Jo kehrt zurück

von JaneyAve
GeschichteFreundschaft, Sci-Fi / P12
Amy Jo Meg Sei
17.04.2014
28.05.2014
2
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2. Gefangen

Megs Schädel brummte als hätte sie am Test eines Formel 1 Cabrios teilgenommen und wäre gleichzeitig von einem Güterzug überrollt worden.
Trotzdem zwang sie sich dazu die Augen zu öffnen.
Was war passiert? Oder noch viel wichtiger, wo war sie hier gelandet?
Plötzlich fiel ihr alles sternhagelklar wieder ein.
„Jo…Der Cybot…“, murmelte sie vor sich hin und war auf einmal vollkommen wach.

So lautlos wie möglich drehte sie sich um.
Offenbar war sie in einer Art Fabrikhalle. Es gab nur eine einzige Tür, und die war mit einem Hochsicherheitsschloss verriegelt.  Bewegen war auch ganz schlecht, denn Meg hatte man mit Kabelbindern Arme und Beine zusammen geschnürt.
Mühevoll setzte sie sich auf. Das Ganze schien sehr wichtig zu sein, wenn die hier so eine Erste-Sahne-Tür eingebaut hatten.
„Amy hätte sicher Spaß daran den Laden zu knacken…“, kicherte Meg ungeachtet ihrer misslichen Lage.
Genau in diesem Moment wurde die Tür geöffnet und ein großer dürrer Mann, gefolgt von einem kleinen Dicken trat ein. Unverzüglich ging er auf Meg zu.
„Na dann mal sehen ob das kleine Täubchen auch sprechen kann.“, säuselte der dicke Mann ihr mit schmieriger Stimme hinzu, wobei sich beim Hinunterbeugen sein schwarzer Anzug gefährlich spannte.
Der andere Herr schob ihn zur Seite.
„Na los, sprich schon…“
„Ich werde gar nichts sagen, egal was sie von mir wissen wollen.“, zischte Meg trotzig zurück.
Mit bedrohlich funkelnden Augen packte er nun ihr Kinn und zwang sie ihm ins Gesicht zu sehen.
„Was. Weist. Du. Über. NetSpace?!“, fragte er mit Nachdruck und ließ sie los.
„Was zum Teufel soll das denn bitteschön sein?“, gab sie nur frech zurück.
„Ich dachte wir hätten uns klar ausgedrückt!“, mischte sich der Dicke ein.
„Tut mir leid die Herren, dass ich weder die frage verstehe, noch die geringste Ahnung von so einem Kram hab!“
„Ich wiederhole mich nur ungern.“, murmelte ihr der Anzugträger gereizt ins Ohr.
Meg schloss die Augen und atmete tief durch.
„Ich weiß nicht wer beziehungsweise was NetSpace sein soll, aber ich habe damit ganz sicher nichts zu tun!“
Die Bohnenstange verzog das Gesicht zu einer höhnischen Grimasse, zog dann aber ein Prospekt aus der Manteltasche und ließ es neben Meg fallen.
„Vielleicht erinnerst du dich wieder, wenn du dein Gedächtnis etwas aufgefrischt hast.“, zischte er ihr leise zu und wandte sich dann an seinen Kollegen, „Lass uns gehen Chojine.“
Und somit verschwanden sie.
Die ratlose Meg aber blieb an Ort und Stelle sitzen. Nach einigen Sekunden, die ihr aber wie Stunden vorgekommen waren griff sie wie in Zeitlupe nach dem Heftchen.
„Computerspezialisten und Auftragsmörder auf einem Fleck – Terrororganisation NetSpace“, stand in großen Lettern auf dem Cover.
Interessiert begann Meg zu lesen.
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