sie vor seiner Wohnung standen.
„Basti!“ rief einer der Jungs und kam auf ihn zu, „Hast du die Karten dabei?“
„Ich hab das ganze Buch dabei!“ lachte Sebastian und fügte noch hinzu: „Lasst uns hochgehen. Hier wohnen ziemliche schrägschrauben.“
„Also beim Letzten Fußballspiel, Real Madrid gegen den BVB hat Elias gewettet, das Real Madrid mit 5:0  gewinnt. Sein Wettbetrag betrug 50 Mäuse. Valentin hat genau das Gegenteil gewettet und somit gewonnen. Elias her mit dem Geld.“ Forderte Sebastian und Elias zückte wiederwillig seinen Geldbeutel.

Währenddessen küsste Tommy Eva wild und fuhr ihr immer wieder über den Körper. Eva genoss die Berührungen und spürte ihre eigene Lust. Es hatte lange gedauert, bis Tommy und sie sich einig waren, das sie nun ein Pärchen waren und es zusammen versuchten.
„Wenn ich das sagen darf,“ keuchte Tommy während eines Kusses, „du bist echt heiß in diesem BH. Ist der Neu?“
„Natürlich.“ Erwiderte Eva, „Rede nicht so viel und mach weiter…“ sie hielt ihm eine verschlossene Kondompackung hin und setzte sich leicht auf.
„Ich dachte du nimmst wie Pille?“
„Sicher ist sicher, denkst du nicht auch?“ hauchte Eva und grinste, als Tommy sich endlich vollständig entblöße. Nach dem er den Gummischutz angelegt hatte, wandte der Ire sich wider seiner Freundin zu und küsste  sie. Dabei zog er ihr die Dessous  aus. in einer fließenden Bewegung drang Tommy in sie ein.  Die Polizisten  stöhnten gleichzeitig auf und begannen sich zu küssen. Eine Weile verharrte der Ire in seiner Position, ehe er begann sich vorsichtig zu bewegen. Eva öffnete leicht ihre Augen, als sie endlich den gemeinsamen Rhythmus gefunden hatten. Tommys Augen waren geschlossen und er war rot im Gesicht.



Hickman und Shari lagen Arm in Arm auf dem Bett und beobachten durch das Fenster die Sterne.
„Hast du schon mal daran gedacht, den Beruf zu wechseln?“ fragte Carl und blickte seine Freundin an.
„Wieso?“ wollte Shari wissen und sah zu ihm auf.
„Wir könnten uns eine Wohnung in Den Haag nehmen,“ meinte Carl, „Weg von diesem Kaff.“
„Aber hier ist doch unser zu Hause…“
„Und es ist gefährlich hier,“ betonte Hickman eindringlich, „Genovese ist gefährlich. Hast du vergessen, das er dich deinen Eltern beraubt hat?“
Shari schluckte hart.

Mit einem Mal drehte Eva sich mit Tommy um und saß nun auf ihn und grinste ihn an. Sie wusste, dass er kurz davor war, fertig zu werden und wollte nun auch den großartigen Geschmack kosten.
„Das findest du lustig, hm?“ raunte Tommy ihr zu und setzte sich auf. Schnell verschränkte Eva ihre Beine hinter seinem Rücken und stöhnte auf, als es sie über küsste und streichelte.
„Und wie…“ Die Italienerin konnte sich kaum noch beherrschen.


Der nächste Tag brach an. Nebel umhüllte die Wiesen und Felder. Die Sonne schien vom Himmel hinab und ließ die feuchten Spinnenweben glänzen.
Anne- Marie rekelte sich in ihrem Bett. Müde schaute sie zur Uhr und grummelte.
Es war erst 8 Uhr morgens.
Sie zog sich die Decke über den Kopf und versuchte noch etwas zu schlafen, doch die Ruhe wehrte nicht lange, denn nur einige Minuten später klingelte ihr Handy.
Genervt griff sie danach: ,,Hallo?"
,,Guten Morgen, hier ist Louis. Wir haben einen neuen Fall. Wir treffen uns alle im Hauptquartier." Dann legte er auf.
Stöhnend krabbelte sie aus dem Bett und verzog sich ins Bad.
Nach kurzem Frisch machen, kochte sie sich einen Kaffee und ging zum Auto.

In Den Haag waren bereits Hickman und Sebastian eingetroffen. Die beiden waren immer die ersten, ausgenommen von Major Daniel.
Scheinbar hatten sie sonst nicht viel zu tun, als darauf zu warten, dass es wieder Arbeit gibt.
Sebastian saß an einem seiner vielen Computer und durchsuchte einige Dateien.
Carl und Louis unterhielten sich in dessen Büro.
Gegen 9:30 Uhr trafen dann Tommy und Eva ein. ,,Guten Morgen Jungs", kam es von der hübschen Italienerin. Auch ein kurzes ,,Morgen" von Tommy konnte man vernehmen.
Ihre Kollegen lächelten sie an und begrüßten sie ebenfalls mit einem gut gelauntem ,,Guten Morgen".
,,Ist Anne- Marie noch nicht da?", fragte sie. Louis schüttelte den Kopf.
,,Sie kommt gleich", meinte daraufhin Hickman.
Als Tommy den Arbeitsbereich von Sebastian betrat wurde er sogleich von seinem Kollegen angesprochen: ,,Und? Was hattet ihr heute eigentlich vor gehabt?"
Tommy überlegte: ,,Eigentlich wollten wir nichts tun, nur im Bett liegen."
Der Deutsche grinste seinen Bildschirm an: ,,Aaha."

Nun einige Zeit später traf auch die Französin ein.
,,Entschuldigt meine Verspätung, es gab etwas Stau. Was ist los?", sagte sie außer Atem.
Louis gab ein Handzeichen, dass sich alle in Sebastians Raum treffen sollten.
Dort standen alle im Halbkreis und warteten auf Informationen.
Dann begann Daniel zu sprechen: ,,Also ich wurde heute Morgen angerufen. An der Grenze zu Polen wurde eine Kinderleiche gefunden, die aus Frankreich stammte.
Die Polizei überlässt uns den Fall und da es sich scheinbar um Kinderschmuggel oder Entführung handelt, dachte ich, dass es sehr interessant für euch sein könnte." Er schaute Anne- Marie und Hickman an. Der Amerikaner zuckte etwas. Er hasste diese Perversen die sich an Kinder vergreifen. ,,Zumindest hab ich gedacht, dass ihr beide nach Polen fahrt und euch darüber informiert, wer dieses Kind genau ist und wer es dorthin gebracht hat."
Die Polizisten nickten und packten ihre Sachen.
Dann wendete er sich Sebastian zu: ,,Finde du heraus, ob es in letzter Zeit ähnliche Fälle gab und ob in letzter Zeit Kinder vermisst werden."
,,Was sollen wir tun?", fragte Tommy. Louis überlegte: ,,Wir kümmern uns um die Formalitäten. Solange bis wir genaueres haben."